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Teleskopserie
BEDIENUNGSANLEITUNG
für die Modelle:
91519 32054 32062
22020 12079 12026
12046 12067 12031
INHALTSVERZEICHNIS
Einleitung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5
Montierungen des Advanced VX . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6
Aufbau . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7
Computergesteuerte Handsteuerung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 12
Objektkatalog. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 16
Schwenken zu einem Objekt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 16
Hauptmenübaum des Advanced VX . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 23
Aufsetzen der Teleskoptuben. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 25
Aufsetzen des Refraktors . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 25
Aufsetzen des newtonschen Reflektors. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 26
Aufsetzen der EdgeHD- und Schmidt-Cassegrain-Teleskoptuben . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 27
Justieren des Suchers . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 29
Polausrichtung der Montierung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 29
Anhang A – technische Daten der Advanced VX-Montierung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 33
I 5
Einleitung
Herzlichen Glückwunsch zum Kauf der Advanced VX-Teles-
kopmontierung von Celestron. Die Deutsche Montierung
des Advanced VX besteht aus hochwertigen Materialien, um
Stabilität und Langlebigkeit zu gewährleisten. Das Ergebnis:
ein Teleskop, das Ihnen bei minimalem Wartungsaufwand ein
Leben lang Freude macht.
Des Weiteren ist die Advanced VX-Montierung sehr vielseitig
– sie passt sich Ihnen an, während sich Ihre Interessen von
der astronomischen Beobachtung zur Astrofotografie weit-
erentwickeln.
Wenn Sie Neuling auf dem Gebiet der Astronomie sind,
empfehlen wir, anfangs die integrierte Himmelstour-
Funktion zu verwenden, die das Teleskop so steuert, dass
Sie die interessantesten Objekte im Himmel finden und
automatisch auf diese schwenken. Wenn Sie ein erfahrener
Anwender sind, werden Sie die umfassende Datenbank mit
über 40.000 Objekten zu schätzen wissen, einschließlich
der benutzerdefinierten Listen der besten Deep-Sky-Objek-
te, hellen Doppel- sowie variablen Sterne. Doch es kommt
nicht auf Ihre Erfahrung an – das Advanced VX macht es
Ihnen und Ihren Freunden leicht, die Wunder des Univer-
sums zu erkunden.
Einige Merkmale des Advanced VX:
High-Torque-Motor für den reibungslosen Antrieb bei hoher
Beanspruchung
Permanent programmierbare periodische Fehlerkorrektur
(PEC) für verbesserte Nachführung
Spezieller Autoguider-Anschluss für Korrekturen bei der
Astrofotografie
Größe, leicht bedienbare Knöpfe zur Polhöheneinstellung
für schnelle und akkurate Bewegungen
Ergonomisches Design aus kompakten und leicht trans-
portierbaren Einzelteilen
Datenbank-Filtergrenzen für das Erstellen benutzerdeni-
erter Objektlisten
Speicherung von programmierbaren, benutzerdenierten
Objekten
• Und viele andere Hochleistungsmerkmale!
Die Advanced VX-Montierung bietet Hobbyastronomen die
gehobensten und am leichtesten bedienbaren Teleskope auf
dem aktuellen Markt.
Nehmen Sie sich die Zeit, dieses Handbuch durchzulesen,
bevor Sie mit der Erkundung des Universums beginnen.
Vielleicht benötigen Sie einige Beobachtungssessions,
um sich mit Ihrem Teleskop vertraut zu machen. Halten Sie
dieses Handbuch daher griffbereit, bis Sie die Bedienung
Ihres Teleskops meistern. Die Handsteuerung verfügt über
eingebaute Befehle, um Sie durch alle Einstellprozeduren
zu führen und mit deren Hilfe Ihr Teleskop in Minuten start-
klar ist. Verwenden Sie dieses Handbuch in Verbindung mit
der Bildschirm-Anleitung der Handsteuerung. Das Handbu-
ch enthält detaillierte Informationen zu allen Bedienschrit-
ten sowie das erforderliche Referenzmaterial und nützliche
Hinweise, mit denen Sie Ihr Beobachtungserlebnis so
einfach und angenehm wie möglich gestalten können.
Ihr Teleskop wurde so entworfen, dass es Ihnen jahrelang
Freude bei interessanten Beobachtungen macht. Sie müssen
jedoch vor der Verwendung Ihres Teleskops einige Gesicht-
spunkte beachten, um Ihre Sicherheit und den Schutz Ihres
Instruments zu gewährleisten.
Warnung
Schauen Sie weder mit bloßem Auge noch durch ein
Teleskop direkt in die Sonne (es sei denn, Sie verfügen
über den korrekten Sonnenlter). Sie könnten permanente
und irreversible Augenschäden davontragen.
Das Teleskop keinesfalls zur Projektion eines Bildes der
Sonne auf eine Oberfläche verwenden. Durch die interne
Wärmeakkumulation können das Teleskop und etwaiges
daran angeschlossenes Zubehör beschädigt werden.
Niemals einen Okularsonnenlter oder einen Herschelkeil
verwenden. Die interne Wärmeakkumulation im Teleskop
kann zu Rissen oder Brüchen dieser Instrumente füh-
ren. Dadurch könnte ungeltertes Sonnenlicht ins Auge
gelangen.
Das Teleskop niemals unbeaufsichtigt lassen. Sicherstel-
len, dass ein mit der korrekten Bedienung Ihres Teleskops
vertrauter Erwachsener ständig präsent ist, besonders in
der Anwesenheit von Kindern.
6 I
Advanced VX-Montierung (Advanced VX mit 8-Zoll-EdgeHD-Teleskoptubus)
1 Teleskoptubus
2 Parallaktische Montierungen des Advanced VX
3 Breitengrad-Einstellskala
4 Stativ-Mittelsäule/Zubehörablage
5 Stativ
6 Gegengewicht
7 Gegengewichtsstange
8 Handsteuerung
9 Bedienfeld
10 RA-Motorgehäuse
11 DEK-Motorgehäuse
BEDIENFELD
A Stromanschluss
B DEK-Motoranschluss
C Netzschalter
D Hilfsanschlüsse
E Handsteuerungsanschluss
F Autoguider-Anschluss
B
1
11
10
7
6
4
5
2
9
3
8
D
C
E
F
A
I 7
Aufbau
Dieser Abschnitt enthält die Anleitung zum Zusammenbau
der Advanced VX-Montierung von Celestron. Im Lieferum-
fang Ihrer Montierung sollte Folgendes enthalten sein:
• Parallaktische Achse
• Stativ
• Zubehörablage
• Gegengewichtsstange mit Feststellmutter
• Azimut-Einstellschrauben (2 x)
• Handsteuerung
• Handsteuerungshalterung (2 Stück)
• Deklinationsmotorkabel
• Autobatterie-Adapterkabel
• Gegengewicht
Wenn Sie Ihre Advanced VX-Montierung separat erwor-
ben haben, sollte im Lieferumfang ein Gegengewicht
enthalten sein. Wenn Sie eine Advanced VX-Montierung
als Set erworben haben, könnte dieses, je nach Teleskop-
tubus im Set, ein oder zwei zusätzliche Gegengewichte
umfassen. Diese Gegengewichte finden Sie in separ-
aten Verpackungen. Weitere Informationen finden Sie im
Handbuch unter dem Abschnitt über den Gebrauch Ihrer
Teleskoptuben.
Nehmen Sie alle Einzelteile aus deren Verpackung und legen
Sie sie auf eine flache, saubere Arbeitsfläche. Eine großzü-
gige Bodenfläche ist ideal. Beim Zusammenbau Ihrer Ce-
lestron-Montierung beginnen Sie mit dem Stativ und arbeiten
sich nach oben. Diese Anleitung wurde in der Reihenfolge
verfasst, in der jeder Schritt ausgeführt werden muss.
Aufbau des Stativs
Das Stativ des Advanced VX schließt eine Mittelsäule/Zube-
hörablage aus Metall ein, um der Montierung hundertprozen-
tige Stabilität zu verleihen.
Das Stativ wird vollständig montiert geliefert und enthält
eine Metallplatte, den sogenannten Stativkopf, der die Beine
oben zusammenhält. Darüber hinaus ist die parallaktische
Montierung an einer Mittelsäule befestigt, die vom Stativkopf
aus abwärts verläuft. Das Stativ aufbauen:
1. Stellen Sie das Stativ aufrecht hin und ziehen Sie die
Stativbeine nach außen, bis alle Beine vollständig
ausgezogen sind. Das Stativ bleibt nun selbstständig
stehen.
2. Zur Höhenjustierung der Beine den Hebel an jeder Bei-
nunterseite gegen den Uhrzeigersinn losdrehen.
3. Ziehen Sie jedes Bein auf die gewünschte Länge aus
und arretieren Sie es, indem Sie den Hebel im Uhrzeiger-
sinn drehen. Vergewissern Sie sich, dass die Hebel fest
angezogen sind, damit die Beine nicht versehentlich nach
innen gleiten, wenn Gewicht auf das Stativ kommt.
Die Azimut-Einstellknöpfe anbringen
Für einen sicheren Transport Ihrer Advanced VX-Montierung
wurden die Azimut-Einstellknöpfe von der Montierung ent-
fernt und müssen nun angebracht werden.
Bevor die Montierung an das Stativ montiert wird:
1. Nehmen Sie die Azimut-Einstellknöpfe aus der Packung
mit der parallaktischen Achse des Advanced VX.
2. Drehen Sie je einen Knopf in jede Bohrung an jeder Seite
der Montierung.
3. Drehen Sie die Knöpfe nur bis zur Hälfte hinein und las-
sen Sie ausreichend Platz für die Justierstifte des Stativs,
die zwischen die beiden Schraubenspitzen passen müssen.
Aufsetzen der parallaktischen Montierung
Die parallaktische Montierung ermöglicht Ihnen, die
Rotationsachse des Teleskops zu neigen, sodass Sie
die Sterne nachführen können, während diese über den
Himmel wandern. Seitlich am Stativkopf befindet sich ein
Justierstift aus Metall, mit dem die Montierung ausgerichtet
wird. Diese Stativseite zeigt später für eine astronomische
Beobachtungssession nach Norden. Die parallaktische
Achse anbringen:
1. Lokalisieren Sie die Azimut-Einstellschrauben an der
parallaktischen Montierung.
2. Drehen Sie die Azimut-Einstellschrauben so weit heraus,
dass diese nicht länger in das Azimutgehäuse der
Montierung hineinragen. Nehmen Sie die Schrauben
NICHT ab, da sie später für die Einstellung der
Polhöhe benötigt werden.
3. Halten Sie die parallaktische Montierung über den
Stativkopf, sodass sich das Azimutgehäuse über dem
Metallstift befindet.
4. Setzen Sie die parallaktische Montierung bündig auf den
Stativkopf.
5. Drücken Sie den Drehknopf auf der Mittelsäule an der
Unterseite des Stativkopfes nach oben und drehen Sie
ihn im Uhrzeigersinn, um die parallaktische Montierung
zu arretieren.
Azimutdreh-
knöpfe (auf
beiden Seiten
der Montierung
Paral-
laktische
Montierung
Stativkopf
Montage-
drehknopf
8 I
Bei Ihrem Advanced VX ist der Justierstift bereits installiert,
sodass Polachse und Gegengewichtsstange zwischen
den beiden Stativbeinen herausragen. Der Justierstift kann
auf Wunsch neu positioniert werden, damit die Gegenge-
wichtsstange direkt über einem Stativbein herausragt. Dies
ist eine Frage der persönlichen Vorliebe und hat keinen
Einfluss auf die Stabilität der Montierung. Für Beobach-
tungen auf niedrigen Breiten mag der Justierstift vorzugs-
weise zwischen den Beinen belassen werden, damit das
Gegengewicht am niedrigsten Punkt der Schwenkbewe-
gung nicht an das Stativbein stößt. Positionswechsel des
Justierstifts:
1. Benutzen Sie einen Schraubenschlüssel, um den Justier-
stift in Position zu halten, während Sie mit einem weiteren
Schraubenschlüssel die Feststellmutter unterhalb des
Justierstifts lösen.
2. Sobald die Mutter gelöst ist, können Sie den Justierstift
herunterdrehen und ihn in das Gewinde auf der entge-
gengesetzten Seite des Stativkopfes versetzen.
3. Drehen Sie den Stift bis zum Anschlag hinein und
anschließend soweit zurück, dass die flachen Seiten des
Justierstifts rechtwinklig zum Stativ ausgerichtet sind.
4. Halten Sie den Stift mithilfe eines Schraubenschlüs-
sel in dieser Position, während Sie mit einem weiteren
Schraubenschlüssel die Feststellmutter gegen den
Stativkopf festziehen.
5. Montieren Sie die parallaktische Achse wie oben be-
schrieben.
Anbringen der Zubehörablage
Die Advanced VX-Montierung enthält eine Zubehörablage
mit speziell für Okulare der Größen 1,25 und 2 Zoll
angefertigte Bohrungen. Die Zubehörablage fungiert auch
als Stativbeinspanner und gibt der Montierung zusätzliche
Stabilität. Installation der Ablage:
1. Nehmen Sie Mutter und Unterlegscheibe vom unteren
Seitenbereich der Stativ-Mittelsäule ab.
2. Schieben Sie die Zubehörablage über die Mittelsäule,
sodass jeder Ablagearm gegen die Innenseiten der
Stativbeine drückt.
3. Nun den Drehknopf der Zubehörablage auf die Mittel-
säule schrauben und festdrehen.
Installation der Gegengewichtsstange
Die Montierung ist zum richtigen Ausbalancieren mit einer
Gegengewichtsstange und (je nach Modell) mit mind-
estens einem Gegengewicht ausgestattet. Installation der
Gegengewichtsstange:
1. Nehmen Sie Gegengewichtsstange und Feststellmut-
ter aus der Verpackung der parallaktischen Achse. Die
Feststellmutter sollte bereits auf das Ende der Gegenge-
wichtsstange geschraubt sein.
2. Suchen Sie die Bohrung in der parallaktischen Montier-
ung auf der Deklinationsachse und schrauben Sie die
Gegengewichtsstange in die Bohrung, bis sie arretiert ist.
3. Ziehen Sie die Feststellmutter der Gegengewichtsstange
vollständig an.
Sobald die Stange in ihrer Position gesichert ist, kann das
Gegengewicht angebracht werden.
Beobachtungstipp: Da das vollständig zusammengebaute
Teleskop recht schwer sein kann, empfehlen wir, die Po-
lachse bereits nach Norden auszurichten, bevor der Teles-
koptubus sowie die Gegengewichte angebracht werden.
Dies macht die Polhöheneinstellung bedeutend einfacher.
Anbringen des Gegengewichts
Anbringen des/der Gegengewicht(e), die mit Ihrer Montier-
ung oder dem Teleskopset mitgeliefert wurden:
1. Richten Sie die Montierung so aus, dass die Gegenge-
wichtsstange Richtung Boden zeigt.
2. Entfernen Sie die Sicherungsschraube des Gegenge-
wichts am unteren Ende der Gegengewichtsstange,
indem Sie diese gegen den Uhrzeigersinn drehen. Diese
Schraube verhindert, dass das Gegengewicht von der
Montierung fällt, falls sich die Sicherungsschraube des
Mittelsäule
Feststellmutter
Deklinationsachse
Gegengewichtsstange
Gegenge-
wicht-Fest-
stellschraube
Gegengewicht
Sicher-
ungss-
chraube
Zube-
hörablage
Montagedreh-
knopf
Justierstift
Feststell-
mutter
Stativkopf
Ablage-Drehknopf
I 9
Gegengewichtes lösen sollte.
3. Lösen Sie die Sicherungsschraube seitlich am Gegenge-
wicht.
4. Schieben Sie das Gegengewicht auf die Gegengewich-
tsstange, bis es sich auf halber Höhe bendet.
5. Ziehen Sie die Sicherungsschraube seitlich am Gegenge-
wicht an, um es zu arretieren.
6. Bringen Sie nun die Sicherungsschraube des Gegenge-
wichts wieder an.
Tipp: Die Bohrung in der Mitte Ihres Gegengewichts ist an
einer Seite etwas größer. Wenn Sie das Gegenge-
wicht auf die Gegengewichtsstange schieben, bitte
sicherstellen, dass die kleinere Bohrung in Richtung
des parallaktischen Kopfes zeigt. Dadurch ist es Ihnen
möglich, das Gegengewicht über die Sicherungss-
chraube am unteren Ende der Gegengewichtsstange
zu schieben, falls Sie aufgrund von weiterem Zube-
hör, das Sie auf Ihren Teleskoptubus aufsetzen, das
Ausbalancieren etwas anpassen müssen. Die kleinere
Bohrung verhindert, dass das Gegengewicht vollstän-
dig über die Sicherungsschraube geschoben werden
kann.
Anbringen der Handsteuerungshalterung
Die Teleskopmodelle des Advanced VX verfügen über eine
Handsteuerungshalterung, die an einem Stativbein ange-
bracht ist. Die Handsteuerungshalterung besteht aus zwei
Teilen: die Beinklammer, die um das Stativbein herum ein-
rastet und die Halterung, die an der Beinklammer befestigt
wird. Anbringen der Handsteuerungshalterung:
1. Legen Sie die Beinklammer gegen das Stativbein und
drücken Sie so fest, dass die Klammer um das Bein
schnappt.
2. Schieben Sie die Rückseite der Handsteuerungshal-
terung nach unten in den Kanal an der Vorderseite der
Beinklammer, bis auch dieser in Position schnappt.
Einen Teleskoptubus an das Stativ anbringen
Das Teleskop wird mittels einer Schwalbenschwanzführung,
die entlang der Unterseite des Teleskoptubus montiert
ist, angebracht. Bevor Sie den Teleskoptubus anbringen,
bitte sicherstellen, dass die Deklinations- und Rektan-
szensions-Kupplungsdrehknöpfe festgezogen und das/
die Gegengewicht/e sicher befestigt sind. Dadurch wird
gewährleistet, dass sich die Montierung nicht unvermittelt
bewegt, während das Teleskop aufgesetzt wird. Anbau des
Teleskoptubus:
1. Lösen Sie die beiden Montageschrauben seitlich an der
Teleskop-Montageplatte. Dadurch wird es Ihnen möglich,
die Schwalbenschwanzführung auf die Montierung zu
schieben.
2. Wenn Ihr Teleskop damit ausgestattet ist, entfernen Sie
nun die Sicherungsschrauben unterhalb der Schwalben-
schwanzführung.
3. Schieben Sie die Schwalbenschwanzführung auf den
Teleskoptubus und in die Montageplatte der Montierung.
Schieben Sie das Teleskop soweit, dass sich die Rück-
seite der Schwalbenschwanzführung der Rückseite der
Montageplatte annähert.
4. Ziehen Sie die Montageschrauben seitlich an der Mon-
tageplatte fest, um das Teleskop zu arretieren.
Sobald der Teleskoptubus sicher arretiert ist, kann das
optische Zubehör an das Teleskop montiert werden. Dies
wird ausführlich im Abschnitt über die Verwendung der
optischen Tuben in diesem Handbuch erörtert.
Das Teleskop manuell bewegen
Damit Ihr Teleskop richtig ausbalanciert ist, muss Ihr Teleskop
manuell auch verschiedene Himmelsbereiche ausgerichtet
werden, um unterschiedliche Objekte zu beobachten. Zur
Grobjustierung werden die RA- und DEK-Kupplungsdreh-
knöpfe leicht gelöst und das Teleskop wird in die gewünschte
Richtung bewegt.
Sowohl die RA- als auch die DEK-Achse verfügen über Fest-
stellhebel zum Feststellen jeder Achse auf dem Teleskop. Die
Teleskopkupplungen werden gelöst, indem die Feststellhebel
gegen den Uhrzeigersinn gedreht werden.
