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DIC183
VMX17
BEDIENUNGSANLEITUNG
2S3-28199-G3
Bitte lesen Sie diese Bedienungsanleitung sorgfältig
durch, bevor Sie das Fahrzeug in Betrieb nehmen.
[German (G)]
GAU50920
Bitte lesen Sie diese Bedienungsanleitung sorgfältig durch, bevor Sie das Fahrzeug in Betrieb nehmen. Diese
Bedienungsanleitung muss, wenn das Fahrzeug verkauft wird, beim Fahrzeug verbleiben.
General manager of quality assurance div.
Date of issue: 1 Aug. 2002
Place of issue: Shizuoka, Japan
DECLARATION of CONFORMITY
YAMAHA MOTOR ELECTRONICS CO., LTD.
1450-6, Mori, Mori-machi, Shuchi-gun, Shizuoka-ken, 437-0292 Japan
Company: YAMAHA MOTOR ELECTRONICS CO., LTD.
We
Address: 1450-6, Mori, Mori-Machi, Shuchi-gun, Shizuoka-Ken, 437-0292 Japan
Kind of equipment: IMMOBILIZER
Hereby declare that the product:
Type-designation: 5SL-00
is in compliance with following norm(s) or documents:
R&TTE Directive(1999/5/EC)
EN300 330-2 v1.3.1(2006-01), EN300 330-2 v1.5.1(2010-02)
EN60950-1:2006/A11:2009
Two or Three-Wheel Motor Vehicles Directive(97/24/EC: Chapter 8, EMC)
1
2
3
4
Version up the norm of EN60950 to EN60950-1
To change company name
version up of the following norm:
• EN300 330-2 v1.1.1 to EN300 330-2 v1.3.1 and EN300 330-2 v1.5.1
• EN60950-1:2001 to EN60950-1:2006/A11:2009
27 Feb. 2006
1 Mar. 2007
8 Jul. 2010
Revision record
No. Contents
To change contact person and integrate type-designation.
Date
9 Jun. 2005
Generaldirektor des Qualitätssicherungsbereichs
Ausstellungsdatum: 1. August 2002
Ausstellungsort: Shizuoka, Japan
KONFORMITÄTSERKLÄRUNG
YAMAHA MOTOR ELECTRONICS CO., LTD.
1450-6, Mori, Mori-machi, Shuchi-gun, Shizuoka-ken, 437-0292 Japan
Firma: YAMAHA MOTOR ELECTRONICS CO., LTD.
Wir
Adresse: 1450-6, Mori, Mori-machi, Shuchi-gun, Shizuoka-ken, 437-0292 Japan
Art der technischen Ausstattung: WEGFAHRSPERRE
Erklären hiermit, dass das Produkt:
Typenbestimmung: 5SL-00
den folgenden Normen oder Dokumenten entspricht:
R&TTE-Richtlinie(1999/5/EG)
EN300 330-2 v1.3.1(2006-01), EN300 330-2 v1.5.1(2010-02)
EN60950-1:2006/A11:2009
Richtlinie über bestimmte Bauteile und Merkmale von zweirädrigen oder
dreirädrigen Kraftfahrzeugen (97/24/EG: Kapitel 8, EMV)
1
2
3
4
Version von Norm EN60950 bis EN60950-1
Zum Wechseln des Firmennamens
Version von der folgenden Norm:
• EN300 330-2 v1.1.1 bis EN300 330-2 v1.3.1 und EN300 330-2 v1.5.1
• EN60950-1:2001 bis EN60950-1:2006/A11:2009
27. Februar 2006
1. März 2007
8. Juli 2010
Übersicht der Änderungen
Nr. Inhalt
Zum Wechseln des Ansprechpartners und Einordnen der Typenbestimmung.
Datum
9. Juni 2005
U2S3G3G0.book Page 1 Tuesday, September 13, 2011 10:46 AM
VORWORT
GAU10102
Willkommen in der Motorradwelt von Yamaha!
Sie besitzen nun eine VMX17, die mit jahrzehntelanger Erfahrung sowie neuester Yamaha-Technologie entwickelt und gebaut wurde. Dar-
aus resultiert ein hohes Maß an Qualität und die sprichwörtliche Yamaha-Zuverlässigkeit.
Damit Sie alle Vorzüge dieser VMX17 nutzen können, lesen Sie bitte diese Bedienungsanleitung sorgfältig durch. Denn diese Bedienungs-
anleitung informiert Sie nicht nur, wie Sie das Motorrad am besten bedienen, inspizieren und warten, sondern auch, wie Sie sich und ggf.
Ihren Beifahrer vor Unfällen schützen.
Wenn Sie die vielen Tipps in dieser Bedienungsanleitung nutzen, garantieren wir den bestmöglichen Werterhalt dieses Motorrads. Sollten
Sie darüber hinaus noch weitere Fragen haben, wenden Sie sich an die nächste Yamaha-Fachwerkstatt Ihres Vertrauens.
Allzeit gute Fahrt wünscht Ihnen das Yamaha-Team! Und denken Sie stets daran, Sicherheit geht vor!
Yamaha ist beständig um Fortschritte in Design und Qualität der Produkte bemüht. Daher könnten zwischen Ihrem Motorrad und dieser
Anleitung kleine Abweichungen auftreten, obwohl diese Anleitung die neuesten Produktinformationen enthält, die bei Drucklegung waren.
Wenn Sie Fragen zu dieser Anleitung haben, wenden Sie sich bitte an eine Yamaha-Fachwerkstatt.
WARNUNG
GWA10031
Diese Anleitung aufmerksam und vollständig vor der Inbetriebnahme des Motorrads durchlesen.
U2S3G3G0.book Page 1 Tuesday, September 13, 2011 10:46 AM
KENNZEICHNUNG WICHTIGER HINWEISE
GAU10133
Besonders wichtige Informationen sind in der Anleitung folgendermaßen gekennzeichnet:
*Produkt und technische Daten können ohne vorherige Ankündigung geändert werden.
Dies ist das Sicherheits-Warnsymbol. Es warnt Sie vor potenziellen Verletzungsgefahren. Be-
folgen Sie alle Sicherheitsanweisungen, die diesem Symbol folgen, um mögliche schwere
oder tödliche Verletzungen zu vermeiden.
Das Zeichen WARNUNG weist auf eine gefährliche Situation hin, die, wenn sie nicht vermie-
den wird, zu tödlichen oder schweren Verletzungen führen kann.
Das Zeichen ACHTUNG bedeutet, dass spezielle Vorsichtsmaßnahmen getroffen werden
müssen, um eine Beschädigung des Fahrzeugs oder anderen Eigentums zu vermeiden.
Das Zeichen HINWEIS gibt Zusatzinformationen, um bestimmte Vorgänge oder Arbeiten zu verein-
fachen oder zu klären.
WARNUNG
ACHTUNG
HINWEIS
U2S3G3G0.book Page 1 Tuesday, September 13, 2011 10:46 AM
KENNZEICHNUNG WICHTIGER HINWEISE
GAU10200
VMX17
BEDIENUNGSANLEITUNG
©2011 Yamaha Motor Co., Ltd.
1. Auflage, August 2011
Alle Rechte vorbehalten.
Nachdruck, Vervielfältigung und Verbrei-
tung, auch auszugsweise,
ist ohne schriftliche Genehmigung der
Yamaha Motor Co., Ltd.
nicht gestattet.
Gedruckt in Japan.
U2S3G3G0.book Page 2 Tuesday, September 13, 2011 10:46 AM
INHALT
SICHERHEITSINFORMATIONEN ....1-1
BESCHREIBUNG ..............................2-1
Linke Seitenansicht .........................2-1
Rechte Seitenansicht.......................2-2
Bedienungselemente und
Instrumente ..................................2-3
ARMATUREN,
BEDIENUNGSELEMENTE UND
DEREN FUNKTION............................3-1
System der Wegfahrsperre .............3-1
Zünd-/Lenkschloss .........................3-2
Kontroll- und Warnleuchten ............3-4
Tachometer ....................................3-7
Multifunktionsanzeige .....................3-8
Diebstahlanlage
(Sonderzubehör) .......................3-18
Lenkerarmaturen ..........................3-18
Kupplungshebel ............................3-19
Fußschalthebel .............................3-20
Handbremshebel ..........................3-20
Fußbremshebel ............................3-21
ABS ..............................................3-21
Tankverschluss .............................3-23
Kraftstoff .......................................3-24
Kraftstofftank-Belüftungsschlauch
und Überlaufschlauch ...............3-25
Katalysatoren ................................3-26
Sitzbank ........................................3-26
Teleskopgabel einstellen ..............3-28
Federbein einstellen ..................... 3-30
Spanngurt-Halterungen ................3-32
EXUP-System .............................. 3-32
Seitenständer ...............................3-32
Zündunterbrechungs- u.
Anlasssperrschalter-System .....3-33
ZU IHRER SICHERHEIT –
ROUTINEKONTROLLE VOR
FAHRTBEGINN ................................. 4-1
WICHTIGE FAHR- UND
BEDIENUNGSHINWEISE..................5-1
Motor anlassen ...............................5-1
Schalten .........................................5-2
Tipps zum Kraftstoffsparen ............5-3
Einfahrvorschriften .........................5-3
Parken ............................................5-4
REGELMÄSSIGE WARTUNG
UND EINSTELLUNG .........................6-1
Bordwerkzeug ................................6-2
Tabelle für regelmäßige Wartung
des Abgas-Kontrollsystems ........6-3
Allgemeine Wartungs- und
Schmiertabelle ............................6-4
Verkleidungsteile und
Abdeckungen abnehmen und
montieren ....................................6-8
Zündkerzen prüfen .......................6-10
Motoröl und Ölfilterpatrone ...........6-11
Achsantriebsöl ............................. 6-14
Kühlflüssigkeit .............................. 6-16
Luftfiltereinsatz ............................. 6-19
Leerlaufdrehzahl prüfen ............... 6-20
Spiel des Gasdrehgriffs prüfen .... 6-20
Ventilspiel .................................... 6-20
Reifen .......................................... 6-21
Gussräder .................................... 6-23
Kupplungshebel ........................... 6-23
Spiel des Handbremshebels
prüfen ....................................... 6-24
Bremslichtschalter ....................... 6-24
Scheibenbremsbeläge des
Vorder- und Hinterrads
prüfen ....................................... 6-24
Bremsflüssigkeitsstand prüfen ..... 6-25
Wechseln der Brems- und
Kupplungsflüssigkeit ................. 6-26
Bowdenzüge prüfen und
schmieren ................................. 6-27
Gasdrehgriff und Gaszug
kontrollieren und schmieren ..... 6-27
Fußbrems- und Schalthebel
prüfen und schmieren ............... 6-27
Handbrems- und
Kupplungshebel prüfen und
schmieren ................................. 6-28
Seitenständer prüfen und
schmieren ................................. 6-28
Schwingen-Drehpunkte
schmieren ................................. 6-28
U2S3G3G0.book Page 1 Tuesday, September 13, 2011 10:46 AM
INHALT
Teleskopgabel prüfen ...................6-29
Lenkung prüfen ............................6-29
Radlager prüfen ............................6-30
Batterie .........................................6-30
Sicherungen wechseln .................6-33
Scheinwerferlampe
auswechseln .............................6-35
Rücklicht/Bremslicht .....................6-36
Blinkerlampe auswechseln ...........6-36
Kennzeichenleuchten-Lampe
auswechseln .............................6-37
Standlichtlampe auswechseln ......6-38
Motorrad aufbocken .....................6-39
Fehlersuche ..................................6-39
Fehlersuchdiagramme ..................6-41
PFLEGE UND STILLLEGUNG
DES MOTORRADS............................7-1
Vorsicht bei Mattfarben ..................7-1
Pflege .............................................7-1
Abstellen .........................................7-4
TECHNISCHE DATEN ......................8-1
KUNDENINFORMATION ...................9-1
Identifizierungsnummern ................9-1
U2S3G3G0.book Page 2 Tuesday, September 13, 2011 10:46 AM
1-1
1
SICHERHEITSINFORMATIONEN
GAU10289
Seien Sie ein verantwortungsbewusster
Halter
Als Fahrzeughalter sind Sie verantwortlich
für den sicheren und ordnungsgemäßen
Betrieb Ihres Motorrads.
Motorräder sind Zweiräder.
Ihr sicherer Einsatz und Betrieb hängen von
den richtigen Fahrtechniken und von der
Geschicklichkeit des Fahrers ab. Jeder
Fahrer sollte die folgenden Voraussetzun-
gen kennen, bevor er dieses Motorrad fährt.
Er oder sie sollte:
Gründliche Anleitung von kompetenter
Stelle über alle Aspekte des Fahrens
mit einem Motorrad erhalten.
Die in dieser Bedienungsanleitung an-
gegebenen Warnungen und War-
tungserfordernisse beachten.
Qualifizierte Ausbildung in sicheren
und richtigen Fahrtechniken erhalten.
Professionelle technische Wartung
gemäß dieser Bedienungsanleitung
und/oder wenn die mechanischen Zu-
stände dies erfordern.
Sicheres Fahren
Vor jeder Fahrt das Fahrzeug auf sicheren
Betriebszustand überprüfen. Werden In-
spektions- und Wartungsarbeiten am Fahr-
zeug nicht korrekt ausgeführt, erhöht sich
die Gefahr eines Unfalls oder einer Beschä-
digung des Fahrzeugs. Eine Liste der vor je-
der Fahrt durchzuführenden Kontrollen fin-
den Sie auf Seite 4-1.
Dieses Motorrad ist für den Transport
von einem Fahrer und einem Mitfahrer
ausgelegt.
Die vorwiegende Ursache für Au-
to/Motorradunfälle ist ein Versagen
von Autofahrern, Motorräder im Ver-
kehr zu erkennen und mit einzubezie-
hen. Viele Unfälle wurden von Auto-
fahrern verursacht, die das Motorrad
nicht gesehen haben. Sich selbst auf-
fallend zu erkennen zu geben ist daher
eine sehr effektive Methode, Unfälle
dieser Art zu reduzieren.
Deshalb:
Tragen Sie eine Jacke mit auffallen-
den Farben.
Wenn Sie sich einer Kreuzung nä-
hern, oder wenn Sie sie überque-
ren, besondere Vorsicht walten las-
sen, da Motorradunfälle an
Kreuzungen am häufigsten auftre-
ten.
Fahren Sie so, dass andere Auto-
fahrer Sie sehen können. Vermei-
den Sie es, im toten Winkel eines
anderen Verkehrsteilnehmers zu
fahren.
An vielen Unfällen sind unerfahrene
Fahrer beteiligt. Tatsächlich haben
viele Fahrer, die an einem Unfall betei-
ligt waren, nicht einmal einen gültigen
Motorradführerschein gehabt.
Stellen Sie sicher, dass Sie qualifi-
ziert sind ein Motorrad zu fahren,
und dass Sie Ihr Motorrad nur an
andere qualifizierte Fahrer auslei-
hen.
Kennen Sie Ihre Fähigkeiten und
Grenzen. Wenn Sie innerhalb Ihrer
Grenzen fahren, kann dies dazu
beitragen, einen Unfall zu vermei-
den.
Wir empfehlen Ihnen, dass Sie das
Fahren mit Ihrem Motorrad solange
in Bereichen üben, in denen kein
Verkehr ist, bis Sie mit dem Motor-
rad und allen seinen Kontrollvorrich-
tungen gründlich vertraut sind.
Viele Unfälle wurden durch Fehler des
Motorradfahrers verursacht. Ein typi-
scher Fehler des Fahrers ist es, in ei-
ner Kurve wegen zu hoher Geschwin-
digkeit zu weit heraus getragen zu
U2S3G3G0.book Page 1 Tuesday, September 13, 2011 10:46 AM
SICHERHEITSINFORMATIONEN
1-2
1
werden oder Kurven zu schneiden
(ungenügender Neigungswinkel im
Verhältnis zur Geschwindigkeit).
Halten Sie sich immer an die Ge-
schwindigkeitsbegrenzungen und
fahren Sie niemals schneller als
durch Straßen - und Verkehrsbedin-
gungen vertretbar ist.
Bevor Sie abbiegen oder die Fahr-
spur wechseln, immer blinken. Stel-
len Sie sicher, dass andere Ver-
kehrsteilnehmer Sie sehen können.
Die Haltung des Fahrers und Mitfah-
rers ist für eine gute Kontrolle wichtig.
Der Fahrer sollte während der Fahrt
beide Hände am Lenker und beide
Füße auf den Fußrasten halten, um
Kontrolle über das Motorrad auf-
rechterhalten zu können.
Der Mitfahrer sollte sich immer mit
beiden Händen am Fahrer, am Sitz-
gurt oder am Haltegriff, falls vorhan-
den, festhalten und beide Füße auf
den Fußrasten halten. Niemals Mit-
fahrer mitnehmen, welche nicht be-
quem beide Füße auf den Fußras-
ten halten können.
Niemals unter Einfluss von Alkohol
oder anderen Drogen oder Medika-
menten fahren.
Dieses Motorrad ist ausschließlich auf
Straßenbenutzung ausgelegt. Es ist
nicht für Geländefahrten geeignet.
Schutzkleidung
Bei Motorradunfällen sind Kopfverletzun-
gen die häufigste Ursache von Todesfällen.
Die Benutzung eines Schutzhelms ist der
absolut wichtigste Faktor, um Kopfverlet-
zungen zu verhindern oder zu reduzieren.
Tragen Sie immer einen sicherheits-
geprüften Helm.
Tragen Sie ein Visier oder eine
Schutzbrille. Kommt Wind in Ihre un-
geschützten Augen könnte dies Ihre
Sicht beeinträchtigen, und Sie könnten
deshalb eine Gefahr verspätet erken-
nen.
Eine Jacke, schwere Stiefel, Hosen,
Handschuhe usw. helfen dabei, Ab-
schürfungen oder Risswunden zu ver-
hindern oder zu vermindern.
Tragen Sie niemals lose sitzende Klei-
dung, da sie sich in den Lenkungshe-
beln, Fußrasten oder Rädern verfan-
gen könnten, und Verletzung oder ein
Unfall könnte die Folge sein.
Tragen Sie immer Schutzkleidung, die
Ihre Beine, Knöchel und Füße be-
deckt. Der Motor und die Auspuffanla-
ge sind im und auch nach dem Betrieb
sehr heiß, so dass es zu Verbrennun-
gen kommen kann.
Mitfahrer sollten diese Vorsichtsmaß-
nahmen ebenfalls beachten.
Vermeiden Sie Kohlenmonoxid-Vergif-
tungen
Auspuffgase enthalten immer Kohlenmono-
xid, ein giftiges Gas mit tödlicher Wirkung.
Das Einatmen von Kohlenmonoxid verur-
sacht zunächst Kopfschmerzen, Schwin-
delgefühl, Benommenheit, Übelkeit, Ver-
wirrtheit und führt schließlich zum Tod.
Kohlenmonoxid ist ein farbloses, geruch-
und geschmackloses Gas, das vorhanden
sein kann, auch wenn Sie Auspuffgase we-
der sehen noch riechen. Eine tödliche Koh-
lenmonoxid-Konzentration kann sich sehr
schnell ansammeln und Sie können binnen
kurzer Zeit bewusstlos und damit unfähig
werden, sich selbst zu helfen. Tödliche
Kohlenmonoxid-Konzentrationen können
sich auch stunden- oder sogar tagelang in
geschlossenen oder schlecht belüfteten
Räumen halten. Wenn Sie irgendein Symp-
tom einer Kohlenmonoxid-Vergiftung an
sich verspüren, verlassen Sie den Bereich
sofort, atmen Sie frische Luft ein und SU-
CHEN SIE SOFORT ÄRZTLICHE HILFE.
U2S3G3G0.book Page 2 Tuesday, September 13, 2011 10:46 AM
SICHERHEITSINFORMATIONEN
1-3
1
Lassen Sie Motoren nicht in geschlos-
senen Räumen laufen. Auch wenn Sie
versuchen, die Motorabgase mit Hilfe
von Ventilatoren, geöffneten Fenstern
und Türen abzuführen, kann die Koh-
lenmonoxid-Konzentration trotzdem
sehr schnell einen gefährlichen Pegel
erreichen.
Lassen Sie den Motor nicht in schlecht
belüfteten oder teilweise geschlosse-
nen Bereichen wie Schuppen, Gara-
gen oder Carports laufen.
Lassen Sie den Motor im Freien nicht
an Stellen laufen, von wo aus die Ab-
gase durch Öffnungen wie Fenster
oder Türen in ein Gebäude gelangen
können.
Beladung
Hinzufügen von Zubehör oder Gepäck kann
die Stabilität und die Verhaltenscharakteris-
tik Ihres Motorrads beeinflussen, falls die
Gewichtsverteilung des Motorrads verän-
dert wird. Um die Möglichkeit eines Unfalls
zu vermeiden, gehen Sie mit Gepäck oder
Zubehör, das Sie Ihrem Motorrad hinzufü-
gen, äußerst vorsichtig um. Mit besonderer
Umsicht fahren, wenn Ihr Motorrad zusätz-
lich beladen oder Zubehör hinzugefügt ist.
Im Folgenden einige allgemeine Richtlinien
für das Beladen Ihres Motorrads sowie In-
formationen über Zubehör:
Das Gesamtgewicht von Fahrer, Mitfahrer,
Zubehör und Gepäck darf die Höchstzula-
dungsgrenze nicht überschreiten. Das Fah-
ren mit einem überladenen Fahrzeug
kann Unfälle verursachen.
Innerhalb dieser Gewichtsbegrenzung ist
beim Beladen folgendes zu beachten:
Das Gewicht von Gepäck und Zube-
hör sollte so niedrig und nahe wie
möglich am Motorrad gehalten wer-
den. Packen Sie die schwersten Teile
so nah wie möglich am Fahrzeug-
schwerpunkt und stellen Sie im Inter-
esse eines optimalen Gleichgewichts
und maximaler Stabilität sicher, dass
die Zuladung so gleichmäßig wie mög-
lich auf beide Seiten des Motorrads
verteilt ist.
Sich verlagernde Gewichte können ein
plötzliches Ungleichgewicht schaffen.
Sicherstellen, dass Zubehör und Ge-
päck sicher am Motorrad befestigt ist,
bevor Sie losfahren. Zubehör- und Ge-
päckhalterungen häufig kontrollieren.
Die Federung entsprechend Ihrer
Zuladung einstellen (nur für Modelle
mit einstellbarer Federung), und
Reifendruck und -zustand prüfen.
Niemals große oder schwere Ge-
genstände am Lenker, an der Tele-
skopgabel oder an der Vorder-
radabdeckung befestigen. Solche
Gegenstände, einschließlich Ge-
päck, wie zum Beispiel Schlafsä-
cke, Matchbeutel oder Zelte, kön-
nen instabilen Umgang oder
langsame Lenkerreaktion bewirken.
Dieses Fahrzeug ist nicht für das
Ziehen eins Anhängers oder den
Anbau eines Beiwagens ausgelegt.
Yamaha-Originalzubehör
Die Auswahl von Zubehör für Ihr Fahrzeug
ist eine wichtige Entscheidung. Yamaha-
Originalzubehör, das Sie nur bei Ihrem
Yamaha-Händler erhalten, wurde von
Yamaha für die Verwendung an Ihrem
Fahrzeug ausgelegt, getestet und zugelas-
sen.
Viele Anbieter, die in keiner Beziehung zu
Yamaha stehen, stellen Teile und Zubehör
für Yamaha-Fahrzeuge her oder bieten die
Max. Gesamtzuladung:
190 kg (419 lb)
U2S3G3G0.book Page 3 Tuesday, September 13, 2011 10:46 AM
SICHERHEITSINFORMATIONEN
1-4
1
Modifikation von Yamaha-Fahrzeugen an.
Yamaha ist außerstande, die für diesen Zu-
behörmarkt hergestellten Produkte zu tes-
ten. Aus diesem Grunde kann Yamaha die
Verwendung von Zubehör, das nicht von
Yamaha verkauft wird oder die Durchfüh-
rung von Modifikationen, die nicht speziell
von Yamaha empfohlen wurden, weder gut-
heißen noch empfehlen, auch dann nicht,
wenn das Produkt oder die Modifikation von
einer Yamaha-Fachwerkstatt verkauft bzw.
eingebaut wurde.
Teile, Zubehör und Modifikationen vom
freien Zubehörmarkt
Es mag Produkte auf dem freien Zubehör-
markt geben, deren Auslegung und Qualität
dem Niveau von Yamaha-Originalzubehör
entspricht, bedenken Sie jedoch, dass eini-
ge Zubehörteile und Modifikationen des
freien Zubehörmarktes nicht geeignet sind
wegen potenzieller Sicherheitsrisiken für
Sie und andere. Der Einbau von Produkten
des freien Zubehörmarktes oder die Durch-
führung von Modifikationen an Ihrem Fahr-
zeug, die dessen Konstruktionsmerkmale
oder Betriebsverhalten verändern, kann Sie
und andere einer höheren Gefahr schwerer
oder tödlicher Verletzungen aussetzen. Sie
sind selbst verantwortlich für Verletzungen,
die mit Änderungen an Ihrem Fahrzeug in
Verbindung stehen.
Halten Sie sich an die folgenden Richtlinien,
sowie an die unter “Beladung” aufgeführten
Punkte, wenn Sie Zubehörteile anbringen.
Installieren Sie niemals Zubehör oder
transportieren Sie niemals Gepäck,
das die Leistung Ihres Motorrads ein-
schränken würde. Das Zubehör vor
Benutzung sorgfältig daraufhin inspi-
zieren, dass es in keiner Weise die Bo-
denfreiheit oder den Wendekreis ein-
schränkt, den Federungs- oder
Lenkausschlag begrenzt, die Handha-
bung der Bedienungselemente behin-
dert oder Lichter oder Reflektoren ver-
deckt.
Zubehör, das am Lenker oder im
Bereich der Teleskopgabel ange-
bracht wird, kann aufgrund falscher
Gewichtsverteilung oder aerodyna-
mischer Veränderungen zu Instabi-
lität führen. Wird Zubehör am Len-
ker oder im Bereich der
Teleskopgabel angebracht, muss
dieses so leicht wie möglich sein
und auf ein Minimum beschränkt
werden.
Sperrige oder große Zubehörteile
können die Stabilität des Motorrads
aufgrund aerodynamischer Auswir-
kungen ernsthaft beeinträchtigen.
Durch Wind könnte das Motorrad
aus der Bahn gebracht oder durch
Seitenwind instabil gemacht wer-
den. Diese Zubehörteile können
auch Instabilität zur Folge haben,
wenn man an großen Fahrzeugen
vorbeifährt oder diese an einem vor-
beifahren.
Bestimmte Zubehörteile können
den Fahrer aus seiner normalen
Fahrposition verdrängen. Diese in-
korrekte Fahrposition beschränkt
die Bewegungsfreiheit des Fahrers
und kann die Kontrolle über das
Fahrzeug beeinträchtigen; deshalb
werden solche Zubehörteile nicht
empfohlen.
Beim Anbringen elektrischer Zubehör-
teile mit großer Umsicht vorgehen.
Wird die Kapazität der elektrischen
Anlage des Motorrads durch elektri-
sche Zubehörteile überlastet, könnte
der Strom ausfallen und dadurch eine
gefährliche Situation entstehen.
U2S3G3G0.book Page 4 Tuesday, September 13, 2011 10:46 AM
SICHERHEITSINFORMATIONEN
1-5
1
Reifen und Felgen vom freien Zubehör-
markt
Die ab Werk an Ihrem Motorrad montierten
Reifen und Felgen entsprechen genau sei-
nen Leistungsdaten und bieten die beste
Kombination aus Handhabung, Bremsver-
halten und Komfort. Andere Reifen, Felgen,
Größen und Kombinationen sind möglicher-
weise ungeeignet. Reifendaten und weitere
Informationen zum Reifenwechsel siehe
Seite 6-21.
Transport des Motorrads
Die folgenden Anweisungen sind unbedingt
zu beachten, wenn das Motorrad auf einem
anderen Fahrzeug transportiert wird.