Sicherungss-
chraube
Schwalben-
schwanzstange
Teleskop-Montag-
eschraube
Handsteuerungshalterung
Beinklammer
Deklinations-
Kupplungshebel
RA-Kupplung-
shebel
10 I
Ausbalancieren der Montierung in der RA-Achse
Um eine ungebührliche Belastung der Montierung zu
vermeiden, muss das Teleskop an der Polachse richtig
ausbalanciert werden. Ein korrektes Ausbalancieren ist für
eine akkurate Nachführung entscheidend. Ausbalancieren
der Montierung:
1. Vergewissern Sie sich, dass das Teleskop sicher auf der
Teleskop-Montageplatte aufgesetzt ist.
2. Lösen Sie den RA-Feststellhebel und positionieren Sie
das Teleskop in Richtung einer Seite der Montierung.
Die Gegengewichtsstange wird in die entgegengesetzte
Richtung der Montierung horizontal ausgezogen.
3. Lassen Sie das Teleskop — ALLMÄHLICH — los, um zu
sehen, in welche Richtung sich das Teleskop „neigt“.
4. Lösen Sie die Schrauben seitlich am Gegengewicht,
sodass die Länge der Gegengewichtstange bewegt
werden kann.
5. Bewegen Sie die Gegengewichte an einen Punkt, an dem
das Teleskop ausbalanciert wird (d. h. es bleibt stehen,
wenn die RA-Kupplungsdrehknöpfe gelöst sind).
6. Ziehen Sie die Schraube am Gegengewicht zur sicheren
Befestigung an.
Tipp: Während die obige Anleitung ein perfektes
Ausbalancieren beschreibt, sollten Sie ein LEICHTES
Ungleichgewicht erzeugen, um die bestmögliche
Nachführung zu gewährleisten. Wenn sich das
Teleskop auf der Westseite der Montierung befindet,
sollte das Gegengewicht ein leichtes Ungleichgewicht
in Richtung der Gegengewichtsführung aufweisen.
Und wenn sich der Tubus auf der Ostseite
der Montierung befindet, sollte ein leichtes
Ungleichgewicht in Richtung der Teleskopseite
herrschen. Das Schneckengetriebe drückt hierbei
gegen eine leichte Last. Das Ungleichgewicht ist
nur sehr gering. Bei der Aufnahme von Astrofotos
kann dieses Ausbalancieren für spezifische Bereiche
ausgeführt werden, auf die das Teleskop zeigt, um die
Nachführgenauigkeit weiter zu optimieren.
Ausbalancieren der Montierung in der DEK-Achse
Obwohl die Montierung in der Deklination nicht nachführt, sollte
das Teleskop dennoch in dieser Achse ausbalanciert werden,
um plötzliche Bewegungen bei gelöstem DEK-Feststellhebel zu
vermeiden. Ausbalancieren des Teleskops in der DEK-Achse:
1. Lösen Sie die RA-Kupplungsfeststellhebel und drehen
Sie das Teleskop soweit, dass es sich auf einer Seite
der Montierung befindet (d. h. wie im vorigen Abschnitt
beschrieben unter „Ausbalancieren der Montierung in der
RA-Achse“).
2. Arretieren Sie den RA-Feststellhebel, um das Teleskop in
seiner Position festzustellen.
3. Lösen Sie den DEK-Kupplungsfeststellhebel und drehen
Sie das Teleskop soweit, dass der Tubus parallel zum
Boden verläuft.
4. Lassen Sie den Tubus dann — ALLMÄHLICH — los, um
zu sehen, in welche Richtung er sich um die Deklination-
sachse dreht. LASSEN SIE DEN TELESKOPTUBUS
NICHT VOLLSTÄNDIG LOS!
5. Nun werden die Knöpfe, die das Teleskop an der
Montageplatte halten, leicht gelöst, und das Teleskop
wird entweder nach vorne oder nach hinten geschoben,
bis es bei gelöster DEK-Kupplung stehen bleibt.
Lassen Sie den Teleskoptubus NICHT los, während
der Drehknopf der Montageplatte gelöst ist. Es
könnte nötig sein, das Teleskop so zu drehen, dass
die Gegengewichtsstange nach unten zeigt, bevor die
Schraube der Montageplatte gelöst wird.
6. Drehen Sie die Knöpfe an der Teleskop-Montageplatte
fest, um das Teleskop zu arretieren.
Wie beim RA-Ausbalancieren handelt es sich hier um
allgemeine Anleitungen zum Ausbalancieren zum Schutz
der Montierung vor unnötiger Belastung. Bei der Aufnahme
von Astrofotos sollte dieses Ausbalancieren für spezifische
Bereiche ausgeführt werden, auf die das Teleskop zeigt.
Justieren der Montierung
Um die genaue Nachführung durch einen Motorantrieb zu
ermöglichen, muss die Rotationsachse des Teleskops paral-
lel zur Rotation der Erdachse verlaufen - dieser Vorgang wird
Polausrichtung genannt. Die Polausrichtung wird NICHT
durch ein Bewegen des Teleskops in der RA- oder DEK-
Achse erreicht, sondern indem die Montierung vertikal justiert
wird, was in der Höhe oder horizontal bzw. Azimut genannt
wird. Dieser Abschnitt befasst sich lediglich mit der korrekten
Bewegung des Teleskops während der Polausrichtung. Das
tatsächliche Verfahren der Polausrichtung, d. h. der Parallel-
stellung der Rotationsachse des Teleskops mit der Erdrota-
tionsachse, wird an späterer Stelle in dieser Bedienungsan-
leitung unter dem Abschnitt „Polausrichtung“ beschrieben.
Höhenjustierung der Montierung
Um den Breitengrad der Polachse zu erhöhen, wird die
hintere Breiteneinstellschraube arretiert, damit die vordere
Schraube gelöst werden kann.
Um den Breitengrad der Polachse zu verringern, wird die
vordere Breiteneinstellschraube arretiert (unterhalb der
Gegengewichtsstange), damit die hintere Schraube gelöst
werden kann.
Die Breiteneinstellung an der Advanced VX-Montierung hat
einen Bereich von ca 7° bis 77°.
Azimut-Justier-
drehknöpfe
Breitengrad-
Justierdreh-
knöpfe
I 11
Es empehlt sich, endgültige Höheneinstellungen vorzune-
hmen, indem die Montierung gegen die Schwerkraft (d. h.
unter Verwendung der hinteren Breiteneinstellschraube
zum Anheben der Montierung) bewegt wird. Hierzu sollten
Sie die beiden Breiteneinstellschrauben losdrehen und den
vorderen Teil der Montierung manuell so weit wie möglich
nach unten drücken. Nun wird die hintere Einstellschraube
zum Anheben der Montierung auf die gewünschte Breite
arretiert.
Azimutjustierung der Montierung
Für Grobjustierungen im Azimut werden Teleskop und
Stativ einfach angehoben und versetzt. Feinjustierungen im
Azimut:
Drehen Sie an den Azimut-Justierknöpfen auf beiden Seiten
des Azimutgehäuses. Wenn Sie hinter dem Teleskop stehen,
benden sich die Knöpfe auf der Vorderseite der Montierung.
Wird der rechte Justierknopf im Uhrzeigersinn gedreht,
bewegt sich die Montierung nach rechts.
Wird der linke Justierknopf im Uhrzeigersinn gedreht,
bewegt sich die Montierung nach links.
Beide Schrauben beeinflussen den Justierstift des
Stativkopfs, wodurch Sie eventuell eine Schraube losdre-
hen und die andere arretieren müssen. Die Schrauben, die
der Befestigung der parallaktischen Montierung am Stativ
dienen, könnten ebenfalls leicht losgedreht werden müssen.
Bedenken Sie, dass die Justierung der Montierung nur
während der Polhöheneinstellung vorgenommen werden
kann. Sobald die Polhöhe eingestellt ist, darf die Montierung
NICHT mehr bewegt werden. Das Teleskop wird durch
Bewegen der Montierung in die Rektaszension sowie die
Deklination ausgerichtet, wie in diesem Handbuch an früh-
erer Stelle beschrieben.
Das Deklinationskabel anbringen
Die Advanced VX-Montierung ist mit einem Kabel ausges-
tattet, welches das elektronische Bedienfeld mit dem Deklina-
tionsmotor verbindet. Anbringen des Motorkabels:
Schließen Sie ein Ende des Deklinationskabels an den
Anschluss namens DEK-Port am Bedienfeld an.
Das andere Kabelende wird an den Anschluss am Deklina-
tionsmotor angeschlossen.
Das Teleskop antreiben
Die Advanced VX-Montierung kann über den mitgelieferten
Autobatterieadapter oder optional über einen 12-V-Wechsel-
stromadapter angetrieben werden. Verwenden Sie nur von
Celestron bereitgestellte Adapter. Die Verwendung eines
anderen Adapters könnte die Elektronik beschädigen und
macht Ihre Herstellergarantie ungültig.
1. Das Teleskop wird über den Autobatterieadapter (oder
den 12-V-Wechselstromadapter) angetrieben, indem
einfach der runde Stecker in die 12-V-Buchse des ele-
ktronischen Bedienfeldes und der Stecker des anderen
Endes in den Zigarettenanzünder Ihres Autos bzw. an
eine transportable Stromversorgung angeschlossen
werden.
2. Schalten Sie das Teleskop ein, indem Sie den Schalter
am elektronischen Bedienfeld auf die Position „An“ kip-
pen.
12 I
Computergesteuerte Handsteuerung
Das Advanced VX nutzt die Handsteuerung NexStar+, die unmittelbaren Zugriff auf alle Funktionen Ihrer Montierung ermögli-
cht. Dank des automatischen Schwenkens auf über 40.000 Objekte und der leicht verständlichen Menübeschreibungen kann
selbst ein Anfänger die Funktionsvielfalt in nur ein paar Beobachtungssessions meistern. Nachstehend finden Sie eine kurze
Beschreibung der einzelnen Komponenten der Handsteuerung NexStar+:
1
8
9
3
4
11
10
11
12
13
2
4
5
6
15
14
7
I 13
1. LCD-Fenster (Flüssigkristallanzeige): bestehend aus
einem vierzeiligen, 18-Buchstaben-Anzeigebildschirm
mit roter Hintergrundbeleuchtung für eine angenehme
Anzeige der Teleskopdaten und des scrollbaren Textes.
2. Ausrichten: weist die Handsteuerung an, die Ausrich-
tung Ihres Teleskops zu starten.
3. Richtungstasten: ermöglichen die vollständige
Steuerung der Advanced VX-Montierung in alle Rich-
tungen. Verwenden Sie die Richtungstasten zur Zentri-
erung von Objekten im Okular oder um das Teleskop
manuell zu schwenken.
4. Katalogtasten: Das Advanced VX verfügt über eine
Taste auf der Handsteuerung, die direkten Zugriff auf
jeden Hauptkatalog in der 40.000 Objekte umfassenden
Datenbank ermöglicht. Die Datenbank Ihres Teleskops
enthält folgende Kataloge:
Sonnensystem – alle 7 Planeten unseres Sonnensys-
tems sowie Mond, Sonne und Pluto.
Sterne – benutzerdenierte Listen der hellsten Sterne,
Doppelsterne, variablen Sterne und Asterismen.
Deep Sky (extrasolarer Himmel) – benutzerdenierte
Listen der schönsten Galaxien, Nebel und Cluster sowie
die kompletten Messier- und NGC-Objekte.
5. Identifizieren: Durchsucht die Datenbank des Ad-
vanced VX und zeigt die Namen und die Offset-Entfer-
nungen zu den nächstgelegenen passenden Objekten an.
6. Menü: Zeigt viele Setup- und Utility-Funktionen an, wie
Nachführgeschwindigkeit, benutzerdefinierte Objekte und
Vieles mehr.
7. Option (Celestron-Logo): kann in Kombination mit an-
deren Tasten verwendet werden, um auf fortgeschrittene
Eigenschaften und Funktionen zuzugreifen.
8. Enter: Das Drücken der ENTER-Taste ermöglicht die
Auswahl einer beliebigen Funktion des Advanced VX, akz-
eptiert eingegebene Werte und schwenkt das Teleskop
auf angezeigte Objekte.
9. Zurück: Durch Drücken auf ZURÜCK verlassen Sie das
aktuelle Menü, und die vorige Ebene des Menüpfads wird
angezeigt. Wiederholtes Drücken auf ZURÜCK lässt Sie
zum Hauptmenü zurückkehren oder löscht versehentlich
eingegebene Daten.
10. Himmelstour: Aktiviert den Tour-Modus, der die
interessantesten Objekte im Himmel findet und das
Advanced VX automatisch auf diese Objekte ausrichtet.
11. Scrolltasten: Diese Tasten dienen zum Aufwärts- und
Abwärtsscrollen in den Menülisten. Ein Doppelpfeilsym-
bol auf der rechten Seite des LCD zeigt an, dass die
Scrolltasten verwendet werden können, um zusätzliche
Informationen anzuzeigen.
12. Motordrehzahl: schwenkt das Teleskop schneller
oder langsamer, wenn die Richtungstasten ge-
drückt werden.
13. Objekt-Info: zeigt Koordinaten und andere wis-
senswerte Informationen über Objekte, die aus der
Advanced VX-Datenbank ausgewählt wurden, an.
14. RS232-Buchse: ermöglicht den Anschluss Ihres Teles-
kops an einen Computer, um diesen zusammen mit Soft-
wareprogrammen zur Punkt-und-Klick-Schwenkbarkeit
sowie zum Aktualisieren der Firmware über den PC zu
verwenden.
Handsteuerungsbetrieb
Dieser Abschnitt beschreibt die wesentlichen Bedienschritte
der Handsteuerung für alle computergesteuerten Celestron-
Teleskope. Diese Bedienschritte werden in drei Kategorien
eingeteilt: Ausrichtung, Setup und Utility. Der Abschnitt
Ausrichtung behandelt die anfängliche Teleskopausrichtung
sowie das Auffinden von Objekten im Himmel. Der Abschnitt
Setup erörtert das Ändern von Werten, wie z. B. den Nach-
führmodus und die Nachführgeschwindigkeit. Schließlich
behandelt der letzte Abschnitt alle Utility-Funktionen, wie
z. B. die Kalibrierung Ihrer Montierung, die Polausrichtung
sowie die Kompensation des Getriebespiels.
Die Ausrichtung vornehmen
Damit das Teleskop präzise auf Objekte im Himmel zeigen
kann, muss es zuerst auf bekannte Positionen (Sterne) am
Himmel ausgerichtet werden. Mit diesen Daten kann das
Teleskop ein Modell des Himmels erstellen, das dann zur
Lokalisierung von Objekten mit bekannten Koordinaten
verwendet wird. Es gibt viele Möglichkeiten, Ihr Teleskop am
Himmel auszurichten; diese hängen davon ab, welche Daten
der Benutzer bereitstellen kann:
Die Zweisternausrichtung verwendet die gesamten
eingegebenen Zeit-/Standortdaten und ermöglicht dem
Benutzer, zu entscheiden, auf welche beiden Ausrich-
tungssterne das Teleskop automatisch schwenken soll.
Die Einsternausrichtung verwendet die gleichen Zeit-/
Standortdaten, nutzt jedoch nur einen Stern zur Ausrich-
tung.
Die Sonnensystem-Ausrichtung zeigt eine Liste sicht-
barer Tagesobjekte an (Planeten sowie den Mond), die für
die Ausrichtung des Teleskops zur Verfügung stehen.
Die Schnell-Ausrichtung fordert Sie zur Eingabe
derselben Daten auf, die auch für die Zweisternausrich-
tung nötig wären. Das Teleskop überspringt jedoch das
Schwenken auf den Ausrichtungsstern zur Zentrierung und
Ausrichtung und modelliert den Stern einfach aufgrund der
vorhandenen Daten.
Bei der Letzten Ausrichtung wird Ihre zuletzt ges-
peicherte Sternausrichtung und Schwenkposition wie-
derhergestellt. Die Letzte Ausrichtung bietet auch einen
guten Schutz, falls das Teleskop von der Stromversorgung
abgeschnitten wird.
Erste Schritte
Bevor eine der beschriebenen Ausrichtungen ausgeführt
wird, muss die Advanced VX-Montierung so aufgestellt
werden, dass die Indexmarkierungen bündig zur Rektaszen-
sions- und Deklinationsachse stehen. Sobald die Index-
position erreicht ist, zeigt die Handsteuerung die zuletzt
eingegebenen Datums- und Uhrzeitinformationen an, die in
der Handsteuerung gespeichert wurden.
1. Drücken Sie auf ENTER, um mit der Ausrichtung zu
beginnen.
2. Die Handsteuerung fordert den Benutzer dazu auf, die
Montierung in die Indexposition zu bringen. Bewegen Sie
die Teleskopmontierung entweder manuell oder mithilfe
der Handsteuerung, bis die Indexmarkierungen von RA
und DEK bündig sind. Drücken Sie zum Fortfahren auf
ENTER.
Die Handsteuerung zeigt nun die zuletzt eingegebenen
Daten zu Uhrzeit, Zeitzone und Datum an.
Benutzen Sie die Aufwärts-/Abwärts-Tasten (10), um die
aktuellen Werte anzuzeigen.
14 I
Übernehmen Sie die Werte durch Drücken auf ENTER.
Auf ZURÜCK drücken, um aktuelle Daten über Datum,
Uhrzeit und Standort in die Handsteuerung einzugeben.
3. Folgende Angaben werden angezeigt:
Standort – Die Handsteuerung zeigt eine Auswahlliste
von Städten an. Wählen Sie die Stadt aus der Daten-
bank aus, die Ihrer aktuellen Beobachtungsposition am
nächsten ist. Die von Ihnen ausgewählte Stadt wird in
der Handsteuerung gespeichert, sodass diese bei der
nächsten Ausrichtung automatisch angezeigt wird. Wenn
Sie andererseits die exakten Längen- und Breitenangaben
Ihrer Beobachtungsposition kennen, können diese direkt in
die Handsteuerung eingegeben und auch für die Zukunft
gespeichert werden. Eine Stadt auswählen:
Benutzen sie die Aufwärts- und Abwärts-Scrolltasten,
um zwischen einer Stadt aus der Datenbank und einem
benutzerdefinierten Ort zu wählen. Die Städte-Daten-
bank ermöglicht Ihnen die Auswahl der Stadt, die Ihrer
Beobachtungsposition am nächsten liegt, aus einer
Liste internationaler oder US-amerikanischer Standorte.
Wählen Sie Städte-Datenbank aus und drücken Sie auf
ENTER.
Die Handsteuerung ermöglicht die Auswahl aus
US-amerikanischen oder internationalen Standorten.
Für eine Auflistung US-amerikanischer Standorte
nach Staat und anschließend nach Stadt, auf ENTER
drücken, während Vereinigte Staaten angezeigt wird. Für
internationale Standorte die Aufwärts- oder Abwärts-
Scrolltasten verwenden, um International auszuwählen
und anschließend auf ENTER drücken.
Benutzen Sie die Aufwärts- und Abwärts-Scrolltasten,
um den aktuellen Staat (oder das Land, wenn Interna-
tionaler Standort ausgewählt wurde) aus der alphabe-
tischen Liste auszuwählen und drücken Sie auf ENTER.
Benutzen Sie die Aufwärts- und Abwärts-Scrolltasten,
um die Stadt, die Ihrem Standort am nächsten liegt, aus
der angezeigten Liste auszuwählen und drücken Sie auf
ENTER.
Uhrzeit – Geben Sie die aktuelle örtliche Uhrzeit für Ihren
Standortbereich ein. Sie können entweder die örtliche
Uhrzeit (d. h. 08:00) oder die militärische Uhrzeit (d. h.