Alle losen Gegenstände vom Motorrad
entfernen.
Kontrollieren, dass der Kraftstoffhahn
(falls vorhanden) in Stellung “OFF”
steht und dass kein Kraftstoff austritt.
Das Vorderrad auf dem Anhänger
oder der Ladefläche des LKWs genau
geradeaus ausrichten und in einer
Führungsschiene einklemmen, so
dass es sich nicht bewegen kann.
Einen Gang einlegen (bei Modellen
mit manueller Schaltung).
Das Motorrad mit Niederhaltern oder
geeigneten Riemen, die an starren
Rahmenteilen des Motorrads befestigt
sind, festzurren. Geeignete Befesti-
gungspunkte für die Riemen sind der
Rahmen oder die obere Gabelbrücke,
nicht jedoch gummigelagerte Lenker,
die Blinker oder anderen Teile, die be-
schädigt werden können. Wählen Sie
die Befestigungspunkte für die Verzur-
rung sorgfältig aus, achten Sie darauf,
dass die Riemen während des Trans-
ports nicht auf lackierten Oberflächen
scheuern.
Das Motorrad sollte, wenn möglich,
durch die Verzurrung etwas in seine
Federung hinein gezogen werden, so
dass es sich während des Transports
nicht übermäßig auf und ab bewegen
kann.
U2S3G3G0.book Page 5 Tuesday, September 13, 2011 10:46 AM
BESCHREIBUNG
2-1
2
GAU10410
Linke Seitenansicht
1. Scheinwerfer (Seite 6-35)
2. Federvorspannungs-Einstellschraube der Teleskopgabel (Seite 3-28)
3. Zugstufendämpfungs-Einstellknopf der Teleskopgabel (Seite 3-28)
4. Batterie (Seite 6-30)
5. Bordwerkzeug (Seite 6-2)
6. Kraftstofftank-Verschluss (Seite 3-23)
7. Federvorspannungs-Einstellknopf des Federbeins (Seite 3-30)
8. Spanngurt-Halterung (Seite 3-32)
9. Achsantriebsöl-Prüfschraube (Seite 6-14)
10.Achsantriebsöl-Ablassschraube (Seite 6-14)
11.Einstellknopf der Federbein-Zugstufendämpfung (Seite 3-30)
12.Seitenständer (Seite 3-32)
13.Fußschalthebel (Seite 3-20)
14.Motoröl-Ablassschraube (Seite 6-11)
15.Ölfilterpatrone (Seite 6-11)
16.Druckstufendämpfungs-Einstellschraube der Teleskopgabel (Seite
3-28)
U2S3G3G0.book Page 1 Tuesday, September 13, 2011 10:46 AM
BESCHREIBUNG
2-2
2
GAU10420
Rechte Seitenansicht
1. Beifahrersitz (Seite 3-26)
2. Bremsflüssigkeits-Vorratsbehälter hinten (Seite 6-25)
3. Spanngurt-Halterung (Seite 3-32)
4. Fahrersitz (Seite 3-26)
5. Sicherungskasten 1 (Seite 6-33)
6. Kühlerverschlussdeckel (Seite 6-16)
7. Kühlflüssigkeits-Ausgleichsbehälter (Seite 6-16)
8. Prüffenster für den Motorölstand (Seite 6-11)
9. Fußbremshebel (Seite 3-21)
10.Sicherungskasten 2 (Seite 6-33)
11.Einstellknopf der Federbein-Druckstufendämpfung (Seite 3-30)
U2S3G3G0.book Page 2 Tuesday, September 13, 2011 10:46 AM
BESCHREIBUNG
2-3
2
GAU10430
Bedienungselemente und Instrumente
1. Kupplungshebel (Seite 3-19)
2. Linke Lenkerschalter (Seite 3-18)
3. Kupplungsflüssigkeits-Vorratsbehälter (Seite 6-25)
4. Tachometer (Seite 3-7)
5. Schaltzeitpunkt-Anzeigeleuchte (Seite 3-6)
6. Bremsflüssigkeits-Vorratsbehälter vorn (Seite 6-25)
7. Rechte Lenkerschalter (Seite 3-18)
8. Handbremshebel (Seite 3-20)
9. Gasdrehgriff (Seite 6-20)
10.Multifunktionsanzeige (Seite 3-8)
11.Zündschloss/Lenkschloss (Seite 3-2)
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ARMATUREN, BEDIENUNGSELEMENTE UND DEREN FUNKTION
3-1
3
GAU10977
System der Wegfahrsperre
Dieses Fahrzeug ist mit einem Wegfahr-
sperren-System ausgestattet, wobei die
Standardschlüssel mit Codes programmiert
werden, um Diebstahl zu verhindern. Die-
ses System besteht aus folgenden Kompo-
nenten:
einem Schlüssel zur Code-Neupro-
grammierung (mit rotem Bügel)
zwei Standardschlüsseln (mit schwar-
zen Bügeln), die mit den neuen Codes
programmiert werden können
einem Transponder (welcher im
Hauptschlüssel zur Neuprogrammie-
rung eingebaut ist)
einer Wegfahrsperren-Einheit
ein ECU
einer Wegfahrsperren-Kontrollleuchte
(Siehe Seite 3-6.)
Mit dem Hauptschlüssel (roter Bügel) kön-
nen die Standardschlüssel (schwarzer Bü-
gel) programmiert werden. Da die Program-
mierung ein schwieriges Verfahren ist, sind
das Fahrzeug und alle drei Schlüssel zu ei-
ner Yamaha-Fachwerkstatt zu bringen, um
sie dort programmieren zu lassen. Den
Hauptschlüssel (roter Bügel) nicht zum
Fahren verwenden. Der Hauptschlüssel
sollte nur zum Neuprogrammieren der
Standardschlüssel verwendet werden. Zum
Fahren immer einen Standardschlüssel be-
nutzen.
ACHTUNG
GCA11821
DEN HAUPTSCHLÜSSEL ZUR NEU-
PROGRAMMIERUNG NICHT VER-
LIEREN! WURDE ER VERLOREN,
WENDEN SIE SICH UNVERZÜG-
LICH AN IHREN HÄNDLER! Wenn
der Hauptschlüssel zur Neupro-
grammierung verloren wurde, kön-
nen die Standardschlüssel nicht
mehr programmiert werden. Zwar
können die übrig gebliebenen Stan-
dardschlüssel noch zum Starten
des Fahrzeugs verwendet werden,
wenn jedoch eine Neuprogrammie-
rung erforderlich wird (z. B. ein neu-
er Standardschlüssel wird ge-
braucht oder alle Schlüssel sind
verloren gegangen), muss das ge-
samte Wegfahrsperren-System er-
setzt werden. Deshalb ist es äu-
ßerst empfehlenswert immer einen
der programmierten Standard-
schlüssel zum Fahren zu verwen-
den und den Hauptschlüssel an ei-
nem sicheren Ort aufzubewahren.
Die Schlüssel nicht in Wasser tau-
chen.
Die Schlüssel vor extrem hohen
Temperaturen schützen.
Die Schlüssel keinen starken Mag-
netfeldern aussetzen (dies beinhal-
tet, ist aber nicht begrenzt auf Pro-
dukte wie Lautsprecher, usw.).
Die Schlüssel nicht in die Nähe von
Gegenständen legen, die elektri-
sche Signale übertragen.
Keine schweren Gegenstände auf
die Schlüssel legen.
Die Schlüssel nicht nachschleifen
oder sonst wie verändern.
Den Kunststoffteil der Schlüssel
nicht zerlegen.
Keine zwei Schlüssel eines Weg-
fahrsperrensystems auf dem sel-
ben Schlüsselring anbringen.
1. Schlüssel für die Re-Registrierung des Co-
des (rote Ummantelung)
2. Standardschlüssel (schwarze Ummantelung)
212
U2S3G3G0.book Page 1 Tuesday, September 13, 2011 10:46 AM
ARMATUREN, BEDIENUNGSELEMENTE UND DEREN FUNKTION
3-2
3
Die Standardschlüssel, sowie
Schlüssel anderer Wegfahrsperren-
systeme, vom Hauptschlüssel zur
Neuprogrammierung fern halten.
Schlüssel anderer Wegfahrsperren-
systeme vom Zündschloss fern hal-
ten, da diese Signalstörungen ver-
ursachen können.
GAU10472
Zünd-/Lenkschloss
Das Zünd-/Lenkschloss verriegelt und ent-
riegelt den Lenker und schaltet die Zündung
sowie die Stromversorgung der anderen
elektrischen Systeme ein und aus. Die ein-
zelnen Schlüsselstellungen sind nachfol-
gend beschrieben.
HINWEIS
Stellen Sie sicher, dass Sie den Standard-
schlüssel (schwarzer Bügel) für die normale
Benutzung des Fahrzeugs verwenden. Um
das Risiko den Hauptschlüssel zur Neupro-
grammierung (roter Bügel) zu verlieren ge-
ring zu halten, sollten Sie diesen an einem
sicheren Ort aufbewahren und nur für die
Neuprogrammierung von Codes verwen-
den.
GAU38530
ON
Alle elektrischen Stromkreise werden mit
Strom versorgt; Instrumentenbeleuchtung,
Rücklicht, Kennzeichenleuchte und Stand-
licht vorn leuchten auf, und der Motor kann
angelassen werden. Der Schlüssel lässt
sich in dieser Position nicht abziehen.
HINWEIS
Der Scheinwerfer leuchtet automatisch auf,
wenn der Motor angelassen wird und bleibt
an, bis der Schlüssel auf “OFF” gedreht
wird, auch wenn der Motor abwürgt.
GAU10661
OFF
Alle elektrischen Systeme sind ausgeschal-
tet. Der Schlüssel lässt sich in dieser Positi-
on abziehen.
WARNUNG
GWA10061
Den Schlüssel während der Fahrt nie-
mals auf “OFF” oder “LOCK” drehen.
Anderenfalls wird die elektrische Anlage
ausgeschaltet, wodurch es zum Verlust
der Kontrolle über das Fahrzeug und Un-
fällen kommen kann.
ON
OFF
LOCK
P
U2S3G3G0.book Page 2 Tuesday, September 13, 2011 10:46 AM
ARMATUREN, BEDIENUNGSELEMENTE UND DEREN FUNKTION
3-3
3
GAU10683
LOCK (Schloss)
Der Lenker ist verriegelt und alle elektri-
schen Systeme sind ausgeschaltet. Der
Schlüssel lässt sich in dieser Position abzie-
hen.
Lenker verriegeln
1. Den Lenker bis zum Anschlag nach
links drehen.
2. Den Schlüssel in Stellung “OFF” hin-
eindrücken, gedrückt halten und dann
auf “LOCK” drehen.
3. Den Schlüssel abziehen.
Lenker entriegeln
Den Schlüssel hineindrücken, gedrückt hal-
ten und dann auf “OFF” drehen.
GAU34341
(Parken)
Der Lenker ist verriegelt, das Rücklicht, die
Kennzeichenbeleuchtung und das vordere
Standlicht sind an. Die Warnblinkanlage
und die Blinker können eingeschaltet wer-
den, aber alle anderen elektrischen Anla-
gen sind ausgeschaltet. Der Schlüssel lässt
sich in dieser Position abziehen.
Der Lenker muss verriegelt werden, bevor
man den Zündschlüssel auf “ drehen
kann.
ACHTUNG
GCA11020
Die Parkposition nicht über einen länge-
ren Zeitraum verwenden, andernfalls
könnte sich die Batterie entladen.
1. Drücken.
2. Abbiegen.
12
1. Drücken.
2. Abbiegen.
12
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ARMATUREN, BEDIENUNGSELEMENTE UND DEREN FUNKTION
3-4
3
GAU49391
Kontroll- und Warnleuchten
GAU11030
Blinker-Kontrollleuchten ” und
Wenn der Blinkerschalter betätigt wird,
blinkt die entsprechende Kontrollleuchte.
GAU11060
Leerlauf-Kontrollleuchte “
Diese Kontrollleuchte leuchtet auf, wenn
das Getriebe sich in der Leerlaufstellung
befindet.
GAU11080
Fernlicht-Kontrollleuchte “
Diese Kontrollleuchte leuchtet bei einge-
schaltetem Fernlicht.
GAU46565
Ölstand-Warnleuchte “
Diese Warnleuchte leuchtet bei zu niedri-
gem Motorölstand auf.
Um den Stromkreis der Warnleuchte zu
überprüfen, das Fahrzeug auf eine ebene
Fläche stellen, den Motorstoppschalter
auf ” stellen und den Zündschlüssel von
“OFF” auf “ON” drehen.
Falls die Warnleuchte nicht einige Sekun-
den lang aufleuchtet und danach erlischt,
den elektrischen Stromkreis von einer
Yamaha-Fachwerkstatt überprüfen lassen.
Wenn die Warnleuchte weiter leuchtet, wie
folgt vorgehen.
1. Den Motorstoppschalter auf “ ” stel-
len.
2. Den Schlüssel auf “OFF”, drehen,
zwei Minuten warten und dann den
Schlüssel auf “ON” drehen.
3. Wenn die Warnleuchte aufleuchtet
und nicht erlischt, den Motorölstand
prüfen. (Siehe Seite 6-11.) Wenn die
Warnleuchte weiter leuchtet, nachdem
der Ölstand geprüft und korrigiert wur-
de, das Fahrzeug von einer Yamaha-
Fachwerkstatt überprüfen lassen.
HINWEIS
Diese Warnleuchte leuchtet nicht auf:
wenn der Motor im Leerlauf läuft
beim Fahren
wenn der Motor ausgegangen ist
und der Schlüssel nicht von “ON
auf “OFF” und wieder zurück auf
“ON” gedreht wurde
Aber, wenn die Warnleuchte nach
dem Anlassen des Motors leuchtet,
bleibt sie an bis der Zündschlüssel auf
“OFF” gedreht wird.
Dieses Modell ist ebenfalls mit einer
Stromkreis-Prüfeinrichtung für die Prü-
fung des Ölstands ausgestattet. Falls
im Ölstand-Prüfstromkreis ein Pro-
blem detektiert wird, wird der folgende
Vorgang so lange wiederholt, bis die
Fehlfunktion korrigiert worden ist: Die
Ölstand-Warnleuchte wird zehn Mal
aufblinken und dann 2.5 Sekunden
1. Schaltzeitpunkt-Anzeigeleuchte
2. Reserve-Warnleuchte “
3. Rechte Blinker-Kontrollleuchte “
4. Kühlflüssigkeitstemperatur-
Warnleuchte “
5. Leerlauf-Kontrollleuchte “
6. Fernlicht-Kontrollleuchte “
7. Motorstörungs-Warnleuchte “
8. Linke Blinker-Kontrollleuchte “
9. Anzeigeleuchte des Wegfahrsperren-Sys-
tems
10.Antiblockiersystem (ABS)-Warnleuchte “
11.Ölstand-Warnleuchte “
11
10
2
1
9
3
4
5
8
7
6
ABS
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ARMATUREN, BEDIENUNGSELEMENTE UND DEREN FUNKTION
3-5
3
lang ausgehen. In diesem Fall das
Fahrzeug von einer Yamaha-Fach-
werkstatt überprüfen lassen.
GAU48700
Reserve-Warnleuchte “
Diese Reserve-Warnleuchte leuchtet auf,
wenn der Kraftstoffstand im Tank unter ca.
3.9 L (1.03 US gal, 0.86 Imp.gal) fällt. In die-
sem Fall sobald wie möglich auftanken.
Der elektrische Stromkreis der Warnleuchte
kann durch Drehen des Schlüssels in Stel-
lung “ON” geprüft werden. Die Warnleuchte
sollte einige Sekunden lang aufleuchten
und dann erlöschen.
Leuchtet die Warnleuchte nicht auf, wenn
der Schlüssel auf “ON” gedreht wird, oder
wenn sie nicht erlischt, sollten Sie den
Stromkreis von einer Yamaha-Fachwerk-
statt kontrollieren lassen.
HINWEIS
Dieses Modell ist ebenfalls mit einer Strom-
kreis-Prüfeinrichtung für den Kraftstoff-
stand-Prüfstromkreis ausgestattet. Falls im
Kraftstoffstand-Prüfstromkreis ein Problem
detektiert wird, wird der folgende Vorgang
so lange wiederholt, bis die Fehlfunktion
korrigiert worden ist: Die Reserve-Warn-
leuchte, die Anzeige des Kraftstoffmessers
und die Reserve-Warnanzeige blinken acht
Mal und bleiben dann 3.0 Sekunden lang
aus. In diesem Fall das Fahrzeug von einer
Yamaha-Fachwerkstatt überprüfen lassen.
GAU11446
Kühlflüssigkeitstemperatur-
Warnleuchte “
Wenn der Motor überhitzt, leuchtet diese
Warnleuchte auf. In diesem Fall sofort an-
halten, den Motor ausschalten und abküh-
len lassen.
Der elektrische Stromkreis der Warnleuchte
kann durch Drehen des Schlüssels in Stel-
lung “ON” geprüft werden. Die Warnleuchte
sollte einige Sekunden lang aufleuchten
und dann erlöschen.
Leuchtet die Warnleuchte nicht auf, wenn
der Schlüssel auf “ON” gedreht wird, oder
wenn sie nicht erlischt, sollten Sie den
Stromkreis von einer Yamaha-Fachwerk-
statt kontrollieren lassen.
ACHTUNG
GCA10021
Den Motor bei Überhitzung nicht weiter
laufen lassen.
HINWEIS
Bei Fahrzeugen mit Kühlerlüfter schal-
tet sich der (die) Kühlerlüfter je nach
Kühlflüssigkeitstemperatur im Kühler
automatisch ein oder aus.
Bei Überhitzung des Motors, siehe
Seite 6-42 für weitere Anweisungen.
GAU42774
Motorstörungs-Warnleuchte “
Diese Warnleuchte leuchtet auf, wenn im
elektrischen Stromkreis der den Motor
überwacht, ein Problem detektiert wird.
Lassen Sie in diesem Fall die Stromkreis-
Prüfeinrichtung von einer Yamaha-Fach-
werkstatt überprüfen. (Beschreibung der
Stromkreis-Prüfeinrichtung siehe Seite
3-17.)
Der elektrische Stromkreis der Warnleuchte
kann durch Drehen des Schlüssels in Stel-
lung “ON” geprüft werden. Die Warnleuchte
sollte einige Sekunden lang aufleuchten
und dann erlöschen.
Leuchtet die Warnleuchte nicht auf, wenn
der Schlüssel auf “ON” gedreht wird, oder
wenn sie nicht erlischt, sollten Sie den
Stromkreis von einer Yamaha-Fachwerk-
statt kontrollieren lassen.
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ARMATUREN, BEDIENUNGSELEMENTE UND DEREN FUNKTION
3-6
3
GAU51661
ABS-Warnleuchte “
Im Normalbetrieb leuchtet die ABS-Warn-
leuchte auf, wenn der Schlüssel auf “ON”
gedreht wird, und sie erlischt, sobald eine
Geschwindigkeit von 10 km/h (6 mi/h) oder
höher erreicht ist.
Wenn die ABS-Warnleuchte:
nicht aufleuchtet, wenn der Schlüssel
auf “ON” gedreht wird
während der Fahrt aufleuchtet oder
blinkt
nicht erlischt, sobald eine Geschwin-
digkeit von 10 km/h (6 mi/h) oder hö-
her erreicht ist
Das ABS und arbeitet möglicherweise nicht
korrekt. Tritt eine der oben genannten Be-
dingungen auf, lassen Sie das System so-
bald wie möglich von einer Yamaha-Fach-
werkstatt überprüfen. (Nähere Angaben zur
Funktionsweise des Antiblockiersystems
siehe Seite 3-21.)
WARNUNG
GWA16040
Wenn die ABS-Warnleuchte nicht er-
lischt, sobald eine Geschwindigkeit von
10 km/h (6 mi/h) oder mehr erreicht ist,
oder wenn die Warnleuchte während der
Fahrt aufleuchtet oder blinkt, wechselt
das Bremssystem auf den konventionel-
len Bremsvorgang. In jedem dieser ge-
nannten Fälle, oder wenn die Warn-
leuchte überhaupt nicht aufleuchtet,
bremsen Sie mit besonderer Vorsicht,
um ein mögliches Blockieren der Räder
während einer Notbremsung zu vermei-
den. Lassen Sie das das Bremssystem
und die Stromkreise sobald wie möglich
von einer Yamaha-Fachwerkstatt über-
prüfen.
HINWEIS
Wird der Starterschalter bei laufendem Mo-
tor gedrückt, leuchtet die ABS-Warnleuchte
leuchtet auf. Dies ist jedoch keine Fehlfunk-
tion.
GAU48520
Schaltzeitpunkt-Anzeigeleuchte
Diese Anzeigeleuchte kann für die ge-
wünschten Motordrehzahlen eingestellt
werden und macht den Fahrer auf den rich-
tigen Schaltzeitpunkt in den nächst höheren
Gang aufmerksam.
Der elektrische Stromkreis der Anzeige-
leuchte kann durch Drehen des Schlüssels
in Stellung “ON” geprüft werden. Die Anzei-
geleuchte sollte einige Sekunden lang auf-
leuchten und dann erlöschen.
Leuchtet die Anzeigeleuchte nicht auf,
wenn der Schlüssel auf “ON” gedreht wird,
oder wenn sie nicht erlischt, sollten Sie den
Stromkreis von einer Yamaha-Fachwerk-
statt kontrollieren lassen. (Siehe Seite 3-9
für eine detaillierte Erklärung der Funktion
dieser Anzeigeleuchte und wie sie einge-
stellt wird.)
GAU38624
Anzeigeleuchte des Wegfahrsperren-
Systems
Der elektrische Stromkreis der Anzeige-
leuchte kann durch Drehen des Schlüssels
in Stellung “ON” geprüft werden. Die Anzei-
geleuchte sollte einige Sekunden lang auf-
leuchten und dann erlöschen.
Leuchtet die Anzeigeleuchte nicht auf,
wenn der Schlüssel auf “ON” gedreht wird,
oder wenn sie nicht erlischt, sollten Sie den
Stromkreis von einer Yamaha-Fachwerk-
statt kontrollieren lassen.
Wenn der Zündschlüssel auf “OFF” gestellt
worden ist und 30 Sekunden verstrichen
sind, beginnt die Anzeigeleuchte zu blinken,
um anzuzeigen, dass das Wegfahrsperren-
System aktiviert ist. Nach 24 Stunden hört
die Anzeigeleuchte auf zu blinken. Das
Wegfahrsperren-System ist jedoch immer
noch aktiviert.
Die Stromkreis-Prüfeinrichtung detektiert
auch Probleme in den Stromkreisen des
Wegfahrsperren-Systems. (Beschreibung
der Stromkreis-Prüfeinrichtung siehe Seite
3-17.)
ABS
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ARMATUREN, BEDIENUNGSELEMENTE UND DEREN FUNKTION
3-7
3
GAU46624
Tachometer
Geschwindigkeitsmesser
HINWEIS
Für U.K.
Der Geschwindigkeitsmesser kann von Ki-
lometer- auf Meilen-Anzeige (oder umge-
kehrt) umgeschaltet werden. Um den Ge-
schwindigkeitsmesser umzuschalten, den
Wahlknopf “SELECT” mindestens zwei Se-
kunden lang drücken.
An der Lenkerhalterung befinden sich ein
Wahlknopf “SELECT” und ein Rückstell-
knopf “RESET”.
Drehzahlmesser
Der Drehzahlmesser ermöglicht die Über-
wachung der Motordrehzahl, um sie im op-
timalen Leistungsbereich zu halten. Wenn
der Schlüssel in die Stellung “ON” gedreht
wird, wandert die Nadel des Drehzahlmes-
sers zur Prüfung des elektrischen Strom-
kreises einmal über den ganzen Drehzahl-
bereich und kehrt danach wieder zurück auf
Null.
ACHTUNG
GCA10031
Den Motor nicht im roten Bereich des
Drehzahlmessers betreiben.
Roter Bereich: 9500 U/min und darüber
Schaltzeitpunkt-Anzeigeleuchte
Erläuterungen zu dieser Anzeigeleuchte
und Einstellungen siehe Seite 3-9.
1. Drehzahlmesser
2. Schaltzeitpunkt-Anzeigeleuchte
3. Roter Bereich des Drehzahlmessers
4. Geschwindigkeitsmesser
1
2
4
3
1. Wahlknopf “SELECT”
2. ckstellknopf “RESET”
12
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ARMATUREN, BEDIENUNGSELEMENTE UND DEREN FUNKTION
3-8
3
GAU4658C
Multifunktionsanzeige
WARNUNG
GWA12312
Bevor Veränderungen an den Einstellun-
gen der Multifunktionsanzeige vorge-
nommen werden, muss das Fahrzeug im
Stillstand sein. Werden Einstellungen
während der Fahrt vorgenommen, kann
dies den Fahrer ablenken und die Unfall-
gefahr erhöhen.
An der Lenkerhalterung befinden sich ein
Wahlknopf “SELECT” und ein Rückstell-
knopf “RESET”. Mit diesen Knöpfen können
Sie die Einstellungen der Multifunktionsan-
zeige kontrollieren und ändern.
Jedes Mal, wenn der Schlüssel auf “ON”
gedreht wird, wird die Multifunktionsanzeige
auf Normalmodus gestellt.
Normalmodus
Der Normalmodus bietet folgende Funktio-
nen an:
einen Kilometerzähler
eine Uhr
zwei Tageskilometerzähler (zeigen die
seit dem letzten Zurücksetzen auf Null
gefahrenen Kilometer an)
einen Reservekilometerzähler (zeigt
die nach dem Aufleuchten der Reser-
ve-Warnanzeige gefahrenen Kilome-
ter an)
einen Kraftstoffmesser
eine Ganganzeige
einen Kühlflüssigkeitstemperatur-An-
zeiger
eine Stromkreis-Prüfeinrichtung
HINWEIS
Nur für U.K.:
Geschwindigkeitsanzeige und Kilometer-
/Tageskilometerzähler können von Kilome-
ter- auf Meilen-Anzeige (oder umgekehrt)
umgeschaltet werden. Um die Geschwin-
digkeitsanzeige und den Kilometer-/Tages-
1. Multifunktionsanzeige
1
1. Wahlknopf “SELECT”
2. Rückstellknopf “RESET”
12
1. Kilometerzähler
2. Uhr
3. Tageskilometerzähler/Reservekilometerzäh-
ler
4. Kühlflüssigkeitstemperatur-
Warnanzeige “
5. Kühlflüssigkeitstemperatur-Anzeiger
6. Ganganzeige
7. Reserve-Warnanzeige “
8. Kraftstoffmesser
123
865
7 4
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ARMATUREN, BEDIENUNGSELEMENTE UND DEREN FUNKTION
3-9
3
kilometerzähler von Kilometer auf Meilen
(oder umgekehrt) umzuschalten, den Wahl-
knopf “SELECT” mindestens zwei Sekun-
den lang drücken.
Tageskilometerzähler
Den Schlüssel auf “ON” drehen. Den Wahl-
knopf “SELECT” drücken, um in folgender
Reihenfolge zwischen den Tageskilometer-
zählern “TRIP-1” und “TRIP-2” umzuschal-
ten:
TRIP-1 TRIP-2 TRIP-1
Wenn die Kraftstoffmenge im Kraftstofftank
auf 3.9 L (1.03 US gal, 0.86 Imp.gal) ab-
sinkt, leuchtet die Reserve-Warnleuchte auf
und der Tageskilometerzähler wechselt au-
tomatisch zum Reservekilometerzähler-
Modus “TRIP-F”, der die zurückgelegte
Strecke ab diesem Zeitpunkt aufzeichnet.
Mit dem Wahlknopf “SELECT” kann in die-
sem Fall in folgender Reihenfolge zwischen
den verschiedenen Tageskilometerzählern
umgeschaltet werden:
TRIP-F TRIP-1 TRIP-2 TRIP-F
Wenn Sie nach Erscheinen des Reserveki-
lometerzählers “TRIP-F” weiterfahren, be-
ginnen die Anzeige des Kraftstoffmessers
und die Reserve-Warnanzeige “ ” zu blin-
ken.