20:00) eingeben.
Wählen Sie PM oder AM aus. Wenn die militärische
Uhrzeit eingegeben wurde, überspringt die Handsteuer-
ung diesen Schritt.
Wählen Sie zwischen Standard- oder Sommerzeit aus.
Benutzen Sie die Aufwärts- und Abwärts-Scrolltasten
(10), um zwischen beiden Optionen zu wechseln.
Wählen Sie die Zeitzone, in der Sie die Betrachtung
anstellen, aus. Benutzen Sie erneut die Aufwärts-
und Abwärts-Scrolltasten (10), um zwischen beiden
Optionen zu wählen. In der Zeitzonenkarte im Anhang
finden Sie weiter Informationen.
Datum – Geben Sie Monat, Tag und Jahr Ihrer Beobach-
tungssession ein.
Hinweis: Ihren Standort aktualisieren – da Ihr
Beobachtungsstandort nicht so häufig aktualisi-
ert werden muss wie Datum und Uhrzeit, wird
dieser bei der Aktualisierung von Datum und
Uhrzeit nicht jedes Mal angezeigt. Sie können zur
Aktualisierung Ihrer Stadt jederzeit auf ZURÜCK
drücken, wenn Sie Datum und Uhrzeit aktualisie-
ren möchten. Drücken Sie erneut auf ZURÜCK,
um Staat oder Land zu aktualisieren bzw. um
Längen-/Breitengradkoordinaten einzugeben.
Hinweis: Wenn falsche Informationen in die Handsteuerung
eingegeben werden, fungiert die ZURÜCK-Taste
als Rücksetztaste, die es dem Benutzer ermöglicht,
die korrekten Daten einzugeben.
Wählen Sie eine Ausrichtungsart, wie nachstehend be-
schrieben, aus.
Zweisternausrichtung
Die Zweisternausrichtung ermöglicht es dem Benutzer, zwei
Sterne für die Teleskopausrichtung auszuwählen. Die Ausrich-
tung Ihres Teleskops nach der Zweisternausrichtung:
1. Wählen Sie die Zweisternausrichtung aus den vorhanden
Wahlmöglichkeiten aus. Basierend auf den eingegebenen
Datums- und Uhrzeitangaben, wählt die Handsteuerung
automachtisch einen hellen Stern über dem Horizont aus
und zeigt diesen an.
Drücken Sie auf ENTER, um diesen Stern als ersten
Ausrichtungsstern auszuwählen.
Falls der ausgewählte Stern aus irgendwelchen Grün-
den nicht sichtbar ist (eventuell weil er sich hinter einem
Baum oder Gebäude bendet), auf die ZURÜCK-Taste
drücken, damit die Handsteuerung automatisch den
nächsten hellen Stern auswählt.
Oder benutzen Sie die Aufwärts-/Abwärts-Tasten, um
die gesamte Liste benannter Sterne zu durchsuchen
und einen der über zweitausend Ausrichtungssterne
auszuwählen.
2. Sobald das Teleskop die Schwenkbewegung zum ersten
Ausrichtungsstern beendet hat, werden Sie aufg-
efordert, den ausgewählten Stern mithilfe der Pfeiltasten
auf das Fadenkreuz in der Mitte des Suchers auszurich-
ten. Wenn dieser im Sucher zentriert ist, können Sie auf
ENTER drücken.
Nun hilft Ihnen die Anzeige dabei, den Stern im Sichtfeld des
Okulars zu zentrieren. Wenn der Stern eingegeben ist, auf
AUSRICHTEN drücken, um diesen Stern als ersten Ausrich-
tungsstern zu übernehmen.
Wichtig: Wenn das Teleskop bewegt wird, muss die
Schwenkbewegung immer mithilfe der Richtungstas-
ten nach OBEN und RECHTS auf der Handsteuerung
beendet werden, um jegliches mechanische Spiel im
Getriebe zu eliminieren.
3. Nachdem der erste Ausrichtungsstern eingegeben ist,
wählt die Handsteuerung automatisch einen zweiten Aus-
richtungsstern aus, und die Ausrichtung muss für diesen
Stern wiederholt werden.
Wenn das Teleskop auf beide Sterne ausgerichtet ist,
können Sie weitere Kalibrierungssterne eingeben. Kalibri-
erungssterne werden verwendet, um die Zeigegenauigkeit
Ihres Teleskops zu verbessern, indem subtile opto-mecha-
nische Fehlausrichtungen zwischen der Teleskopoptik und
der Montierung kompensiert werden. Daher ist es emp-
fehlenswert, mindestens einen zusätzlichen Kalibrierungsste-
rn einzugeben, um die Zeigegenauigkeit der Montierung zu
erhöhen.
4. Drücken Sie auf ENTER, um einen Kalibrierungsstern
einzugeben. Wählen Sie einen Stern genauso wie bei
den ersten beiden Ausrichtungssternen aus und drücken
Sie auf ENTER. Sie werden feststellen, dass sich alle
angezeigten Kalibrierungssterne auf der Himmelsseite
(Meridian) befinden, die den ursprünglichen Ausrich-
I 15
tungssternen gegenüberliegt. Dies ist für eine exakte
Kalibrierung der Montierung entscheidend.
Schließlich können Sie weitere Kalibrierungssterne hinzufü-
gen oder auf ZURÜCK drücken, um die Ausrichtung abzus-
chließen.
Hinweis: Ost-/West-Filterum die bestmögliche
Zeigegenauigkeit zu gewährleisten, werden
die anfänglichen Ausrichtungssterne von Ihrer
computergesteuerte Montierung automatisch
gefiltert und ausgewählt, sodass sich die beiden
ersten Ausrichtungssterne auf der einen Seite des
Meridians befinden und alle Kalibrierungssterne
auf der entgegengesetzten Seite des Meridians,
wie dies durch das „W“ bzw. „O“ in der oberen
rechten Ecke des LCDs angezeigt wird. Der Ost-/
West-Filter kann geändert werden, indem zu einer
beliebigen Zeit während der Ausrichtung einfach
die MENÜ-Taste gedrückt wird.
Tipps zum Hinzufügen von Kalibrierungssternen:
Obwohl es für gelegentliche Beobachtungen nicht nötig
ist, Kalibrierungssterne hinzuzufügen, ist es dennoch
empfehlenswert, drei Kalibrierungssterne für eine opti-
male Zeigegenauigkeit einzugeben.
Wenn Sie Kalibrierungssterne auswählen, die nahe des
Himmelsäquators liegen, erreichen Sie bessere Ergeb-
nisse als mit Sternen nahe des Himmelspols.
Obwohl es nicht nötig ist, Kalibrierungssterne zu verwen-
den, wenn die Teleskopmontierung seit der ursprünglichen
Ausrichtung/Kalibrierung nicht bewegt wurde, könnte es
doch nötig sein, das Teleskop erneut zu kalibrieren, falls
der Teleskoptubus aus irgendeinem Grund bewegt wurde.
Hinweis: Meridian – der Meridian ist eine imaginäre
Linie im Himmel, die am nördlichen Himmelspol beginnt, am
südlichen Himmelspol endet und durch den Zenit verläuft.
Wenn man sich nach Süden ausrichtet, beginnt der Meridian
am südlichen Horizont und verläuft direkt über dem Kopf am
Himmel zum nördlichen Himmelspol.
Aus Sicherheitsgründen wird die Sonne nicht in den be-
nutzerdefinierten Objektlisten der Handsteuerung angezeigt,
außer sie wurde im Utility-Menü aktiviert. Um die Anzeige der
Sonne auf der Handsteuerung zu ermöglichen, gehen Sie
folgendermaßen vor:
1. Drücken Sie die ZURÜCK-Taste, bis “Advanced VX
bereit” angezeigt wird.
2. Drücken Sie die MENÜ-Taste und wählen Sie mithilfe
der Aufwärts- und Abwärts-Tasten das „Utility-Menü” aus.
Drücken Sie auf ENTER.
3. Wählen Sie mithilfe der Aufwärts- und Abwärts-Tasten
das Sonnenmenü aus und drücken Sie auf ENTER.
4. Drücken Sie erneut auf ENTER, damit die Sonne in der
Anzeige der Handsteuerung erscheint.
Die Anzeige der Sonne kann mit dem gleichen Verfahren, wie
oben beschrieben, verhindert werden.
Tipp: Um die Zeigegenauigkeit des Teleskops zu erhöhen,
können Sie, wie oben beschrieben, die Funktion
Erneut Ausrichten verwenden.
Schnell-Ausrichtung
Die Schnell-Ausrichtung nutzt alle Datums- und Uhrzeit-
angaben, die zu Beginn der Ausrichtung des Teleskops
eingegeben wurden. Das Teleskop überspringt jedoch das
Schwenken auf den Ausrichtungsstern zur Zentrierung und
Ausrichtung und modelliert den Stern einfach aufgrund
der vorhandenen Daten. Auf diese Weise können Sie grob
zu den Koordinaten heller Objekte, wie dem Mond und zu
Planeten, schwenken, und das Teleskop erhält die benötigten
Daten für die Objektnachführung für jeden Himmelsabschnitt
(in Abhängigkeit zur Genauigkeit der Polausrichtung). Die
Schnell-Ausrichtung eignet sich nicht zum exakten Lokali-
sieren kleiner oder lichtarmer Deep-Sky-Objekte oder zum
akkuraten Nachführen von Objekten in der Astrofotografie.
Zum Verwenden der Schnell-Ausrichtung einfach die
Schnell-Ausrichtung aus den Ausrichtungsoptionen aus-
wählen und auf ENTER drücken. Das Teleskop verwendet
automatisch die eingegeben Werte zu Datum/Uhrzeit, um
sich selbst am Himmel auszurichten und zeigt „Ausrichtung
erfolgreich” an.
Hinweis: Wenn eine Schnell-Ausrichtung vorgenommen
wurde, können Sie die Neuausrichtungsfunktion
nutzen (siehe unten), um die Zeigegenauigkeit
Ihres Teleskops zu erhöhen.
Letzte Ausrichtung
Bei der Letzten Ausrichtung werden automatisch die zuletzt
gespeicherten Indexstandorte aufgerufen, um mit der
Ausrichtung fortzufahren, die beim letzten Ausschalten des
Teleskops gespeichert wurde. Diese Funktion ist nützlich,
falls Ihr Teleskop einmal versehentlich von der Stromversor-
gung abgeschnitten oder ausgeschaltet wird.
Hinweis: Wie bei der Schnell-Ausrichtung können Sie die
Neuausrichtungsfunktion (siehe unten) verwenden,
um die Zeigegenauigkeit Ihres Teleskops nach der
Letzten Ausrichtung zu erhöhen. Um eine exaktere
Ausrichtung über mehrere Beobachtungssessions
hinweg beizubehalten, können Sie die Ruheposi-
tionsfunktion, die später in diesem Kapitel be-
schrieben wird, verwenden.
Neuausrichtung
Die Montierung verfügt über die Neuausrichtungsfunktion,
mit der jeder ursprüngliche Ausrichtungsstern durch einen
neuen Stern oder ein anderes Himmelsobjekt ersetzt werden
kann. Dies kann unter mehreren Umständen nützlich sein:
• Wenn Sie über mehrere Stunden hinweg beobachten,
könnte Ihnen auffallen, dass Ihre beiden ursprünglichen
Zenit
Süden
Norden
Horizont
16 I
Ausrichtungssterne beträchtlich Richtung Westen abgedriftet
sind. (Bedenken Sie, dass Sterne mit 15° pro Stunde wan-
dern). Eine Ausrichtung anhand eines neuen Sterns in einem
östlichen Himmelsteil wird Ihre Zeigegenauigkeit erhöhen,
insbesondere für Objekte in diesem Himmelssektor.
Wenn Sie Ihr Teleskop mithilfe der Schnell-Ausrichtung
ausgerichtet haben, können Sie die Neuausrichtung
nutzen, um auf tatsächliche Himmelsobjekte auszurichten.
Dadurch wird die Zeigegenauigkeit Ihres Teleskops erhöht,
ohne dass zusätzliche Daten eingegeben werden müssen.
Wenn Sie die computerunterstützte Ausrichtung genutzt
haben und die Montierung manuell bewegt wurde, könnte
es nötig sein, die Montierung für eine erhöhte Zeige-
genauigkeit neu auszurichten.
Einen bestehenden Ausrichtungsstern durch einen neuen
Ausrichtungsstern ersetzen:
1. Wählen Sie den gewünschten Stern (oder das gewün-
schte Objekt) aus der Datenbank aus und schwenken Sie
darauf zu.
2. Zentrieren Sie das Objekt sorgfältig im Okular.
3. Drücken Sie nach dem Zentrieren die ZURÜCK-Taste, bis
Sie im Hauptmenü angelangt sind.
4. Drücken Sie auf die AUSRICHTEN-Taste, sobald
„Advanced VX bereit“ auf der Handsteuerung angezeigt
wird, um Ausrichtungssterne aus der Liste der Optionen
auszuwählen.
5. Geben Sie nun einen Ausrichtungsstern zum Ersatz in
die Anzeige ein. Benutzen Sie die AUFWÄRTS- und
ABWÄRTS-Tasten, um den für den Austausch vorgeseh-
enen Ausrichtungsstern auszuwählen. Es ist gewöhnlich
am besten, den Stern auszuwählen, der sich dem neuen
Objekt am nächsten befindet. Dadurch werden Ausrich-
tungssterne im Himmel ausgeschlossen.
6. Drücken Sie zum Übernehmen der Änderungen auf
AUSRICHTEN.
Objektkatalog
Auswahl eines Objekts
Nun da das Teleskop richtig ausgerichtet ist, können Sie ein
Objekt aus einem der Kataloge in der NexStar+-Datenbank
der Handsteuerung auswählen. Die Handsteuerung verfügt
über eine Taste, die jeder Objekt-Kategorie in der Datenbank
zugewiesen wurde: Objekte im Sonnensystem, Sterne und
Deep-Sky- (extrasolare) Objekte.
Sonnensystem – Der Sonnensystem-Katalog zeigt alle
Planeten (sowie den Mond) in unserem Sonnensystem
an, die derzeit am Himmel sichtbar sind. Damit die Sonne
als ein zur Auswahl stehendes Objekt in der Datenbank
angezeigt wird, siehe die Option Sonnenmenü im Menü
Teleskop-Setup.
Sterne – Benutzerdefinierte Listen der hellsten Sterne,
Doppel- (binäre) Sterne, variablen Sterne und aus-
gewählten Asterismen.
Deep-Sky (extrasolarer Himmel) – benutzerdefinierte
Listen der schönsten Galaxien, Nebel und Cluster sowie
die kompletten Messier- und NGC-Objekte. Es gibt auch
eine alphabetische Liste aller Deep-Sky-Objekte in der
Reihenfolge ihrer allgemeinen Namen.
Mithilfe der Scrolltasten können Sie durch die Kataloge blät-
tern, um das gewünschte Objekt zu finden.
Beim Scrollen durch eine lange Liste von Objekten können
Sie durch Gedrückthalten der AUFWÄRTS- und ABWÄRTS-
Tasten mit hoher Geschwindigkeit durch den Katalog blät-
tern.
Schwenken zu einem Objekt
Nachdem das gewünschte Objekt auf dem Display der
Handsteuerung angezeigt wird, haben Sie zwei Möglich-
keiten:
Drücken Sie die Taste OBJEKTINFO. Diese zeigt nüt-
zliche Informationen über das ausgewählte Objekt, wie die
Sterngröße, die Konstellation und zusätzliche Informationen
über die beliebtesten Objekte, an.
Verwenden Sie die Pfeiltasten AUFWÄRTS/AB-
WÄRTS, um durch die angezeigten Objekt-Informa-
tionen zu scrollen.
Das Drücken der ZURÜCK-Taste lässt Sie zur Objekt-
Datenbank zurückkehren.
Drücken der ENTER-Taste. Damit schwenkt das Teles-
kop automatisch zu den Koordinaten des Objekts, das auf
der Handsteuerung angezeigt wird. Während das Teleskop
zum Objekt schwenkt, kann der Benutzer immer noch auf
viele der Handsteuerungsfunktionen zugreifen (wie z. B.
Anzeige von Informationen über das Objekt).
ANM ERKUNG: Die Messier- und NGC-Kataloge verlan-
gen vom Anwender die Eingabe einer numerischen Be-
zeichnung. Wenn Sie die entsprechende Katalog-Taste
und den Messier-, NGC- oder SAO-Katalog gewählt
haben, zeigt ein blinkender Mauszeiger an, dass Sie
jetzt im numerischen Eingabe-Modus sind. Geben Sie
die Katalognummer des Objekts ein, das Sie anzeigen
möchten. Durch Drücken der ENTER-Taste schwenkt
das Teleskop auf das Objekt, und durch Gedrück-
thalten der OPTIONS-Taste (das Celestron Logo) und
Drücken der OBJEKTINFO-Taste werden Informa-
tionen über das ausgewählte Objekt angezeigt.
Vorsicht: Niemals das Teleskop schwenken, wenn
jemand in das Okular schaut. Das Teleskop kann sich
mit schnellen Schwenkbewegungen bewegen und
das Auge des Beobachters verletzen.
Himmelstour-Taste
Die Advanced VX-Montierung verfügt über eine Tour-
Funktion, mit welcher der Benutzer automatisch eine
Auswahl aus einer Liste interessanter Objekte auf der
Grundlage des Datums und der Uhrzeit der Beobachtung
treffen kann. Die automatische Tour zeigt nur die Objekte an,
die innerhalb Ihrer eingestellten Katalog-Filtergrenzen liegen.
Um die Tour-Funktion zu aktivieren, drücken Sie die Taste
HIMMELSTOUR auf der Handsteuerung.
1. Drücken Sie auf die HIMMELSTOUR-Taste auf der Hand-
steuerung.
2. Wählen Sie mit der SCROLL-Taste die Option “Das
Beste von heute Nacht”.
3. Die Advanced VX-Montierung schwenkt automatisch
azimutal in die Ausgangsposition, was die Wahrschein-
lichkeit minimiert, dass sich das Stromversorgungskabel
I 17
während der Tour verwickelt.
4. Die Handsteuerung zeigt die besten Beobachtungsob-
jekte an, die zurzeit am Himmel stehen.
Drücken Sie auf die OBJEKTINFO-Taste, um Infor-
mationen und Daten über die angezeigten Objekte zu
erhalten. Einmaliges Drücken zeigt die Objektkoordi-
naten an. Drücken Sie die Taste erneut, um die Textbe-
schreibung anzuzeigen. Drücken Sie auf ZURÜCK, um
zum vorherigen Bildschirm zurückzukehren.
Drücken Sie ENTER, um zum angezeigten Objekt zu
schwenken.
Drücken Sie auf die ABWÄRTS-Taste, um das nächste
Tour-Objekt anzuzeigen.
Identifizierungstaste
Durch Drücken der Taste IDENTIFIZIEREN werden die
Datenbank-Kataloge der Montierung durchsucht und die
Namen und Winkeldistanzen der nächstgelegenen passen-
den Objekte am aktuellen Standort des Teleskops angezeigt.
Diese Funktion kann zwei Zwecke erfüllen: Erstens kann
sie zur Identifikation eines unbekannten Objekts im Sicht-
feld Ihres Okulars verwendet werden. Außerdem kann der
Identifizierungsmodus zur Lokalisierung anderer Himmelsob-
jekte, die dicht an den gegenwärtig von Ihnen beobachteten
Objekten liegen, verwendet werden.
Wenn Ihr Teleskop z. B. auf den hellsten Stern im Sternbild
Lyra gerichtet ist, können Sie die Identizierung wählen.
Daraufhin wird ganz sicher der Stern Vega als der von Ihnen
beobachtete Stern angeben. Jedoch durchsucht die Iden-
tifizierungsfunktion auch seine NGC- und Sonnensystem-
Datenbank und zeigt alle Planeten oder Deep-Sky-Objekte in
der Nähe an. In diesem Beispiel wird der Ringnebel (M57) in
ungefähr 6° Entfernung angezeigt.
Die Helligkeit und Nähe der angezeigten Objekte kann mit-
tels des Identifizierungsfilters unter Teleskop-Setup definiert
werden.
Richtungstasten
In der Mitte der Handsteuerung befinden sich vier Richtung-
stasten, die die Höhen- (auf und ab) und Azimut- (links und
rechts) Bewegung des Teleskops steuern. Das Teleskop
kann mit neun verschiedenen Geschwindigkeitsraten ges-
teuert werden.
1 = 2-fach 6 = .3° / Sek
2 = 4-fach 7 = 1° / Sek
3 = 8-fach 8 = 2° / Sek
4 = 16-fach 9 = 4° / Sek
5 = 32-fach
Motordrehzahltaste
Wenn Sie die MOTORDREHZAHL-Taste (12) drücken,
können Sie die Drehzahl der Motoren sofort von einer
Schwenkrate bei hoher Drehzahl auf eine Geschwindigkeit
für präzise Nachführung oder eine Geschwindigkeit
dazwischen ändern. Jede Geschwindigkeit entspricht einer
Zahl auf der Tastatur der Handsteuerung. Die Zahl 9 ist
die schnellste Geschwindigkeit (ca. 4° pro Sekunde, je
nach Energiequelle). Sie wird zum Schwenken zwischen
Objekten und zur Lokalisierung von Ausrichtungssternen
verwendet. Die Zahl 1 auf der Handsteuerung entspricht
der langsamsten Geschwindigkeit (halb-siderisch) und kann
zur präzisen Zentrierung von Objekten im Okular verwendet
werden. Änderung der Motorendrehzahl:
Drücken Sie auf die MOTORDREHZAHL-Taste auf der
Handsteuerung. Das LCD zeigt die aktuelle Drehzahl an.
Drücken Sie die Nummer auf der Handsteuerung, die der
gewünschten Drehzahl entspricht.
Die Handsteuerung verfügt über eine „Doppeltasten“-
Funktion, mit der Sie eine sofortige Beschleunigung der
Motoren erreichen können, ohne dass eine Drehzahl gewählt
werden muss. Zur Verwendung dieser Funktion drücken Sie
einfach die Pfeiltaste, die der Richtung entspricht, in die Sie
das Teleskop bewegen möchten. Halten Sie diese Taste
gedrückt und drücken Sie die Taste für die entgegengesetzte
Richtung. Damit wird die Schwenkrate auf die maximale
Stufe erhöht.
Bei Verwendung der AUFWÄRTS- und ABWÄRTS-Tasten
auf der Handsteuerung bewegen die langsameren Schwen-
kraten (6 und darunter) die Motoren in die entgegengesetzte
Richtung der schnelleren Schwenkrate (7 - 9). Das erfolgt,
damit sich ein Objekt bei Betrachtung im Okular in die
entsprechende Richtung bewegt (d. h. ein Drücken der Auf-
wärts-Pfeiltaste bewegt den Stern im Sichtfeld des Okulars
nach oben). Wenn jedoch eine der langsameren Schwenkrate
(Stufe 6 und darunter) verwendet wird, um ein Objekt im
StarPointer zu zentrieren, müssen Sie möglicherweise die
entgegengesetzte Richtungstaste drücken, um das Teleskop
in die richtige Richtung zu bewegen.
Hilfe-Taste
In zukünftigen Firmware-Updates wird diese Taste Hinweise zur
Problembehandlung geben. Zurzeit dient diese Taste als Kurz-
wahltaste zum bequemen Aufrufen des Messierkatalogs.
Menü-Taste
Die Advanced VX-Montierung verfügt über zahlreiche
benutzerdefinierte Setup-Funktionen, die dem Anwender
die Kontrolle über die vielfältigen Eigenschaften des
Teleskops geben sollen. Alle Setup- und Utility-Funktionen
können durch Drücken der MENÜ-Taste und Scrollen
durch die Optionen aufgerufen werden.
Nachführmenü
Nachführmodus – Hiermit kann die Art der Teleskopnach-
führung in Abhängigkeit zum Montierungstyp, der für das
Teleskop verwendet wird, geändert werden. Das Teleskop
verfügt über drei verschiedene Nachführmodi:
EQ-Nord – wird verwendet, wenn das Teleskop in der
nördlichen Hemisphäre polar ausgerichtet ist und über den
Himmel nachgeführt werden soll.
EQ-Süd – wird verwendet, wenn das Teleskop in der
südlichen Hemisphäre polar ausgerichtet ist und über den
Himmel nachgeführt werden soll.
Aus – wenn das Teleskop für terrestrische (Land-)
Beobachtungen genutzt wird. Die Nachführung kann
ausgeschaltet werden, damit sich das Teleskop keinesfalls
bewegt.
Nachführgeschwindigkeit – Zusätzlich zum Bewegen
des Teleskops mit den Tasten der Handsteuerung wird Ihr
Teleskop ständig ein Himmelsobjekt nachführen, während
es sich über den Nachthimmel bewegt. Die Nachführge-
schwindigkeit kann je nach dem Typ des beobachteten
Objekts geändert werden:
Siderisch – Diese Stufe kompensiert die Erdrotation,
18 I
indem das Teleskop mit der gleichen Geschwindigkeit wie
die Erdrotation, jedoch in entgegengesetzter Richtung,
bewegt wird. Wenn das Teleskop polar ausgerichtet ist,
wird dies erreicht, indem das Teleskop ausschließlich in die
Rektaszension bewegt wird.
Lunar – dient zur Nachführung des Monds bei Beobach-
tung der Mondoberfläche.
Solarr – dient zur Nachführung der Sonne bei Sonnen-
beobachtungen mit entsprechendem Filter.
Uhrzeit-/Standort-Anzeigemenü
Dieses Menü zeigt die aktuelle Uhrzeit sowie die vom
optionalen SkySync-GPS-Empfänger heruntergeladenen
Längen-/Breitengrade an. Es werden auch andere relevante
Uhrzeit-/Standort-Daten wie Zeitzone, Sommerzeit und lokale
siderische Zeit angezeigt. Die lokale siderische Zeit (LST) ist
sinnvoll, um für Himmelsobjekte, die sich zu dieser Zeit auf
dem Meridian befinden, die Rektaszension zu bestimmen.
Die Uhrzeit-/Standort-Anzeige stellt immer die zuletzt
gespeicherte Uhrzeit bzw. den zuletzt gespeicherten Standort
dar, der während der Verbindung zum GPS eingegeben
wurde. Sobald die aktuellen Daten empfangen wurden,
werden diese aktualisiert. Wenn das GPS ausgeschaltet oder
nicht verfügbar ist, zeigt die Handsteuerung nur die zuletzt
gespeicherten Daten zu Uhrzeit und Standort an.
Das Handsteuerungsmenü
Das Menü „Handsteuerung“ ermöglicht Ihnen die Anpassung
bestimmter Funktionen der NexStar+-Handsteuerung. Um
dieses Menü aufzurufen, drücken Sie die MENÜ-Taste (Nr. 7
auf der Tastatur), verwenden zur Auswahl der „Handsteuer-
ung“ die Scroll-Tasten und drücken auf ENTER. Verwenden
Sie die Scroll-Tasten, um eine der folgenden Optionen
auszuwählen:
Beleuchtungssteuerung: Die Helligkeit der Zahlentasta-
tur und des LCDs wird unabhängig voneinander geregelt.
Scroll-Menü: Hiermit wird die Geschwindigkeit, mit der
Worte über das LCD laufen, angepasst.
Fettdruck ändern: Hiermit wird das Schriftformat der
LCD-Anzeige von normal nach fett geändert.
Kontrast einstellen: Über die Scroll-Tasten wird der
LCD-Kontrast angepasst.
Sprache einstellen: Hiermit wird die auf dem LCD
angezeigte Sprache geändert.
Hinweis: Die Funktion Sprache einstellen kann auch
erscheinen, wenn Sie Ihre neue Handsteuerung
das erste Mal verwenden. Sie können sie auch zu
jeder Zeit aufrufen, indem Sie die Options-Taste
(das Celestron-Logo) für 10 Sekunden drücken,
während das Teleskop eingeschaltet wird.
Teleskopsetupmenü
Uhrzeit-/Standort-Setup – Hier kann der Benutzer die
Teleskopanzeige anpassen, indem er Uhrzeit- und Standort-
werte (wie z. B. Zeitzone und Sommerzeit) ändert.
Getriebespielausgleich Alle mechanischen Getriebe
weisen einen gewissen Nachlauf oder ein Spiel zwischen
den Gängen auf. Dieses Spiel manifestiert sich in der
Zeitspanne, die zur Bewegung eines Sterns im Okular nötig
ist, wenn die Pfeiltasten auf der Handsteuerung gedrückt
werden (besonders bei Richtungsänderungen). Die Get-
riebespielausgleichsfunktion des Advanced VX lässt den
Benutzer das Getriebespiel ausgleichen, indem er einen
Wert eingibt, der die Motoren schnell gerade so viel zurück-
spult, dass das Spiel zwischen den Gängen eliminiert wird.
Das Ausmaß des erforderlichen Ausgleichs hängt von der
ausgewählten Schwenkrate ab. Je geringer die Schwen-
krate, desto länger dauert es, bis der Stern sich im Okular
zu bewegen scheint. Für jede Achse existieren zwei Werte,
ein positiver und ein negativer:
Als positiv wird das Ausmaß der angewendeten Kompen-
sation bezeichnet, wenn Sie die Taste drücken, damit sich
die Gänge schnell und ohne lange Pause bewegen.
Als negativ wird das Ausmaß der angewendeten Kompen-
sation bezeichnet, wenn Sie die Taste loslassen und die
Motoren in die andere Richtung bewegt werden, um die
Nachführung wieder aufzunehmen.
Generell sollten beide Messwerte identisch sein. Es wird
nötig sein, mit verschiedenen Werten zu experimentieren
(von 0 – 99); ein Wert zwischen 20 und 50 ist generell
optimal für die meisten visuellen Betrachtungen, während ein
höherer Wert für fotograsche Führungen nötig sein könnte.
Zur Einstellung des Getriebespielausgleichswerts scrollen
Sie zur Option Getriebespielausgleich und drücken ENTER.
Beobachten Sie, während ein Objekt durch das Okular
betrachtet wird, die Reaktionssensibilität aller vier Pfeiltasten.
Achten Sie darauf, bei welcher Richtung eine Pause in der
Sternenbewegung zu verzeichnen ist, nachdem die Taste ge-
drückt wurde. Während Sie die Achsen der Reihe nach einzeln
bearbeiten, werden die Getriebespieleinstellungen so weit an-
gepasst, dass eine sofortige Bewegung ohne nennenswerten
Sprung erreicht wird, wenn die Taste gedrückt oder losgelas-
sen wird. Geben Sie nun die gleichen Werte für die positive
und negative Richtung ein. Wenn Sie einen Sprung bemerken,
wenn die Taste losgelassen wird, die Werte jedoch niedriger
eingestellt werden, entsteht beim Tastendruck eine Pause;
verwenden sie den höheren Wert für positiv und den nied-
rigeren Wert für negativ. Das Teleskop speichert diese Werte
und verwendet sie jedes Mal, wenn das Teleskop eingeschaltet
wird, bis sie geändert werden.
Filtergrenzen Wenn eine Ausrichtung abgeschlossen
ist, erkennt das Teleskop automatisch, welche Himmelsob-
jekte sich über dem Horizont befinden. Dadurch zeigt die
Handsteuerung beim Scrollen durch die Datenbankliste (oder
bei der Auswahl der Tourfunktion) nur jene Objekte an, die
während Ihrer Beobachtung als über dem Horizont stehend
bekannt sind. Sie können die Objektdatenbank anpassen,
indem Sie Höhengrenzwerte eingeben, die sich für Ihren Stan-
dort und Ihre Situation eignen. Wenn Sie beispielsweise von
einem bergigen Standort aus beobachten, und der Horizont
teilweise verdeckt ist, können Sie die Mindesthöhengrenze auf
+20° einstellen. Dadurch wird sichergestellt, dass die Hand-
steuerung lediglich Objekte anzeigt, die sich in einer Höhe über
20° befinden.
Tipp: Wenn Sie die gesamte Objektdatenbank durchsuchen
möchten, stellen Sie die Maximalhöhenbegrenzung auf
90° und die Mindesthöhengrenze auf -90°. Dadurch
wird jedes Objekt der Datenbankliste angezeigt, un-
abhängig davon, ob es von Ihrem Standpunkt aus am
Himmel zu sehen ist.
Richtungstasten – Die Richtung, in die sich ein Stern im
Okular zu bewegen scheint, ändert sich in Abhängigkeit der
Meridianseite, auf der sich der Teleskoptubus befindet. Dies
kann zu Verwirrung führen, insbesondere, wenn ein Stern für
die Astrofotografie nachgeführt wird. Dies kann kompensiert
werden, indem die Richtung der Antriebssteuerungstasten
I 19
geändert wird. Um die Tastenlogik der Richtungstasten
umzukehren, drücken Sie die MENÜ-Taste und wählen die
Richtungstasten aus dem Utility-Menü. Benutzen Sie die
Aufwärts-/Abwärts-Tasten (10), um entweder die Azimut-
(Rektaszension) oder die Höhen- (Deklination) Tastenrich-
tung auszuwählen und drücken Sie auf ENTER. Wählen Sie
für beide Achsen entweder positiv oder negativ und drücken
Sie zum Speichern auf ENTER. Wird die Azimut-Tasten-
richtung auf positiv eingestellt, bewegt sich das Teleskop
in die gleiche Richtung, die das Teleskop nachführt (d. h.
nach Westen). Werden die Höhentasten auf positiv gestellt,
bewegt sich das Teleskop gegen den Uhrzeigersinn entlang
der DEKLINATIONS-Achse.
GoTo-Automatik – hiermit kann der Benutzer die Richtung
festlegen, in die sich das Teleskop beim Schwenk zu einem
Objekt bewegt. Dadurch kann der Benutzer den Getriebe-
spieleffekt minimieren, wenn von einem Objekt zum nächsten
geschwenkt wird. Genauso wie bei den Richtungstasten
nähert sich das Teleskop bei einer GoTo-Automatik, die auf
positiv eingestellt ist, in gleicher Richtung wie in der azimu-
talen Nachführung (Westen) und in der Deklination gegen
den Uhrzeigersinn an ein Objekt an. Die GoTo-Automatik in
der Deklination wird nur verwendet, während sich der Teles-
koptubus auf einer Seite des Meridians befindet. Sobald der
Tubus auf die andere Seite des Meridians schwenkt, muss
die GoTo-Automatik umgekehrt werden.
Wählen Sie zur Richtungsänderung der GoTo-Automatik
einfach eine GoTo-Automatik aus dem Teleskopsetupmenü
aus, wählen Sie entweder eine Höhen- oder Azimut-Automa-
tik aus, wählen Sie positiv oder negativ und drücken Sie auf
ENTER.
Hinweis: Um den Einfluss des Getriebespiels bei der
Zeigegenauigkeit zu minimieren, sollten die Einstellungen
für die Richtungstasten mit denen der GoTo-Automatik
übereinstimmen. Standardmäßig werden die Richtung-
stasten Aufwärts und Rechts für das Zentrieren der
Ausrichtungssterne verwendet, was automatisch einen
Großteil des Getriebespiels eliminiert. Wenn Sie die
GoTo-Automatik Ihres Teleskops ändern, ist eine Änder-
ung der Richtungstasten nicht nötig. Achten Sie einfach
auf die Richtung, die das Teleskop nimmt, wenn die letzte
Bewegung der GoTo-Automatik abgeschlossen ist. Wenn
sich das Teleskop von Westen (negativer Azimut) und im
Uhrzeigersinn (negative Höhe) an seinen Ausrichtungsste-
rn annähert, müssen Sie sicherstellen, dass die zur Zentri-
erung der Ausrichtungssterne verwendeten Tasten das
Teleskop in dieselbe Richtung bewegen.
Autoguide-Rate – hier kann der Benutzer eine Autoguide-
Rate als Prozentanteil der siderischen Rate einstellen.
Dies ist bei der Kalibrierung Ihres Teleskops auf einen
CCD-Autoguider für die Astrofotografie mit langen
Belichtungszeiten nützlich.
OTA-Orientierung Einige Benutzer möchten einen
optionalen Doppeladapter verwenden, der es ihnen
ermöglicht, zwei optische Tuben gleichzeitig an der
Montierung anzubringen. Durch die übliche Anbringung
des Doppeladapters an einer Montierung befinden sich die
optischen Tuben so an der Montierung, dass sie im 90°-Winkel
von der Standardposition abweichen. Damit die Montierung
nun erfolgreich an den Gestirnen ausgerichtet werden
kann, muss das Teleskop wissen, dass ein Doppeladapter
verwendet wird und in welcher Richtung die optischen Tuben
angebracht wurden (Ost oder West), wenn mit der Ausrichtung
begonnen wird. Die Doppeloption muss vor der anfänglichen
Sternausrichtung eingestellt werden. Gehen Sie zum Einstellen
dieser Option ins Teleskopsetupmenü, wählen Sie die
Doppelfunktion aus und drücken Sie auf ENTER. Wählen Sie
nun eine der folgenden Optionen.
Ost – Wenn die beiden aufgesetzten Teleskoptuben Rich-
tung Osten zeigen, während die Deklinations-Indexmarkier-
ungen ausgerichtet werden, wählen Sie Ost aus.
West – Wenn die beiden aufgesetzten Teleskoptuben
Richtung Westen zeigen, während die Deklinations-Index-
markierungen ausgerichtet werden, wählen Sie West aus.
Normal – Wenn die Doppelstange nicht länger verwendet
wird, wählen Sie „normal“ aus, um diese Funktion auszus-
chalten.
Meridian – Diese Funktion instruiert die Montierung, wie zu
reagieren ist, wenn auf Objekte zugeschwenkt wird, die von
beiden Seiten des Meridians erreichbar sind. Die Meridian-
funktion ermöglicht es dem Teleskoptubus, während des
Schwenks auf einer gewünschten Seite der Montierung zu
bleiben und die Nachführung in Übereinstimmung mit den
vom Benutzer eingestellten RA-Schwenkgrenzen auszufüh-
ren. Siehe nachstehende RA-Grenzwerte. Die Meridianfunk-
tion umfasst vier Wahlmöglichkeiten:
Aktuelle Seite bevorzugt – hierbei kann die Montier-
ung die Seite bevorzugen, die jeweils aktuell ist, wenn ein
Objektschwenk nahe des Meridians stattfindet. Wenn Ihre
RA-Schwenkgrenzen beispielsweise die Nachführung der
Montierung für 10° über dem Meridian erlauben, bleibt
das Teleskop auf der aktuellen Seite des Meridians, wenn
es auf Objekte zuschwenkt, die sich maximal 10° jenseits
Ihres Meridians befinden.
Westen bevorzugt – Ist das Zielobjekt von beiden Seiten
der Montierung erreichbar, wird die Montierung durch die
Auswahl „Westen bevorzugt“ angewiesen, das Objekt
soweit anzuzeigen, als würde es sich auf der westlichen
Seite des Meridians befinden. Der optische Tubus wird
nun auf der östlichen Seite der Montierung positioniert und
zeigt nach Westen.
Osten bevorzugt – Ist das Zielobjekt von beiden Seiten
der Montierung erreichbar, wird die Montierung durch die
Auswahl „Osten bevorzugt“ angewiesen, das Objekt so-
weit anzuzeigen, als würde es sich auf der östlichen Seite
des Meridians befinden. Der optische Tubus wird nun auf
der westlichen Seite der Montierung positioniert und zeigt
nach Osten.