Zum Zurückstellen eines Tageskilometer-
zählers auf Null, den Wahlknopf “SELECT”
drücken, und dann den Rückstellknopf “RE-
SET” mindestens eine Sekunde lang ge-
drückt halten. Falls der Reservekilometer-
zähler nicht manuell zurückgestellt wird,
geschieht dies automatisch, und die Anzei-
ge kehrt auf den vorherigen Modus zurück,
sobald nach dem Tanken weitere 5 km (3
mi) gefahren wurden.
Kraftstoffmesser
Der Kraftstoffmesser zeigt den Kraftstoff-
vorrat an. Mit abnehmendem Kraftstoffvor-
rat bewegt sich die Anzeige des Kraftstoff-
stands in Richtung “E” (Empty). Wenn die
Kraftstoffmenge im Kraftstofftank auf 3.9 L
(1.03 US gal, 0.86 Imp.gal) absinkt, leuchtet
die Reserve-Warnleuchte auf. In diesem
Fall so bald wie möglich auftanken.
Wenn Sie nach Erscheinen des Reserveki-
lometerzählers “TRIP-F” weiterfahren, be-
ginnen die Anzeige des Kraftstoffmessers
und die Reserve-Warnanzeige “ ” zu blin-
ken.
Ganganzeige
Diese Anzeige zeigt den gewählten Gang
an. Die Leerlaufstellung wird angezeigt
durch “ ” und durch die Leerlauf-Kontroll-
leuchte.
Kühlflüssigkeitstemperatur-Anzeiger
Mit dem Schlüssel in Stellung “ON” zeigt die
Kühlflüssigkeitstemperatur-Anzeige die
Temperatur der Kühlflüssigkeit an. Die
Kühlflüssigkeitstemperatur des Motors än-
dert sich mit der Wetterlage und der Motor-
last. Wenn die Kühlflüssigkeitstemperatur-
Warnleuchte aufleuchtet und das obere
Segment und die Kühlflüssigkeitstempera-
tur-Warnanzeige blinken, das Fahrzeug an-
halten und den Motor abkühlen lassen.
(Siehe Seite 6-42.)
ACHTUNG
GCA10021
Den Motor bei Überhitzung nicht weiter
laufen lassen.
Auswahlmodus
Die verschiedenen Funktionen dieser Multi-
funktionsanzeige werden im Auswahlmo-
dus eingestellt.
HINWEIS
Das Getriebe muss sich in Leerlauf-
stellung befinden, um in diesem Mo-
dus Einstellungen zu ändern.
Sobald ein Gang eingelegt wird, wer-
den alle vorgenommenen Einstellun-
gen gespeichert, der Auswahlmodus
wird beendet und alle Bildschirme zei-
gen im Normalmodus an.
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ARMATUREN, BEDIENUNGSELEMENTE UND DEREN FUNKTION
3-10
3
Je nach Bildschirm werden durch Drü-
cken des Rückstellknopfes “RESET”
die Einstellungen gespeichert oder es
wird der Auswahlmodus beendet, um
wieder im Normalmodus anzuzeigen.
Den Wahlknopf “SELECT” und den Rück-
stellknopf “RESET” mindestens drei Sekun-
den lang gedrückt halten, um in den Aus-
wahlmodus zu wechseln.
Die folgenden Einstellungen/Anpassungen
können in diesem Modus vorgenommen
werden:
Helligkeit
Schaltzeitpunkt-Anzeigeleuchte
Uhr
Stoppuhr
Countdown-Uhr
Systemstatus
Wartungszähler
HINWEIS
Zur Rückkehr in den Normalmodus den
Wahlknopf “SELECT” drücken, um zu “
zu scrollen, danach den Rückstellknopf
“RESET” drücken.
Anpassung der Helligkeit
Mit dieser Funktion kann die Helligkeit des
Drehzahlmessers und der Geschwindig-
keitsanzeige (“Meter panel”), der Drehzahl-
messer-Nadel (“Needle”) und der Multifunk-
tionsanzeige (“Display”) an die
herrschenden Lichtverhältnisse angepasst
werden.
1. Den Wahlknopf “SELECT” drücken,
um “Brightness” (Helligkeit) auszu-
wählen.
2. Den Rückstellknopf “RESET” drücken,
danach den Wahlknopf “SELECT”
drücken, um durch die Funktionen zu
scrollen und eine Auswahl hervorzu-
heben.
3. Den Rückstellknopf “RESET” drücken;
die Segmente des Helligkeitspegels
für die ausgewählte Funktion begin-
nen zu blinken.
4. Den Wahlknopf “SELECT” drücken,
um den gewünschten Helligkeitspegel
auszuwählen.
5. Den Rückstellknopf “RESET” drücken,
um den Helligkeitspegel zu überneh-
men.
6. Den Wahlknopf “SELECT” drücken,
um zu “ ” zu scrollen, danach den
Rückstellknopf “RESET” drücken, um
zum vorherigen Menü zurückzukeh-
ren.
Einstellungen der Schaltzeitpunkt-Anzeige-
leuchte auswählen
Mit dieser Funktion können Sie wählen, ob
die Schaltzeitpunkt-Anzeigeleuchte aktiviert
werden soll oder nicht und ob sie bei Akti-
vierung blinken oder kontinuierlich leuchten
soll.
1. Schaltzeitpunkt-Anzeigeleuchte
1
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ARMATUREN, BEDIENUNGSELEMENTE UND DEREN FUNKTION
3-11
3
1. Den Wahlknopf “SELECT” drücken,
um “Shift light” (Schaltzeitpunkt-Anzei-
geleuchte) auszuwählen.
2. Den Rückstellknopf “RESET” drücken.
3. Den Wahlknopf “SELECT” drücken,
um “Operation selection” (Auswahl der
Betriebsweise) auszuwählen.
4. Den Rückstellknopf “RESET” drücken.
Den Wahlknopf “SELECT” drücken,
um “On” (Ein) auszuwählen, dies akti-
viert die Anzeige und lässt sie bei Akti-
vierung kontinuierlich leuchten.
Den Wahlknopf “SELECT” drücken,
um “Flash” (Blinken) auszuwählen,
dies aktiviert die Anzeige und lässt sie
bei Aktivierung blinken.
Den Wahlknopf “SELECT” drücken,
um “Off” (Aus) auszuwählen, dies
deaktiviert die Anzeige, so dass sie
weder kontinuierlich leuchtet noch
blinkt.
HINWEIS
Die Anzeige blinkt alle zwei Sekunden, um
anzuzeigen, dass sie deaktiviert wurde. Die
Anzeige erlischt nach dem Verlassen die-
ses Menüs.
5. Den Rückstellknopf “RESET” drücken,
um die Aktivitätsfunktion der Schalt-
zeitpunkt-Anzeigeleuchte einzustel-
len.
6. Den Rückstellknopf “RESET” noch
einmal drücken, um zum vorherigen
Menü zurückzukehren.
Einstellung der Ansprechdrehzahl für die
Schaltzeitpunkt-Anzeigeleuchte
Mit dieser Funktion können Sie die Motor-
drehzahl wählen, bei der die Anzeigeleuch-
te aktiviert/deaktiviert wird. Alle Gänge kön-
nen auf die gleiche Aktivierungs-
/Deaktivierungs-Drehzahl oder individuell
auf unterschiedliche Drehzahlen eingestellt
werden.
Den Wahlknopf “SELECT” drücken, um
“r/min setting” (Drehzahleinstellung) auszu-
wählen, danach den Rückstellknopf “RE-
SET” drücken.
HINWEIS
Die Schaltzeitpunkt-Anzeigeleuchte kann in
Schritten von 500 U/min auf eine Aktivie-
rungs-Drehzahl im Bereich von 3000 U/min
bis 10500 U/min und auf eine Deaktivie-
rungs-Drehzahl im Bereich von 3500 U/min
bis 11000 U/min eingestellt werden.
Einstellung aller Gänge auf die gleiche
Drehzahl:
1. Den Wahlknopf “SELECT” drücken,
um “All” (Alle) auszuwählen.
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ARMATUREN, BEDIENUNGSELEMENTE UND DEREN FUNKTION
3-12
3
2. Den Rückstellknopf “RESET” drücken;
“On” (Ein) wird angezeigt.
3. Den Rückstellknopf “RESET” drücken,
die Stellen der Drehzahl-Anzeige be-
ginnen zu blinken.
4. Den Wahlknopf “SELECT” drücken,
um die Motordrehzahl auszuwählen,
bei der die Schaltzeitpunkt-Anzeige-
leuchte aktiviert werden soll.
5. Den Rückstellknopf “RESET” drücken,
um die gewählte Motordrehzahl zu
übernehmen. “Off” (Aus) wird hervor-
gehoben und die Stellen der Drehzahl-
anzeige beginnen zu blinken.
6. Den Wahlknopf “SELECT” drücken,
um die Motordrehzahl auszuwählen,
bei der die Schaltzeitpunkt-Anzeige-
leuchte deaktiviert werden soll.
7. Den Rückstellknopf “RESET” drücken,
um die gewählte Motordrehzahl zu
übernehmen.
8. Den Rückstellknopf “RESET” noch
einmal drücken, um zum vorherigen
Menü zurückzukehren.
Einstellung individueller Drehzahlen für je-
den Gang:
1. Den Wahlknopf “SELECT” drücken,
um einen der Gänge, von “1st” bis
“5th” (1. bis 5. Gang), auszuwählen
und anschließend den Rückstellknopf
“RESET” drücken.
2. Den Rückstellknopf “RESET” drücken,
die Stellen der Drehzahlanzeige für
den ausgewählten Gang beginnen zu
blinken, danach die Schritte 4–8 unter
“Einstellung aller Gänge auf die glei-
che Drehzahl:” durchführen um die in-
dividuelle Drehzahl für den jeweiligen
Gang einzustellen.
HINWEIS
Wenn nach Einstellung der individuellen
Drehzahlen für die einzelnen Gänge die
Option “All” (Alle) ausgewählt wird, kehren
alle vorherigen individuellen Drehzahlein-
stellungen für die einzelnen Gänge auf die
Standardeinstellungen 9000 (Aktivierung)
und 11000 (Deaktivierung) zurück.
3. Den Wahlknopf “SELECT” drücken,
um zu “ ” zu scrollen, danach den
Rückstellknopf “RESET” drücken, um
zum vorherigen Menü zurückzukeh-
ren.
Einstellung der Helligkeit der Schaltzeit-
punkt-Anzeige
Mit dieser Funktion kann die Helligkeit der
Schaltzeitpunkt-Anzeige eingestellt wer-
den.
1. Den Wahlknopf “SELECT” drücken,
um “Brightness” (Helligkeit) auszu-
wählen.
2. Den Rückstellknopf “RESET” drücken,
die Segmente des Helligkeitspegels
der Anzeige beginnen zu blinken.
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ARMATUREN, BEDIENUNGSELEMENTE UND DEREN FUNKTION
3-13
3
3. Den Wahlknopf “SELECT” drücken,
um den gewünschten Helligkeitspegel
auszuwählen.
4. Den Rückstellknopf “RESET” drücken,
um den Helligkeitspegel zu überneh-
men.
5. Den Rückstellknopf “RESET” drücken,
um zum vorherigen Menü zurückzu-
kehren.
6. Den Wahlknopf “SELECT” drücken,
um zu “ ” zu scrollen, danach den
Rückstellknopf “RESET” drücken.
Jetzt können Sie eine andere Option
im Menü wählen.
Einstellung der Uhr
1. Den Wahlknopf “SELECT” drücken,
um “Display” (Anzeige) auszuwählen.
2. Den Rückstellknopf “RESET” drücken;
der folgende Bildschirm wird ange-
zeigt.
3. Den Rückstellknopf “RESET” drücken,
die Stellen der Stunden-Anzeige be-
ginnen zu blinken.
4. Den Wahlknopf “SELECT” drücken,
um die Stundenanzeige schrittweise
zu verändern.
5. Den Rückstellknopf “RESET” drücken,
die Stellen der Minuten-Anzeige be-
ginnen zu blinken.
6. Den Wahlknopf “SELECT” drücken,
um die Minutenanzeige schrittweise
zu verändern.
7. Den Rückstellknopf “RESET” drücken,
um die Uhr zu starten.
8. Den Rückstellknopf “RESET” noch
einmal drücken, um zum vorherigen
Menü zurückzukehren.
Zurücksetzen aller Helligkeits- und Schalt-
zeitpunkt-Anzeigefunktionen
Hiermit werden alle Einstellungen zurück-
gesetzt, die an den Helligkeits- und Schalt-
zeitpunkt-Anzeigefunktionen vorgenom-
men wurden.
1. Den Wahlknopf “SELECT” drücken,
um “Display” (Anzeige) auszuwählen.
2. Den Rückstellknopf “RESET” drücken.
3. Den Wahlknopf “SELECT” drücken,
um “All reset” (Alle zurücksetzen) aus-
zuwählen.
4. Den Rückstellknopf “RESET” und
dann den Wahlknopf “SELECT” drü-
cken, um “Yes” (Ja) auszuwählen.
5. Den Rückstellknopf “RESET” drücken,
um alle Helligkeits- und Schaltzeit-
punkt-Anzeigewerte auf die Werksein-
stellungen zurückzusetzen. Die Anzei-
ge kehrt in den Normalmodus zurück.
HINWEIS
Um weitere Einstellungen der Multifunkti-
onsanzeige vorzunehmen, den Wahlknopf
“SELECT” und den Rückstellknopf “RE-
SET” mindestens drei Sekunden lang ge-
drückt halten, um wieder in den Auswahlm-
odus zurückzukehren.
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ARMATUREN, BEDIENUNGSELEMENTE UND DEREN FUNKTION
3-14
3
Benutzung der Stoppuhr
Die Stoppuhr kann wie folgt aktiviert wer-
den.
1. Den Wahlknopf “SELECT” drücken,
um “Stopwatch” (Stoppuhr) auszu-
wählen.
2. Den Rückstellknopf “RESET” drücken.
3. Den Wahlknopf “SELECT” drücken,
um “Stopwatch” (Stoppuhr) auszu-
wählen.
4. Den Rückstellknopf “RESET” drücken.
Die Multifunktionsanzeige wechselt in
den Normalmodus und anstelle der
Uhr wird jetzt die Stoppuhr angezeigt.
5. Den Wahlknopf “SELECT” drücken,
um die Stoppuhr zu starten.
6. Den Starterschalter “ ” oder den
Wahlschalter “SELECT” drücken, um
die Stoppuhr zu stoppen.
7. Den Rückstellknopf “RESET” drücken,
um die Stoppuhr zurückzustellen.
HINWEIS
Wenn eine Minute lang weder der
Wahlknopf “SELECT” noch der Rück-
stellknopf “RESET” gedrückt wird,
wechselt der Bildschirm automatisch
in den Normalmodus.
Wird der Rückstellknopf “RESET” min-
destens zwei Sekunden lang gedrückt,
wechselt der Bildschirm in den Nor-
malmodus.
Um weitere Einstellungen der Multi-
funktionsanzeige vorzunehmen, den
Wahlknopf “SELECT” und den Rück-
stellknopf “RESET” mindestens drei
Sekunden lang gedrückt halten, um
wieder in den Auswahlmodus zurück-
zukehren.
Benutzung der Countdown-Uhr
Die Countdown-Uhr kann wie folgt aktiviert
werden.
1. Den Wahlknopf “SELECT” drücken,
um “Stopwatch” (Stoppuhr) auszu-
wählen.
2. Den Rückstellknopf “RESET” drücken.
3. Den Wahlknopf “SELECT” drücken,
um “Countdown” auszuwählen.
4. Den Rückstellknopf “RESET” drücken.
Die Multifunktionsanzeige wechselt in
den Normalmodus, anstelle der Uhr
wird jetzt die Stoppuhr angezeigt und
die Ganganzeige wechselt auf Anzei-
ge der Countdown-Uhr.
5. Den Wahlknopf “SELECT” drücken
oder einen Gang einlegen und die
Countdown-Uhr beginnt von “5” ab-
wärts zu zählen. Gleichzeitig blinkt die
Schaltzeitpunkt-Anzeigeleuchte ent-
sprechend der angezeigten Zahl (d.h.
wenn “5” angezeigt wird, blinkt die An-
zeigeleuchte fünf Mal, wenn “4” ange-
zeigt wird, blinkt die Anzeigeleuchte
vier Mal, etc.). Die Stoppuhr beginnt
ab dem Moment zu zählen, an dem die
Countdown-Uhr zu zählen aufhört.
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ARMATUREN, BEDIENUNGSELEMENTE UND DEREN FUNKTION
3-15
3
6. Den Starterschalter “ ” oder den
Wahlschalter “SELECT” drücken, um
die Countdown-Uhr zu stoppen.
7. Den Rückstellknopf “RESET” drücken,
um die Countdown-Uhr und die Stopp-
uhr zurückzustellen.
8. Die Schritte 5–7 wiederholen oder
noch einmal den Rückstellknopf “RE-
SET” mindestens 2 Sekunden lang
drücken, um in den Normalmodus zu
wechseln.
HINWEIS
Bevor Sie weitere Einstellungen der Multi-
funktionsanzeige vornehmen, sicherstel-
len, dass das Getriebe in Leerlaufstel-
lung ist, dann den Wahlknopf “SELECT”
und den Rückstellknopf “RESET” mindes-
tens drei Sekunden lang gedrückt halten,
um wieder in den Auswahlmodus zurückzu-
kehren.
Prüfen und Zurücksetzen des Systemstatus
Status/Anzeigen der folgenden Größen
werden angezeigt und die Tageskilometer-
zähler können zurückgesetzt werden.
Tageskilometerzähler und Kilometer-
zähler
Kraftstoffverbrauch
Lufteinlasstemperatur
Drosselklappenstellung
HINWEIS
In das Menü “System status” (System-
status) kann nicht gewechselt werden,
wenn die Reserve-Warnleuchte oder
die Kühlflüssigkeitstemperatur-Warn-
leuchte leuchtet.
Wenn bei laufendem Motor das Sys-
temstatus-Menü angezeigt wird und
die Reserve-Warnleuchte oder die
Kühlflüssigkeitstemperatur-Warn-
leuchte leuchtet auf, wechselt die An-
zeige automatisch in den Normalmo-
dus.
1. Den Wahlknopf “SELECT” drücken,
um “System status” (Systemstatus)
auszuwählen, danach den Rückstell-
knopf “RESET” drücken.
2. Den Wahlknopf “SELECT” drücken,
um “Yes” (Ja) auszuwählen, danach
den Rückstellknopf “RESET” drücken.
(Bei Auswahl von “No” (Nein) und an-
schließendem Drücken des Rückstell-
knopfes “RESET” kehren Sie ins vor-
herige Menü zurück.)
Die Anzeige wechselt zum Status-Bild-
schirm.
Den Wahlknopf “SELECT” drücken, die ver-
schiedenen Tageskilometerzähler (TRIP)
und der Kilometerzähler (ODO) werden in
folgender Reihenfolge angezeigt:
(TRIP-F) TRIP-1 TRIP-2 ODO
(TRIP-F)
1. Kilometerzähler/Tageskilometerzähler/Kraft-
stoffreserve-Kilometerzähler
2. Uhr
3. Momentaner Kraftstoffverbrauch
4. Drosselklappenstellungsanzeige
5. Ganganzeige
6. Lufteinlasstemperaturanzeige
12 3
654
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ARMATUREN, BEDIENUNGSELEMENTE UND DEREN FUNKTION
3-16
3
Den Rückstellknopf “RESET” drücken, um
einen Tageskilometerzähler zurückzustel-
len.
HINWEIS
Nur für U.K.: Den Wahlknopf “SE-
LECT” mindestens zwei Sekunden
lang drücken, um von Kilometer auf
Meilen (oder umgekehrt) umzuschal-
ten.
Wenn der Rückstellknopf “RESET” ge-
drückt wird, wechselt die Anzeige fünf
Sekunden lang in den Normalmodus.
Wenn der Wahlknopf “SELECT” und
der Rückstellknopf “RESET” mindes-
tens drei Sekunden lang gedrückt wer-
den, wechselt die Anzeige in den Nor-
malmodus.
Um weitere Einstellungen der Multi-
funktionsanzeige vorzunehmen, den
Wahlknopf “SELECT” und den Rück-
stellknopf “RESET” mindestens drei
Sekunden lang gedrückt halten, um
wieder in den Auswahlmodus zurück-
zukehren.
Rückstellung der Wartungszähler
Mit dieser Funktion können Sie die War-
tungszähler für die Reifen, das Motoröl und
einen weiteren Parameter Ihrer Wahl zu-
rückstellen.
1. Den Wahlknopf “SELECT” drücken,
um “Maintenance” (Wartung) auszu-
wählen.
2. Den Rückstellknopf “RESET” drücken.
3. Den Wahlknopf “SELECT” drücken,
um den Parameter, den Sie zurück-
stellen möchten, auszuwählen.
4. Den Rückstellknopf “RESET” drücken,
um den Parameter zurückzustellen.
HINWEIS
Der untere Bereich ist freigelassen für
einen weiteren Parameter, dessen
Fahrstrecke seit dem letzten Wechsel,
der letzten Erneuerung oder Kontrolle
sich der Fahrer anzeigen lassen
möchte (z.B. Luftfiltereinsatz, Motortei-
le, etc.).
Im freigelassenen Bereich können kei-
ne Buchstaben und Ziffern eingege-
ben werden.
5. Den Wahlknopf “SELECT” drücken,
um zu “ ” zu scrollen.
6. Den Rückstellknopf “RESET” drücken,
um zum vorherigen Menü zurückzu-
kehren.
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ARMATUREN, BEDIENUNGSELEMENTE UND DEREN FUNKTION
3-17
3
Stromkreis-Prüfeinrichtung
HINWEIS
Die Anzeige zeigt Fehlercodes nur im Nor-
malmodus an.
Dieses Modell ist mit einer Stromkreis-Prüf-
einrichtung für die Prüfung verschiedener
Stromkreise ausgestattet.
Falls in einem dieser Stromkreise ein Pro-
blem detektiert wird, leuchtet die Motorstö-
rungs-Warnleuchte auf und die Anzeige
zeigt einen Fehlercode an.
Wenn die Anzeige einen Fehlercode an-
zeigt, notieren Sie die Codenummer und
lassen Sie das Fahrzeug von einer
Yamaha-Fachwerkstatt überprüfen.
Die Stromkreis-Prüfeinrichtung detektiert
auch Probleme in den Stromkreisen des
Wegfahrsperren-Systems.
Falls in einem der Stromkreise des Weg-
fahrsperren-Systems ein Problem detektiert
wird, blinkt die Anzeigeleuchte des Weg-
fahrsperren-Systems auf und die Anzeige
zeigt einen Fehlercode an.
HINWEIS
Falls die Anzeige den Fehlercode 52 an-
zeigt, könnte dies durch eine Störbeeinflus-
sung vom Transponder verursacht werden.
Tritt diese Fehleranzeige auf, versuchen
Sie das Folgende.
1. Benutzen Sie den Schlüssel zur Re-
Registrierung, um den Motor zu star-
ten.
HINWEIS
Sicherstellen, dass keine anderen Wegfahr-
sperren-Schlüssel in der Nähe des Zünd-
schlosses sind, und dass immer nur ein
Wegfahrsperren-Schlüssel am selben
Schlüsselring ist! Schlüssel des Wegfahr-
sperren-Systems können Signalüberlage-
rungen verursachen, wodurch der Motor
möglicherweise nicht angelassen werden
kann.
2. Falls der Motor anspringt, stellen Sie
ihn wieder aus und versuchen Sie
dann ihn mit den Standardschlüsseln
anzulassen.
3. Falls der Motor nicht mit einem oder
beiden Standardschlüsseln angelas-
sen werden kann, bringen Sie das
Fahrzeug, den Schlüssel zur Re-Re-
gistrierung des Codes und beide Stan-
dardschlüssel zu einer Yamaha-Fach-
werkstatt und lassen Sie die
Standardschlüssel re-registrieren.
ACHTUNG
GCA11590
Erscheint auf dem Anzeigefeld ein Feh-
lercode, sollte das Fahrzeug so bald wie
möglich überprüft werden, um mögliche
Beschädigungen des Motors zu vermei-
den.
1. Anzeigeleuchte des Wegfahrsperren-Sys-
tems
2. Motorstörungs-Warnleuchte “
1. Fehlercode-Anzeige
2
1
1
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ARMATUREN, BEDIENUNGSELEMENTE UND DEREN FUNKTION
3-18
3
GAU12331
Diebstahlanlage (Sonderzube-
hör)
Eine als Sonderzubehör erhältliche Dieb-
stahlanlage kann von einer Yamaha-Fach-
werkstatt installiert werden. Wenden Sie
sich für mehr Informationen an einen
Yamaha-Vertragshändler.
GAU1234A
Lenkerarmaturen
Links
Rechts
GAU12350
Lichthupenschalter “
Drücken Sie diese Taste, um die Schein-
werfer kurz aufleuchten zu lassen.
GAU12400
Abblendschalter “ /
Zum Einschalten des Fernlichts den Schal-
ter auf ”, zum Einschalten des Abblend-
lichts den Schalter auf “ stellen.
GAU12460
Blinkerschalter “ /
Vor dem Rechtsabbiegen den Schalter
nach ” drücken. Vor dem Linksabbiegen
den Schalter nach “ drücken. Sobald
der Schalter losgelassen wird, kehrt er in
seine Mittelstellung zurück. Um die Blinker
auszuschalten, den Schalter hineindrü-
cken, nachdem dieser in seine Mittelstel-
lung zurückgebracht wurde.
GAU12500
Hupenschalter “
Zum Auslösen der Hupe diesen Schalter
betätigen.
1. Lichthupenschalter “
2. Abblendschalter “ /
3. Warnblinkschalter “
4. Hupenschalter “
5. Blinkerschalter “ /
1. Motorstoppschalter “ /
2. Starterschalter “
5
4
3
2
1
1
2
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ARMATUREN, BEDIENUNGSELEMENTE UND DEREN FUNKTION
3-19
3
GAU12660
Motorstoppschalter “ /
Diesen Schalter vor dem Anlassen des Mo-
tors auf “ ” stellen. Diesen Schalter
auf “ ” stellen, um den Motor in einem
Notfall, z. B. wenn das Fahrzeug stürzt oder
wenn der Gaszug klemmt, zu stoppen.
GAU12711
Starterschalter “
Zum Anlassen des Motors diesen Schalter
betätigen. Vor dem Starten die Anweisun-
gen zum Anlassen des Motors lesen; siehe
dazu Seite 5-1.
GAU42340
Die Motorstörungs-Warnleuchte und die
ABS-Warnleuchte leuchten auf, wenn der
Schlüssel in die Stellung “ON” gedreht und
der Startknopf gedrückt wird, damit wird je-
doch keine Störung angezeigt.
GAU12733
Warnblinkschalter “
Mit dem Zündschlüssel in der Stellung “ON”
oder “ ”, diesen Schalter benutzen, um
die Warnblinkanlage einzuschalten (alle
Blinker blinken gleichzeitig auf).
Die Warnblinkanlage ist nur in Notsituatio-
nen zu verwenden, um andere Verkehrsteil-
nehmer zu warnen, wenn man an einer ge-
fährlichen Stelle anhalten muss.
ACHTUNG
GCA10061
Das Warnblinklicht nicht über einen län-
geren Zeitraum bei ausgeschaltetem
Motor blinken lassen, da sich die Batte-
rie entladen könnte.
GAU12830
Kupplungshebel
Der Kupplungshebel befindet sich auf der
linken Seite des Lenkers. Um das Getriebe
auszukuppeln, den Hebel in Richtung Len-
kergriff ziehen. Um das Getriebe einzukup-
peln, den Hebel freigeben. Der Hebel sollte
schnell gezogen und langsam losgelassen
werden, um reibungslosen Kupplungsbe-
trieb zu erzielen.
Der Kupplungshebel ist mit einem Positi-
onseinstellrad ausgestattet. Um den Ab-
stand zwischen dem Kupplungshebel und
dem Lenkergriff einzustellen, das Einstell-
rad drehen, während Sie den Kupplungshe-
bel vom Lenkergriff weggedrückt halten.
1. Kupplungshebel
2. Einstellrad der Kupplungshebelposition
3. Pfeilmarkierung
4. Abstand zwischen Kupplungshebel und Len-
kergriff
4
1
2
3
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ARMATUREN, BEDIENUNGSELEMENTE UND DEREN FUNKTION
3-20
3
Die richtige Einstellung auf dem Einstellrad
muss mit der Pfeilmarkierung auf dem
Kupplungshebel fluchten.
Der Kupplungshebel beherbergt einen An-
lasssperrschalter als Teil des Anlasssperr-
systems. (Siehe Seite 3-33.)
GAU12871
Fußschalthebel
Der Fußschalthebel befindet sich links vom
Motor und wird zusammen mit dem Kupp-
lungshebel betätigt, wenn die Gänge des
Synchrongetriebes, ausgestattet mit 5-Ge-
schwindigkeiten, gewechselt werden.
GAU33851
Handbremshebel
Der Handbremshebel befindet sich auf der
rechten Seite des Lenkers. Zur Betätigung
der Vorderradbremse den Hebel zum Len-
kergriff ziehen.
Der Bremshebel ist mit einem Einstellknopf
für die Bremshebelposition ausgestattet.
Um den Abstand zwischen dem Bremshe-
bel und dem Lenkergriff einzustellen, den
Einstellknopf drehen, während Sie den He-
bel vom Lenkergriff weggedrückt halten.
Sobald die gewünschte Position erzielt wor-
den ist, muss sie arretiert werden, indem
1. Fußschalthebel
1
1. Handbremshebel
2. Einstellknopf für die Bremshebelposition
3. ” Markierung
4. Abstand zwischen Handbremshebel und
Lenkergriff
1
4
2
3
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ARMATUREN, BEDIENUNGSELEMENTE UND DEREN FUNKTION
3-21
3
eine Nut auf dem Einstellknopf auf die
Markierung “ ” auf dem Bremshebel aus-
gerichtet wird.
GAU12941
Fußbremshebel
Der Fußbremshebel befindet sich an der
rechten Seite des Motorrads. Zur Betäti-
gung der Hinterradbremse den Fußbrems-
hebel niederdrücken.
GAU51670
ABS
Das Antiblockiersystem (ABS) von Yamaha
ist elektronisch geregelt und weist einen ge-
trennten Regelkreis für Vorder- und Hinter-
radbremse auf.
Betätigen Sie die Bremsen mit ABS genau
so, wie Sie konventionelle Bremsen betäti-
gen. Bei aktiviertem ABS ist möglicherwei-
se ein Pulsieren am Handbremshebel oder
Fußbremshebel zu spüren. Bremsen Sie in
diesem Fall einfach kontinuierlich weiter
und lassen Sie das ABS arbeiten. Bremsen
Sie nicht “pumpend”, da dies die Bremswir-
kung reduziert.
WARNUNG
GWA16050
Auch mit ABS stets einen der Fahrge-
schwindigkeit entsprechend ausrei-
chenden Sicherheitsabstand wahren.
Das ABS vermag nur lange Brems-
wege zu verkürzen.
Auf bestimmten Fahrbahnoberflä-
chen, zum Beispiel auf unbefestig-
ten Straßen oder auf Schotterpis-
ten, kann der Bremsweg mit ABS
sogar länger sein als ohne.
1. Fußbremshebel
1
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ARMATUREN, BEDIENUNGSELEMENTE UND DEREN FUNKTION
3-22
3
Das ABS wird durch ein elektronisches
Steuergerät (ECU) überwacht, das bei Auf-
treten einer Störung das System auf den
konventionellen Bremsvorgang wechseln
lässt.
HINWEIS
Das ABS führt jedes Mal, nachdem
der Schlüssel auf “ON” gedreht wurde
und das Fahrzeug eine Geschwindig-
keit von 10 km/h (6 mi/h) oder mehr er-
reicht hat, einen Selbsttest durch.
Während dieses Tests ist unter dem
Sitz ein “Klicken” zu hören und selbst
bei leichter Betätigung des Hand-
bremshebels oder Fußbremshebel ist
außerdem eine leichte Vibration an
den Hebeln zu spüren, was jedoch
kein Anzeichen für eine Störung ist.
Dieses ABS ist mit einem Testmodus
ausgestattet, mit welchem das Pulsie-
ren am Hand- oder Fußbremshebel
bei aktiviertem System vom Benutzer
gespürt werden kann. Es wird jedoch
Spezialwerkzeug dafür benötigt. Des-
halb wenden Sie sich bitte an Ihre
Yamaha-Fachwerkstatt, wenn Sie die-
sen Test durchführen.
ACHTUNG
GCA16120
Magnete jeder Art (einschließlich mag-
netischer Werkzeuge, magnetischer
Schraubendreher, etc.) von der Vorder-
und Hinterradnabe fern halten. Sonst
können die in den Radnaben befindli-
chen magnetischen Rotoren beschädigt
werden, was zu einer Fehlfunktion des
ABS-Systems führen kann.
1. Vorderradnabe
1
1. Hinterradnabe
1
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ARMATUREN, BEDIENUNGSELEMENTE UND DEREN FUNKTION
3-23
3
GAU46850
Tankverschluss
Tankverschluss öffnen
1. Den Entriegelungshebel der Fahrer-
sitz-Rückenlehne an der linken Seite
des Fahrzeugs, wie in der Abbildung
gezeigt, ziehen. Die Rückenlehne
lässt sich nach vorne schieben.
2. Den Schlüssel in das Schloss stecken
und 1/4 Drehung im Uhrzeigersinn
drehen. Die Verriegelung wird geöffnet
und der Tankverschluss kann abge-
nommen werden.
Tankverschluss schließen
1. Den Tankverschluss mit eingesteck-
tem Schlüssel aufsetzen. Die Markie-
rungen an Tank und Tankverschluss
müssen fluchten.
2. Den Schlüssel gegen den Uhrzeiger-
sinn in die Ausgangsstellung (Verrie-
gelungsstellung) drehen und dann ab-
ziehen.
3. Die Rückenlehne in die ursprüngliche
Lage bringen.
HINWEIS
Der Tankverschluss kann nur mit einge-
stecktem Schlüssel geschlossen und ver-
riegelt werden. Der Schlüssel lässt sich nur
in der Verriegelungsstellung abziehen.
1. Entriegelungshebel der Fahrersitz-Rücken-
lehne
1
1. Fahrersitz-Rückenlehne
1. Aufschließen.
1
1
1. Passmarkierungen
1
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ARMATUREN, BEDIENUNGSELEMENTE UND DEREN FUNKTION
3-24
3
WARNUNG
GWA10131
Vor Fahrtantritt sicherstellen, dass der
Tankverschluss korrekt verschlossen
ist. Austretender Kraftstoff ist eine
Brandgefahr.
GAU13212
Kraftstoff
Vor Fahrtantritt sicherstellen, dass ausrei-
chend Benzin im Tank ist.
WARNUNG
GWA10881
Benzin und Benzindämpfe sind extrem
leicht entzündlich. Befolgen Sie diese
Anweisungen, um Brand- und Explosi-
onsgefahr zu vermeiden und die Verlet-
zungsgefahr beim Betanken zu verrin-
gern.
1. Vor dem Tanken den Motor ausschal-
ten und sicherstellen, dass niemand
auf dem Fahrzeug sitzt. Während des
Tankens niemals rauchen und darauf
achten, dass sich keine Funkenquel-
len, offenes Feuer oder andere Zünd-
quellen in der Nähe befinden, ein-
schließlich Zündflammen für
Warmwasserbereiter oder Wäsche-
trockner.
2. Den Kraftstofftank nicht überfüllen. Mit
dem Betanken aufhören, wenn der
Kraftstoff den unteren Rand des Ein-
füllstutzens erreicht hat. Da sich der
Kraftstoff bei Erwärmung ausdehnt,
kann bei heißem Motor oder starker
Sonneneinstrahlung Kraftstoff aus
dem Tank austreten.
3. Verschütteten Kraftstoff immer sofort
aufwischen. ACHTUNG: Verschütte-
ten Kraftstoff sofort mit einem sau-
beren, trockenen, weichen Tuch ab-
wischen, da Kraftstoff lackierte
Oberflächen und Kunststoffteile an-
greift.
[GCA10071]
4. Sicherstellen, dass der Tankver-
schluss fest zugedreht ist.
WARNUNG
GWA15151
Benzin ist giftig und kann schwere oder
tödliche Verletzungen verursachen. Ge-
hen Sie mit Benzin vorsichtig um. Sau-
gen Sie Benzin niemals mit dem Mund
an. Falls Sie etwas Benzin verschluckt,
eine größere Menge an Benzindämpfen
eingeatmet oder etwas Benzin in Ihre
1. Kraftstofftank-Einfüllrohr
2. Maximaler Kraftstoffstand
12
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ARMATUREN, BEDIENUNGSELEMENTE UND DEREN FUNKTION
3-25
3
Augen bekommen haben, suchen Sie
sofort einen Arzt auf. Gelangt Benzin auf
Ihre Haut, betroffene Stellen mit Wasser
und Seife waschen. Gelangt Benzin auf
Ihre Kleidung, betroffene Kleidungsstü-
cke wechseln.
GAU13391
ACHTUNG
GCA11400
Ausschließlich bleifreien Kraftstoff tan-
ken. Der Gebrauch verbleiten Kraftstoffs
verursacht schwerwiegende Schäden
an Teilen des Motors (Ventile, Kolbenrin-
ge usw.) und der Auspuffanlage.
Ihr Yamaha-Motor ist ausgelegt für bleifrei-
es Superbenzin mit einer Research-Oktan-
zahl von 95 oder höher. Wenn Klopfen
(oder Klingeln) auftritt, wechseln Sie zu ei-
ner anderen Kraftstoffmarke. Die Verwen-
dung von bleifreiem Benzin verlängert die
Lebensdauer der Zündkerze(n) und redu-
ziert die Wartungskosten.
GAU51170
Kraftstofftank-Belüftungs-
schlauch und Überlaufschlauch
Vor dem Betrieb des Motorrads folgende
Kontrolle vornehmen:
Jeden Schlauchanschluss kontrollie-
ren.
Jeden Schlauch auf Risse oder Be-
schädigung prüfen und, falls beschä-
digt, austauschen.
Sicherstellen, dass das Ende jedes
Schlauchs nicht verstopft ist; ggf. den
Schlauch reinigen.
Empfohlener Kraftstoff:
Ausschließlich bleifreies Superben-
zin
Fassungsvermögen des Kraftstoff-
tanks:
15.0 L (3.96 US gal, 3.30 Imp.gal)
Kraftstoffreservemenge (wenn die
Reserve-Warnleuchte aufleuchtet):
3.9 L (1.03 US gal, 0.86 Imp.gal)
1. Kraftstofftank-Belüftungsschlauch
2. Kraftstofftank-Überlaufschlauch
12
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ARMATUREN, BEDIENUNGSELEMENTE UND DEREN FUNKTION
3-26
3
GAU13445
Katalysatoren
Dieses Fahrzeug ist mit Abgaskatalysato-
ren in der Auspuffanlage ausgerüstet.
WARNUNG
GWA10862
Die Auspuffanlage ist nach dem Betrieb
heiß. Zur Verhinderung von Brandgefahr
und Verbrennungen:
Das Fahrzeug niemals in der Nähe
möglicher Brandgefahren parken,
wie zum Beispiel Gras oder anderen
leicht brennbaren Stoffen.
Das Fahrzeug nach Möglichkeit so
parken, dass Fußgänger oder Kin-
der nicht mit dem heißen Auspuff in
Berührung kommen können.
Sicherstellen, dass die Auspuffan-
lage abgekühlt ist, bevor Sie irgend-
welche Wartungsarbeiten durch-
führen.
Den Motor nicht länger als einige
Minuten im Leerlauf laufen lassen.
Bei langem Leerlaufbetrieb kann
sich der Motor stark erwärmen.
ACHTUNG
GCA10701
Ausschließlich bleifreies Benzin tanken.
Der Gebrauch verbleiten Benzins verur-
sacht nicht reparierbare Schäden am
Abgaskatalysator.
GAU46842
Sitzbank
Fahrersitz
Fahrersitz abnehmen
1. Den Entriegelungshebel der Fahrer-
sitz-Rückenlehne an der linken Seite
des Fahrzeugs, wie in der Abbildung
gezeigt, ziehen. Die Rückenlehne
lässt sich nach vorne schieben.
1. Entriegelungshebel der Fahrersitz-Rücken-
lehne
1
U2S3G3G0.book Page 26 Tuesday, September 13, 2011 10:46 AM
ARMATUREN, BEDIENUNGSELEMENTE UND DEREN FUNKTION
3-27
3
2. Den Fahrersitz losschrauben und
dann abziehen.
Fahrersitz montieren
1. Die Zunge an der Vorderseite des
Fahrersitzes, wie in der Abbildung ge-
zeigt, in die Sitzhalterung stecken.
2. Den Fahrersitz in die ursprüngliche
Lage bringen und dann festschrauben.
HINWEIS
Sicherstellen, dass der Fahrersitz vor Fahrt-
antritt richtig montiert ist.
3. Die Rückenlehne in die ursprüngliche
Lage bringen.
Beifahrersitz
Beifahrersitz abnehmen
1. Den Entriegelungshebel der Fahrer-
sitz-Rückenlehne an der linken Seite
des Fahrzeugs, wie in der Abbildung
gezeigt, ziehen. Die Rückenlehne
lässt sich nach vorne schieben.
2. Den Beifahrersitz losschrauben und
dann abziehen.
1. Fahrersitz-Rückenlehne
1. Schraube
1
1
1. Vorsprung
2. Sitzhalterung
1
2
1. Entriegelungshebel der Fahrersitz-Rücken-
lehne
1. Schraube
2. Beifahrersitz
1
2
1
U2S3G3G0.book Page 27 Tuesday, September 13, 2011 10:46 AM
ARMATUREN, BEDIENUNGSELEMENTE UND DEREN FUNKTION
3-28
3
Beifahrersitz montieren
1. Die Zunge am Beifahrersitz, wie in der
Abbildung gezeigt, in die Sitzhalterung
stecken.
2. Den Beifahrersitz in die ursprüngliche
Lage bringen und dann festschrauben.
3. Die Rückenlehne in die ursprüngliche
Lage bringen.
HINWEIS
Vor Fahrtantritt sicherstellen, dass der Bei-
fahrersitz richtig montiert ist.
GAU14733
Teleskopgabel einstellen
WARNUNG
GWA10180
Beide Gabelholme stets gleichmäßig
einstellen. Eine ungleichmäßige Einstel-
lung beeinträchtigt Fahrverhalten und
Stabilität.
Die Teleskopgabel ist mit Schrauben zur
Einstellung von Federvorspannung, sowie
Zug- und Druckstufendämpfung ausgerüs-
tet.
ACHTUNG
GCA10101
Um eine Beschädigung der Einstellvor-
richtung zu vermeiden, darf nicht über
die Maximal- oder Minimaleinstellungen
gedreht werden.
Federvorspannung
Zum Erhöhen der Federvorspannung (Fe-
derung härter) die Einstellschrauben an bei-
den Gabelholmen in Richtung (a) drehen.
Zum Verringern der Federvorspannung
(Federung weicher) beide Einstellschrau-
ben in Richtung (b) drehen.
Die jeweilige Rille am Einstellmechanismus
muss mit der Oberkante der Gabel-Abdeck-
schraube fluchten.
1. Vorsprung
2. Sitzhalterung
1
2
1. Einstellschraube der Federvorspannung
1. Gegenwärtige Einstellung
2. Gabel-Abdeckschraube
(a)
(b)
1
5
4
3
2
1
2
1
U2S3G3G0.book Page 28 Tuesday, September 13, 2011 10:46 AM
ARMATUREN, BEDIENUNGSELEMENTE UND DEREN FUNKTION
3-29
3
Zugstufendämpfung
Zum Erhöhen der Zugstufendämpfung
(Dämpfung härter) die Einstellschrauben an
beiden Gabelholmen in Richtung (a) dre-
hen. Zum Verringern der Zugstufendämp-
fung (Dämpfung weicher) beide Einstell-
schrauben in Richtung (b) drehen.
Druckstufendämpfung
Zum Erhöhen der Druckstufendämpfung
(Dämpfung härter) die Einstellschrauben an
beiden Gabelholmen in Richtung (a) dre-
hen. Zum Verringern der Druckstufendämp-
fung (Dämpfung weicher) beide Einstell-
schrauben in Richtung (b) drehen.
HINWEIS
Obwohl die Gesamtanzahl von Klicks des
Dämpfungs-Einstellmechanismus aufgrund
von kleinen Abweichungen in der Herstel-
lung nicht exakt den oben genannten Vor-
gaben entsprechen mag, repräsentiert die
tatsächliche Anzahl von Klicks den gesam-
ten Einstellbereich. Um eine präzise Ein-
stellung zu erzielen, sollte man die Anzahl
Positionen der einzelnen Dämpfungs-Ein-
stellmechanismen überprüfen und die obi-
gen Angaben entsprechend revidieren.
Einstellen der Federvorspannung:
Minimal (weich):
5
Standard:
4
Maximal (hart):
1
1. Zugstufendämpfungs-Einstellknopf
(a)
(b)
1
Einstellung der Zugstufendämp-
fung:
Minimal (weich):
17 Klick(s) in Richtung (b)*
Standard:
12 Klick(s) in Richtung (b)*
Maximal (hart):
1 Klick(s) in Richtung (b)*
* Einstellknopf bis zum Anschlag in
Richtung (a) gedreht
1. Druckstufendämpfungs-Einstellschraube
1
(b)
(a)
Einstellen der Druckstufendämp-
fung:
Minimal (weich):
20 Klick(s) in Richtung (b)*
Standard:
12 Klick(s) in Richtung (b)*
Maximal (hart):
1 Klick(s) in Richtung (b)*
* Einstellschraube bis zum Anschlag
in Richtung (a) gedreht
U2S3G3G0.book Page 29 Tuesday, September 13, 2011 10:46 AM
ARMATUREN, BEDIENUNGSELEMENTE UND DEREN FUNKTION
3-30
3
GAU46493
Federbein einstellen
Dieses Federbein ist mit einem Einstell-
knopf für die Federvorspannung und Ein-
stellknöpfen für die Zug- und Druckstufen-
dämpfung ausgerüstet.
ACHTUNG
GCA10101
Um eine Beschädigung der Einstellvor-
richtung zu vermeiden, darf nicht über
die Maximal- oder Minimaleinstellungen
gedreht werden.
Federvorspannung
Zum Erhöhen der Federvorspannung (Fe-
derung härter) den Einstellknopf in Rich-
tung (a) drehen. Zum Verringern der Feder-
vorspannung (Federung weicher) den
Einstellknopf in Richtung (b) drehen.
HINWEIS
Die entsprechende Markierung auf dem
Einstellmechanismus auf das Ende des
Einstellknopfes ausrichten.
Zugstufendämpfung
Zum Erhöhen der Zugstufendämpfung
(Dämpfung härter) den Einstellknopf in
Richtung (a) drehen. Zum Verringern der
Zugstufendämpfung (Dämpfung weicher)
den Einstellknopf in Richtung (b) drehen.
1. Federvorspannungs-Einstellknopf
Einstellen der Federvorspannung:
Minimal (weich):
11
Standard:
6
Maximal (hart):
1
(a)
(b)
1
5
4
3
2
1
11
6
7
10
9
8
1. Zugstufendämpfungs-Einstellknopf
Einstellung der Zugstufendämp-
fung:
Minimal (weich):
20 Klicks in Richtung (b)*
Standard:
12 Klicks in Richtung (b)*
Maximal (hart):
3 Klicks in Richtung (b)*
* Einstellknopf bis zum Anschlag in
Richtung (a) gedreht
(b)
(a)
1
U2S3G3G0.book Page 30 Tuesday, September 13, 2011 10:46 AM
ARMATUREN, BEDIENUNGSELEMENTE UND DEREN FUNKTION
3-31
3
Druckstufendämpfung
Zum Erhöhen der Druckstufendämpfung
(Dämpfung härter) den Einstellknopf in
Richtung (a) drehen. Zum Verringern der
Druckstufendämpfung (Dämpfung weicher)
den Einstellknopf in Richtung (b) drehen.
HINWEIS
Um eine präzise Einstellung zu erzielen,
sollte man die Anzahl der Klicks oder Um-
drehungen für jeden einzelnen Dämpfungs-
Einstellmechanismus überprüfen. Der Ver-
stellumfang entspricht möglicherweise auf-
grund von kleinen Abweichungen in der
Herstellung nicht exakt den aufgeführten
technischen Angaben.
WARNUNG
GWA10221
Dieses Federbein enthält Stickstoff un-
ter hohem Druck. Lesen Sie die folgen-
den Informationen aufmerksam durch,
bevor Sie mit dem Federbein hantieren.
Den Stoßdämpfer unter keinen Um-
ständen öffnen oder manipulieren.
Das Federbein keinen offenen
Flammen oder anderen Hitzequel-
len aussetzen. Dies kann durch zu
hohen Gasdruck zur Explosion des
Bauteils führen.
Den Zylinder niemals verformen
oder beschädigen. Zylinderschä-
den führen zu schlechtem Dämp-
fungsverhalten.
Entsorgen Sie ein beschädigtes
oder abgenutztes Federbein nicht
selbst. Bringen Sie das Federbein
zu einer Yamaha-Fachwerkstatt zur
Wartung.
1. Druckstufendämpfungs-Einstellknopf
Einstellen der Druckstufendämp-
fung:
Minimal (weich):
12 Klicks in Richtung (b)*
Standard:
10 Klicks in Richtung (b)*
Maximal (hart):
1 Klicks in Richtung (b)*
* Einstellknopf bis zum Anschlag in
Richtung (a) gedreht
(b)
(a)
1
U2S3G3G0.book Page 31 Tuesday, September 13, 2011 10:46 AM
ARMATUREN, BEDIENUNGSELEMENTE UND DEREN FUNKTION
3-32
3
GAU15151
Spanngurt-Halterungen
An jeder Beifahrer-Fußraste befindet sich
eine Spanngurt-Halterung.
GAU41941
EXUP-System
Dieses Modell ist mit einem Yamaha EXUP-
System (EXhaust Ultimate Power valve)
ausgestattet. Dieses System verstärkt die
Motorleistung durch ein Ventil, das den
Durchmesser des Krümmers reguliert. Das
EXUP-System-Ventil wird ständig durch ei-
nen computergesteuerten Servomotor in
Abhängigkeit von der Motordrehzahl ver-
stellt.
ACHTUNG
GCA15610
Die im Yamaha-Werk vorgenommene
Einstellung des EXUP-Systems beruht
auf zahlreichen Tests. Eine Änderung
dieser Einstellung ohne ausreichende
Fachkenntnis kann zu Leistungsabfall
und Motorschäden führen.
GAU15305
Seitenständer
Der Seitenständer befindet sich auf der lin-
ken Seite des Rahmens. Den Seitenstän-
der mit dem Fuß hoch- oder herunterklap-
pen, während das Fahrzeug in aufrechter
Stellung gehalten wird.
HINWEIS
Der Seitenständerschalter ist ein Bestand-
teil des Zündunterbrechungs- und Anlass-
sperrschalter-Systems, der die Zündung in
bestimmten Situationen unterbricht. (Im fol-
genden Abschnitt wird das Zündungsunter-
brechungs- und Anlasssperrschalter-Sys-
tem erklärt.)
WARNUNG
GWA10241
Niemals mit ausgeklapptem oder nicht
richtig hochgeklapptem Seitenständer
(oder einem der nicht oben bleibt) fah-
ren. Ein nicht völlig hochgeklappter Sei-
tenständer kann den Fahrer durch Bo-
denberührung ablenken und so zum
Verlust der Kontrolle über das Fahrzeug
führen. Yamaha hat den Seitenständer
mit einem Zündunterbrechungsschalter
versehen, der ein Starten und Anfahren
mit ausgeklapptem Seitenständer ver-
hindert. Prüfen Sie deshalb das System
regelmäßig. Falls Störungen an diesem
1. Spanngurt-Halterung
11
U2S3G3G0.book Page 32 Tuesday, September 13, 2011 10:46 AM
ARMATUREN, BEDIENUNGSELEMENTE UND DEREN FUNKTION
3-33
3
System festgestellt werden, das Fahr-
zeug umgehend von einer Yamaha-
Fachwerkstatt instand setzen lassen.
GAU44892
Zündunterbrechungs- u. Anlass-
sperrschalter-System
Das Zündunterbrechungs- und Anlass-
sperrschalter-System umfasst den Seiten-
ständer-, den Kupplungs- sowie Leerlauf-
schalter und erfüllt folgende Zwecke:
Es verhindert ein Anlassen des Motors
bei eingelegtem Gang und hochge-
klapptem Seitenständer, solange der
Kupplungshebel nicht gezogen wird.
Es verhindert ein Anlassen des Motors
bei eingelegtem Gang und gezoge-
nem Kupplungshebel, solange der
Seitenständer nicht hochgeklappt ist.
Es schaltet die Zündung aus, falls ein
Gang eingelegt ist und der Seitenstän-
der bei laufendem Motor ausgeklappt
wird.
Die Funktion des Systems sollte regelmä-
ßig auf nachfolgende Weise geprüft wer-
den.
U2S3G3G0.book Page 33 Tuesday, September 13, 2011 10:46 AM
ARMATUREN, BEDIENUNGSELEMENTE UND DEREN FUNKTION
3-34
3
Bei ausgeschaltetem Motor:
1. Seitenständer ausklappen.
2.
Sicherstellen, dass der Motorstoppschalter
auf
3. Den Schlüssel in die Anlassstellung drehen.
4. Das Getriebe in die Leerlaufstellung schalten.
5. Starterschalter drücken.
Springt der Motor an?
Mit laufendem Motor:
6. Seitenständer hochklappen.
7. Kupplungshebel gezogen halten.
8. Gang einlegen.
9. Seitenständer herunterklappen.
Geht der Motor aus?
Nachdem der Motor ausgegangen ist:
10. Seitenständer hochklappen.
11. Kupplungshebel gezogen halten.
12. Starterschalter drücken.
Springt der Motor an?
Das System ist OK. Das Motorrad darf gefahren werden.
Der Leerlaufschalter arbeitet möglicherweise nicht
korrekt.
Das Motorrad sollte bevor es wieder gefahren
wird von einer Yamaha-Fachwerkstatt geprüft
werden.
Der Seitenständerschalter arbeitet möglicherweise
nicht korrekt.
Das Motorrad sollte bevor es wieder gefahren
wird von einer Yamaha-Fachwerkstatt geprüft
werden.
Der Kupplungsschalter arbeitet möglicherweise
nicht korrekt.
Das Motorrad sollte bevor es wieder gefahren
wird
von einer Yamaha-Fachwerkstatt geprüft
werden.
JA NEIN
JA NEIN
JA NEIN
Falls eine Fehlfunktion auftritt, das System vor der
nächsten Fahrt von einer Yamaha-Fachwerkstatt
überprüfen lassen.
WARNUNG
“ ” gestellt ist.
U2S3G3G0.book Page 34 Tuesday, September 13, 2011 10:46 AM
ZU IHRER SICHERHEIT – ROUTINEKONTROLLE VOR FAHRTBEGINN
4-1
4
GAU15596
Vor jeder Inbetriebnahme sollte der sichere Fahrzustand des Fahrzeugs überprüft werden. Stets alle in dieser Bedienungsanleitung be-
schriebenen Inspektions- und Wartungsanleitungen sowie Wartungsintervalle beachten.