Deaktiviert – Hierbei handelt es sich um die Standarde-
instellung, durch welche die Montierung angewiesen wird,
immer soweit auf die andere Seite umzuschwenken, wie es
zum Anzeigen von Objekten auf der gegenüberliegenden
Meridianseite erforderlich ist. Sobald das gewünschte Ob-
jekt erreicht ist, führt die Montierung jedoch entsprechend
den eingestellten RA-Schwenkgrenzen über den Meridian
hinaus nach.
Montierungseinstellungen – Sobald die Montierungsein-
stellungen kalibriert sind (siehe nachstehenden Abschnitt
Utility), werden die Werte in der Handsteuerung gespeichert
und angezeigt. Wir raten davon ab, die Kalibrierungswerte zu
ändern. Jede Einstellung kann jedoch wenn nötig geändert
werden, um die Teleskopleistung zu verbessern.
Konus-Wert – Hierbei handelt es sich um den Konus-
Fehlerwert, der eingestellt wird, wenn Utility/Montierungs-
20 I
kalibrierung/DEK-Schalter - Konus ausgeführt wird.
DEK-Index – Hierbei handelt es sich um den Deklination-
sindex-Fehlerwert, der gespeichert wird, wenn Kalibrier-
ungssterne nach der anfänglichen Sternenausrichtung
hinzugefügt werden.
RA-Index – Hierbei handelt es sich um den RA-Index-
Fehlerwert, der eingestellt wird, wenn Utility/Montierungs-
kalibrierung/RA-Schalter ausgeführt wird.
RA-Grenzwerte
Hier werden die Grenzwerte eingestellt,
die das Teleskop beim Schwenk oder der Nachführung in Rek-
taszension (RA) bis zum Stopp erreichen kann. Die Schwenk-
grenzen werden in Grad angegeben und sind standardmäßig
auf 0° eingestellt, was die Teleskopposition darstellt, wenn
die Gegengewichtsstange horizontal ausgezogen ist. Die
Schwenkgrenzen können jedoch je nach Ihren Anforderungen
angepasst werden. Wenn Sie zum Beispiel eine Ausrüstung
für die CCD-Fotografie benutzen, deren Kabel nicht lang
genug sind, um die Schwenkbewegung des Teleskops über
den Himmel zu ermöglichen, können die Schwenkgrenzen auf
der Montierungsseite, die durch die Kabellänge eingeschränkt
ist, angepasst werden, damit das Teleskop die Schwenkbewe-
gung stoppt, bevor dieser Punkt erreicht wird. Oder wenn Sie
ein Objekt fotografieren, das gerade den Meridian überschrit-
ten hat, können Sie die Grenzwerte so einstellen, dass der
Montierung erlaubt wird, weiter in diese Richtung über den
Meridian hinaus nachzuführen, ohne das Teleskop auf die
andere Seite der Montierung zu „kippen“ (siehe obenstehende
Meridianfunktion). Bezüglich des obigen ersten Beispiels
könnte der Benutzer das Teleskop in die RA (Azimut) schwen-
ken, bis es den Punkt erreicht, an dem die Kabel ihre maximale
Reichweite erlangt haben. Wenn das Teleskop nun den Azimut
in dieser Position anzeigt (wenn Sie unter dem Utility-Menü die
Achsenposition ablesen), können Sie den Azimut des Teles-
kops als Maximalposition festlegen. Geben Sie diese Azimut-
werte als Maximal- und Minimal-Azimut-Schwenkgrenzen ein,
um sicherzustellen, dass das Teleskop nicht über diesen Punkt
hinaus schwenkt. Die Teleskop-Schwenkgrenzen können so
eingestellt werden, dass an einem beliebigen Punkt zwischen
40 ° über dem Niveau und 20 ° unter dem Niveau automatisch
gestoppt wird. Zum Einstellen der RA-Schwenkgrenzen stehen
folgende Wahlmöglichkeiten zur Verfügung:
RA-Ostgrenzwert – Geben Sie eine Zahl zwischen +4
und -20° ein, um die Schwenkgrenze festzulegen, wenn
sich der Tubus auf der östlichen Seite der Montierung
befindet.
RA-Westgrenzwert – Geben Sie eine Zahl zwischen
+40° und -20° ein, um die Schwenkgrenze festzulegen,
wenn sich der Tubus auf der westlichen Seite der Montier-
ung befindet.
Grenzwerte deaktiviert – Hiermit werden alle vordefini-
erten Werte, die eingegeben wurden, deaktiviert, wodurch
die Montierung die maximale Strecke über den Meridian
hinaus (d. h. -20° auf beiden Seiten) nachführen kann.
Warnung: Damit das Teleskop von einer Richtung auf einen
Stern zuschwenken kann, die das Ausmaß des Getriebe-
spiels minimiert, könnte es nötig sein, dass das Teleskop
über den spezifizierten Grenzwert in der Schwenkbewegung
hinausgeht, damit es sich dem Stern aus der korrekten
Richtung annähern kann. Dadurch sind Ihre Möglichkeiten,
weiter als 6° über dem in der Handsteuerung eingestellten
RA-Schwenkgrenzwert auf ein Objekt zu schenken, begrenzt.
Wenn dies ein Problem darstellt, kann die Richtung, in der
das Teleskop ein Objekt zentriert, geändert werden. Zum
Ändern der Schwenkrichtung des Teleskops, siehe GoTo-
Automatik im Teleskopsetupmenü.
Benutzerdefinierte Rate 9 – Hiermit können Sie die
Schwenkrate des Teleskops auf ein Ziel hin anpassen. Sie
können die RA- und DEK-Achsen separat einstellen.
Utility-Menü
Wenn Sie durch die Optionen des MENÜS (9) scrollen,
erhalten Sie auch Zugriff auf verschiedene, fortgeschrittene
Utilityfunktionen des Teleskops, wie z. B. Montierung kalibri-
eren, Ruheposition und Vieles mehr.
Montierung kalibrieren – Um die Leistung und Zeige-
genauigkeit des Teleskops zu optimieren, verfügt die Montier-
ung über integrierte Kalibrierungsroutinen zur Kompensation
mechanischer Vibrationen der Deutschen Montierung. Jede
Kalibrierung wird vollautomatisch durchgeführt und muss
in den meisten Fällen nur einmal ausgeführt werden. Wir
empfehlen dringend, sich ein paar Minuten Zeit zu nehmen,
die Kalibrierungsverfahren durchzulesen.
RA-Schalter – Mittels dieses Verfahrend wird der Offset-
fehler aufgezeichnet, wenn die Rektaszensions-Indexmarki-
erung beim Hochfahren ausgerichtet wird. Die Kalibrierung
des RA-Indexes erhöht die Genauigkeit Ihrer anfänglichen
Sternausrichtung für spätere Teleskopausrichtungen.
GoTo-Kalibrierung – Die GoTo-Kalibrierung ist ein
nützliches Werkzeug, wenn schweres optisches oder
Fotograezubehör am Teleskop angebracht wird. Die
GoTo-Kalibrierung berechnet die Distanz und Zeit, die von
der Montierung benötigt wird, um den letzten, langsamen
GoTo-Abschnitt zu beenden, wenn auf ein Objekt zug-
eschwenkt wird. Eine Änderung an der Teleskopbalance
kann die Zeit verlängern, die für den letzten Schwenk
benötigt wird. Die GoTo-Kalibrierung berücksichtigt klein-
ste Ungleichgewichte und Änderungen der letzten GoTo-
Distanz und kompensiert diese.
Startposition – Bei der „Startposition“ des Teleskops
handelt es sich um eine vom Benutzer definierbare Position,
die bei der Lagerung des Teleskops verwendet wird, wenn
dieses nicht in Gebrauch ist. Die Startposition ist nützlich,
wenn das Teleskop als ständige Sternwarte gelagert wird.
Standardmäßig ist die Startposition mit der Indexposition für
die Ausrichtung der Montierung identisch.
Zum Einstellen der Startposition Ihrer Montierung verwenden
Sie einfach die Pfeiltasten auf der Handsteuerung, um die
Teleskopmontierung in die gewünschte Position zu bewegen.
Wählen Sie die Option Einstellen aus und drücken Sie auf
Enter.
Wählen Sie die Option GoTo aus, um das Teleskop zu einem
beliebigen Zeitpunkt zurück in die Startposition zu bewegen.
Werkseinstellungen – Setzt die Handsteuerung auf die
ursprünglichen Werkseinstellungen zurück. Werte wie die
Getriebespielkompensation, anfängliche Daten zu Datum
und Uhrzeit, Längen-/Breitengrade sowie Schwenk- und
Filtergrenzen werden rückgesetzt. Gespeicherte Werte,
wie z. B. benutzerdefinierte Objekte, bleiben jedoch auch
Osten Westen
I 21
bei der Auswahl der Werkseinstellungen gespeichert. Die
Handsteuerung fordert Sie zum Drücken der „0“-Taste auf,
bevor die Werkseinstellungen aktivierbar werden.
Version – Wird diese Option ausgewählt, können Sie die
aktuelle Versionsnummer von Hand- und Motorsteuerung
einsehen. Der erste Nummernsatz zeigt die Softwareversion
der Handsteuerung an. Für die Motorsteuerung zeigt die
Handsteuerung zwei Nummernsätze an: die ersten Nummern
geben den Azimut und die zweiten die Höhe an.
Achsenposition – Hier werden die relativen Werte für
Höhe und Azimut der aktuellen Teleskopposition angezeigt.
GoTo-Achsenposition – Hier können Sie eine spezische
relative Höhen- und Azimut-Position eingeben und darauf
schwenken.
RuhepositionDie Ruheposition ermöglicht es dem Teles-
kop, vollständig abzuschalten und dennoch seine Ausrichtung
beizubehalten, wenn es wieder eingeschaltet wird. Dadurch
wird nicht nur Energie gespart, sondern es ist auch ideal für
Personen, die ihr Teleskop permanent aufgestellt lassen oder
ihr Teleskop über einen längeren Zeitraum an einem Standort
belassen. Aktivieren des Teleskop-Ruhemodus:
1. Im Utility-Menü den Ruhemodus auswählen.
2. Das Teleskop in die gewünschte Position bringen und
ENTER drücken.
3. Das Teleskop ausschalten. Achten Sie darauf, das Teles-
kop im Ruhemodus niemals zu bewegen.
Sobald das Teleskop erneut eingeschaltet wird, zeigt der
Bildschirm Aufwachen an. Nachdem Sie auf Enter gedrückt
haben, haben Sie die Möglichkeit, durch die Uhrzeit-/
Standort-Informationen zu scrollen, um die aktuelle Einstel-
lung zu bestätigt. Drücken Sie auf ENTER, um das Teleskop
aufzuwecken.
Hinweis: Wenn Sie auf dem Aufwach-Bildschirm auf
ZURÜCK drücken, können Sie viele Funktionen der
Handsteuerung einsehen, ohne das Teleskop aus dem
Ruhemodus aufzuwecken. Um das Teleskop, nachdem Sie
auf ZURÜCK gedrückt haben, aufzuwecken, wählen Sie im
Utility-Menü Ruheposition aus und drücken auf ENTER. Die
Richtungstasten dürfen, während sich das Teleskop im Ruhe-
modus befindet, nicht zum Bewegen verwendet werden.
Sonnenmenü
Aus Sicherheitsgründen wird die Sonne nicht als Daten-
bankobjekt angezeigt, es sei denn, dies wird zuvor aktiviert.
Gehen Sie zum Aktivieren der Sonne ins Sonnenmenü und
drücken Sie auf ENTER. Die Sonne wird nun im Planeten-
katalog angezeigt und kann als Ausrichtungsobjekt für die
Sonnensystem-Ausrichtung verwendet werden. Wählen
Sie zum Entfernen der Sonne aus der Anzeige der Hand-
steuerung erneut das Sonnenmenü im Utility-Menü aus und
drücken Sie auf ENTER.
Einstellen der Montierungsposition
Das Menü zum Einstellen der Montierungsposition kann
verwendet werden, um Ihre Ausrichtung beim Auskuppeln
oder ähnlichen Umständen zu erhalten. Sie könnten diese
Funktion beispielsweise nutzen, wenn die Montierung nach
einer vollständigen Ausrichtung neu ausbalanciert werden
muss. Schwenken Sie zum Einstellen der Montierungspo-
sition auf einen hellen Stern in der Liste der benannten
Sterne und wählen Sie Einstellen der Montierungsposition
aus. Die Handsteuerung wird mit dem Stern synchronisi-
ert, indem Sie den Stern im Okular zentrieren und die
Ausrichten-Taste drücken. Nach der Synchronisation mit
dem Stern können Sie die Montierung in beiden Achsen
manuell bewegen, um die Balance wiederherzustellen.
Wenn Sie das Teleskop auf Ihr nächstes Objekt schwenken
möchten, bedenken Sie bitte, dass Sie den Tubus manuell
zum selben hellen Stern zurückführen müssen, um diesen
im Okular zu zentrieren. Die Verwendung dieses Werkzeugs
hebt den PEC-Index auf.
Das GPS an-/ausschalten – Wenn Sie Ihr Teleskop
zusammen mit dem optionalen SkySync-GPS-Zubehör ver-
wenden, müssen Sie das GPS bei der ersten Zubehörnut-
zung einschalten. Wenn Sie die Datenbank des Teleskops
zum Auffinden der Koordinaten eines Himmelsobjekts zu
einem künftigen oder vergangen Datum nutzen möchten,
müssen Sie das GPS ausschalten, damit Sie eine von der
aktuellen Zeit abweichende Angabe manuell eingeben kön-
nen.
RTC an-/ausschalten – hiermit können Sie die interne
Echtzeituhr des Teleskops ausschalten. Beim Ausrichten
empfängt das Teleskop weiterhin Informationen von der RTC.
Wenn Sie die Datenbank des Teleskops zum Auffinden der
Koordinaten eines Himmelsobjekts zu einem künftigen oder
vergangen Datum nutzen möchten, müssen Sie die RTC aus-
schalten, damit Sie eine von der aktuellen Zeit abweichende
Angabe manuell eingeben können.
Periodische Fehlerkorrektur (PEC) – Die PEC wurde
konzipiert, um die fotografische Qualität zu verbessern,
indem die Amplitude der Schneckenfehler reduziert und
die Nachführgenauigkeit des Antriebs erhöht wird. Diese
Funktion wird bei der fortgeschrittenen Astrofotografie bei
akkurater Polausrichtung Ihres Teleskops verwendet. Weitere
Informationen über die PEC-Verwendung finden Sie im
Abschnitt „Astrofotografie“ in diesem Handbuch.
Menü benutzerdefinierte Objekte
Ihr Teleskop kann bis zu 400 verschiedene benutzerdefinierte
Objekte speichern. Bei diesen Objekten kann es sich um von
Ihnen entdeckte terrestrische Tagesobjekte oder interessante
Himmelsobjekte handeln, die nicht in der regulären Daten-
bank vorhanden sind. Es gibt verschiedene Wege, ein Objekt
in Abhängigkeit der Art des Objekts zu speichern:
GoTo-Objekt: Gehen Sie zu einem beliebigen be-
nutzerdefinierten Objekt, das in der Datenbank gespeichert
ist, scrollen Sie entweder zu „GoTo-Sky-Obj“ oder „GoTo-
Land-Obj.“, geben Sie die Nummer des Objekts ein, das Sie
auswählen möchten und drücken Sie auf ENTER. Das Teles-
kop wird die Daten automatisch abrufen und die Koordinaten
anzeigen, bevor es auf das Objekt schwenkt.
Ein Himmelsobjekt speichern: Ihr Teleskop speichert
Himmelsobjekte nach deren Rektaszensions- sowie Deklina-
tionskoordinaten im Himmel in die Datenbank ab. Auf diese
Weise kann dasselbe Objekt jedes Mal gefunden werden,
wenn das Teleskop ausgerichtet wird. Sobald ein gewün-
schtes Objekt im Okular zentriert wurde, scrollen Sie einfach
zum Befehl „Himmelsobj. speichern“ und drücken auf
ENTER. Die Anzeige fordert Sie zur Eingabe einer Nummer
zwischen 1 und 200 auf, um das Objekt zu identifizieren.
Drücken Sie erneut auf ENTER, um dieses Objekt in die
Datenbank zu speichern.
Datenbank (Db) speichern
Objekt: Mithilfe dieser Funktion können Sie Ihre eigene
Benutzertour aus Datenbankobjekten anlegen, indem die
aktuelle Teleskopposition zusammen mit dem Namen eines
aus einem beliebigen Datenbankkatalog ausgewählten Ob-
22 I
jekts gespeichert wird. Auf diese Objekte kann nun über
die GoTo-Himmelsobjekt-Auswahl zugegriffen werden.
RA – DEK eingeben: Sie können auch spezische Koor-
dinaten für ein Objekt speichern, indem Sie einfach die RA
sowie die Deklination dieses Objekts eingeben. Scrollen
Sie zum Befehl „RA-DEK eingeben“ und drücken Sie auf
ENTER. Die Anzeige fordert Sie nun dazu auf, zuerst die
RA und anschließend die Deklination des gewünschten
Objekts einzugeben.
Ein terrestrisches Objekt speichern: Das Teleskop
kann auch als Spektiv für terrestrische Objekte genutzt
werden. Feststehende terrestrische Objekte können ges-
peichert werden, indem relativ zum Standort des Teleskops
zum Betrachtungszeitpunkt Höhe und Azimut gespeichert
werden. Da sich diese Objekte relativ zum Standort des
Teleskops benden, sind deren Daten nur für exakt diesen
Standort gültig. Terrestrische Objekte werden gespeichert,
indem das gewünschte Objekt erneut im Okular zentri-
ert wird. Scrollen Sie zum Befehl „Terrestrisches Obj.
speichern“ und drücken Sie auf ENTER. Die Anzeige
fordert Sie zur Eingabe einer Nummer zwischen 1 und 200
auf, um das Objekt zu identifizieren. Drücken Sie erneut auf
ENTER, um dieses Objekt in die Datenbank zu speichern.
Um Inhalte eines beliebigen benutzerdefinierten Objekts zu
ändern, können Sie einfach ein neues Objekt unter der bereits
bestehenden Identifikationsnummer speichern; das Teleskop
ersetzt das vorherige benutzerdefinierte Objekt durch das
aktuelle Objekt.
RA/DEK aufrufen - Hierbei werden Rektaszension und
Deklination der aktuellen Teleskopposition angezeigt.
GoTo-RA/DEK - Sie können eine spezische RA bzw.
Deklination eingeben und darauf schwenken.
Hinweis: Um ein Koordinatenpaar (RA/DEK) dau-
erhaft in der Datenbank zu speichern, kann es als
benutzerdefiniertes Objekt, wie oben beschrieben,
gespeichert werden.
Identifizieren
Der Identifizierungsmodus durchsucht einen beliebigen
Datenbankkatalog der Montierung bzw. Name und Offset-
Distanzen des nächsten passenden Objekts werden
aufgelistet und angezeigt. Diese Funktion kann zwei
Zwecke erfüllen: Erstens kann sie zur Identifikation eines
unbekannten Objekts im Sichtfeld Ihres Okulars verwendet
werden. Außerdem kann der Identifizierungsmodus zur
Lokalisierung anderer Himmelsobjekte, die dicht an den
gegenwärtig von Ihnen beobachteten Objekten liegen,
verwendet werden. Wenn Ihr Teleskop z. B. auf den
hellsten Stern im Sternbild Lyra gerichtet ist, können
Sie Identifizieren wählen. Daraufhin wird der Katalog
der benannten Sterne zweifelsohne den Stern Vega als
den von Ihnen beobachtete Stern angeben. Wenn Sie
Identifizieren wählen oder in den Katalogen der benannten
Objekte bzw. der Messierobjekte suchen, weist Sie die
Handsteuerung darauf hin, dass sich der Ringnebel
(M57) ca. 6° von Ihrer aktuellen Position befindet. Eine
Durchsuchung des Doppelsternkatalogs ergibt, dass
sich Epsilon Lyrae nur 1° von Vega entfernt befindet. Die
Identifizierungsfunktion verwenden:
Auf die Menütaste drücken und die Option Identizieren
auswählen.