WARNUNG
GWA11151
Werden Inspektions- und Wartungsarbeiten am Fahrzeug nicht korrekt ausgeführt, erhöht sich die Gefahr eines Unfalls oder ei-
ner Beschädigung des Fahrzeugs. Benutzen Sie das Fahrzeug nicht, wenn irgendein Problem vorliegt. Wenn ein Problem nicht
mit den in diesem Handbuch angegebenen Verfahren behoben werden kann, lassen Sie das Fahrzeug von einer Yamaha-Fach-
werkstatt überprüfen.
Bevor Sie dieses Fahrzeug benutzen, beachten Sie bitte folgende Punkte:
PRÜFPUNKT KONTROLLEN SEITE
Kraftstoff
Kraftstoffstand im Tank prüfen.
Ggf. tanken.
Kraftstoffleitung auf Lecks überprüfen.
Kraftstofftank-Belüftungsschlauch und Überlaufschlauch auf Verstopfungen, Ris-
se oder Beschädigung prüfen und Schlauchanschlüsse kontrollieren.
3-24, 3-25
Motoröl
Motorölstand im Motor überprüfen.
Ggf. Öl der empfohlenen Sorte zum vorgeschriebenen Stand hinzufügen.
Fahrzeug auf Öllecks kontrollieren.
6-11
Achsantriebsöl Fahrzeug auf Öllecks kontrollieren. 6-14
Kühlflüssigkeit
Den Flüssigkeitsstand im Kühlflüssigkeits-Ausgleichsbehälter prüfen.
Ggf. Kühlflüssigkeit der empfohlenen Sorte zum vorgeschriebenen Stand hinzu-
fügen.
Kühlsystem auf Lecks kontrollieren.
6-16
U2S3G3G0.book Page 1 Tuesday, September 13, 2011 10:46 AM
ZU IHRER SICHERHEIT – ROUTINEKONTROLLE VOR FAHRTBEGINN
4-2
4
Vorderradbremse
Funktion prüfen.
Falls weich oder schwammig, das Hydrauliksystem von einer Yamaha-Fachwerk-
statt entlüften lassen.
Die Bremsbeläge auf Verschleiß kontrollieren.
Ersetzen, falls nötig.
Den Flüssigkeitsstand im Ausgleichsbehälter prüfen.
Falls nötig, vorgeschriebene Bremsflüssigkeit bis zum vorgeschriebenen Flüssig-
keitsstand hinzufügen.
Hydrauliksystem auf Lecks kontrollieren.
6-24, 6-25
Hinterradbremse
Funktion prüfen.
Falls weich oder schwammig, das Hydrauliksystem von einer Yamaha-Fachwerk-
statt entlüften lassen.
Die Bremsbeläge auf Verschleiß kontrollieren.
Ersetzen, falls nötig.
Den Flüssigkeitsstand im Ausgleichsbehälter prüfen.
Falls nötig, vorgeschriebene Bremsflüssigkeit bis zum vorgeschriebenen Flüssig-
keitsstand hinzufügen.
Hydrauliksystem auf Lecks kontrollieren.
6-24, 6-25
Kupplung
Funktion prüfen.
Falls weich oder schwammig, das Hydrauliksystem von einer Yamaha-Fachwerk-
statt entlüften lassen.
Hydrauliksystem auf Lecks kontrollieren.
6-23
Gasdrehgriff
Sicherstellen, dass er reibungslos funktioniert.
Spiel des Gasdrehgriffs prüfen.
Ggf. das Spiel des Gasdrehgriffs von einer Yamaha-Fachwerkstatt einstellen und
des Seilzug- und Griffgehäuse schmieren lassen.
6-20, 6-27
Steuerungs-Seilzüge
Sicherstellen, dass er reibungslos funktioniert.
Ggf. schmieren.
6-27
Räder und Reifen
Auf Beschädigung kontrollieren.
Den Zustand der Reifen und die Profiltiefe prüfen.
Luftdruck kontrollieren.
Korrigieren, falls nötig.
6-21, 6-23
PRÜFPUNKT KONTROLLEN SEITE
U2S3G3G0.book Page 2 Tuesday, September 13, 2011 10:46 AM
ZU IHRER SICHERHEIT – ROUTINEKONTROLLE VOR FAHRTBEGINN
4-3
4
Brems- und Schaltpedale
Sicherstellen, dass er reibungslos funktioniert.
Ggf. die Drehpunkte der Pedale schmieren.
6-27
Brems- und Kupplungshebel
Sicherstellen, dass er reibungslos funktioniert.
Ggf. die Drehpunkte der Hebel schmieren.
6-28
Seitenständer
Sicherstellen, dass er reibungslos funktioniert.
Ggf. Drehpunkt schmieren.
6-28
Fahrgestellhalterungen
Sicherstellen, dass alle Muttern und Schrauben richtig festgezogen sind.
Ggf. festziehen.
Instrumente, Lichter, Signale
und Schalter
Funktion prüfen.
Korrigieren, falls nötig.
Seitenständerschalter
Funktion des Zündunterbrechungs- und Anlasssperrschaltersystems kontrollie-
ren.
Arbeitet das System nicht korrekt, das Fahrzeug von einer Yamaha-Fachwerkstatt
überprüfen lassen.
3-32
PRÜFPUNKT KONTROLLEN SEITE
U2S3G3G0.book Page 3 Tuesday, September 13, 2011 10:46 AM
WICHTIGE FAHR- UND BEDIENUNGSHINWEISE
5-1
5
GAU15951
Lesen Sie die Bedienungsanleitung sorgfäl-
tig durch, um sich mit allen Bedienungsele-
menten vertraut zu machen. Falls Sie ein
Bedienungselement oder eine Funktion
nicht verstehen, wenden Sie sich bitte an Ih-
ren Yamaha-Händler.
WARNUNG
GWA10271
Wenn Sie sich nicht mit den Bedie-
nungselementen vertraut machen, kann
es zum Verlust der Kontrolle kommen
und zu Unfällen oder Verletzungen in
Folge davon.
GAU48710
HINWEIS
Zur Ausstattung dieses Modell gehören:
ein Neigungswinkelsensor, um den
Motor bei einem Sturz auszuschalten.
In diesem Fall zeigt die Multifunktions-
anzeige den Fehlercode 30 an, dies ist
jedoch keine Fehlfunktion. Den
Schlüssel auf “OFF” und danach auf
“ON” drehen, um den Fehlercode zu
löschen. Anderenfalls startet der Mo-
tor nicht, selbst wenn der Motor bei
Drücken des Starterschalters angelas-
sen wird.
ein automatisches Motorstopp-Sys-
tem. Der Motor schaltet sich automa-
tisch aus, wenn er 20 Minuten im Leer-
lauf laufen gelassen wird. Drücken
Sie, wenn der Motor sich ausschaltet,
einfach den Starterschalter, um den
Motor neu zu starten.
GAU51690
Motor anlassen
Da das Fahrzeug mit einem Zündunterbre-
chungs- und Anlasssperrschalter-System
ausgerüstet ist, kann der Motor nur gestar-
tet werden, wenn eine der folgenden Bedin-
gungen erfüllt ist:
Das Getriebe befindet sich in der Leer-
laufstellung.
Wenn ein Gang eingelegt ist, muss der
Seitenständer hochgeklappt und der
Kupplungshebel gezogen sein.
Weitere Informationen siehe Seite
3-33.
1. Den Zündschlüssel auf “ON” drehen
und sicherstellen, dass der Motor-
stoppschalter auf “ ” gestellt ist.
Die folgenden Warn- und Anzeige-
leuchten sollten einige Sekunden lang
aufleuchten und dann erlöschen.
Ölstand-Warnleuchte
Reserve-Warnleuchte
Kühlflüssigkeitstemperatur-
Warnleuchte
Motorstörungs-Warnleuchte
Schaltzeitpunkt-Anzeigeleuchte
Anzeigeleuchte des Wegfahr-
sperren-Systems
U2S3G3G0.book Page 1 Tuesday, September 13, 2011 10:46 AM
WICHTIGE FAHR- UND BEDIENUNGSHINWEISE
5-2
5
ACHTUNG
GCA17670
Leuchten die oben genannten Warn-
leuchten oder die Anzeigeleuchte nicht
auf, wenn der Schlüssel in die Stellung
“ON” gedreht wird, oder erlischt eine
Warn- oder Anzeigeleuchte nicht, siehe
Seite 3-4 für die Stromkreisprüfung der
entsprechenden Warn- und Anzeige-
leuchte.
Die ABS-Warnleuchte sollte aufleuch-
ten, wenn das Zündschloss auf “ON”
gestellt wird, und dann erlöschen, so-
bald eine Geschwindigkeit von 10
km/h (6 mi/h) oder mehr erreicht ist.
ACHTUNG
GCA17680
Wenn die ABS-Warnleuchte nicht wie
oben beschrieben aufleuchtet und dann
erlischt, siehe Seite 3-4 für die Strom-
kreisprüfung der Anzeigeleuchte.
2. Das Getriebe in die Leerlaufstellung
schalten. Die Leerlauf-Kontrollleuchte
sollte aufleuchten. Ist das nicht der
Fall, den Stromkreis von einer
Yamaha-Fachwerkstatt überprüfen
lassen.
3. Den Starterschalter drücken, um den
Motor anzulassen.
Falls der Motor nicht sofort anspringt,
den Starterschalter loslassen und eini-
ge Sekunden bis zum nächsten Start-
versuch warten. Jeder Anlassversuch
sollte so kurz wie möglich sein, um die
Batterie zu schonen. Drehen Sie den
Motor pro Anlassversuch nicht länger
als 10 Sekunden durch.
ACHTUNG
GCA11042
Zur Schonung des Motors niemals mit
kaltem Motor stark beschleunigen!
GAU16671
Schalten
Durch Einlegen der entsprechenden Gänge
kann die Motorleistung beim Anfahren, Be-
schleunigen und Bergauffahren optimal ge-
nutzt werden.
Die Abbildung zeigt die Lage der Gänge.
HINWEIS
Um das Getriebe in den Leerlauf zu schal-
ten, den Fußschalthebel mehrmals ganz hi-
nunterdrücken, bis das Ende des Schaltwe-
ges erreicht ist, und dann den
Fußschalthebel leicht hochziehen.
1. Fußschalthebel
2. Neutralstellung
1
2
2
3
4
5
N
1
U2S3G3G0.book Page 2 Tuesday, September 13, 2011 10:46 AM
WICHTIGE FAHR- UND BEDIENUNGSHINWEISE
5-3
5
ACHTUNG
GCA10260
Auch wenn das Getriebe im Leer-
lauf ist, das Motorrad nicht über ei-
nen längeren Zeitraum mit ausge-
schaltetem Motor im Leerlauf laufen
lassen und das Motorrad nicht über
lange Strecken schieben. Das Ge-
triebe wird nur ausreichend ge-
schmiert, wenn der Motor läuft. Un-
zureichende Schmierung kann das
Getriebe beschädigen.
Zum Schalten stets die Kupplung
betätigen. Motor, Getriebe und
Kraftübertragung sind nicht auf die
Belastungen des Schaltens ohne
Kupplungsbetätigung ausgelegt
und könnten dadurch beschädigt
werden.
GAU16810
Tipps zum Kraftstoffsparen
Der Kraftstoffverbrauch des Motors kann
durch die Fahrweise stark beeinflusst wer-
den. Folgende Ratschläge helfen, unnöti-
gen Benzinverbrauch zu vermeiden:
Beim Beschleunigen früh in den
nächsten Gang schalten und hohe
Drehzahlen vermeiden.
Zwischengas beim Herunterschalten
und unnötig hohe Drehzahlen ohne
Last vermeiden.
Bei längeren Standzeiten in Staus, vor
Ampeln oder Bahnschranken den Mo-
tor am besten abschalten.
GAU16841
Einfahrvorschriften
Die ersten 1600 km (1000 mi) sind aus-
schlaggebend für die Leistung und Lebens-
dauer des neuen Motors. Darum sollten die
nachfolgenden Anweisungen sorgfältig ge-
lesen und genau beachtet werden.
Der Motor ist fabrikneu und darf während
der ersten 1600 km (1000 mi) nicht zu stark
beansprucht werden. Die verschiedenen
Teile des Motors spielen sich selbst in das
richtige Betriebsspiel ein. Hohe Drehzah-
len, längeres Vollgasfahren und andere Be-
lastungen, die den Motor stark erhitzen,
sind während dieser Periode zu vermeiden.
GAU17123
0–1000 km (0–600 mi)
Dauerdrehzahlen über 4800 U/min vermei-
den. ACHTUNG: Nach 1000 km (600 mi)
müssen das Motoröl und das Achsge-
triebeöl sowie die Ölfilterpatrone bzw.
der Filtereinsatz gewechselt werden.
[GCA10332]
1000–1600 km (600–1000 mi)
Dauerdrehzahlen über 5700 U/min vermei-
den.
U2S3G3G0.book Page 3 Tuesday, September 13, 2011 10:46 AM
WICHTIGE FAHR- UND BEDIENUNGSHINWEISE
5-4
5
Nach 1600 km (1000 mi)
Das Fahrzeug kann jetzt voll ausgefahren
werden.
ACHTUNG
GCA10310
Drehzahlen im roten Bereich grund-
sätzlich vermeiden.
Bei Motorstörungen während der
Einfahrzeit das Fahrzeug sofort von
einer Yamaha-Fachwerkstatt über-
prüfen lassen.
GAU17213
Parken
Zum Parken den Motor abstellen und dann
den Zündschlüssel abziehen.
WARNUNG
GWA10311
Motor und Auspuffanlage können
sehr heiß werden. Deshalb so par-
ken, dass Kinder oder Fußgänger
die heißen Teile nicht versehentlich
berühren und sich verbrennen kön-
nen.
Das Fahrzeug nicht auf abschüssi-
gem oder weichem Untergrund ab-
stellen, damit es nicht umfallen
kann. Sonst besteht durch austre-
tenden Kraftstoff erhöhte Brandge-
fahr.
Nicht in der Nähe von Gras oder an-
deren leicht brennbaren Stoffen
parken, die in Brand geraten kön-
nen.
U2S3G3G0.book Page 4 Tuesday, September 13, 2011 10:46 AM
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND EINSTELLUNG
6-1
6
GAU17244
Regelmäßige Inspektionen, Einstellungen
und Schmierung gewährleisten maximale
Fahrsicherheit und einen optimalen Zu-
stand Ihres Fahrzeugs. Der Fahrzeughal-
ter/Fahrer ist für die Sicherheit selbst ver-
antwortlich. Auf den folgenden Seiten
werden die wichtigsten Inspektionspunkte,
Einstellungen und Schmierstellen des Fahr-
zeugs angegeben und erläutert.
Die in den Wartungstabellen empfohlenen
Zeitabstände sollten lediglich als Richtwerte
für den Normalbetrieb angesehen werden.
Je nach Wetterbedingungen, Gelände, ge-
ographischem Einsatzort und persönlicher
Fahrweise müssen die Wartungsintervalle
möglicherweise verkürzt werden.
WARNUNG
GWA10321
Ohne die richtige Wartung des Fahr-
zeugs oder durch falsch ausgeführte
Wartungsarbeiten erhöht sich die Ge-
fahr von Verletzungen, auch mit Todes-
folge, während der Wartung und der Be-
nutzung des Fahrzeugs. Wenn Sie nicht
mit der Fahrzeugwartung vertraut sind,
beauftragen Sie einen Yamaha-Händler
mit der Wartung.
WARNUNG
GWA15122
Schalten Sie, wenn keine anderslauten-
den Anweisungen angegeben sind, den
Motor zur Durchführung von Wartungs-
arbeiten aus.
Ein laufender Motor hat bewegliche
Teile, die Körperteile oder Kleidung
erfassen und mitreißen können
oder elektrische Teile, die Strom-
schläge oder Brand verursachen
können.
Ein während Wartungsarbeiten lau-
fender Motor kann Augenverletzun-
gen, Verbrennungen, Feuer oder
Kohlenmonoxid-Vergiftungen ver-
ursachen – möglicherweise mit To-
desfolge. Weitere Informationen zu
Kohlenmonoxid siehe Seite 1-2.
WARNUNG
GWA15460
Bremsscheiben, Bremssättel, Brem-
strommeln und Beläge können während
ihres Einsatzes sehr heiß werden. Las-
sen Sie, um mögliche Verbrennungen zu
vermeiden, die Komponenten der
Bremsanlage erst abkühlen, bevor Sie
sie berühren.
GAU17302
Das Abgaskontrollsystem sorgt nicht nur für
sauberere Luft, sondern ist auch unerläss-
lich für den ordnungsgemäßen Betrieb des
Motors und die Erzielung der maximalen
Leistung. In den folgenden Wartungstabel-
len sind die Servicearbeiten am Abgaskon-
trollsystem separat gruppiert. Diese Ser-
vicearbeiten erfordern spezielle Daten,
Kenntnisse und Ausrüstung. Wartung, Aus-
tausch oder Reparatur von Abgaskontroll-
geräten und -systemen kann von jeder Re-
paraturwerkstatt oder von Fachleuten
vorgenommen werden, die die entspre-
chende Zulassung besitzen (falls zutref-
fend). Yamaha-Fachwerkstätten sind für die
Durchführung dieser speziellen Servicear-
beiten geschult und ausgerüstet.
U2S3G3G0.book Page 1 Tuesday, September 13, 2011 10:46 AM
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND EINSTELLUNG
6-2
6
GAU17341
Bordwerkzeug
Das Bordwerkzeug befindet sich hinter der
Abdeckung A. (Siehe Seite 6-8.)
Die in diesem Handbuch enthaltenen Infor-
mationen zur Wartung und das Bordwerk-
zeug sollen Ihnen bei der Durchführung von
vorbeugenden Wartungsarbeiten und klei-
neren Reparaturen behilflich sein. Gewisse
Arbeiten und Einstellungen erfordern je-
doch zusätzliches Werkzeug wie z. B. einen
Drehmomentschlüssel.
HINWEIS
Falls das für die Wartung notwendige Werk-
zeug nicht zur Verfügung steht und Ihnen
die Erfahrung für bestimmte Wartungsar-
beiten fehlt, lassen Sie die Wartungsarbei-
ten von einer Yamaha-Fachwerkstatt aus-
führen.
1. Bordwerkzeug
1
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REGELMÄSSIGE WARTUNG UND EINSTELLUNG
6-3
6
GAU46861
HINWEIS
Die Jahresinspektion kann ausbleiben, wenn stattdessen eine Inspektion, basierend auf den gefahrenen Kilometern bzw.
für UK den gefahrenen Meilen, durchgeführt wird.
Ab 50000 km (30000 mi) sind die Wartungsintervalle alle 10000 km (6000 mi) zu wiederholen.
Die mit einem Sternchen markierten Arbeiten erfordern Spezialwerkzeuge, besondere Daten und technische Fähigkeiten und sollten
daher von einer Yamaha-Fachwerkstatt ausgeführt werden.
GAU46910
Tabelle für regelmäßige Wartung des Abgas-Kontrollsystems
NR. PRÜFPUNKT
KONTROLLE ODER WARTUNGS-
ARBEIT
KILOMETERSTAND
JAHRES-
KONTROL-
LE
1000 km
(600 mi)
10000 km
(6000 mi)
20000 km
(12000 mi)
30000 km
(18000 mi)
40000 km
(24000 mi)
1 * Kraftstoffleitung
Kraftstoffschläuche auf Risse
oder Beschädigung kontrollieren.
√√√√√
2 * Zündkerzen
Zustand kontrollieren.
Reinigen.
√√
Ersetzen. √√
3 * Ventile
Ventilspiel kontrollieren.
Einstellen.
Alle 40000 km (24000 mi)
4 *
Kraftstoff-Einspritz-
system
Synchronisierung einstellen. √√√√√
5 *
Schalldämpfer und
Auspuffrohre
Die Schraubenklemmen auf guten
Sitz überprüfen.
√√√√√
6 * Luftansaugsystem
Das Luftunterbrechungsventil,
das Zungenventil und den
Schlauch auf Beschädigung kon-
trollieren.
Ggf. beschädigte Teile ersetzen.
√√√√√
U2S3G3G0.book Page 3 Tuesday, September 13, 2011 10:46 AM
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND EINSTELLUNG
6-4
6
GAU1770C
Allgemeine Wartungs- und Schmiertabelle
NR. PRÜFPUNKT
KONTROLLE ODER WARTUNGS-
ARBEIT
KILOMETERSTAND
JAHRES-
KONTROL-
LE
1000 km
(600 mi)
10000 km
(6000 mi)
20000 km
(12000 mi)
30000 km
(18000 mi)
40000 km
(24000 mi)
1 * Luftfiltereinsatz Ersetzen.
2 * Kupplung
Das Fahrzeug auf ordnungsge-
mäßen Betrieb, Flüssigkeitsstand
und auf Lecks überprüfen.
√√√√√
3 * Vorderradbremse
Das Fahrzeug auf ordnungsge-
mäßen Betrieb, Flüssigkeitsstand
und auf Lecks überprüfen.
√√√√√√
Scheibenbremsbeläge ersetzen. Bei Abnutzung bis zum Grenzwert
4 * Hinterradbremse
Das Fahrzeug auf ordnungsge-
mäßen Betrieb, Flüssigkeitsstand
und auf Lecks überprüfen.
√√√√√√
Scheibenbremsbeläge ersetzen. Bei Abnutzung bis zum Grenzwert
5 * Bremsschläuche
Auf Risse oder Beschädigung
kontrollieren.
Klemmen und richtigen Verlauf
überprüfen.
√√√√√
Ersetzen. Alle 4 Jahre
6 * Räder
Rundlauf prüfen und auf Beschä-
digung kontrollieren.
√√√√
7 * Reifen
Profiltiefe prüfen und auf Beschä-
digung kontrollieren.
Ersetzen, falls nötig.
Luftdruck kontrollieren.
Korrigieren, falls nötig.
√√√√√
8 * Radlager
Das Lager auf Lockerung oder
Beschädigung kontrollieren.
√√√√
U2S3G3G0.book Page 4 Tuesday, September 13, 2011 10:46 AM
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND EINSTELLUNG
6-5
6
9 * Schwinge
Funktion und auf übermäßiges
Spiel kontrollieren.
√√√√
Mit Lithiumseifenfett schmieren. Alle 50000 km (30000 mi)
10 * Lenkungslager
Das Spiel des Lagers kontrollie-
ren und die Lenkung auf Schwer-
gängigkeit prüfen.
√√√√√
Mit Lithiumseifenfett schmieren. Alle 50000 km (30000 mi)
11 *
Fahrgestellhalterun-
gen
Sicherstellen, dass alle Muttern
und Schrauben richtig festgezo-
gen sind.
√√√√√
12
Handbremshebe-
lumlenkwelle
Mit Silikonfett schmieren. √√√√√
13
Fußbremshebelum-
lenkwelle
Mit Lithiumseifenfett schmieren. √√√√√
14
Kupplungshebe-
lumlenkwelle
Mit Silikonfett schmieren. √√√√√
15
Fußschalthebelum-
lenkwelle
Mit Lithiumseifenfett schmieren. √√√√√
16 Seitenständer
Funktion prüfen.
Mit Lithiumseifenfett schmieren.
√√√√√
17 *
Seitenständerschal-
ter
Funktion prüfen. √√√√√√
18 * Teleskopgabel
Funktion prüfen und auf Öllecks
kontrollieren.
√√√√
19 * Federbein
Funktion prüfen und Stoßdämp-
fer auf Öllecks kontrollieren.
√√√√
NR. PRÜFPUNKT
KONTROLLE ODER WARTUNGS-
ARBEIT
KILOMETERSTAND
JAHRES-
KONTROL-
LE
1000 km
(600 mi)
10000 km
(6000 mi)
20000 km
(12000 mi)
30000 km
(18000 mi)
40000 km
(24000 mi)
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REGELMÄSSIGE WARTUNG UND EINSTELLUNG
6-6
6
20 *
Umlenkhebel der
hinteren Aufhän-
gung und Dreh-
punkte des Verbin-
dungsschenkels
Funktion prüfen. √√√√
21 Motoröl
Wechseln.
Den Ölstand kontrollieren und das
Fahrzeug auf Öllecks prüfen.
√√√√√√
22 Ölfilterpatrone Ersetzen. √√√
23 * Kühlsystem
Den Kühlflüssigkeitsstand kontrol-
lieren und das Fahrzeug auf Kühl-
flüssigkeitslecks prüfen.
√√√√√
Wechseln Sie die Kühlflüssigkeit
mit Kühlflüssigkeit mit Frost-
schutzmittel auf Äthylenglykolba-
sis aus.
Alle 3 Jahre
24 * EXUP-System
Funktion, Seilzugspiel und Positi-
on der Laufrolle kontrollieren.
√√√
25 Achsantriebsöl
Den Ölstand kontrollieren und das
Fahrzeug auf Öllecks prüfen.
√√
Wechseln. √√√
26 *
Vorderrad- und Hin-
terrad-Bremslicht-
schalter
Funktion prüfen. √√√√√√
27
Sich bewegende
Teile und Seilzüge
Schmieren. √√√√√
NR. PRÜFPUNKT
KONTROLLE ODER WARTUNGS-
ARBEIT
KILOMETERSTAND
JAHRES-
KONTROL-
LE
1000 km
(600 mi)
10000 km
(6000 mi)
20000 km
(12000 mi)
30000 km
(18000 mi)
40000 km
(24000 mi)
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REGELMÄSSIGE WARTUNG UND EINSTELLUNG
6-7
6
GAU36771
HINWEIS
Luftfilter
Der Luftfilter dieses Modells besitzt ein ölbeschichtetes Einweg-Papierelement, das nicht mit Druckluft gereinigt werden darf, um
Beschädigungen zu vermeiden.
Das Luftfilterelement muss häufiger ersetzt werden, wenn in ungewöhnlich feuchter oder staubiger Umgebung gefahren wird.
Wartung der hydraulischen Bremse und Kupplung
Regelmäßig den Brems- und Kupplungsflüssigkeitsstand prüfen, ggf. korrigieren.
Alle zwei Jahre die inneren Bestandteile des Hauptbremszylinders und Bremssattels, sowie die Kupplungsgeber- und Kupplungs-
nehmer-Zylinder ersetzen und die Brems- und Kupplungsflüssigkeit wechseln.
Brems- und Kupplungsschläuche bei Beschädigung oder Rissbildung, spätestens jedoch alle vier Jahre erneuern.
28 * Gasdrehgriff
Funktion prüfen.
Spiel des Gasdrehgriffs prüfen,
ggf. einstellen.
Seilzug- und Griffgehäuse
schmieren.
√√√√√
29 *
Lichter, Signale und
Schalter
Funktion prüfen.
Scheinwerferlichtkegel einstellen.
√√√√√√
NR. PRÜFPUNKT
KONTROLLE ODER WARTUNGS-
ARBEIT
KILOMETERSTAND
JAHRES-
KONTROL-
LE
1000 km
(600 mi)
10000 km
(6000 mi)
20000 km
(12000 mi)
30000 km
(18000 mi)
40000 km
(24000 mi)
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REGELMÄSSIGE WARTUNG UND EINSTELLUNG
6-8
6
GAU18722
Verkleidungsteile und Abde-
ckungen abnehmen und montie-
ren
Die abgebildeten Abdeckungen und Ver-
kleidungsteile müssen für manche in die-
sem Kapitel beschriebenen Wartungs- und
Reparaturarbeiten abgenommen werden.
Für die Demontage und Montage der ein-
zelnen Abdeckungen und Verkleidungsteile
sollte jeweils auf die nachfolgenden Ab-
schnitte zurückgegriffen werden.
GAU46430
Verkleidungsteil A
Verkleidungsteil abnehmen
1. Den Fahrersitz abnehmen. (Siehe Sei-
te 3-26.)
2. Die Abdeckung C abnehmen. (Siehe
Seite 6-9.)
3. Das Verkleidungsteil losschrauben
und dann abziehen.
Verkleidungsteil montieren
1. Das Verkleidungsteil in die ursprüngli-
che Lage bringen und dann fest-
schrauben.
2. Die Abdeckung montieren.
3. Den Fahrersitz montieren.
1. Verkleidungsteil A
2. Abdeckung A
1
2
1. Abdeckung B
2. Abdeckung C
1
2
1. Schraube
1
1
1
1
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REGELMÄSSIGE WARTUNG UND EINSTELLUNG
6-9
6
GAU46471
Abdeckung A
Abdeckung abnehmen
1. Den Schlüssel in das Schloss stecken
und 1/4 Drehung im Uhrzeigersinn
drehen.
2. Die Abdeckung nach außen ziehen.
Abdeckung montieren
1. Die Abdeckung in die ursprüngliche
Lage bringen.
2. Den Schlüssel gegen den Uhrzeiger-
sinn in die Ausgangsstellung (Verrie-
gelungsstellung) drehen und dann ab-
ziehen.
Abdeckung B
Abdeckung abnehmen
1. Die Schraube entfernen.
2. Die Abdeckung nach außen ziehen.
Abdeckung montieren
Die Abdeckung in die ursprüngliche Lage
bringen und dann festschrauben.
1. Aufschließen.
2. Abdeckung A
2
1
1. Schraube
2. Abdeckung B
1
2
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REGELMÄSSIGE WARTUNG UND EINSTELLUNG
6-10
6
Abdeckung C
Abdeckung abnehmen
1. Die Schraube entfernen.
2. Die Abdeckung nach oben ziehen.
Abdeckung montieren
Die Abdeckung in die ursprüngliche Lage
bringen und dann festschrauben.
GAU46680
Zündkerzen prüfen
Die Zündkerzen sind wichtige Bestandteile
des Motors und sollten regelmäßig kontrol-
liert werden, vorzugsweise durch eine
Yamaha-Fachwerkstatt. Da Verbrennungs-
wärme und Ablagerungen die Funktions-
tüchtigkeit der Kerzen im Laufe der Zeit ver-
mindern, müssen die Zündkerzen in den
empfohlenen Abständen gemäß Wartungs-
und Schmiertabelle herausgenommen und
geprüft werden. Der Zustand der Zündker-
zen erlaubt Rückschlüsse auf den Zustand
des Motors.
Der die Mittelelektrode umgebende Porzel-
lanisolator (Isolatorfuß) der Zündkerzen ist
bei normaler Fahrweise rehbraun. Alle im
Motor eingebauten Zündkerzen sollten die
gleiche Verfärbung aufweisen. Weisen ein-
zelne oder sämtliche Zündkerzen eine stark
abweichende Färbung auf, könnte der Mo-
tor nicht ordnungsgemäß arbeiten. Versu-
chen Sie nicht, derartige Probleme selbst
zu diagnostizieren. Lassen Sie stattdessen
das Fahrzeug von einer Yamaha-Fach-
werkstatt prüfen.
Bei fortgeschrittenem Abbrand der Mittele-
lektroden oder übermäßigen Ölkohleabla-
gerungen die Zündkerzen durch neue er-
setzen.
Vor dem Einschrauben einer Zündkerze
stets den Zündkerzen-Elektrodenabstand
mit einer Fühlerlehre messen und, wenn
nicht nach Vorgabe, die Zündkerze erneu-
ern.
Die Sitzfläche der Kerzendichtung reinigen;
Schmutz und Fremdkörper vom Gewinde
abwischen.
1. Abdeckung C
2. Schraube
1
2
Empfohlene Zündkerze:
NGK/CR9EIA
DENSO/IU27D
1. Zündkerzen-Elektrodenabstand
Zündkerzen-Elektrodenabstand:
0.8–0.9 mm (0.031–0.035 in)
Anzugsmoment:
Zündkerze:
13 Nm (1.3 m·kgf, 9.4 ft·lbf)
1
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REGELMÄSSIGE WARTUNG UND EINSTELLUNG
6-11
6
HINWEIS
Steht beim Einbau einer Zündkerze kein
Drehmomentschlüssel zur Verfügung, lässt
sich das vorgeschriebene Anzugsmoment
annähernd erreichen, wenn die Zündkerze
handfest eingedreht und anschließend
noch um 1/4–1/2 Drehung weiter festgezo-
gen wird. Das Anzugsmoment sollte jedoch
möglichst bald mit einem Drehmoment-
schlüssel nach Vorschrift korrigiert werden.
ACHTUNG
GCA10840
Zum Ausbauen des Zündkerzensteckers
keine Werkzeuge verwenden, andern-
falls könnte der Zündspulenstecker be-
schädigt werden. Der Zündkerzenste-
cker ist mit einer Gummidichtung
versehen und sitzt deshalb fest auf. Um
den Zündkerzenstecker auszubauen, ihn
einfach vor- und zurückdrehen, während
Sie ihn herausziehen; um ihn einzubau-
en, wird er vor- und zurückgedreht, wäh-
rend Sie ihn hineindrücken.
GAU19908
Motoröl und Ölfilterpatrone
Der Motorölstand sollte vor jeder Fahrt ge-
prüft werden. Außerdem müssen in den
empfohlenen Abständen gemäß Wartungs-
und Schmiertabelle das Motoröl und die Öl-
filterpatrone gewechselt werden.
Ölstand prüfen
1. Das Fahrzeug auf einem ebenen Un-
tergrund abstellen und in gerader Stel-
lung halten. Selbst geringfügige Nei-
gung zur Seite kann bereits zu einem
falschen Messergebnis führen.
2. Den Motor anlassen, einige Minuten
lang warmlaufen lassen und dann aus-
schalten.
3. Einige Minuten warten, damit sich das
Öl setzen kann. Dann den Ölstand
durch das Schauglas rechts unten am
Kurbelgehäuse ablesen.
HINWEIS
Der Ölstand sollte sich zwischen der Mini-
mal- und Maximalstand-Markierung befin-
den.
4. Falls der Ölstand unter der Minimal-
stand-Markierung liegt, Öl der empfoh-
lenen Sorte bis zum vorgeschriebenen
Stand nachfüllen.
Öl wechseln (mit/ohne Filterwechsel)
1. Das Fahrzeug auf ebenen Untergrund
stellen.
2. Den Motor anlassen, einige Minuten
lang warmlaufen lassen und dann aus-
schalten.
3. Ein Ölauffanggefäß unter den Motor
stellen, um das Altöl aufzufangen.
1. Prüffenster für den Motorölstand
2. Maximalstand-Markierung
3. Minimalstand-Markierung
2
3
1
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REGELMÄSSIGE WARTUNG UND EINSTELLUNG
6-12
6
4. Den Einfüllschraubverschluss und die
Motoröl-Ablassschraube mit ihrer
Dichtung herausdrehen, um das Mo-
toröl aus dem Kurbelgehäuse abzulas-
sen.
HINWEIS
Die Schritte 5–7 nur ausführen, wenn die
Ölfilterpatrone erneuert wird.
5. Die Ölfilterpatrone mit einem Ölfilter-
schlüssel abschrauben.
HINWEIS
Ölfilterschlüssel sind beim Yamaha-Händ-
ler erhältlich.
6. Den O-Ring der neuen Ölfilterpatrone
mit sauberem Motoröl benetzen.
HINWEIS
Sicherstellen, dass der O-Ring korrekt sitzt.
7. Die neue Ölfilterpatrone mit einem Öl-
filterschlüssel einbauen und sie dann
mit einem Drehmomentschlüssel wie
vorgeschrieben festziehen.
1. Motoröl-Einfüllschraubverschluss
1. Motoröl-Ablassschraube
2. Dichtung
1
21
1. Ölfilterschlüssel
2. Ölfilterpatrone
1
2
1. O-Ring
1. Drehmomentschlüssel
1
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REGELMÄSSIGE WARTUNG UND EINSTELLUNG
6-13
6
8. Die Motoröl-Ablassschraube mit einer
neuen Dichtung einschrauben und an-
schließend vorschriftsmäßig festzie-
hen.
9. Die vorgeschriebene Menge des emp-
fohlenen Öls nachfüllen und dann den
Einfüllschraubverschluss fest zudre-
hen.
HINWEIS
Verschüttetes Öl auf allen Motorteilen abwi-
schen, nachdem der Motor und die Auspuff-
anlage abgekühlt sind.
ACHTUNG
GCA11620
Um ein Durchrutschen der Kupp-
lung zu vermeiden (da das Motoröl
auch die Kupplung schmiert), mi-
schen Sie keine chemischen Zusät-
ze bei. Verwenden Sie keine Öle mit
Diesel-Spezifikation “CD” oder Öle
von höherer Qualität als vorge-
schrieben. Auch keine Öle der Klas-
se “ENERGY CONSERVING II” oder
höher verwenden.
Darauf achten, dass keine Fremd-
körper in das Kurbelgehäuse ein-
dringen.
10. Den Motor anlassen und einige Minu-
ten lang im Leerlaufbetrieb auf Öllecks
überprüfen. Tritt irgendwo Öl aus, den
Motor sofort ausschalten und die Ur-
sache feststellen.
HINWEIS
Bei korrektem Ölstand darf die Ölstand-
Warnleuchte nach dem Anlassen des Mo-
tors nicht mehr leuchten.
ACHTUNG
GCA10401
Flackert die Ölstand-Warnleuchte oder
bleibt sie an, obwohl der Ölstand korrekt
ist, sofort den Motor ausschalten und
das Fahrzeug von einer Yamaha-Fach-
werkstatt überprüfen lassen.
11. Den Motor ausschalten, einige Minu-
ten warten, damit sich das Öl setzen
kann und dann den Ölstand prüfen
und ggf. Öl nachfüllen.
Anzugsmoment:
Ölfilterpatrone:
17 Nm (1.7 m·kgf, 12 ft·lbf)
Anzugsmoment:
Motoröl-Ablassschraube:
43 Nm (4.3 m·kgf, 31 ft·lbf)
Empfohlene Ölsorte:
Siehe Seite 8-1.
Füllmenge:
Ohne Wechsel der Ölfilterpatrone:
4.30 L (4.55 US qt, 3.78 Imp.qt)
Mit Wechsel der Ölfilterpatrone:
4.70 L (4.97 US qt, 4.14 Imp.qt)
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REGELMÄSSIGE WARTUNG UND EINSTELLUNG
6-14
6
GAU46577
Achsantriebsöl
Das Achsantriebsgehäuse muss vor jeder
Fahrt auf Öllecks geprüft werden. Treten
Lecks auf, das Fahrzeug von einer
Yamaha-Fachwerkstatt überprüfen und re-
parieren lassen. Außerdem muss in den
vorgeschriebenen Abständen gemäß War-
tungs- und Schmiertabelle das Achsan-
triebsöl geprüft und gewechselt werden.
WARNUNG
GWA10370
Darauf achten, dass keine Fremd-
körper in das Achsantriebsgehäuse
eindringen.
Darauf achten, dass kein Öl auf Rä-
der und Reifen gerät.
Achsantriebsölstand prüfen
1. Das Fahrzeug auf einem ebenen Un-
tergrund abstellen und in gerader Stel-
lung halten.
HINWEIS
Sicherstellen, dass das Fahrzeug bei der
Kontrolle des Ölstands vollständig gerade
steht.
2. Die Achsantriebsöl-Prüfschraube mit
ihrer Dichtung herausdrehen und kon-
trollieren, dass Öl herausfließt.
3. Wenn kein Öl ausfließt, den Entlüf-
tungsdeckel des Achsantriebsgehäu-
ses mit Schraube und Unterlegschei-
be entfernen und dann die
Öleinfüllschraube des Achsgetriebes
mit ihrer Dichtung herausnehmen.
4. Die Dichtungen auf Beschädigung
überprüfen und notfalls erneuern.
5. Öl des empfohlenen Typs in die Achs-
antriebsöl-Einfüllöffnung nachfüllen,
bis es aus der Bohrung der Öl-Prüf-
schraube herausfließt.
6. Die Öl-Prüfschraube, den Einfüll-
schraubverschluss und ihre Dichtun-
gen einsetzen, dann die Schrauben
vorschriftsmäßig festziehen.
1. Achsantriebsöl-Prüfschraube
2. Dichtung
1 2
1. Achsantriebsgehäuse-Entlüftungsdeckel-
schraube
2. Unterlegscheibe
3. Achsantriebsgehäuse-Entlüftungsdeckel
4. Achsantriebsöl-Einfüllschraubverschluss
5. Dichtung
3
2
1
4
5
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REGELMÄSSIGE WARTUNG UND EINSTELLUNG
6-15
6
7. Den Entlüftungsdeckel des Achsan-
triebsgehäuses mit Schraube und Un-
terlegscheibe montieren und die
Schraube vorschriftsmäßig festziehen.
Achsantriebsöl wechseln
1. Das Fahrzeug auf ebenen Untergrund
stellen.
2. Ein Ölauffanggefäß unter das Achsan-
triebsgehäuse stellen, um das Altöl
aufzufangen.
3. Den Entlüftungsdeckel des Achsan-
triebsgehäuses nach Entfernen der
Schraube und Unterlegscheibe ab-
nehmen.
4. Den Achsantriebsöl-Einfüllschraub-
verschluss und die Achsantriebsöl-Ab-
lassschraube mit ihren Dichtungen he-
rausdrehen, um das Achsantriebsöl
ablassen.
5. Die Ablassschraube mit einer neuen
Dichtung einschrauben und anschlie-
ßend vorschriftsmäßig festziehen.
6. Die Achsantriebsöl-Prüfschraube mit
ihrer Dichtung herausdrehen.
Anzugsmomente:
Achsantriebsöl-Prüfschraube:
10 Nm (1.0 m·kgf, 7.2 ft·lbf)
Achsantriebsöl-Einfüllschraubver-
schluss:
23 Nm (2.3 m·kgf, 17 ft·lbf)
Anzugsmoment:
Achsantriebsgehäuse-Entlüftungs-
deckelschraube:
10 Nm (1.0 m·kgf, 7.2 ft·lbf)
1. Achsantriebsgehäuse-Entlüftungsdeckel-
schraube
2. Unterlegscheibe
3. Achsantriebsgehäuse-Entlüftungsdeckel
4. Achsantriebsöl-Einfüllschraubverschluss
5. Dichtung
3
2
1
4
5
1. Achsantriebsöl-Ablassschraube
2. Dichtung
Anzugsmoment:
Achsantriebsöl-Ablassschraube:
23 Nm (2.3 m·kgf, 17 ft·lbf)
21
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REGELMÄSSIGE WARTUNG UND EINSTELLUNG
6-16
6
7. Die Dichtung der Öl-Prüfschraube und
die Dichtung des Einfüllschraubver-
schlusses auf Beschädigung überprü-
fen und ggf. erneuern.
8. Achsantriebsöl der empfohlenen Sorte
nachfüllen, bis es aus der Bohrung der
Öl-Prüfschraube herausfließt.
9. Die Öl-Prüfschraube, den Einfüll-
schraubverschluss und ihre Dichtun-
gen einsetzen, dann die Schrauben
vorschriftsmäßig festziehen.
10. Den Entlüftungsdeckel des Achsan-
triebsgehäuses mit Schraube und Un-
terlegscheibe montieren und die
Schraube vorschriftsmäßig festziehen.
11. Das Achsantriebsgehäuse auf Öllecks
prüfen. Tritt irgendwo Öl aus, die Ursa-
che feststellen.
GAU20070
Kühlflüssigkeit
Der Kühlflüssigkeitsstand sollte vor Fahrt-
beginn geprüft werden. Außerdem muss
die Kühlflüssigkeit in den empfohlenen Ab-
ständen, gemäß Wartungs- und Schmierta-
belle, gewechselt werden.
GAU46691
Kühlflüssigkeitsstand prüfen
1. Das Fahrzeug auf einem ebenen Un-
tergrund abstellen und in gerader Stel-
lung halten.
HINWEIS
Da der Stand der Kühlflüssigkeit sich
mit der Motortemperatur verändert,
sollte er bei kaltem Motor geprüft wer-
den.
Sicherstellen, dass das Fahrzeug bei
der Kontrolle des Kühlmittelstands
vollständig gerade steht. Selbst ge-
ringfügige Neigung zur Seite kann be-
reits zu einem falschen Messergebnis
führen.
2. Den Stand der Kühlflüssigkeit im Aus-
gleichsbehälter überprüfen.
1. Achsantriebsöl-Prüfschraube
2. Dichtung
Empfohlene Ölsorte:
Yamaha Original-Kardangetriebeöl
SAE 80 API GL-5
Füllmenge:
0.30 L (0.32 US qt, 0.26 Imp.qt)
1 2
Anzugsmomente:
Achsantriebsöl-Prüfschraube:
10 Nm (1.0 m·kgf, 7.2 ft·lbf)
Achsantriebsöl-Einfüllschraubver-
schluss:
23 Nm (2.3 m·kgf, 17 ft·lbf)
Anzugsmoment:
Achsantriebsgehäuse-Entlüftungs-
deckelschraube:
10 Nm (1.0 m·kgf, 7.2 ft·lbf)
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REGELMÄSSIGE WARTUNG UND EINSTELLUNG
6-17
6
HINWEIS
Der Kühlflüssigkeitsstand sollte sich zwi-
schen der Minimal- und Maximalstand-Mar-
kierung befinden.
3. Befindet sich der Kühlflüssigkeitsstand
an oder unterhalb der Minimalstand-
Markierung, den Schutz des Aus-
gleichsbehälterdeckels abschrauben
und den Deckel abnehmen.
4. Kühlflüssigkeit bis zur Maximalstand-
Markierung hinzufügen und dann den
Ausgleichsbehälterdeckel anbringen.
WARNUNG! Nur den Kühlflüssig-
keits-Ausgleichsbehälterdeckel öff-
nen. Niemals versuchen, den Küh-
ler-Verschlussdeckel bei heißem
Motor abzunehmen.
[GWA15161]
ACHTUNG: Wenn keine Kühlflüs-
sigkeit zur Verfügung steht, kann
stattdessen destilliertes Wasser
oder weiches Leitungswasser be-
nutzt werden. Kein hartes Wasser
oder Salzwasser verwenden, da
dies dem Motor schadet. Wenn
Wasser anstelle von Kühlflüssig-
keit verwendet wurde, tauschen Sie
es so schnell wie möglich durch
Kühlflüssigkeit aus, da sonst das
Kühlsystem nicht gegen Frost und
Korrosion geschützt ist. Wenn der
Kühlflüssigkeit Wasser hinzugefügt
wurde, den Frostschutzmittelgehalt
der Kühlflüssigkeit so bald wie
möglich von einer Yamaha-Fach-
werkstatt überprüfen lassen, da
sonst die Wirksamkeit des Kühlmit-
tels reduziert wird.
[GCA10472]
5. Den Schutz des Ausgleichsbehälter-
deckels festschrauben.
GAU46423
Kühlflüssigkeit wechseln
1. Das Fahrzeug auf einem ebenen Un-
tergrund abstellen und ggf. den Motor
abkühlen lassen.
2. Das Verkleidungsteil A abnehmen.
(Siehe Seite 6-8.)
3. Den Lufteinlasskanal abschrauben.
4. Ein Auffanggefäß unter den Motor
stellen, um die alte Kühlflüssigkeit auf-
zufangen.
5. Den Kühlerverschlussdeckel abneh-
men. WARNUNG! Niemals versu-
chen, den Kühler-Verschlussdeckel
bei heißem Motor abzunehmen.
[GWA10381]
1. Kühlflüssigkeits-Ausgleichsbehälterdeckel
2. Schutz des Ausgleichsbehälterdeckels
3. Schraube
4. Maximalstand-Markierung
5. Minimalstand-Markierung
2
1
5
4
3
Fassungsvermögen des Kühlflüs-
sigkeits-Ausgleichsbehälters (bis
zur Maximalstand-Markierung):
0.27 L (0.29 US qt, 0.24 Imp.qt)
1. Schraube
2. Lufteinlasskanal
1
1
2
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REGELMÄSSIGE WARTUNG UND EINSTELLUNG
6-18
6
6. Die Abdeckung des Kühlflüssigkeits-
Ausgleichsbehälters und den Kühlflüs-
sigkeits-Ausgleichsbehälter abschrau-
ben.
7. Den Schutz des Ausgleichsbehälter-
deckels abschrauben und den Deckel
abnehmen.
8. Die Kühlflüssigkeit aus dem Aus-
gleichsbehälter ablassen; dazu den
Behälter umstülpen.
9. Die Abdeckung des Kühlflüssigkeits-
Ausgleichsbehälters und den Behälter
in ihre ursprüngliche Lage bringen und
dann festschrauben.
10. Die Ablassschraube mit ihrem O-Ring
herausdrehen und die Kühlflüssigkeit
ablassen.
11. Nach dem Ablassen der Kühlflüssig-
keit das Kühlsystem gründlich mit sau-
berem Leitungswasser spülen.
12. Die Flüssigkeits-Ablassschraube und
ihren neuen O-Ring einsetzen.
13. Das Fahrzeug aufrecht stellen und
dann die vorgeschriebene Menge der
empfohlenen Kühlflüssigkeit in Kühler
und Ausgleichsbehälter einfüllen.
ACHTUNG: Wenn das Fahrzeug
beim Auffüllen des Kühlers mit
Kühlflüssigkeit nicht aufrecht steht,
kann Luft in das Kühlsystem gelan-
gen.
[GCA16540]
1. Kühlerverschlussdeckel
1
1. Schraube
2. Kühlflüssigkeits-Ausgleichsbehälterdeckel
3. Schutz des Ausgleichsbehälterdeckels
4. Kühlflüssigkeits-Ausgleichsbehälterabde-
ckung
5. Kühlflüssigkeits-Ausgleichsbehälter
4
5
1
2
3
1
1. Kühlflüssigkeits-Ablassschraube
2. O-Ring
1
2
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REGELMÄSSIGE WARTUNG UND EINSTELLUNG
6-19
6
14. Den Ausgleichsbehälterdeckel mon-
tieren und dann den Schutz des Aus-
gleichbehälterdeckels festschrauben.
15. Den Kühlerverschlussdeckel anbrin-
gen.
16. Den Motor anlassen, einige Minuten
lang im Leerlauf laufen lassen und
dann abstellen.
17. Den Kühlerverschlussdeckel abneh-
men und den Kühlflüssigkeitsstand im
Kühler überprüfen. Falls erforderlich,
ausreichend Kühlflüssigkeit bis zum
oberen Rand des Kühlers nachfüllen
und dann den Kühlerverschlussdeckel
wieder aufsetzen.
18. Den Stand der Kühlflüssigkeit im Aus-
gleichsbehälter überprüfen. Falls er-
forderlich, den Schutz des Ausgleichs-
behälterdeckels und den Deckel
abnehmen, Kühlflüssigkeit bis zur Ma-
ximalstand-Markierung nachfüllen und
dann den Deckel wieder aufsetzen
und den Deckelschutz festschrauben.
19. Den Motor anlassen und das Fahr-
zeug auf Kühlflüssigkeitslecks über-
prüfen. Treten Lecks auf, das Kühlsys-
tem von einer Yamaha-Fachwerkstatt
überprüfen lassen.
20. Den Lufteinlasskanal montieren und
festschrauben.
21. Das Verkleidungsteil montieren.
GAU36764
Luftfiltereinsatz
Der Luftfiltereinsatz sollte in den empfohle-
nen Abständen gemäß Wartungs- und
Schmiertabelle ersetzt werden. Den Luftfil-
tereinsatz durch einen Yamaha-Händler er-
setzen lassen.
Mischungsverhältnis Frostschutz-
mittel/Wasser:
1:1
Empfohlenes Frostschutzmittel:
Hochwertiges Frostschutzmittel auf
Äthylenglykolbasis mit Korrosions-
schutz-Additiv für Aluminiummoto-
ren
Füllmenge:
Fassungsvermögen des Kühlers
(einschließlich aller Kanäle):
3.75 L (3.96 US qt, 3.30 Imp.qt)
Fassungsvermögen des Kühlflüssig-
keits-Ausgleichsbehälters (bis zur
Maximalstand-Markierung):
0.27 L (0.29 US qt, 0.24 Imp.qt)
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REGELMÄSSIGE WARTUNG UND EINSTELLUNG
6-20
6
GAU44734
Leerlaufdrehzahl prüfen
Prüfen Sie die Leerlaufdrehzahl des Motors
und lassen Sie sie, falls erforderlich, von ei-
ner Yamaha-Fachwerkstatt korrigieren.
GAU21384
Spiel des Gasdrehgriffs prüfen
Das Spiel des Gasdrehgriffs sollte am inne-
ren Rand des Gasdrehgriffs 3.0–5.0 mm
(0.12–0.20 in) betragen. Das Spiel des
Gasdrehgriffs regelmäßig prüfen und ggf.
von einer Yamaha-Fachwerkstatt einstellen
lassen.
GAU21401
Ventilspiel
Mit zunehmender Betriebszeit verändert
sich das Ventilspiel, wodurch die Zylinder-
füllung nicht mehr den optimalen Wert er-
reicht und/oder Motorgeräusche entstehen
können. Um dem vorzubeugen, muss das
Ventilspiel in den empfohlenen Abständen
gemäß Wartungs- und Schmiertabelle von
einer Yamaha-Fachwerkstatt geprüft und
ggf. eingestellt werden.
Leerlaufdrehzahl:
950–1050 U/min
1. Spiel des Gasdrehgriffs
1
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REGELMÄSSIGE WARTUNG UND EINSTELLUNG
6-21
6
GAU21775
Reifen
Zur Erzielung optimaler Fahrleistungen, ei-
ner langen Lebensdauer und maximaler
Fahrsicherheit mit Ihrem Motorrad beach-
ten Sie bitte die folgenden Punkte zum The-
ma Reifen.
Reifenluftdruck
Den Reifenluftdruck vor jeder Fahrt prüfen
und ggf. korrigieren.
WARNUNG
GWA10503
Bei Fahren des Fahrzeugs mit falschem
Reifendruck besteht Verletzungs- oder
Lebensgefahr durch einen Verlust der
Kontrolle über das Fahrzeug.
Den Reifenluftdruck stets bei kalten
Reifen (d. h. Reifentemperatur ent-
spricht Umgebungstemperatur)
prüfen und korrigieren.
Der Reifendruck muss entspre-
chend der Fahrgeschwindigkeit
und hinsichtlich des Gesamtge-
wichts von Fahrer, Beifahrer, Ge-
päck und Zubehör, das für dieses
Modell genehmigt wurde, ange-
passt werden.
WARNUNG
GWA10511
Niemals das Fahrzeug überladen. Das
Fahren mit einem überladenen Fahrzeug
kann Unfälle verursachen.
Reifenkontrolle
Vor jeder Fahrt die Reifen prüfen. Bei unzu-
reichender Profiltiefe, Nägeln oder Glas-
splittern in der Lauffläche, rissigen Flanken
usw. den Reifen umgehend von einer
Yamaha-Fachwerkstatt wechseln lassen.
HINWEIS
Die Gesetzgebung zur Mindestprofiltiefe
kann von Land zu Land abweichen. Richten
Sie sich deshalb nach den entsprechenden
Vorschriften.
Reifenluftdruck (gemessen bei kal-
ten Reifen):
0–90 kg (0–198 lb):
Vorn:
250 kPa (2.50 kgf/cm², 36 psi)
Hinten:
290 kPa (2.90 kgf/cm², 42 psi)
90–190 kg (198–419 lb):
Vorn:
250 kPa (2.50 kgf/cm², 36 psi)
Hinten:
290 kPa (2.90 kgf/cm², 42 psi)
Rennen:
Vorn:
290 kPa (2.90 kgf/cm², 42 psi)
Hinten:
290 kPa (2.90 kgf/cm², 42 psi)
Maximale Zuladung*:
190 kg (419 lb)
* Gesamtgewicht von Fahrer, Beifah-
rer, Gepäck und Zubehör
1. Reifenflanke
2. Profiltiefe
Mindestprofiltiefe (vorn und hinten):
1.6 mm (0.06 in)
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REGELMÄSSIGE WARTUNG UND EINSTELLUNG
6-22
6
WARNUNG
GWA10471
Abgenutzte Reifen unverzüglich
von einer Yamaha-Fachwerkstatt
austauschen lassen. Abgesehen
davon, dass Sie gegen die Straßen-
verkehrsordnung verstoßen, beein-
trächtigen übermäßig abgefahrene
Reifen die Fahrstabilität und kön-
nen zum Verlust der Kontrolle über
das Fahrzeug führen.