Die Aufwärts-/Abwärts-Scrolltasten verwenden, um den
Katalog, in dem gesucht werden soll, auszuwählen.
• Drücken Sie auf ENTER, um mit der Suche zu beginnen.
Hinweis: Manche Datenbanken umfassen Tausende von
Objekten, und daher kann es einige Minuten
dauern, bis das nächstliegende Objekt aufgerufen
wird.
Präzises GoTo
Die Montierung verfügt über eine GoTo-Funktion zum
präzisen Annähern, die beim Aufnden extrem lichtschwach-
er Objekte sowie bei der Objekt-Zentrierung im Sichtfeld für
die Astrofotografie behilflich ist. Diese GoTo-Funktion sucht
automatisch nach dem hellen Stern, der dem gewünschten
Objekt am nächsten liegt, und fordert den Benutzer dazu auf,
den Stern sorgfältig im Objektiv zu zentrieren. Die Hand-
steuerung berechnet nun die kleine Differenz zwischen der
GoTo-Position und der zentrierten Position. Aufgrund dieser
Aufrechnung schwenkt die Montierung nun mit erhöhter
Genauigkeit auf das gewünschte Objekt. Das präzise GoTo
verwenden:
1. Drücken Sie die MENÜ-Taste und wählen Sie mithilfe der
Aufwärts- und Abwärts-Tasten das „Präzises GoTo” aus.
Wählen Sie Datenbank, wenn Sie das Objekt, dass Sie
betrachten möchten, aus einer Datenbankkatalogauis-
tung auswählen möchten oder;
Wählen Sie RA/DEK, um ein Himmelskoordinatenpaar
einzugeben, auf das zugeschwenkt werden soll.
2. Sobald das gewünschte Objekt ausgewählt ist, wird der
Ihrem gewünschten Objekt am nächsten liegende helle
Stern von der Handsteuerung gesucht und angezeigt.
Drücken Sie auf ENTER, um zum hellen Ausrichtungsste-
rn zu schwenken.
3. Verwenden Sie die Richtungstasten, um den Ausrich-
tungsstern sorgfältig im Okular zu zentrieren.
4. Drücken Sie auf ENTER, um auf das gewünschte Objekt
zu schwenken.
I 23
Hauptmenübaum des Advanced VX
Menü
Nachführung Modus EQ-Norden
EQ-Süden
Aus
SiderischRate
Solar
Lunar
Uhrzeit-/Standort-
Anzeige
Handsteuerung
Gespeicherter
Standort
Lichtsteuerung Tastaturebene
Anzeigeebene
Scrollmenü
Siehe Diagramm – Nächste SeiteTeleskop-Setup
Db-Objekte speichern
Kontrast einstellen
GoTo-Himmelsobjekte
Benutzerdefinierte
Objekte
Terrestrische GoTo-
Objekte
Fettdruck ändern
Siehe Diagramm – Nächste SeiteUtility
RA und DEK eingeben
Sprache einstellen
Himmelsobjekte speichern
Terrestrische Objekte
speichern
RA-DEK aufrufen
GoTo-RA/DEK
Identifizieren
Präzises GoTo
24 I
Hauptmenübaum des Advanced VX
Teleskop-Setup
Utility
Uhrzeit-/Standort-
Setup
Meridian
Montierungseinstel-
lungen
Benutzerdifinierte
Rate 9
OTA-Orientierung
GoTo-Automatik
RA-Grenzwerte
Anti-Getriebespiel
Filter-Grenzwerte
Richtungstasten
Autoguide-Raten
Montierung kalibrieren
PEC
Version
Sonnenmenü
Startposition
Achsenposition aufrufen
Montierungsposition einstellen
GoTo-Achsenposition
GPS an-/ausschalten
Werkseinstellungen
Ruheposition
RTC an-/ausschalten
Benutzerdefinierter Standort
DEK-Rate
DEK Positiv
Deaktiviert
DEK-Taste
Cone-Wert
RA-Achse Aktivieren
Städte-Datenbank
Normal
DEK Negativ
Aktuelle Seite bevorzugt
RA-Annährung
RA-Ostgrenzwert
Rate einstellen
RA Positiv
Osten
Westen bevorzugt
DEK-Annährung
RA-Westgrenzwert
DEK-Achse Aktivieren
RA Negativ
Westen
RA-Taste
Osten bevorzugt
Ra-Rate
Grenzwerte deaktivieren
Rate einstellen
GoTo
Einstellen
I 25
Aufsetzen des Refraktors (Nr. 21020)
Installieren des Suchfernrohrs
Um das Suchfernrohr am Teleskop zu installieren, muss
das Suchfernrohr zuerst an der Sucherhalterung und
anschließend am Teleskop abgebracht werden. Im hinteren
Bereich des Teleskoptubus, in der Nähe der Fokusbaugrup-
pe, befindet sich eine kleine Halterung mit Rändelschraube.
Dort wird die Suchfernrohr-Halterung montiert. Installation
des Suchfernrohrs:
1. Schieben Sie den Gummi-O-Ring über das Okularende
des Suchfernrohrs und rollen Sie ihn um 2/3 der Such-
fernrohrlänge nach oben.
2. Schieben Sie das Okularende des Suchfernrohrs durch
die Halterung, bis der O-Ring fest zwischen Sucher und
Halterungsinnenseite festgepresst ist.
Aufsetzen der Teleskoptuben
Je nach erworbenem Teleskopset haben Sie eine der folgenden optischen Tuben erhalten. Dieser Abschnitt erklärt Ihnen
schrittweise das Einrichten der Grundtypen.
Set-Nr. 22020 32054 32062 12031
Optisches Design Refraktor Newton Newton Edge HD
Durchmesser 6 Zoll (150 mm) 6 Zoll (150 mm) 8 Zoll (200 mm) 8 Zoll (203 mm)
Brennweite 1200 mm f/8 750 mm f/5 1000 mm f/5 2032 mm f/10
Okular 20 mm (60x) - 1.25” (3.1
cm)
20 mm (38x) - 1.25” (3,1
cm)
20 mm (50x) - 1.25” (3,1
cm)
40 mm (51x) - 1.25” (3,1
cm)
Suchfernrohr 9x50 6x30 9x50 9x50
Zenitspiegel 90° - 1.25” (228,5 cm- 3,1
cm)
- - 90° - 1.25” (228,5 cm- 3,1
cm)
Halterung Advanced VX Advanced VX Advanced VX Advanced VX
Stativ 2 Zoll (5 cm) Edelstahl 2 Zoll (5 cm) Edelstahl 2 Zoll (5 cm) Edelstahl 2 Zoll (5 cm) Edelstahl
Gegengewichte 2x 12 lbs (5,5 Kg) 1x 12 lbs (5,5 Kg) 2x 12 lbs (5,5 Kg) 1x 12 lbs (5,5 Kg)
Tubuslänge 51 Zoll (128 cm) 27 Zoll (69 cm) 27 Zoll (69 cm) 17 Zoll (43 cm)
Tubusgewicht 19 lbs (8,6 Kg) 10 lbs (4,5 Kg) 14 lbs (6,3 Kg) 13 lbs (5,8 Kg)
Set-Nr. 12079 12026 12046 12067
Optisches Design Schmidt-Cassegrain Schmidt-Cassegrain Schmidt-Cassegrain Schmidt-Cassegrain
Durchmesser 6 Zoll (150 mm) 8 Zoll (203 mm) 9-1/4 Zoll (235 mm) 11Zoll (280 mm)
Brennweite 1500 mm f/10 2032 mm f/10 2350 mm f/10 2800 mm f/10
Okular 20 mm (75x) - 1.25” 25 mm (81x) - 1.25” 25 mm (94x) - 1.25” 40 mm (70x) - 1.25”
Suchfernrohr 6x30 6x30 6x30 9x50
Zenitspiegel 90° - 1.25” (228,5 cm-
3,1 cm)
90° - 1.25” (228,5 cm-
3,1 cm)
90° - 1.25” (228,5 cm-
3,1 cm)
90° - 1.25” (228,5 cm-
3,1 cm)
Halterung Advanced VX Advanced VX Advanced VX Advanced VX
Stativ 2 Zoll (5cm) Edelstahl 2 Zoll (5cm) Edelstahl 2 Zoll (5cm) Edelstahl 2 Zoll (5cm) Edelstahl
Gegengewichte 1x 12 lbs (5,5 Kg) 1x 12 lbs (5,5 Kg) 2x 12 lbs (5,5 Kg) 3x 12 lbs (5,5 Kg)
Tubuslänge 16 Zoll (40 cm) 17 Zoll (43 cm) 22 Zoll (56 cm) 24 Zoll (61 cm)
Tubusgewicht 10 lbs (4,5 Kg) 12 lbs (5,5 Kg) 21 lbs (9,5 Kg) 28 lbs 28 lbs (12,7 Kg)
Sucherhal-
terung
Suchfernrohr
Montagehalterung
Rändelschraube
26 I
3. Ziehen Sie die Rändelschrauben fest, bis diese mit dem
Suchfernrohrkorpus in Kontakt kommen.
4. Lokalisieren Sie die Montagehalterung nahe des hinteren
(offenen) Teleskopendes.
5. Lösen Sie die Rändelschraube auf der Montagehalterung
des Teleskops.
6. Schieben Sie die Sucherhalterung (angebracht am Such-
fernrohr) in die Montagehalterung am Teleskop.
7. Die Halterung des Suchfernrohrs wird von hinten einge-
schoben. Das Suchfernrohr sollte so ausgerichtet sein,
dass das Objektiv in Richtung des vorderen (offenen)
Teleskopendes zeigt.
8. Ziehen Sie die Rändelschraube auf der Montagehalterung
an, um das Suchfernrohr zu arretieren.
Installation der Okulare
Beim Okular handelt es sich um ein optisches Element, das
ein mit dem Teleskop fokussiertes Bild vergrößert. Ohne das
Okular wäre eine Benutzung des Teleskops zur Visualisier-
ung nicht möglich. Das Okular passt direkt auf den Fokus.
Ein Okular anbringen:
1. Lösen Sie die Rändelschraube des Okularadapters,
sodass Sie nicht mehr in den Innenraum der Steckhülse
hineinragt.
2. Schieben Sie den Okularteil aus Chrom in den Fokus.
3. Ziehen Sie die Rändelschraube fest, um das Okular zu
arretieren.
Um das Okular zu entfernen, drehen Sie die Rändelschraube
am Fokus los und schieben das Okular heraus. Sie können
es durch ein anderes Okular ersetzen.
Okulare werden in der Regel durch Angabe von Brennweite
und Steckhülsendurchmesser referenziert. Die Brennweite
jedes Okulars ist auf der Steckhülse des Okulars aufge-
druckt. Je größer die Brennweite (d. h. je größer deren Zahl),
desto kleiner die Okularvergrößerung (d. h. die Vergrößer-
ungsleistung). Je geringer die Brennweite (d. h. je kleiner
deren Zahl), desto stärker ist die Okularvergrößerung. Im
Allgemeinen werden Sie bei der Beobachtung eine niedrige
bis mäßige Vergrößerungsleistung verwenden.
Ihr Refraktor-Teleskop kann Okulare mit 1,25-Zoll- und
2-Zoll-Steckhülse verwenden. Um eine 2-Zoll-Okularsteck-
hülse zu verwenden, muss der 1,25-Zoll-Okularadapter
zuvor entfernt werden. Dazu werden einfach die beiden
Chrom-Klemmschrauben um die Fokussiersteckhülse
gelöst und der 1-¼-Zoll-Adapter entfernt. Nach dem
Entfernen kann ein 2-Zoll-Okular oder –Zubehör direkt in
die Fokussiersteckhülse eingesetzt und mit den beiden
Klemmschrauben arretiert werden.
Ihr Teleskop ist mit einem 1,25-Zoll-Zenitspiegel ausges-
tattet. Dieser Spiegel passt in das Ende des 1,25-Zoll-
Adapters und versetzt Sie in die Lage, 1,25-Zoll-Okulare in
einem komfortableren Winkel zum Betrachten des nahen
Zenits zu verwenden.
Aufsetzen des newtonschen Reflektors
(Nr. 32054 und Nr. 32062)
Installieren des Suchfernrohrs
Um das Suchfernrohr am Teleskop zu installieren, muss
das Suchfernrohr zuerst an der Sucherhalterung und
anschließend am Teleskop abgebracht werden. Im hinteren
Bereich des Teleskoptubus, in der Nähe der Fokus-Baugrup-
pe, befindet sich eine kleine Halterung mit Rädelschraube.
Dort wird die Suchfernrohr-Halterung montiert. Installation
des Suchfernrohrs:
1. Schieben Sie den Gummi-O-Ring über das Okularende
des Suchfernrohrs und rollen Sie ihn um 2/3 der Such-
fernrohrlänge nach oben.
2. Schieben Sie das Okularende des Suchfernrohrs durch
die Halterung, bis der O-Ring fest zwischen Sucher und
Halterungsinnenseite festgepresst ist.
3. Ziehen Sie die Rändelschrauben fest, bis diese mit dem
Suchfernrohrkorpus in Kontakt kommen.
4. Lokalisieren Sie die Montagehalterung nahe des hinteren
(offenen) Teleskopendes.
5. Lösen Sie die Rändelschraube auf der Montagehalterung
des Teleskops.
6. Schieben Sie die Sucherhalterung (angebracht am Such-
fernrohr) in die Montagehalterung am Teleskop.
7. Die Halterung des Suchfernrohrs wird von hinten einge-
schoben. Das Suchfernrohr sollte so ausgerichtet sein,
dass das Objektiv in Richtung des vorderen (offenen)
Teleskopendes zeigt.
8. Ziehen Sie die Rändelschraube auf der Montagehalterung
an, um das Suchfernrohr zu arretieren.
Installation der Okulare
Beim Okular handelt es sich um ein optisches Element,
das ein mit dem Teleskop fokussiertes Bild vergrößert.
Ohne das Okular wäre eine Benutzung des Teleskops zur
Visualisierung nicht möglich. Das Okular passt direkt in die
Okularhalterung. Ein Okular anbringen:
Fokus-Spannschraube
1,25-Okularadapter
T-Adapt-
ergewinde
Fokussierknopf
2-Zoll-Fokussteck-
hülse
I 27
1. Lösen Sie die Rändelschraube der Okularhalterung, so-
dass sie nicht mehr in den Innenraum der Okularhalterung
hineinragt.
2. Schieben Sie den Okularteil aus Chrom in die Okularhal-
terung.
3. Ziehen Sie die Rändelschraube fest, um das Okular zu
arretieren.
Um das Okular zu entfernen, drehen Sie die Rändel-
schraube an der Okularhalterung los und schieben das
Okular heraus. Sie können es durch ein anderes Okular
ersetzen. Okulare werden in der Regel über die Brenn-
weite referenziert, die auf der Okularsteckhülse aufge-
druckt ist. Je größer die Brennweite (d. h. je größer deren
Zahl), desto kleiner ist die Okularvergrößerung. Je geringer
die Brennweite (d. h. je kleiner deren Zahl), desto stärker
die Okularvergrößerung. Im Allgemeinen werden Sie bei
der Betrachtung eine niedrige bis mäßige Vergrößerung-
sleistung verwenden.
Wenn Sie den newtonschen 8-Zoll-Teleskoptubus (Nr.
32062) haben, kann Ihr Teleskop Okulare mit 1,25-Zoll- und
2-Zoll-Steckhülsendurchmesser verwenden. Um eine 2-Zoll-
Okularsteckhülse zu verwenden, muss der 1,25-Zoll-Okular-
adapter zuvor entfernt und durch den mitgelieferten 2-Zoll-
Okularadapter ersetzt werden. Dazu werden einfach die
beiden Chrom-Klemmschrauben um die Fokussiersteckhülse
gelöst und der 1,25-Zoll-Adapter entfernt. Nach dem Ent-
fernen kann ein 2-Zoll-Okularadapter direkt in die Fokussier-
steckhülse eingesetzt und mit den beiden Klemmschrauben
arretiert werden.
Die EdgeHD- und Schmidt-Cassegrain-
Teleskoptuben aufsetzen (Nr. 12031, Nr.
12079, Nr. 12026, Nr. 12046 und Nr. 12067)
Den Zenitspiegel anbringen
Der Zenitspiegel ist ein Prisma, welches das Licht in einem
rechten Winkel zum Lichtpfad des Teleskops ableitet. Dies
erlaubt Ihnen das Beobachten in einer bequemeren Posi-
tion, als wenn Sie gerade hindurchschauen würden. Den
Zenitspiegel auf dem Teleskoptubus anbringen:
1. Drehen Sie die Rädelschraube am Okularadapter los, bis
diese nicht länger in den Innenraum des Okularadapters
hineinragt (d. h. dieser nicht mehr versperrt).
2. Schieben Sie das Chromteil des Zenitspiegels in den
Okularadapter.
3. Ziehen Sie die Rändelschraube des Okularadapters an,
um den Zenitspiegel zu arretieren.
Wenn Sie die Orientierung des Zenitspiegels ändern
möchten, drehen Sie die Rändelschraube am Okularadapter
los, bis sich der Zenitspiegel frei drehen lässt. Drehen Sie
den Zenitspiegel in die gewünschte Position und ziehen Sie
die Rändelschraube fest.
Das Okular anbringen
Das Okular ist ein optisches Element, welches das vom
Teleskop fokussierte Bild vergrößert. Das Okular passt ent-
weder direkt auf den Okularadapter oder auf den Zenitspie-
gel. Installation des Okulars:
1. Lösen Sie die Rädelschraube des Zenitspiegels, bis
deren Spitze nicht länger in den Innenraum des Zenitspie-
gel-Okularendes hineinragt.
2. Schieben Sie den Okularteil aus Chrom in den Zenitspiegel.
3. Ziehen Sie die Rändelschraube auf dem Zenitspiegel an,
um das Okular zu arretieren.
Um das Okular zu entfernen, drehen Sie die Rändelschraube
am Zenitspiegel los und schieben das Okular heraus. Sie kön-
nen es durch ein anderes Okular (separat erworben) ersetzen.
Okulare werden in der Regel durch Angabe von Brennweite
und Steckhülsendurchmesser referenziert. Die Brennweite
jedes Okulars ist auf der Steckhülse des Okulars aufgedruckt.
Je größer die Brennweite (d. h. je größer deren Zahl), desto
geringer ist die Okularvergrößerung. Je geringer die Bren-
nweite (d. h. je kleiner deren Zahl), desto stärker die Ver-
größerung. Im Allgemeinen werden Sie bei der Beobachtung
eine niedrige bis mäßige Vergrößerungsleistung verwenden.
Weitere Informationen zum Bestimmen der Vergrößerungsleis-
tung siehe Abschnitt „Die Vergrößerung berechnen“.