Den Austausch von Bauteilen, die
mit den Rädern und der Bremsanla-
ge zu tun haben, sowie den Reifen-
wechsel grundsätzlich von einer
Yamaha-Fachwerkstatt vornehmen
lassen, die über die dafür notwendi-
ge fachliche Erfahrung verfügt.
Nach dem Reifenwechsel zunächst
mit mäßiger Geschwindigkeit fah-
ren, denn bevor der Reifen seine
optimalen Eigenschaften entwi-
ckeln kann, muss seine Lauffläche
vorsichtig “eingefahren” werden.
Reifenausführung
Die Gussräder dieses Motorrads sind mit
Schlauchlos-Reifen und Reifenventilen be-
stückt.
WARNUNG
GWA10481
Die Vorder- und Hinterreifen sollten
immer vom selben Hersteller und
von gleicher Ausführung sein. An-
derenfalls kann sich das Fahrver-
halten des Motorrads ändern und
es kann zu Unfällen kommen.
Die Ventilkappen fest aufschrau-
ben, da sie Luftdruckverluste ver-
hindern.
Die Verwendung von anderen Rei-
fenventilen und Ventileinsätzen als
den hier aufgeführten kann bei ho-
hen Geschwindigkeiten zu plötzli-
chem Luftdruckverlust führen.
Ausschließlich die nachfolgenden Reifen
sind nach zahlreichen Tests von der
Yamaha Motor Co., Ltd. freigegeben wor-
den.
1. Reifenventil
2. Reifenventileinsatz
3. Reifenventilkappe mit Dichtung
Vorderreifen:
Größe:
120/70R18M/C 59V
Hersteller/Modell:
BRIDGESTONE/BT028F
Hinterreifen:
Größe:
200/50R18M/C 76V
Hersteller/Modell:
BRIDGESTONE/BT028R
VORNE und HINTEN:
Reifenventil:
TR412
Ventileinsatz:
#9100 (Original)
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REGELMÄSSIGE WARTUNG UND EINSTELLUNG
6-23
6
WARNUNG
GWA10600
Dieses Motorrad ist mit Super-Hochge-
schwindigkeitsreifen ausgerüstet. Bitte
folgende Punkte beachten, um das volle
Potential des Fahrzeugs und der Reifen
nutzen zu können.
Diese Reifen nur gegen solche glei-
cher Spezifikation und gleichen
Typs austauschen. Andere Reifen
können bei hohen Geschwindigkei-
ten platzen.
Neue Reifen entwickeln erst nach
dem Einfahren der Lauffläche ihre
volle Bodenhaftung. Daher sollten
die Reifen für etwa 100 km (60 mi)
mit niedrigerer Geschwindigkeit
eingefahren werden, bevor hohe
Geschwindigkeiten riskiert werden
können.
Hohe Geschwindigkeiten sollten
nur mit warmen Reifen gefahren
werden.
Den Reifenluftdruck stets der Zula-
dung und den Fahrbedingungen
anpassen.
GAU21962
Gussräder
Optimale Lenkstabilität, Lebensdauer und
Fahrsicherheit Ihres Fahrzeugs sind nur
durch Beachtung der folgenden Punkte ge-
währleistet.
Vor Fahrtantritt die Reifen auf Risse,
Schnitte u. ä., die Felgen auf Verzug
und andere Beschädigungen prüfen.
Bei Mängeln an Reifen oder Rädern
das Rad von einer Yamaha-Fachwerk-
statt ersetzen lassen. Selbst kleinste
Reparaturen an Rädern und Reifen
nur von einer Fachwerkstatt ausführen
lassen. Verformte oder eingerissene
Felgen müssen ausgetauscht werden.
Nach dem Austausch von Felgen
und/oder Reifen muss das Rad ausge-
wuchtet werden. Eine Reifenunwucht
beeinträchtigt die Fahrstabilität, ver-
mindert den Fahrkomfort und verkürzt
die Lebensdauer des Reifens.
GAU42850
Kupplungshebel
Dieses Modell ist mit einer hydraulisch betä-
tigten Kupplung ausgerüstet, bei der jegli-
che Einstellung entfällt. Allerdings ist es not-
wendig, das hydraulische System vor
jedem Fahrtbeginn auf Öllecks zu prüfen.
Wenn der Kupplungshebel zu viel Spiel auf-
weist, die Kupplung nicht ganz aus- bzw.
einrückt oder schlüpft und schlechte Be-
schleunigung bewirkt, befindet sich mögli-
cherweise Luft im Kupplungssystem, die
unbedingt vor Fahrtantritt entfernt werden
muss. Befindet sich Luft im Hydrauliksys-
tem, lassen Sie das System von einer
Yamaha-Fachwerkstatt in Ordnung brin-
gen, bevor Sie mit dem Motorrad fahren.
U2S3G3G0.book Page 23 Tuesday, September 13, 2011 10:46 AM
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND EINSTELLUNG
6-24
6
GAU37913
Spiel des Handbremshebels prü-
fen
An den Enden des Bremshebels sollte kein
Spiel vorhanden sein. Wenn Spiel vorhan-
den ist, die Bremsanlage von einer
Yamaha-Fachwerkstatt überprüfen lassen.
WARNUNG
GWA14211
Ein weiches oder schwammiges Gefühl
beim Betätigen des Bremshebels kann
bedeuten, dass sich Luft im hydrauli-
schen System befindet. Befindet sich
Luft im Hydrauliksystem, lassen Sie das
System von einer Yamaha-Fachwerk-
statt entlüften, bevor Sie mit dem Fahr-
zeug fahren. Luft in der Bremsanlage
verringert die Bremskraft und stellt ein
erhebliches Sicherheitsrisiko dar.
GAU36503
Bremslichtschalter
Das Bremslicht, das vom Fußbremshebel
und Handbremshebel betätigt wird, muss
kurz bevor die Bremsen greifen aufleuch-
ten. Die Bremslichtschalter gegebenenfalls
vom Yamaha-Händler einstellen lassen.
GAU22392
Scheibenbremsbeläge des Vor-
der- und Hinterrads prüfen
Der Verschleiß der Scheibenbremsbeläge
vorn und hinten muss in den empfohlenen
Abständen gemäß Wartungs- und Schmier-
tabelle geprüft werden.
GAU43062
Scheibenbremsbeläge vorn
Die Vorderrad-Bremssättel sind mit zwei
Bremsbelag-Sätzen ausgestattet.
Jeder Vorderrad-Scheibenbremsbelag ist
mit einem oder zwei Verschleißanzeigern
ausgestattet, die ein Prüfen der Bremsbelä-
ge ohne Ausbau erlauben. Zur Prüfung des
Bremsbelagverschleißes die Nuten prüfen.
Wenn ein Verschleißanzeiger fast er-
1. Kein Bremshebelspiel
1
1. Verschleißanzeigerille des Bremsbelags
11
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REGELMÄSSIGE WARTUNG UND EINSTELLUNG
6-25
6
scheint, die Scheibenbremsbeläge als gan-
zen Satz von einer Yamaha-Fachwerkstatt
austauschen lassen.
GAU22470
Scheibenbremsbeläge hinten
Die Scheibenbremse hinten weist Ver-
schleißanzeiger (Nuten) auf, die ein Prüfen
der Bremsbeläge ohne Ausbau erlauben.
Zur Prüfung des Bremsbelagverschleißes
die Nuten prüfen. Wenn eine Nut fast ver-
schwunden ist, die Scheibenbremsbeläge
als ganzen Satz von einer Yamaha-Fach-
werkstatt austauschen lassen.
GAU46541
Bremsflüssigkeitsstand prüfen
Vor Fahrtantritt kontrollieren, dass Brems-
flüssigkeit bis über die Minimalstand-Mar-
kierung reicht. Beim Ablesen des Flüssig-
keitsstands muss der Vorratsbehälter
waagerecht stehen. Falls erforderlich,
Bremsflüssigkeit nachfüllen.
Vorderradbremse
Hinterradbremse
HINWEIS
Der hintere Bremsflüssigkeits-Vorratsbe-
hälter befindet sich unter dem Beifahrersitz.
(Siehe Seite 3-26.)
WARNUNG
GWA16010
Unsachgemäße Wartung kann zu einem
Verlust der Bremswirkung führen. Fol-
gende Vorsichtsmaßregeln beachten:
Bei Bremsflüssigkeitsmangel kann
Luft in die Bremsanlage eindringen
und die Bremsleistung verringern.
1. Verschleißanzeigerille des Bremsbelags
1
1. Minimalstand-Markierung
1
1. Minimalstand-Markierung
Vorgeschriebene Bremsflüssigkeit:
DOT 4
1
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REGELMÄSSIGE WARTUNG UND EINSTELLUNG
6-26
6
Den Einfüllschraubverschluss vor
dem Abnehmen säubern. Nur
Bremsflüssigkeit DOT 4 aus einem
versiegelten Behälter verwenden.
Nur vorgeschriebene Bremsflüssig-
keit verwenden; andere Flüssigkei-
ten können die Gummidichtungen
zersetzen und dadurch Lecks ver-
ursachen.
Ausschließlich Bremsflüssigkeit
gleicher Marke und gleichen Typs
nachfüllen. Wird eine andere
Bremsflüssigkeit als DOT 4 nachge-
füllt, kann es zu schädlichen chemi-
schen Reaktionen kommen.
Darauf achten, dass beim Nachfül-
len kein Wasser oder Staub in den
Vorratsbehälter gelangt. Wasser
wird den Siedepunkt der Flüssigkeit
bedeutend herabsetzen und könnte
Dampfblasenbildung zur Folge ha-
ben, und Verschmutzungen könn-
ten die Ventile des ABS-Hydraulik-
systems verstopfen.
ACHTUNG
GCA17640
Bremsflüssigkeit kann lackierte Oberflä-
chen und Kunststoffteile beschädigen.
Deshalb vorsichtig handhaben und ver-
schüttete Flüssigkeit sofort abwischen.
Ein allmähliches Absinken des Bremsflüs-
sigkeitsstandes ist mit zunehmendem Ver-
schleiß der Bremsbeläge normal. Ein nied-
riger Bremsflüssigkeitsstand könnte darauf
hinweisen, dass die Bremsbeläge abge-
nutzt sind und/oder ein Leck im Bremssys-
tem vorhanden ist; daher auf jeden Fall die
Bremsbeläge auf Verschleiß und das
Bremssystem auf Lecks überprüfen. Bei
plötzlichem Absinken des Bremsflüssig-
keitsstandes die Bremsanlage vor dem
nächsten Fahrtantritt von einer Yamaha-
Fachwerkstatt überprüfen lassen.
GAU22751
Wechseln der Brems- und Kupp-
lungsflüssigkeit
Die Brems- und Kupplungsflüssigkeit sollte
in den empfohlenen Abständen gemäß
dem HINWEIS nach der Wartungs- und
Schmiertabelle von einer Yamaha-Fach-
werkstatt gewechselt werden. Zusätzlich
sollten die Öldichtungen der Hauptbrems-
zylinder, Kupplungsgeberzylinder und der
Bremssättel, sowie die Brems- und Kupp-
lungsschläuche in den unten aufgeführten
Abständen gewechselt werden, oder wenn
sie beschädigt oder undicht sind.
Öldichtungen: Alle zwei Jahre erneu-
ern.
Brems- und Kupplungsschläuche: Alle
vier Jahre erneuern.
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REGELMÄSSIGE WARTUNG UND EINSTELLUNG
6-27
6
GAU23095
Bowdenzüge prüfen und schmie-
ren
Die Funktion aller Bowdenzüge und deren
Zustand sollte vor jeder Fahrt kontrolliert
werden und die Züge und deren Enden ggf.
geschmiert werden. Ist ein Bowdenzug be-
schädigt oder funktioniert er nicht reibungs-
los, muss er von einer Yamaha-Fachwerk-
statt kontrolliert oder ersetzt werden.
WARNUNG! Beschädigungen der Seil-
zugummantelung können zu innerer
Korrosion führen und die Seilzugbewe-
gung behindern. Beschädigte Seilzüge
aus Sicherheitsgründen unverzüglich
erneuern.
[GWA10711]
GAU23114
Gasdrehgriff und Gaszug kon-
trollieren und schmieren
Vor jeder Fahrt sollte die Funktion des Gas-
drehgriffs kontrolliert werden. Zusätzlich
sollte der Gaszug in einer Yamaha-Fach-
werkstatt gemäß den in der Wartungs- und
Schmiertabelle vorgeschriebenen Abstän-
den geschmiert werden.
Der Gaszug ist mit einer Gummiabdeckung
ausgestattet. Sicherstellen, dass die Abde-
ckung sicher eingebaut ist. Auch wenn die
Abdeckung korrekt eingebaut ist, schützt
sie den Seilzug nicht vollständig vor dem
Eindringen von Wasser. Daher bei der Rei-
nigung des Fahrzeugs darauf achten, dass
kein Wasser direkt auf die Abdeckung oder
den Seilzug gegossen wird. Bei Verschmut-
zung den Seilzug oder die Abdeckung mit
einem feuchten Tuch sauberwischen.
GAU44273
Fußbrems- und Schalthebel prü-
fen und schmieren
Vor Fahrtantritt die Funktion der Fußbrems-
und Schalthebel prüfen und ggf. die Dreh-
punkte schmieren.
Fußbremshebel
Fußschalthebel
Empfohlenes Schmiermittel:
Yamaha Ketten- und Seilzug-
schmiermittel oder Motoröl
Empfohlenes Schmiermittel:
Lithiumseifenfett
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REGELMÄSSIGE WARTUNG UND EINSTELLUNG
6-28
6
GAU43601
Handbrems- und Kupplungshe-
bel prüfen und schmieren
Vor jeder Fahrt die Funktion der Hand-
brems- und Kupplungshebel prüfen und
ggf. die Drehpunkte schmieren.
Handbremshebel
Kupplungshebel
GAU23202
Seitenständer prüfen und
schmieren
Die Funktion des Seitenständers sollte vor
jeder Fahrt geprüft werden und die Dreh-
punkte und Metall-auf-Metall-Kontaktober-
flächen sollten gegebenenfalls geschmiert
werden.
WARNUNG
GWA10731
Falls der Seitenständer klemmt, diesen
von einer Yamaha-Fachwerkstatt in-
stand setzen lassen. Andernfalls könnte
der Seitenständer den Boden berühren
und den Fahrer ablenken, was zu einem
möglichen Kontrollverlust führen kann.
GAUM1652
Schwingen-Drehpunkte schmie-
ren
Die Schwingen-Drehpunkte müssen in ei-
ner Yamaha-Fachwerkstatt in den vorge-
schriebenen Abständen geschmiert wer-
den, gemäß der Tabelle für regelmäßige
Wartung und Schmierung.
Empfohlenes Schmiermittel:
Silikonfett
Empfohlenes Schmiermittel:
Lithiumseifenfett
Empfohlenes Schmiermittel:
Lithiumseifenfett
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REGELMÄSSIGE WARTUNG UND EINSTELLUNG
6-29
6
GAU23272
Teleskopgabel prüfen
Zustand und Funktion der Teleskopgabel
müssen folgendermaßen in den empfohle-
nen Abständen gemäß Wartungs- und
Schmiertabelle geprüft werden.
Zustand prüfen
Die Standrohre auf Kratzer und andere Be-
schädigungen, die Gabeldichtringe auf Öl-
lecks prüfen.
Funktionsprüfung
1. Das Fahrzeug auf einem ebenen Un-
tergrund abstellen und in gerader Stel-
lung halten. WARNUNG! Um Verlet-
zungen zu vermeiden, das
Fahrzeug sicher abstützen, damit
es nicht umfallen kann.
[GWA10751]
2. Bei kräftig gezogenem Handbremshe-
bel die Gabel durch starken Druck auf
den Lenker mehrmals einfedern und
prüfen, ob sie leichtgängig ein- und
ausfedert.
ACHTUNG
GCA10590
Falls die Teleskopgabel nicht gleichmä-
ßig ein- und ausfedert oder irgendwel-
che Schäden festgestellt werden, das
Fahrzeug von einer Yamaha-Fachwerk-
statt überprüfen bzw. reparieren lassen.
GAU23283
Lenkung prüfen
Verschlissene oder lockere Lenkkopflager
stellen eine erhebliche Gefährdung dar. Da-
rum muss der Zustand der Lenkung folgen-
dermaßen in den empfohlenen Abständen
gemäß Wartungs- und Schmiertabelle ge-
prüft werden.
1. Den Motor aufbocken, um das Vorder-
rad vom Boden abzuheben. (Weitere
Informationen siehe Seite 6-39.)
WARNUNG! Um Verletzungen zu
vermeiden, das Fahrzeug sicher ab-
stützen, damit es nicht umfallen
kann.
[GWA10751]
2. Die unteren Enden der Teleskopgabel
greifen und versuchen, sie in Fahrt-
richtung vor und zurück zu bewegen.
Ist dabei Spiel spürbar, die Lenkung
von einer Yamaha-Fachwerkstatt
überprüfen und reparieren lassen.
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REGELMÄSSIGE WARTUNG UND EINSTELLUNG
6-30
6
GAU23291
Radlager prüfen
Die Vorder- und Hinterradlager müssen in
den empfohlenen Abständen gemäß War-
tungs- und Schmiertabelle geprüft werden.
Falls ein Radlager zu viel Spiel aufweist
oder das Rad nicht leichtgängig dreht, die
Radlager von einer Yamaha-Fachwerkstatt
überprüfen lassen.
GAU46555
Batterie
Die Batterie befindet sich unter dem Verklei-
dungsteil A. (Siehe Seite 6-8.)
Dieses Modell ist mit einer VRLA-Batterie
(Valve Regulated Lead Acid) ausgestattet.
Die Kontrolle des Säurestands und das Auf-
füllen von destilliertem Wasser entfallen
deshalb. Die Anschlüsse der Batteriekabel
müssen jedoch kontrolliert und ggf. festge-
zogen werden.
WARNUNG
GWA10760
Die Batterie enthält giftige Schwe-
felsäure, die schwere Verätzungen
hervorrufen kann. Daher beim Um-
gang mit Batterien stets einen ge-
eigneten Augenschutz tragen. Au-
gen, Haut und Kleidung unter
keinen Umständen mit Batteriesäu-
re in Berührung bringen. Im Falle,
dass Batteriesäure mit Haut in Be-
rührung kommt, führen Sie die fol-
genden ERSTE HILFE-Maßnahmen
durch.
ÄUßERLICH: Mit reichlich Was-
ser abspülen.
INNERLICH: Große Mengen Was-
ser oder Milch trinken und sofort
einen Arzt rufen.
AUGEN: Mindestens 15 Minuten
lang gründlich mit Wasser spü-
len und sofort einen Arzt aufsu-
chen.
Die Batterie erzeugt explosives
Wasserstoffgas (Knallgas). Daher
Funken, offene Flammen, brennen-
de Zigaretten und andere Feuer-
quellen von der Batterie fern halten.
Beim Laden der Batterie in ge-
schlossenen Räumen für ausrei-
chende Belüftung sorgen.
DIES UND BATTERIEN VON KIN-
DERN FERN HALTEN.
Batterie ausbauen
1. Das Verkleidungsteil A abnehmen.
(Siehe Seite 6-8.)
2. Zuerst das Batterie-Minuskabel und
dann das Batterie-Pluskabel ab-
schrauben. ACHTUNG: Beim Aus-
bau der Batterie darauf achten,
dass der Schlüssel auf “OFF” ge-
dreht wurde, dann zuerst das Mi-
nuskabel und anschließend das
Pluskabel abnehmen.
[GCA16302]
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REGELMÄSSIGE WARTUNG UND EINSTELLUNG
6-31
6
3. Die Schrauben der Batterie-Abde-
ckung entfernen, die Batterie-Abde-
ckung (zusammen mit dem Steuerge-
rät) anheben und dann die Abdeckung
zur Seite schieben.
4. Die Hauptsicherung (zusammen mit
dem Halteband) von ihrer Halterung
abbauen.
5. Steckverbinder A abziehen.
6. Den Gummidämpfer entfernen.
7. Die Hitze-Isolierung auffalten.
8. Die Batterie aus dem Batteriefach her-
ausziehen.
Batterie aufladen
Bei Entladung die Batterie so bald wie mög-
lich von einer Yamaha-Fachwerkstatt aufla-
den lassen. Beachten Sie, dass die Batterie
sich durch die Zuschaltung elektrischer Ne-
benverbraucher schneller entlädt, wenn das
Fahrzeug mit solchen ausgestattet ist.
ACHTUNG
GCA16521
Zum Laden der VRLA-Batterie (Valve Re-
gulated Lead Acid) ist ein spezielles
Konstantspannungs-Ladegerät nötig.
Bei Verwendung eines herkömmlichen
Ladegeräts nimmt die Batterie Schaden.
1. Minuspol-Batteriekabel (schwarz)
2. Pluskabel der Batterie (rot)
1. Schraube der Batterie-Abdeckung
2. Batterieabdeckung
2
1
1
2
1. Hauptsicherung
2. Halteband
3. Steckverbinder A
1. Dämpfergummi
2
1
3
1
1. Hitze-Isolierung
2. Batterie
1
2
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REGELMÄSSIGE WARTUNG UND EINSTELLUNG
6-32
6
Batterie lagern
1. Wird das Fahrzeug über einen Monat
lang nicht benutzt, die Batterie aus-
bauen, aufladen und an einem kühlen
und trockenen Ort lagern. ACHTUNG:
Beim Ausbau der Batterie darauf
achten, dass der Schlüssel auf
“OFF” gedreht wurde, dann zuerst
das Minuskabel und anschließend
das Pluskabel abnehmen.
[GCA16302]
2. Bei einer Stilllegung von mehr als zwei
Monaten mindestens einmal im Monat
den Ladezustand der Batterie über-
prüfen und ggf. aufladen.
Batterie einbauen
HINWEIS
Sicherstellen, dass die Batterie voll geladen
ist.
1. Die Batterie ins Batteriefach stellen.
2. Die Isolierung wieder in ihre ursprüng-
liche Lage zurückfalten. ACHTUNG:
Sicherstellen, dass sich die Hitze-
Isolierung in ihrer ursprünglichen
Lage befindet und korrekt gefaltet
ist.
[GCA16550]
3. Den Gummidämpfer montieren.
4. Steckverbinder A anschließen.
5. Die Hauptsicherung (zusammen mit
dem Halteband) an ihrer Halterung
montieren.
6. Die Batterie-Abdeckung (zusammen
mit dem Steuergerät) in die ursprüngli-
che Lage bringen und dann fest-
schrauben.
7. Zuerst das Batterie-Pluskabel und
dann das Batterie-Minuskabel fest-
schrauben. ACHTUNG: Beim Einbau
der Batterie darauf achten, dass der
Schlüssel auf “OFF” gedreht wur-
de, dann zuerst das Pluskabel und
anschließend das Minuskabel an-
schließen.
[GCA16840]
8. Das Verkleidungsteil montieren.
ACHTUNG
GCA16530
Die Batterie immer in aufgeladenem Zu-
stand halten. Die Lagerung einer entla-
denen Batterie kann die Batterie dauer-
haft beschädigen.
1. Hitze-Isolierung
1
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REGELMÄSSIGE WARTUNG UND EINSTELLUNG
6-33
6
GAU46453
Sicherungen wechseln
Die Hauptsicherung und die Sicherung des
ABS-Motors befinden sich hinter dem Ver-
kleidungsteil A. (Siehe Seite 6-8.) Der Si-
cherungskasten 1 befindet sich unter dem
Fahrersitz. (Siehe Seite 3-26.)
Sicherungskasten 1
Der Sicherungskasten 2 befindet sich hinter
der Abdeckung B. (Siehe Seite 6-8.)
Sicherungskasten 2
Eine durchgebrannte Sicherung folgender-
maßen erneuern.
1. Den Zündschlüssel auf “OFF” drehen
und den betroffenen Stromkreis aus-
schalten.
2. Die durchgebrannte Sicherung her-
ausnehmen, und dann eine neue Si-
cherung mit der vorgeschriebenen
Amperezahl einsetzen. WARNUNG!
1. Hauptsicherung
2. Sicherung des ABS-Motors
3. ABS-Motor-Ersatzsicherung
1
3
2
1. ABS-Magnetventilsicherung
2. Sicherung des Kraftstoffeinspritz-Systems
3. Ersatzsicherung
1
2
3
1. Zündungssicherung
2. Sicherung der ABS-Kontrolleinheit
3. Scheinwerfersicherung
4. Zusatzsicherung (für die Uhr und das Weg-
fahrsperren-System)
5. Sicherung des elektronischen Drosselventils
6. Kühlerlüftersicherung
7. Ersatzsicherung
8. Signalanlagensicherung
9. Parkbeleuchtungssicherung
10.Nebenkühlerlüftersicherung
1
2
3
4
5
6
7
8
10
7
9
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REGELMÄSSIGE WARTUNG UND EINSTELLUNG
6-34
6
Keine Sicherung mit einer höheren
als der vorgeschriebenen Ampere-
zahl verwenden, um Schäden an
elektrischen Komponenten und ei-
nen möglichen Brand zu vermei-
den.
[GWA15131]
3. Den Zündschlüssel auf “ON” drehen
und den betroffenen Stromkreis ein-
schalten, um zu prüfen, ob die von die-
sem Kreis versorgten Verbraucher
funktionieren.
4. Falls die neue Sicherung sofort wieder
durchbrennt, die elektrische Anlage
von einer Yamaha-Fachwerkstatt
überprüfen lassen.
Vorgeschriebene Sicherungen:
Hauptsicherung:
50.0 A
Zündungssicherung:
20.0 A
Parkleuchten-Sicherung:
7.5 A
Signalanlagensicherung:
7.5 A
Scheinwerfersicherung:
15.0 A
Kühlerlüftersicherung:
20.0 A
Nebenkühlerlüftersicherung:
7.5 A
Sicherung des Kraftstoffeinspritz-
Systems:
15.0 A
Sicherung des ABS-Kontrolleinheit:
7.5 A
Sicherung des ABS-Motors:
30.0 A
ABS-Magnetventilsicherung:
15.0 A
Zusatzsicherung:
7.5 A
Sicherung des elektrisches Drossel-
ventils:
7.5 A
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REGELMÄSSIGE WARTUNG UND EINSTELLUNG
6-35
6
GAU46462
Scheinwerferlampe auswech-
seln
Dieses Modell ist mit einer Halogen-Schein-
werferlampe ausgestattet. Eine durchge-
brannte Scheinwerferlampe kann folgen-
dermaßen ausgewechselt werden.
ACHTUNG
GCA10650
Darauf achten, folgende Teile nicht zu
beschädigen:
Scheinwerferlampe
Schweiß- und Fettspuren auf dem
Glas beeinträchtigen die Leucht-
kraft und Lebensdauer der Lampe.
Deshalb den Glaskolben der
Scheinwerferlampe nicht mit den
Fingern berühren. Verunreinigun-
gen der Scheinwerferlampe mit ei-
nem mit Alkohol oder Verdünner
angefeuchteten Tuch entfernen.
Streuscheibe
Keinerlei Aufkleber oder Folien an
der Streuscheibe anbringen.
Die vorgeschriebene Lampen-Be-
zeichnung (Leistung) unbedingt be-
achten.
1. Den Scheinwerfereinsatz abschrau-
ben.
2. Den Scheinwerfer-Steckverbinder lö-
sen und dann die Lampenschutzkap-
pe abnehmen.
3. Den Lampenhalter aushängen und
dann die durchgebrannte Lampe her-
ausnehmen.
4. Eine neue Scheinwerferlampe einset-
zen und mit dem Lampenhalter si-
chern.
1. Den Glasteil der Lampe nicht berühren.
1. Schraube
1
1
1. Scheinwerfer-Steckverbinder
2. Abdeckung der Scheinwerferlampe
1. Halterung der Scheinwerferlampe
1
2
1
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REGELMÄSSIGE WARTUNG UND EINSTELLUNG
6-36
6
5. Die Lampenschutzkappe aufsetzen
und dann den Steckverbinder einste-
cken.