Installieren des 6x30-Suchfernrohrs
Die 6-Zoll-, 8-Zoll- und 9-1/4-Zoll-Schmidt-Cassegrain-
Teleskope sind mit einem 6x30-Suchfernrohr ausgestattet,
welches das Auffinden und Zentrieren von Objekten im
Hauptfeld Ihres Teleskops erleichtert. Um dies zu erreichen,
verfügt der Sucher über ein integriertes Fadenkreuz-Retikel,
das die optische Mitte des Suchfernrohrs anzeigt. Installa-
tion des Suchfernrohrs:
1. Die Halterung wird am optischen Tubus angebracht.
Hierzu legen Sie den gebogenen Halterungsteil mit dem
Schlitz über die beiden Bohrungen der hinteren Zelle. Die
Halterung sollte so ausgerichtet sein, dass sich die Ringe,
die den Sucher halten, über dem Teleskoptubus und nicht
über der hinteren Zelle befinden. Drehen Sie nun die
Schrauben per Hand hinein und ziehen Sie sie mit einem
Schraubendreher vollständig fest.
Okular
Okular
Okularhalterung
Chromteil
Zenitspie-
gel
Okular-
adapter
28 I
2. Drehen Sie die drei Nylon-Klemmschrauben, die den
Sucher im Inneren der Halterung arretieren, teilweise an.
Ziehen Sie die Schrauben fest, bis die Nylon-Köpfe mit
dem Innenraum des Halterungsrings bündig abschließen.
Drehen Sie die NICHT komplett hinein, da sie ansonsten
das Positionieren des Suchers stören. (Es ist einfacher,
die Schrauben an Ort und Stelle zu haben, wenn der
Sucher installiert wird, als zu versuchen, die Schrauben
nach der Installation des Suchers anzubringen.)
3. Schieben Sie den Gummi-O-Ring über die Sucherrück-
seite (er passt NICHT über Objektivende des Suchers).
Eventuell müssen Sie ihn etwas dehnen. Sobald er sich
auf dem Sucherkorpus bendet, können Sie ihn etwa
2,5 cm über das Sucherende hinaus schieben.
4. Drehen Sie den Sucher, bis ein Fadenkreuz parallel zur
RA-Achse und das andere parallel zur DEK-Achse ausg-
erichtet ist.
5. Schieben Sie das Okularende des Suchers vorne in die
Halterung.
6. Ziehen Sie die drei Nylon-Klemmschrauben am vorderen
Halterungsring leicht an, damit der Sucher an Ort und
Stelle bleibt.
7. Schieben Sie die Sucherrückseite nun weiter, bis der O-
Ring fest im hinteren Ring der Sucherhalterung sitzt.
8. Ziehen Sie die drei Nylon-Klemmschrauben per Hand an,
bis sie festsitzen.
Installieren des 9x50-Suchfernrohrs
Die 8-Zoll-EdgeHD und 11-Zoll-Schmidt-Cassegrain-Teleskope
sind mit einem 6x50-Suchfernrohr ausgestattet, welches das
Auffinden und Zentrieren von Objekten im Hauptfeld Ihres
Teleskops erleichtert. Um dies zu erreichen, verfügt der Sucher
über ein integriertes Fadenkreuz-Retikel, das die optische Mitte
des Suchfernrohrs anzeigt. Das Suchfernrohr muss zuerst an
den mitgelieferten Schnellspanner montiert und anschließend
auf der hinteren Teleskopzelle angebracht werden. Installation
des Suchfernrohrs:
1. Die Montagehalterung des Suchfernrohrs befindet sich an
der Unterseite der Sucherhalterung. Lösen Sie die beiden
Klemmschrauben, um die Montagehalterung von der
Halterung des Suchfernrohrs schieben zu können.
2. Wenn Sie von der Tubusrückseite aus darauf schauen,
befinden sich die beiden Bohrungen in der hinteren Teles-
kopzelle oben links.
3. Legen Sie die Montagehalterung über die beiden Bohrun-
gen in der hinteren Zelle des optischen Tubus.
4. Setzen Sie die Schrauben durch die Halterung in die
hintere Zelle ein.
WARNUNG: Drehen Sie die Schrauben nicht vollständig in
die hintere Teleskopzelle hinein, wenn Sie die Montagehalter-
ung entfernen. Die Schrauben könnten lang genug sein, um
die Bewegung des Primärspiegels zu behindert oder diesen
sogar zu beschädigen.
Ist die Halterung fest am Teleskop angebracht, können Sie
den Sucher an der Halterung befestigen.
1. Schieben Sie dazu den O-Ring über den hinteren Teil
des Suchfernrohrs und positionieren Sie ihn so auf dem
Tubus, dass er in Richtung des Objektivendes des Such-
fernrohrs zeigt.
2. Schieben Sie das Okularende des Suchfernrohrs in den
vorderen Halterungsring (der vordere Ring weist keine
Einstellschrauben auf) und anschließend in den hinteren
Ring. Es könnte nötig sein, die federbelastete Gelenk-
schraube nach unten zu drücken, sodass der Sucher
durch den hinteren Ring passt.
3. Schieben Sie den Sucher zurück, bis der O-Ring das In-
nere des vorderen Rings der Sucherhalterung abschließt.
4. Ziehen Sie die beiden Ausrichtungs-Klemmschrauben
per Hand so weit an, dass Sie mit dem Suchfernrohr in
Kontakt kommen.
Ausrichtungss-
chrauben
Suchfernrohr
Nylon-Einstellschraube
FSucherhalterung
Hintere Zelle
Schnellspan-
ner
Gelenk-
schrauben
I 29
Justieren des Suchfernrohrs
Das Suchfernrohr wird mithilfe zweier Einstellschrauben, die
sich oben und rechts (wenn Sie durch den Sucher schauen)
auf der Sucherhalterung befinden sowie einer federgelad-
enen Gelenkschraube (links an der Halterung) ausgerichtet.
Dies ermöglicht es Ihnen, die obere Einstellschraube zu
drehen, um das Suchfernrohr auf und ab zu bewegen, und
die rechte Einstellschraube zu drehen, um das Suchfern-
rohr von rechts nach links zu bewegen. Die federgeladene
Gelenkschraube übt auf den Sucher einen konstanten Druck
aus, sodass die Einstellschrauben mit dem Sucher immer in
Kontakt bleiben.
Um das Ausrichten zu erleichtern, sollten Sie diesen Schritt bei
Tageslicht unternehmen, wenn es einfacher ist, Objekte ohne
Sucher im Teleskop auszumachen. Den Sucher ausrichten:
1. Wählen Sie ein auffälliges Objekt aus, dass sich mind-
estens eine Meile entfernt befindet. Dies verhindert jeden
möglichen Parallaxeneffekt zwischen dem Teleskop und
dem Sucher.
2. Richten Sie Ihr Teleskop auf das ausgewählte Objekt aus
und zentrieren Sie es in der Hauptoptik des Teleskops.
3. Arretieren Sie die Azimut- und Höhenklemmen, um das
Teleskop in seiner Position festzustellen.
4. Überprüfen Sie den Sucher, um zu sehen, wo sich das
Objekt im Sichtfeld befindet.
5. Passen Sie die Klemmschrauben an der Sucherhalterung
an, bis das Fadenkreuz auf das Ziel zentriert ist.
Die Objektivkappe entfernen
EdgeHD- und Schmidt-Cassegrain-Teleskope verwenden
eine Objektivkappe mit einem Bajonett-Verriegelungsmech-
anismus, um sie in Position zu halten. Halten Sie zum Ab-
nehmen der Objektivkappe die Abdeckung fest und drehen
Sie den Außenrand ½-Zoll gegen den Uhrzeigersinn, um ihn
abzudrehen.
Polausrichtung der Montierung
Breitenskalen
Die einfachste Art und Weise, ein Teleskop auszurichten, ist
mithilfe einer Breitenskala. Im Gegensatz zu andern Ver-
fahren, die ein Auffinden des Himmelspols erfordern, indem
bestimmte Sterne in der Nähe identifiziert werden, arbeitet
diese Methode mit einer bekannten Konstante, um zu ermit-
teln, wie hoch die Polachse anvisiert werden müsste. Das
Advanced VX kann zwischen 7 und 77 Grad ausgerichtet
werden.
Die oben erwähnte Konstante ergibt sich aus dem Verhältnis
zwischen Ihrem Breitengrad und dem Winkelabstand des
Himmelspols über dem nördlichen (oder südlichen) Horizont;
der Winkelabstand vom nördlichen Horizont zum nördlichen
Himmelspol ist grundsätzlich mit Ihrem Breitengrad identisch.
Stellen Sie sich zur Veranschaulichung vor, dass Sie am Nor-
dpol mit dem Breitengrad von +90 ° stehen. Der nördliche
Himmelspol, der eine Deklination von +90 ° aufweist, würde
sich direkt über Ihrem Kopf befinden (d. h. 90 ° über dem
Horizont). Angenommen, Sie bewegen sich nun ein Grad
nach Süden - Ihr Breitengrad beträgt nun +89 ° und der
Himmelspol befindet sich nun nicht mehr direkt über Ihrem
Kopf. Er ist um einen Grad näher an den nördlichen Horizont
gerückt. Das bedeutet, dass der Pol jetzt 89 ° über dem
nördlichen Horizont steht. Wenn Sie noch einen Grad weiter
nach Süden gehen, passiert das Gleiche noch einmal. Sie
würden 70 Meilen nach Norden oder Süden fahren müssen,
um Ihren Breitengrad um einen Grad zu ändern. Wie Sie
aus diesem Beispiel ersehen, ist die Distanz vom nördlichen
Horizont zum Himmelspol immer gleich Ihrem Breitengrad.
Wenn Ihr Beobachtungsstandort Los Angeles, Breiten-
grad 34°, ist, befindet sich der Himmelspol 34° über dem
nördlichen Horizont. Eine Breitenskala macht nichts weiter,
als dass sie die Polachse des Teleskops in die richtige Höhe
über den nördlichen (oder südlichen) Horizont ausrichtet.
Das Teleskop ausrichten:
1. Stellen Sie sicher, dass die Polachse der Montierung in
den wahren Norden zeigt. Verwenden Sie eine Markier-
ung, von der Sie wissen, dass sie nach Norden gerichtet
ist.
2. Nivellieren Sie das Stativ. Zu diesem Zweck wurde eine
Libelle in die Montierung integriert.
3. Justieren Sie die Höhe der Montierung, bis die Bre-
itenanzeige auf Ihre Breite zeigt. Ein Bewegen der
Montierung wirkt sich auf den Winkel aus, in den die
Polachse zeigt. Nähere Informationen zur Einstellung der
Äquatorialen Montierung nden Sie im Abschnitt „Die
Montierung ausrichten“.
Dieses Verfahren kann bei Tageslicht durchgeführt werden,
wodurch Nachtversuche vermieden werden. Obwohl
sich dieses Verfahren NICHT direkt am Pol ausrichtet,
schränkt es doch die Anzahl der Korrekturen ein, die Sie
bei der Nachführung eines Objekts vornehmen werden. Es
ist auch exakt genug für kurze Belichtungszeiten bei der
Primärfokus-Planetenfotografie (ein paar Sekunden) und
für kurze Belichtungszeiten bei der Huckepack-Astrofoto-
grafie (ein paar Minuten).
Polausrichtung mithilfe der Handsteuerung
Die Advanced VX-Montierung ist mit einer Polausrichtungs-
funktion namens „All-Star“-Polausrichtung ausgestattet, die
Ihnen die Polausrichtung Ihres Teleskops für eine erhöhte
Nachführgenauigkeit und die Astrofotografie erleichtert.
Mithilfe dieser Funktion können Sie einen beliebigen hellen
Ausrichtungsstern auswählen, der die akkurate Ausrichtung
Ihrer Teleskopmontierung am nördlichen Himmelspol unter-
stützt. Bevor Sie die Polausrichtungsfunktion verwenden
können, muss das Teleskop zuerst grob Richtung Norden
zeigen und sollte mithilfe dreier Sterne am Himmel ausgeri-
chtet sein. Zum Auffinden des Nordens und zur Ausrichtung
der Montierung auf eine Breite siehe Abschnitt „Breitens-
kala“.
Sobald Ihr Teleskop auf zwei Sterne und mindestens einen
30 I
zusätzlichen Kalibrierungsstern ausgerichtet ist, können
Sie das Teleskop zu einem beliebigen hellen Stern aus der
Datenbankliste benannter Sterne schwenken. Wählen Sie
für optimale Ergebnisse einen Polausrichtungsstern, der
hoch genug am Himmel und nahe des Meridians steht.
Vermeiden Sie Sterne, die nahe des westlichen/östlichen
Horizonts, direkt über Ihrem Kopf oder zu nahe am Himmel-
spol stehen. Drücken Sie nach Abschluss auf die Ausrich-
ten-Taste und verwenden Sie die Aufwärts-/Abwärts-Tasten
auf der Handsteuerung, um die Polausrichtung aus der
Liste auszuwählen.
Die Montierung ausrichten – nach der Zweisternausrich-
tung mit einem Kalibrierungsstern und dem Schwenk Ihres
Teleskops auf einen beliebigen Stern der Teleskopdatenbank,
können Sie die Option „Montierung ausrichten“ wählen. Das
Teleskop schwenk nun weg und erneut auf denselben Stern
zu.
1. Die Handsteuerung fordert Sie nun dazu auf, den Stern
im Suchfernrohr neu zu zentrieren und auf ENTER zu
drücken.
2. Die Handsteuerung fordert Sie dazu auf, den Stern
anschließend im Okular zu zentrieren und auf AUSRICH-
TEN zu drücken. Das Teleskop wird jetzt auf diesen Stern
„synchronisiert“ und schwenkt in die Position, in der sich
der Stern benden sollte, wenn die Polausrichtung exakt
ausgeführt wurde.
Hinweis: Für eine optimale Ausrichtung ist es am besten,
ein Retikel- oder ein hoch vergrößerndes Okular zu verwen-
den, damit der Stern präzise im Sichtfeld zentriert werden
kann.
3. Nutzen Sie die Breitengrad- und Azimutjustierung der
Montierung, um den Stern mittig im Okular zu platzieren.
Verwenden Sie zum Positionieren des Sterns jedoch nicht
die Richtungstasten auf der Handsteuerung. Sobald der
Stern im Okular zentriert ist, drücken Sie auf ENTER; die
Polachse sollte nun in Richtung des nördlichen Himmel-
spols zeigen.
Ihre Sternausrichtung aktualisieren
Nach der Polausrichtung ist es sinnvoll, die Zeigegenauigkeit
des Teleskops zu überprüfen, um zu sehen, inwieweit diese
durch ein Bewegen der Montierung beeinflusst wurde. Da
eine Polausrichtung vor Beginn die “Synchronisation“ des
Teleskops auf einen hellen Stern erfordert, muss die Syn-
chronisation vor der Neuausrichtung aufgehoben werden.
Die Synchronisation aufheben:
Drücken Sie auf die Ausrichten-Taste und verwenden Sie
die Aufwärts-/Abwärts-Tasten auf der Handsteuerung, um
die Funktion Synchronisation aufheben aus der Liste aus-
zuwählen und drücken Sie auf Enter. Auf dem LCD wird
die Meldung „Abgeschlossen“ angezeigt.
Das Teleskop neu ausrichten:
1. Schwenken Sie das Teleskop zu einem der ursprüngli-
chen Ausrichtungssterne oder einem anderen hellen
Stern, falls sich die ursprünglichen Ausrichtungssterne
nicht mehr an einem günstigen Standort befinden.
Drücken Sie auf die Ausrichten-Taste und verwenden Sie
die Aufwärts-/Abwärts-Tasten auf der Handsteuerung, um
die „Ausrichtungssterne“ aus der Liste auszuwählen.
2. Die Handsteuerung fragt nach, ob die ursprünglichen
Ausrichtungssterne ersetzt werden sollen. Verwenden
sie die Aufwärts-/Abwärts-Tasten, um den gewünschten
Stern auszuwählen und drücken Sie auf Enter.
3. Zentrieren Sie den Stern erneut im Suchfernrohr und
drücken Sie auf Enter.
4. Zentrieren Sie den Stern in Okular und drücken Sie auf
Ausrichten.
5. Wiederholen Sie diesen Vorgang für den zweiten Ausrich-
tungsstern.
Für eine erhöhte All-Sky-Zeigegenauigkeit ist es sinnvoll,
auf mindestens einen zusätzlichen Kalibrierungsstern auf
der gegenüberliegenden Meridianseite auszurichten. Einen
Kalibrierungsstern hinzufügen:
1. Schwenken Sie das Teleskop auf einen hellen Stern auf
der Meridianseite, die ihren beiden Ausrichtungssternen
gegenüberliegt.
2. Drücken Sie auf die Ausrichten-Taste und verwenden Sie
die Aufwärts-/Abwärts-Tasten auf der Handsteuerung, um
„Kalib.-Sterne“ aus der Liste auszuwählen und drücken
Sie auf Enter.
3. Richten Sie die Sterne im Suchfernrohr und anschließend
im Okular genauso aus, wie Sie es mit den Ausrich-
tungssternen getan haben.
Ausrichtung anzeigen – Der Benutzer kann nun den Po-
lausrichtungsfehler in den RA- und DEK-Achsen anzeigen
lassen. Diese Werte zeigen an, wie dicht die Montierung in
Richtung der Himmelspolbasis zeigt und wie akkurat der
Benutzer die Ausrichtungssterne mithilfe der Handsteuer-
ung sowie der Montierungsjustierung zentriert hat. Den
Ausrichtungsfehler anzeigen:
Drücken Sie auf die Ausrichten-Taste und verwenden Sie
die Aufwärts-/Abwärts-Tasten auf der Handsteuerung, um
die Funktion Ausrichtung anzeigen aus der Liste auszu-
wählen und drücken Sie auf Enter.
Auf Polaris zeigen
Diese Methode der Polausrichtung nutzt Polaris als We-
gweiser zum Himmelspol. Da sich Polaris weniger als ein
Grad vom Himmelspol entfernt bendet, können Sie die
Polachse Ihres Teleskops einfach auf Polaris richten. Obwohl
es sich dabei keineswegs um eine perfekte Ausrichtung
handelt, bringt es Sie weniger als ein Grad heran und ist für
die Visualisierung und für kurze Belichtungszeiten bei der
Huckepack-Fotografie geeignet. Dies muss bei Nacht, wenn
Polaris sichtbar ist, unternommen werden sowie unter Ver-
wendung der Polachsenöffnung oder mithilfe des optionalen
Polachsen-Suchfernrohrs.
1. Stellen Sie das Teleskop so auf, dass die Polachse nach
Norden zeigt.
2. Nehmen Sie die Abdeckung des Suchfernrohrs und die
Polachsen-Abdeckungen von beiden Seiten der Montier-
ung ab. Die Polsucher-Abdeckung wird von der Montier-
ungsrückseite abgedreht und die Polachsen-Abdeckung
drückt vorne auf die Montierung.
3. Lösen Sie den DEK-Kupplungsdrehknopf und bewegen
Sie das Teleskop so, dass sich der Tubus senkrecht zur
Polachse (d. h. der Tubus sollte entweder nach Westen
oder nach Osten zeigen) befindet.
4. Schauen Sie durch die Bohrung unterhalb der Polar-
sucherabdeckung (oder durch das Okular, wenn Sie
den optionalen Polachsensucher nutzen). So sollten den
Himmel durch die Bohrung unter der Polachsenabdeck-
ung sehen können.
5. Justieren Sie die Montierung in Höhe und/oder Azimut,
bis Polaris durch das Polachsenloch sichtbar ist. Zentri-
eren Sie Polaris so genau wie möglich.
Wie beim Verfahren Ausrichtung anzeigen kommen Sie
dadurch zwar nicht direkt, aber doch sehr dicht an den Pol
heran. Hilfestellung beim Identifizieren und Lokalisierung von
Polaris finden Sie im nachstehenden Abschnitt.
I 31
Lokalisierung des nördlichen Himmelspols
In jeder Hemisphäre gibt es einen Punkt im Himmel, um den
sich alle anderen Sterne zu drehen scheinen. Bei diesen
Punkten handelt es sich um die Himmelspole, die nach der
Hemisphäre benannt werden, in der sie sich befinden. Zum
Beispiel bewegen sich in der nördlichen Hemisphäre alles
Sterne um den nördlichen Himmelspol. Wenn die Polachse
des Teleskops auf den Himmelspol gerichtet ist, steht sie
parallel zur Rotationsachse der Erde.
Big
Dipper
Lile Dipper
Cassiopeia
N.C.P
Polaris
(North Star)
Pointer Stars
Viele Verfahren der Polausrichtung erfordern, dass man
weiß, wie man den Himmelspol durch das Identifizieren von
Sternen ndet. Für Beobachter in der nördlichen Hemi-
sphäre ist die Lokalisierung des Himmelspols recht einfach.
Glücklicherweise haben wir einen mit bloßem Auge sicht-
baren Stern, der weniger als ein Grad entfernt ist. Dieser
Stern, der Polarstern, ist auch der Endstern der Deichsel im
Kleinen Wagen. Da der kleine Wagen (mit der technischen
Bezeichnung Ursa Minor) nicht zu den hellsten Konstella-
tionen am Himmel zählt, ist er möglicherweise in Stadtgebi-
eten schwer auszumachen. Ist das der Fall, verwenden Sie
die beiden Endsterne im Kasten des Großen Wagens (die
„Zeigesterne“). Ziehen Sie durch sie eine imaginäre Linie
in Richtung auf den Kleinen Wagen. Sie zeigen auf Polaris.
Die Position des Großen Wagen ändert sich im Verlauf des
Jahres und während der Nacht. Wenn der Große Wagen tief
am Himmel steht (d. h. in der Nähe des Horizonts), ist er u.
U. schwer zu lokalisieren. Halten Sie in diesen Zeiten nach
Cassiopeia Ausschau. Beobachter in der südlichen Hemi-
sphäre haben es schwerer als die in der nördlichen Hemi-
sphäre. Die Sterne um den südlichen Himmelspol sind nicht
annähernd so hell wie die um den nördlichen Himmelspol.
Der am dichtesten gelegene Stern ist der relativ helle Sigma
Octantis. Dieser Stern ist mit dem bloßen Auge gerade noch
zu erkennen (Helligkeit 5,5) und liegt ca. 59 Bodenminuten
vom Pol entfernt.
Primärfokus-Fotografie mit langen Belichtungszeiten
Dies ist die letzte Form der Himmelsfotografie, die in Angriff
genommen werden kann, sobald alle anderen gemeistert
wurden. In erster Linie ist sie für extrasolare Objekte (Deep-
Sky) gedacht, d. h. Objekte, die sich außerhalb unseres
Sonnensystems befinden, einschließlich Sternenhaufen,
Nebel und Galaxien. Obwohl für diese Objekte scheinbar
eine starke Vergrößerung nötig ist, trifft genau das Ge-
genteil zu. Die meisten dieser Objekte erstrecken sich über
große Winkelbereiche und passen bequem in das Primär-
fokusfeld Ihres Teleskops. Die Helligkeit dieser Objekte
erfordert jedoch eine lange Belichtungszeit und stellt daher
eine Herausforderung dar.
Ihnen stehen mehrere Techniken für diese Form der Foto-
grafie zur Verfügung und die jeweils gewählte entscheidet
über das benötigte Standardzubehör. Das optimale Ver-
fahren für die Deep-Sky-Astrofotografie mit langen Beli-
chtungszeiten ist der Off-Axis-Guider. Dieses Instrument
ermöglicht Ihnen simultanes Fotograeren und Nachführen
durch das Teleskop. Darüber hinaus benötigen Sie einen
T-Ring, mit dem Ihre Kamera an der radialen Führung ange-
bracht wird.
Andere Instrumente erfordern einen integrierten Autoguider,
bei dem es sich um eine kleine Kamera handelt, die an die
radiale Führung angeschlossen wird, um Ihren Leitstern
zentriert zu halten, während Sie mir Ihrer Hauptkamera foto-
graeren. Hier eine kurze Übersicht aller Techniken.
1. Das Teleskop polarausrichten. Weitere Information zur Po-
lausrichtung, siehe Abschnitt Polausrichtung an früherer
Stelle in diesem Handbuch.
2. Das gesamte optische Zubehör abnehmen.
3. Die radiale Führung auf Ihr Teleskop drehen.
4. Den T-Ring auf die radiale Führung drehen.
5. Ihren Kamerakorpus genauso am T-Ring montieren, wie
Sie es mit jedem Objektiv tun würden.
6. Die Auslösergeschwindigkeit auf die Einstellung „B“
einstellen.
7. Das Teleskop auf einen Stern fokussieren.
8. Ihr Objekt im Kamerafeld zentrieren.
9. Ihren Autoguider verwenden, um einen geeigneten
Leitstern im Teleskop-Sichtfeld zu finden. Dies kann der
zeitaufwendigste Teil des Verfahrens sein.
10. Den Auslöser mit einem Fernauslöser öffnen.
11. Beobachten Sie Ihren Leitstern für die Dauer der Beli-
chtung mithilfe der Tasten auf der Handsteuerung, um
nötige Korrekturen vornehmen zu können.
12. Den Kameraauslöser schließen.
Periodische Fehlerkorrektur (PEC))
Die Periodische Fehlerkorrektur, oder kurz PEC, ist
ein System zur Erhöhung der Nachführgenauigkeit
des Antriebs, das die Anzahl der vom Benutzer
vorzunehmenden Korrekturen, um den Leitstern im
Okular zentriert zu halten, reduziert. Die PEC wurde
entworfen, um die Aufnahmequalität zu verbessern,
indem die Amplitude der Schnecke reduziert wird. Die
PEC-Funktion umfasst drei Schritte. Zuerst muss die
Advanced VX-Montierung die aktuelle Position des
Schneckengetriebes kennen, damit bei der Wiedergabe
des aufgezeichneten Fehlers ein Referenzwert vorhanden
ist. Danach erfolgt eine mindestens 10-minütige Führung
unter Verwendung des Autoguiders, während dessen das
System Ihre vorgenommenen Korrekturen aufzeichnet.
(Das Schneckengetriebe benötigt 10 Minuten für eine
vollständige Umdrehung.) Dies „lehrt“ den PEC-Chip die
Beschaffenheit der Schnecke. Der periodische Fehler des
Schneckenantriebs wird im PEC-Chip gespeichert und für
die Korrektur des periodischen Fehlers genutzt. Schließlich
werden die von Ihnen während der Aufzeichnungsphase
vorgenommenen Korrekturen abgespielt. Bedenken Sie,
dass diese Funktion für die fortgeschrittene Astrofotografie
verwendet wird und dennoch eine sorgfältige Führung
erfordert, da alle Teleskopantriebe periodische Fehler
aufweisen.
Der große Wagen
Zeigesteme
Der kleine Wagen
32 I
Die periodische Fehlerkorrektur nutzen
Sobald das Teleskop ordnungsgemäß am Pol ausgerichtet
ist, wählen Sie aus dem Utility-Menü PEC sowie die Option
Aufzeichnen aus. So nutzen Sie die PEC-Funktion:
1. Suchen Sie sich einen hellen, relativ nahe am Objekt, das
Sie fotograeren möchten, stehenden Stern.
2. Setzen Sie den Autoguider in die Okularhalterung Ihres
Teleskops ein. Richten Sie den Guider so aus, dass sich
eine Sensorachse parallel zur Deklinationsachse befin-
det, während die andere Achse parallel zur RA-Achse
steht.
3. Fokussieren Sie das Teleskop und analysieren Sie die
periodische Bewegung.
4. Schließen Sie das Autoguider-Kabel an den Autoguider-
Anschluss am elektronischen Bedienfeld der Montierung
an.
5. Um mit der Aufzeichnung des periodischen Ant-
riebsfehlers zu beginnen, drücken sie auf die MENÜ-
Taste und wählen im Utility-Menü PEC aus. Verwenden
Sie die Aufwärts-/Abwärts-Scrolltasten, um die Aufzeich-
nungsoption anzuzeigen und drücken Sie auf ENTER.
Wenn Sie für die Aufzeichnung bereit sind, können
Sie erneut die ENTER-Taste drücken. Es verbleiben
5 Sekunden, bis das System mit der Aufzeichnung
beginnt. Das erste Mal je Betrachtungssession, bei der
die PEC-Aufzeichnung oder –Wiedergabe ausgewählt
wird, muss sich das Schneckengetriebe drehen, um
seine Ausgangsposition zu kennzeichnen. Wenn sich
das Schneckengetriebe dreht, bewegt sich Ihr Leitstern
aus dem Sichtfeld des Okulars und muss vor Beginn der
Aufzeichnung neu zentriert werden.
Hinweis: Sobald das Schneckengetriebe mit einem Index
versehen ist, muss es nicht wieder positioniert werden, bis
das Teleskop ausgeschaltet wird. Um Ihnen mehr Zeit für
die Führungsvorbereitung zu geben, könnte es nötig sein,
die PEC-Aufzeichnung erneut zu starten, nachdem das
Schneckengetriebe seinen Index gefunden hat.
6. Nach 10 Minuten wird die PEC-Aufzeichnung automa-
tisch beendet.
7. Richten Sie das Teleskop auf das Objekt, das Sie foto-
graeren möchten, und zentrieren Sie den Leitstern im
erleuchteten Fadenkreuz. Nun können Sie die periodische
Fehlerkorrektur abspielen.
8. Sobald der periodische Fehler des Antriebs aufgezeichnet
wurde, können Sie die Wiedergabefunktion nutzen, um
die Korrektur für die künftige Fotografieführung abzuspiel-
en. Wenn Sie den periodischen Fehler erneut aufzeichnen
möchten, wählen Sie Aufzeichnen und wiederholen den
Aufzeichnungsprozess. Die vorigen Aufzeichnungsdaten
werden durch die aktuellen Daten ersetzt. Wiederholen
Sie die Schritte 7 und 8, um die PEC-Korrekturen für Ihr
nächstes Objekt abzuspielen.
Macht die PEC-Funktion die ungeführte Astrofotografie
möglich? Ja und nein. Für die solare (gelterte), lunare
und Huckepack (bis zu 200 mm) –Fotografie lautet die
Antwort Ja. Für die Deep-Sky-Astrofotografie mit langen
Belichtungszeiten ist das Autoguiding selbst mit PEC
jedoch weiterhin unverzichtbar.
I 33
Anhang A – technische Daten der Advanced VX-Montierung
Nutzlast (Gegengewicht ausgenommen) 30 Pfund (13.5 Kg)
Optisches Montagesystem Standard-Vixen-„V“-Schwalbenschwanzstange
Computergesteuerte Handsteuerung
NexStar—Handsteuerung mit LCD-Bildschirm, 19 faserop-
tische Hintergrund-LED-Tasten
Datenbank
40.000 Objekte und mehr, 100 vom Benutzer programmi-
erbare Objekte. Zusatzinformationen für über 200 Objekte
Schwenkrate Neun Schwenkgeschwindigkeiten, maximal 4 Grad/Sek
Nachführmodi EQ-Norden, EQ-Süden, Aus
Nachführraten Siderisch, lunar, solar
Die Ausrichtung vornehmen
2-Stern-Ausrichtung, Schnell-Ausrichtung, 1-Stern-Ausrich-
tung, Letzte Ausrichtung, Sonnensystem-Ausrichtung
Motortyp
Low-Cog-Gleichstrom-Servomotoren mit Encodern auf
beiden Achsen
Energieanforderungen 12-V-Gleichstrom 3,5 A (Spitze positiv)
Breitengradbereich 7 bis 77 Grad
PEC Ja, permanent programmierbar
GPS Optionales SkySync-GPS-Zubehör
Getriebespielausgleich Ja
Interne Echtzeituhr Ja
Verfügbare Anschlüsse
2 AUX-Anschlüsse, Autoguider-Anschluss, RS-232-An-
schluss (auf der Handsteuerung)
Einstellungskreise Nein
Polachsen-Teleskop Optional
Gegengewicht-Schaftlänge 12 Zoll (30,5 cm)
Gegengewicht-Schaftdurchmesser 0,75 Zoll (1,9 cm)
Stativ Einstellbar, Edelstahl
Stativ-Beindurchmesser 2,0 Zoll (5 cm)
Höhenbereich der Montierung 44 bis 64 Zoll (111 bis162 cm)
Gewicht des Stativs 18 lbs (8 kg)
Gewicht des EQ-Kopfes 17 lbs (7,7 kg)
Gewicht des Gegengewichts 1 x 12 lbs (1x 5,5 Kg)
Gesamtgewicht des Teleskopsets 47 lbs (21,3 kg)
ZWEIJÄHRIGE EINGESCHRÄNKTE GARANTIE VON
CELESTRON
A. Celestron garantiert, dass Ihre Teleskop-Montierung für zwei
Jahre frei von Material- und Verarbeitungsfehlern ist. Celestron wird
ein solches Produkt oder Teile davon, wenn nach Inspektion durch
Celestron ein Defekt an Material oder Verarbeitung gefunden wurde,
reparieren oder austauschen. Die Verpflichtung von Celestron, ein
solches Produkt zu reparieren oder auszutauschen, unterliegt der
Bedingungen, dass das Produkt zusammen mit einem für Celestron
zufriedenstellenden Kaufbeleg an Celestron zurückgesendet wird.
B. Die korrekte Rücksende-Autorisationsnummer muss zuvor von
Celestron angefordert werden. Rufen Sie Celestron unter (310)
328-9560 an, um die Nummer, die auf der Außenseite Ihres
Versandcontainers aufgebracht ist, zu erhalten.
Alle Rücksendungen müssen eine schriftliche Erklärung enthalten,
aus der der Name, die Adresse und die Telefonnummer des
Eigentümers, zu der er tagsüber erreichbar ist, zusammen mit einer
kurzen Beschreibung aller beanstandeten Defekte, hervorgeht.
Ausgetauschte Teile oder Produkte werden Eigentum von Celestron.
Der Kunde ist für alle Kosten für Versand und Versicherung zu und
vom Celestron-Werk verantwortlich und muss diese Kosten im
Voraus begleichen.
Celestron muss vernünftige Maßnahmen ergreifen, um jede
Teleskopmontierung unter dieser Garantie innerhalb von 30 Tagen
nach Erhalt zu reparieren oder auszutauschen. Für den Fall, dass
Reparatur oder Austausch mehr als dreißig Tage in Anspruch
nimmt, muss Celestron den Kunden entsprechen in Kenntnis setzen.
Celestron behält sich das Recht vor, ein Produkt, das aus der
Produktlinie ausgeschieden ist, durch ein neues oder in Wert und
Funktion vergleichbares Produkt zu ersetzen.
Diese Garantie erlischt und wird außer Kraft gesetzt, für den Fall,
dass ein Produkt unter der Garantie in Design oder Funktion
modifiziert wurde oder Missbrauch, unsachgemäße Handhabung
oder unautorisierter Reparatur unterzogen wurde. Des Weiteren sind
Produktfehlfunktionen oder Wertminderung aufgrund von normalem
Verschleiß von dieser Garantie nicht abgedeckt.
CELESTRON LEHNT JEGLICHE GEWÄHRLEISTUNG, OB
AUSDRÜCKLICH ODER STILLSCHWEIGEND, OB DER
MARKTGÄNGIGKEIT ODER DER EIGNUNG FÜR EINEN
BESTIMMTEN ZWECK, AUSSER DEM HIERIN GENANNTEN,
AB. DIE ALLEINIGE VERPFLICHTUNG VON CELESTRON
UNTER DIESER EINGESCHRÄNKTEN GARANTIE BESTEHT
DARIN, DAS DURCH DIE GARANTIE ABGEDECKTE PRODUKT
IN ÜBEREINSTIMMUNG MIT DEN HIERIN FESTGEHALTENEN
BEDINGUNGEN ZU REPARIEREN ODER AUSZUTAUSCHEN.
CELESTRON LEHNT AUSDRÜCKLICH JEGLICHE HAFTUNG
R ENTGANGENE PROFITE, ALLGEMEINE, SPEZIELLE,
INDIREKTE ODER FOLGESCHÄDEN AB, DIE SICH AUS
EINER GARANTIEVERLETZUNG ERGEBEN KÖNNTEN ODER
DIE DURCH NUTZUNG BZW. UNFÄHIGKEIT ZUR NUTZUNG
JEGLICHEN CELESTRON-PRODUKTS ERGEBEN. JEGLICHE
STILLSCHWEIGENDE ODER NICHT BEANSPRUCHBARE
GEWÄHRLEISTUNGEN IST ZEITLICH AUF ZWEI JAHRE AB
DATUM DES URSPRÜNGLICHEN KAUFS BESCHRÄNKT.
Einige Staaten erlauben keinen Ausschluss oder keine Beschränkung
von zufälligen oder Folgeschäden sowie keine zeitliche Begrenzung
einer stillschweigenden Garantie; daher könnten die oben genannten
Beschränkungen und Ausschlüsse auf Sie nicht zutreffen.
Diese Garantie gibt Ihnen bestimmte Rechte und darüber hinaus
könnten Sie auch weitere Rechte haben, die von Land zu Land
variieren.
Celestron behält sich das Recht vor, jegliches Modell und
jeglichen Teleskoptyp zu modifizieren oder aus der Produktlinie
auszuschließen, ohne Ihnen dies vorher anzukündigen.
Wenn ein Garantiefall eintritt oder wenn Sie Hilfestellung bei der
Verwendung Ihrer Teleskopmontierung benötigen, wenden Sie sich
bitte an:
Celestron
Kundendienstabteilung
2835 Columbia Street
Torrance, CA 90503
Tel. 800.421.9649
Montag – Freitag 8.00 – 16.00 PST (pazifische Zeitzone)
ANMERKUNG: Diese Garantie ist für Kunden in den
USA und Kanada gültig, die dieses Produkt von einem
autorisierten Celestron-Händler in den USA oder Kanada
gekauft haben. Eine Garantie außerhalb der USA und
Kanada gilt nur für Kunden, die bei einem internationalen
Celestron-Vertrieb oder einem autorisierten Celestron-
Händler im jeweiligen Land eingekauft haben. Bitte
wenden Sie sich für jeden Garantieservice an diese
Ansprechpartner.
FCC-Erklärung: Dieses Gerät wurde getestet und entspricht den
Grenzwerten für digitale Geräte der Klasse B in Übereinstimmung
mit Artikel 15 der FCC-Bestimmungen. Diese Grenzwerte sollen
einen angemessenen Schutz vor Störungen in Wohngegenden
bieten. Dieses Gerät erzeugt, verwendet Hochfrequenzenergie und
kann diese ausstrahlen und kann, wenn es nicht in Übereinstimmung
mit den Anweisungen installiert und verwendet wird, Störungen im
Funkverkehr verursachen. Es kann jedoch nicht garantiert werden,
dass in einer bestimmten Einrichtung keine Störungen auftreten.
Falls dieses Gerät Störungen des Radio- oder Fernsehempfangs
verursacht, was durch ein vorübergehendes Ausschalten des Geräts
festgestellt werden kann, wird der Benutzer dazu angehalten, die
Störung durch eine oder mehrere der nachstehenden Maßnahmen zu
beheben:
• Die Empfangsantenne verlegen oder neu ausrichten.
• Den Abstand zwischen dem Gerät und dem Empfänger vergrößern.
Das Gerät an eine andere Steckdose auf einem anderen Stromkreis
als dem des Empfängers anschließen.
Den Händler oder einen erfahrenen Radio- und Fernsehtechniker
um Hilfe bitten.
Produktdesign und technische Daten können ohne Vorankündigung
geändert werden.
Dieses Produkt wurde für die Verwendung durch Personen von 14
Jahren und darüber entworfen und vorgesehen.
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