6. Den Scheinwerfereinsatz festschrau-
ben.
7. Den Scheinwerfer ggf. von einer
Yamaha-Fachwerkstatt einstellen las-
sen.
GAU24181
Rücklicht/Bremslicht
Dieses Modell ist mit LED-Rücklicht/Brems-
licht ausgestattet.
Von einer Yamaha-Fachwerkstatt prüfen
lassen falls das Rücklicht/Bremslicht nicht
funktioniert.
GAU24204
Blinkerlampe auswechseln
1. Die Blinker-Streuscheibe abschrau-
ben.
2. Die durchgebrannte Lampe hineindrü-
cken und gegen den Uhrzeigersinn
herausdrehen.
1. Schraube
2. Blinker-Streuscheibe
1. Blinkerlampe
1
2
1
U2S3G3G0.book Page 36 Tuesday, September 13, 2011 10:46 AM
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND EINSTELLUNG
6-37
6
3. Die neue Lampe in die Fassung hin-
eindrücken und dann im Uhrzeigersinn
bis zum Anschlag drehen.
4. Die Streuscheibe festschrauben.
ACHTUNG: Die Schraube nicht
übermäßig anziehen, da sonst die
Streuscheibe brechen kann.
[GCA11191]
GAU50451
Kennzeichenleuchten-Lampe
auswechseln
1. Die Halteplatte abschrauben.
2. Die Schrauben der Kennzeichen-
leuchte entfernen.
3. Kennzeichenbeleuchtungs-Baugrup-
pe wie abgebildet nach außen ziehen,
um Lampe und Fassung zugänglich zu
machen.
4. Lampenfassung der Kennzeichenbe-
leuchtung (zusammen mit der Lampe)
entfernen, indem sie gegen den Uhr-
zeigersinn herausgedreht und dann
herausgezogen wird.
5. Die durchgebrannte Lampe heraus-
ziehen.
1. Halteplatte
2. Schraube
1. Schraube der Kennzeichenbeleuchtung
2. Kennzeichenbeleuchtungsanlage
1
2
1
2
1. Lampenfassung der Kennzeichenbeleuch-
tung
2. Kennzeichenbeleuchtungsanlage
1
2
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REGELMÄSSIGE WARTUNG UND EINSTELLUNG
6-38
6
6. Eine neue Lampe in die Fassung ein-
setzen.
7. Die Fassung samt Lampe einbauen.
Dazu die Fassung hineindrücken und
sie dann im Uhrzeigersinn bis zum An-
schlag drehen.
8. Die Kennzeichenleuchte in die ur-
sprüngliche Lage bringen und dann
festschrauben.
9. Die Halteplatte montieren und fest-
schrauben.
GAU46404
Standlichtlampe auswechseln
Eine durchgebrannte Standlichtlampe kann
folgendermaßen ausgewechselt werden.
1. Den Scheinwerfereinsatz abschrau-
ben. (Siehe Seite 6-35.)
2. Die Fassung samt Standlichtlampe
gegen den Uhrzeigersinn herausdre-
hen.
3. Die defekte Lampe aus der Fassung
herausziehen.
4. Eine neue Lampe in die Fassung ein-
setzen.
5. Die Fassung samt Lampe einsetzen
und im Uhrzeigersinn festdrehen.
6. Den Scheinwerfereinsatz festschrau-
ben.
1. Lampe der Kennzeichenbeleuchtung
1
1. Stecker der Standlichtlampe
1
1. Standlichtlampe
1
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REGELMÄSSIGE WARTUNG UND EINSTELLUNG
6-39
6
GAU24350
Motorrad aufbocken
Da dieses Modell keinen Hauptständer be-
sitzt, sollten beim Ausbau der Räder oder
zum Erledigen von anderen Wartungsarbei-
ten, bei denen das Motorrad sicher und
senkrecht stehen muss, folgende Hinweise
beachtet werden. Vor der Wartungsarbeit
prüfen, ob das Motorrad sicher und senk-
recht steht. Es kann nach Bedarf auch eine
stabile Holzkiste unter dem Motor platziert
werden.
Vorderrad warten
1. Entweder hinten einen Motorrad-Mon-
tageständer verwenden oder (falls
nicht zwei solcher Ständer zur Verfü-
gung stehen) einen Aufbockständer
aus dem Automobilfachhandel unter
den Rahmen in Nähe des Hinterrads
stellen.
2. Das Fahrzeug mit einem Motorrad-
Montageständer vorn so abstützen,
dass das Vorderrad sich frei drehen
lässt.
Hinterrad warten
Das Motorrad so abstützen, dass das Hin-
terrad sich frei drehen lässt. Dazu entweder
hinten einen Motorrad-Montageständer ver-
wenden oder zwei Aufbockständer unter
den Hauptrahmen oder die Schwingenarme
stellen.
GAU25871
Fehlersuche
Obwohl alle Yamaha-Motorräder vor der
Auslieferung einer strengen Inspektion un-
terzogen werden, kann es im Alltag zu Stö-
rungen kommen. Zum Beispiel können De-
fekte am Kraftstoff- oder Zündsystem oder
mangelnde Kompression zu Anlassproble-
men und Leistungseinbußen führen.
Die nachfolgenden Fehlersuchdiagramme
beschreiben die Vorgänge, die es Ihnen er-
möglichen, eine einfache und schnelle Kon-
trolle der einzelnen Funktionsbereiche vor-
zunehmen. Reparaturarbeiten an Ihrem
Motorrad sollten jedoch unbedingt von einer
Yamaha-Fachwerkstatt ausgeführt werden,
denn nur diese bietet das Know-how, die
Werkzeuge und die Erfahrung für eine opti-
male Wartung.
Ausschließlich Yamaha-Originalersatzteile
verwenden. Ersatzteile anderer Hersteller
mögen zwar so aussehen wie Yamaha-Tei-
le, bieten aber nur selten die gleiche Quali-
tät und Lebensdauer, was erhöhte Repara-
turkosten zur Folge hat.
WARNUNG
GWA15141
Bei Überprüfung des Kraftstoffsystems
nicht rauchen und sicherstellen, dass
sich kein offenes Feuer oder Funken-
quellen in der Nähe befinden, einschließ-
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REGELMÄSSIGE WARTUNG UND EINSTELLUNG
6-40
6
lich Zündflammen für Warmwasserbe-
reiter oder Öfen. Benzin oder
Benzindämpfe können sich leicht ent-
zünden oder explodieren und dadurch
schwere Augenverletzungen oder Be-
schädigungen verursachen.
U2S3G3G0.book Page 40 Tuesday, September 13, 2011 10:46 AM
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND EINSTELLUNG
6-41
6
GAU46792
Fehlersuchdiagramme
Startprobleme und mangelnde Motorleistung
Kraftstoffstand im
Tank prüfen.
1. Kraftstoff
Es ist genügend Kraftstoff vorhanden.
Es ist kein Kraftstoff vorhanden.
Verdichtung prüfen.
Kraftstoff nachfüllen.
Der Motor startet nicht.
Verdichtung prüfen.
E-Starter betätigen.
2. Verdichtung
Verdichtung OK.
Keine Verdichtung.
Zündung prüfen.
Das Fahrzeug von einer Yamaha-
Fachwerkstatt prüfen lassen.
Zündkerzen herausnehmen
und Elektroden prüfen.
3. Zündung
Mit einem trockenen Tuch abwischen oder die Zündkerzen
erneuern.
Das Fahrzeug von einer Yamaha-Fachwerkstatt prüfen lassen.
Der Motor startet nicht. Das
Fahrzeug von einer Yamaha-
Fachwerkstatt prüfen lassen.
Der Motor startet nicht. Batterie prüfen.
E-Starter betätigen.
4. Batterie
Der Motor dreht sich zügig.
Der Motor dreht sich nur mühsam.
Der Batteriezustand ist gut.
Die Batterieanschlüsse prüfen und, falls
nötig, die Batterie von einer Yamaha-
Fachwerkstatt aufladen lassen.
Trocken
Feucht
E-Starter betätigen.
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REGELMÄSSIGE WARTUNG UND EINSTELLUNG
6-42
6
Motorüberhitzung
WARNUNG
GWAT1040
Niemals den Kühlerdeckel abnehmen, wenn der Motor und der Kühler heiß sind. Siedend heiße Flüssigkeit und heißer
Dampf können unter Druck austreten und ernsthafte Verletzungen verursachen. Immer abwarten, bis der Motor abgekühlt
ist.
Einen dicken Lappen, wie z. B. ein Handtuch, über den Kühlerverschlussdeckel legen und dann den Deckel langsam gegen
den Uhrzeigersinn bis zum Anschlag drehen, damit der restliche Druck entweichen kann. Wenn kein Zischen mehr zu ver-
nehmen ist, auf den Deckel drücken und gegen den Uhrzeigersinn abschrauben.
HINWEIS
Falls die vorgeschriebene Kühlflüssigkeit nicht verfügbar ist, kann notfalls auch Leitungswasser verwendet werden. Dieses aber so bald
wie möglich durch die vorschriftsmäßige Kühlflüssigkeit ersetzen.
Motor abkühlen lassen.
Kühlflüssigkeitsstand im
Vorratsbehälter und im
Kühler prüfen.
Kühlflüssigkeitsstand ist OK.
Kühlflüssigkeitsstand zu niedrig.
Kühlanlage auf Lecks absuchen.
Lassen Sie das Kühlsystem von
einer Yamaha-Fachwerkstatt
reparieren.
Kühlflüssigkeit nachfüllen.
(Siehe HINWEIS.)
Motor anlassen. Wenn der Motor wieder überhitzt, das
Kühlsystem in einer Yamaha-Fachwerkstatt überprüfen und
reparieren lassen.
Es gibt ein
Leck.
Es gibt kein
Leck.
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PFLEGE UND STILLLEGUNG DES MOTORRADS
7-1
7
GAU37833
Vorsicht bei Mattfarben
ACHTUNG
GCA15192
Einige Modelle sind mit mattfarbigen
Bauteilen ausgestattet. Vor der Reini-
gung des Fahrzeugs sollten Sie einen
Yamaha-Fachhändler bezüglich ver-
wendbarer Reinigungsmittel zu Rate zie-
hen. Werden Bürsten, scharfe Chemika-
lien oder Reinigungsmittel zum Säubern
dieser Bauteile benutzt, können diese
verkratzt oder beschädigt werden. Auch
Wachs sollte nicht auf mattfarbige Bau-
teile aufgetragen werden.
GAU46410
Pflege
Während die offene Bauweise einerseits
die attraktive Technologie sichtbar macht,
hat sie andererseits den Nachteil, dass das
Motorrad ungeschützt ist. Obwohl nur hoch-
wertige Materialien verwendet werden, sind
die Bauteile nicht korrosionssicher. Wäh-
rend bei Automobilen beispielsweise ein
korrodierter Auspuff unbeachtet bleibt, fal-
len schon kleine Rostansätze an der Motor-
rad-Auspuffanlage unangenehm auf. Re-
gelmäßige, richtige Pflege ist nicht nur eine
Bedingung für Garantieansprüche, sondern
Ihr Motorrad wird auch besser aussehen,
länger leben und optimale Leistungen er-
bringen.
Vorbereitung für die Reinigung
1. Die Schalldämpferöffnung abkühlen
lassen und dann mit einer Plastiktüte
abdecken.
2. Sicherstellen, dass alle Kappen und
Abdeckungen, sowie alle elektrischen
Stecker und Anschlussbuchsen, ein-
schließlich der Zündkerzenstecker,
fest sitzen.
3. Auf stark verschmutzte Stellen, die z.
B. durch verkrustetes Motoröl verun-
reinigt sind, einen Kaltreiniger mit dem
Pinsel auftragen, aber niemals Kaltrei-
niger auf Dichtungen und Radachsen
auftragen! Kaltreiniger und Schmutz
mit Wasser abspülen.
Reinigung
ACHTUNG
GCA10772
Stark säurehaltige Radreiniger, be-
sonders an Speichenrädern, ver-
meiden. Werden solche Produkte
für schwer zu entfernende Ver-
schmutzungen verwendet, das Rei-
nigungsmittel nicht länger als vor-
geschrieben auf der betroffenen
Stelle lassen. Die behandelten Teile
unbedingt sehr gut mit Wasser spü-
len, sofort abtrocknen und an-
schließend mit einem Korrosions-
schutz versehen.
Unsachgemäße Reinigung kann
Plastikteile (wie Verkleidungsteile,
Abdeckungen, Windschutzschei-
ben, Streuscheiben, Instrumenten-
beleuchtung usw.) und die Schall-
dämpfer beschädigen.
Ausschließlich weiche, saubere Tü-
cher oder Schwämme mit Wasser
verwenden, um Plastikteile zu reini-
gen. Wenn sich die Plastikteile mit
Wasser allein nicht gründlich ge-
nug reinigen lassen, kann ein ver-
U2S3G3G0.book Page 1 Tuesday, September 13, 2011 10:46 AM
PFLEGE UND STILLLEGUNG DES MOTORRADS
7-2
7
dünntes, mildes Reinigungsmittel
zusammen mit Wasser verwendet
werden. Da Reinigungsmittel Plas-
tikteile angreifen können, müssen
alle Reste des Reinigungsmittels
mit sehr viel Wasser abgespült wer-
den.
Niemals scharfe Chemikalien für
Plastikteile verwenden. Niemals fol-
gende Mittel bzw. einen mit diesen
Mitteln angefeuchteten Lappen
oder Schwamm benutzen: alkali-
sche oder stark säurehaltige Reini-
gungsmittel, Lösungsmittel, Ben-
zin, Rostschutz- oder
-entfernungsmittel, Brems- oder
Kühlflüssigkeit, Batteriesäure.
Niemals Hochdruck-Waschanlagen
oder Dampfstrahlreiniger verwen-
den, da diese das Einsickern von
Wasser und damit eine Verschlech-
terung in den folgenden Bereichen
verursachen: Dichtungen (von Rä-
dern, Schwinglagern, Gabeln und
Bremsen), elektrische Bestandteile
(Stecker, Verbindungen, Instrumen-
te, Schalter und Lichter), Ent- und
Belüftungsschläuche.
Für Motorräder, die mit einer Wind-
schutzscheibe ausgestattet sind:
Keine starken Reiniger oder harten
Schwämme verwenden, da sie Teile
abstumpfen oder verkratzen wer-
den. Einige Plastikreinigungsmittel
könnten auf der Windschutzschei-
be Kratzer hinterlassen. Das Pro-
dukt an einer nicht im Blickfeld lie-
genden Stelle der
Windschutzscheibe testen, ob es
Scheuerspuren hinterlässt. Ist die
Windschutzscheibe verkratzt, nach
dem Waschen ein Plastikpoliermit-
tel verwenden.
Nach normalem Gebrauch
Schmutz am besten mit warmem Wasser,
einem milden Reinigungsmittel und einem
sauberen, weichen Schwamm lösen, da-
nach gründlich mit sauberem Wasser spü-
len. Schwer zugängliche Stellen mit einer
Zahnbürste oder Flaschenbürste reinigen.
Hartnäckiger Schmutz und Insekten lassen
sich leichter entfernen, wenn zuvor ein nas-
ses Tuch einige Minuten lang auf die ver-
schmutzten Stellen gelegt wird.
Nach Fahrten im Regen, auf Straßen, die
mit Salz bestreut wurden oder in Küstennä-
he
Da Meeressalz und Streusalz in Verbin-
dung mit Wasser extrem korrosiv wirken,
führen Sie bitte nach jeder Fahrt in Regen,
Küstennähe oder auf gestreuten Straßen
folgende Schritte durch.
HINWEIS
Im Winter gestreutes Salz kann noch bis in
den Frühling hinein auf Straßen vorhanden
sein.
1. Das Motorrad abkühlen lassen und
dann mit kaltem Wasser und einem
milden Reinigungsmittel abwaschen.
ACHTUNG: Kein warmes Wasser
verwenden, da es die Korrosions-
aktivität des Salzes erhöht.
[GCA10791]
2. Das Motorrad abtrocknen und ein Kor-
rosionsschutz-Spray auf alle blanken,
verchromten und vernickelten Metallo-
berflächen (aber nicht auf die Titan-
Schalldämpfer) aufsprühen, um Korro-
sion zu verhindern.
Titan-Schalldämpfer reinigen
Dieses Modell ist mit Titan-Schalldämpfern
ausgestattet, die die folgende Spezialpflege
erfordern.
U2S3G3G0.book Page 2 Tuesday, September 13, 2011 10:46 AM
PFLEGE UND STILLLEGUNG DES MOTORRADS
7-3
7
Verwenden Sie zur Reinigung der Ti-
tan-Schalldämpfer nur einen weichen,
sauberen Lappen oder Schwamm mit
einem milden Reinigungsmittel und
Wasser. Falls die Schalldämpfer je-
doch mit einem milden Reinigungsmit-
tel nicht gründlich genug gereinigt wer-
den können, dürfen auch alkalische
Reinigungsmittel und eine weiche
Bürste benutzt werden.
Verwenden Sie niemals Scheuermittel
oder andere Spezialreiniger, um die
Titan-Schalldämpfer zu reinigen, da
diese die Oberflächenbeschichtung
des Schalldämpfers beschädigen.
Selbst kleinste Mengen von Öl, z.B.
von einem verölten Lappen oder von
öligen Fingerabdrücken, hinterlassen
Flecken auf dem Titan-Schalldämpfer.
Diese können aber mit einem milden
Reinigungsmittel entfernt werden.
Bitte beachten Sie, dass die tempera-
turbedingte Verfärbung des Auspuff-
rohrs, das in die Titan-Schalldämpfer
mündet, normal ist und nicht behoben
werden kann.
Nach der Reinigung
1. Das Motorrad mit einem Leder oder ei-
nem saugfähigen Tuch trockenwi-
schen.
2. Die Antriebskette sofort trocknen und
schmieren, um Rostansatz zu verhin-
dern.
3. Verwenden Sie zur Pflege von ver-
chromten, Aluminium- und Edelstahl-
Teilen eine Chrompolitur.
4. Alle Metalloberflächen müssen mit ei-
nem Korrosionsschutzspray vor Korro-
sion geschützt werden, auch wenn sie
verchromt oder vernickelt sind.
5. Verwenden Sie Sprühöl als Universal-
reiniger, um noch vorhandene Rest-
verschmutzungen zu entfernen.
6. Steinschläge und andere kleine Lack-
schäden mit Farblack ausbessern
bzw. mit Klarlack versiegeln.
7. Wachsen Sie alle lackierten Oberflä-
chen.
8. Das Motorrad vollständig trocknen las-
sen, bevor es untergestellt oder abge-
deckt wird.
WARNUNG
GWA11131
Verunreinigungen auf den Bremsen
oder Reifen kann zu Kontrollverlust füh-
ren.
Sicherstellen, dass sich weder Öl
noch Wachs auf den Bremsen oder
Reifen befindet.
Gegebenenfalls Bremsscheiben
und -beläge mit Aceton oder einem
handelsüblichen Bremsenreiniger
säubern; Reifen mit warmem Was-
ser und einem milden Reinigungs-
mittel abwaschen. Vor Fahrten mit
höheren Geschwindigkeiten die
Bremsleistung und das Fahrverhal-
ten des Motorrads in den Kurven
testen.
ACHTUNG
GCA10800
Wachs und Öl stets sparsam auftra-
gen und jeglichen Überschuss ab-
wischen.
Niemals Gummi- oder Kunststoff-
teile einölen bzw. wachsen, son-
dern mit geeigneten Pflegemitteln
behandeln.
Polituren nicht zu häufig einsetzen,
denn diese enthalten Schleifmittel,
die eine dünne Schicht des Lackes
abtragen.
HINWEIS
Produktempfehlungen erhalten Sie bei
Ihrem Yamaha-Händler.
Die Scheinwerfer-Streuscheiben kön-
nen beim Waschen, in regnerischem
Wetter oder bei feuchten Klimabedin-
U2S3G3G0.book Page 3 Tuesday, September 13, 2011 10:46 AM
PFLEGE UND STILLLEGUNG DES MOTORRADS
7-4
7
gungen beschlagen. Durch kurzzeiti-
ges Einschalten der Scheinwerfer
kann die Feuchtigkeit von der Streu-
scheibe entfernt werden.
GAU26243
Abstellen
Kurzzeitiges Abstellen
Das Motorrad sollte stets kühl und trocken
untergestellt und mit einer luftdurchlässigen
Plane abgedeckt werden, um es vor Staub
zu schützen. Achten Sie darauf, dass der
Motor und die Auspuffanlage kühl sind, be-
vor Sie das Motorrad abdecken.
ACHTUNG
GCA10810
Stellen Sie ein nasses Motorrad nie-
mals in eine unbelüftete Garage
oder decken es mit einer Plane ab,
denn dann bleibt das Wasser auf
den Bauteilen stehen, und das kann
Rostbildung zur Folge haben.
Um Korrosion zu verhindern, feuch-
te Keller, Ställe (Anwesenheit von
Ammoniak) und Bereiche, in denen
starke Chemikalien gelagert wer-
den, vermeiden.
Stilllegung
Möchten Sie Ihr Motorrad mehrere Monate
stilllegen, sollten folgende Schutzvorkeh-
rungen getroffen werden:
1. Folgen Sie allen Anweisungen im Ab-
schnitt “Pflege” in diesem Kapitel.
2. Füllen Sie den Kraftstofftank und fü-
gen Sie einen stabilisierenden Zusatz
hinzu (falls erhältlich), um den Tank
vor Rostbefall zu schützen und eine
chemische Veränderung des Kraft-
stoffs zu verhindern.
3. Zum Schutz der Zylinder, Kolbenringe,
etc. vor Korrosion die folgenden
Schritte ausführen:
a. Die Zündkerzenstecker abziehen
und dann die Zündkerzen heraus-
schrauben.
b. Je etwa einen Teelöffel Motoröl
durch die Kerzenbohrungen einfül-
len.
c. Die Zündkerzenstecker auf die
Zündkerzen aufstecken und dann
die Zündkerzen auf den Zylinder-
kopf legen, sodass die Elektroden
Masseverbindung haben. (Damit
wird im nächsten Schritt die Fun-
kenbildung begrenzt.)
d. Den Motor einige Male mit dem
Anlasser durchdrehen. (Dadurch
wird die Zylinderwand mit Öl be-
netzt.) WARNUNG! Um Beschä-
digungen und Verletzungen
durch Funken zu vermeiden,
beim Durchdrehen des Motors
U2S3G3G0.book Page 4 Tuesday, September 13, 2011 10:46 AM
PFLEGE UND STILLLEGUNG DES MOTORRADS
7-5
7
sicherstellen, dass die Zündker-
zenelektroden geerdet sind.
[GWA10951]
e. Die Zündkerzenstecker von den
Zündkerzen abziehen, die Zünd-
kerzen einschrauben und die
Zündkerzenstecker wieder auf die
Zündkerzen aufsetzen.
4. Sämtliche Seilzüge sowie alle Hebel-
und Ständer-Drehpunkte ölen.
5. Den Luftdruck der Reifen kontrollieren
und ggf. korrigieren. Anschließend das
Motorrad so aufbocken, dass beide
Räder über dem Boden schweben.
Anderenfalls jeden Monat die Räder
etwas verdrehen, damit die Reifen
nicht ständig an derselben Stelle auf-
liegen und dadurch beschädigt wer-
den.
6. Die Schalldämpfer mit Plastiktüten so
abdecken, dass keine Feuchtigkeit
eindringen kann.
7. Die Batterie ausbauen und vollständig
aufladen. Die Batterie an einem küh-
len, trockenen Ort lagern und einmal
pro Monat aufladen. Die Batterie nicht
an einem übermäßig kalten oder war-
men Ort [unter 0 °C (30 °F) oder über
30 °C (90 °F)] lagern. Nähere Anga-
ben zum Lagern der Batterie siehe
Seite 6-30.
HINWEIS
Notwendige Reparaturen vor der Stilllegung
des Motorrads ausführen.
U2S3G3G0.book Page 5 Tuesday, September 13, 2011 10:46 AM
TECHNISCHE DATEN
8-1
8
Abmessungen:
Gesamtlänge:
2395 mm (94.3 in)
Gesamtbreite:
820 mm (32.3 in)
Gesamthöhe:
1190 mm (46.9 in)
Sitzhöhe:
775 mm (30.5 in)
Radstand:
1700 mm (66.9 in)
Bodenfreiheit:
140 mm (5.51 in)
Mindest-Wendekreis:
3500 mm (137.8 in)
Gewicht:
Gewicht (fahrfertig):
310 kg (683 lb)
Motor:
Bauart:
Flüssigkeitsgekühlter 4-Takt-Motor, DOHC
Zylinderanordnung:
4-Zylinder-V-Motor
Hubraum:
1679 cm³
Bohrung × Hub:
90.0 × 66.0 mm (3.54 × 2.60 in)
Verdichtungsverhältnis:
11.30 : 1
Startsystem:
Elektrostarter
Schmiersystem:
Nasssumpfschmierung
Motoröl:
Empfohlene Marke:
YAMALUBE
Sorte (Viskosität):
SAE 10W-30, 10W-40, 10W-50, 15W-40,
20W-40 oder 20W-50
Empfohlene Motorölqualität:
API Service, Sorte SG oder höher/JASO
MA
Motoröl-Füllmenge:
Ohne Wechsel der Ölfilterpatrone:
4.30 L (4.55 US qt, 3.78 Imp.qt)
Mit Wechsel der Ölfilterpatrone:
4.70 L (4.97 US qt, 4.14 Imp.qt)
Achsantriebsöl:
Sorte:
Yamaha Original-Kardangetriebeöl SAE 80
API GL-5
Füllmenge:
0.30 L (0.32 US qt, 0.26 Imp.qt)
Kühlsystem:
Fassungsvermögen des Kühlflüssigkeits-
Ausgleichsbehälters (bis zur Maximalstand-
Markierung):
0.27 L (0.29 US qt, 0.24 Imp.qt)
Fassungsvermögen des Kühlers
(einschließlich aller Kanäle):
3.75 L (3.96 US qt, 3.30 Imp.qt)
Luftfilter:
Luftfiltereinsatz:
Ölbeschichteter Papiereinsatz
Kraftstoff:
Empfohlener Kraftstoff:
Ausschließlich bleifreies Superbenzin
Tankvolumen (Gesamtinhalt):
15.0 L (3.96 US gal, 3.30 Imp.gal)
Davon Reserve:
3.9 L (1.03 US gal, 0.86 Imp.gal)
Kraftstoff-Einspritzung:
Drosselklappengehäuse:
Kennzeichnung:
2S31 00
Zündkerze(n):
Hersteller/Modell:
NGK/CR9EIA
Hersteller/Modell:
DENSO/IU27D
Zündkerzen-Elektrodenabstand:
0.8–0.9 mm (0.031–0.035 in)
Kupplung:
Kupplungsbauart:
Mehrscheiben-Ölbadkupplung
–20 –10 0
10
20 30 40 50 ˚C
10 30 50 70 90 1100 130 ˚F
SAE 10W-30
SAE 15W-40
SAE 20W-40
SAE 20W-50
SAE 10W-40
SAE 10W-50
U2S3G3G0.book Page 1 Tuesday, September 13, 2011 10:46 AM
TECHNISCHE DATEN
8-2
8
Kraftübertragung:
Primäruntersetzungsverhältnis:
1.509 (86/57)
Achsantrieb:
Kardan
Sekundäruntersetzungsverhältnis:
3.082 (22/23 x 29/09)
Getriebeart:
klauengeschaltetes 5-Gang-Getriebe
Getriebebetätigung:
Fußbedienung (links)
Getriebeabstufung:
1. Gang:
2.375 (38/16)
2. Gang:
1.810 (38/21)
3. Gang:
1.400 (35/25)
4. Gang:
1.115 (29/26)
5. Gang:
0.935 (29/31)
Fahrgestell:
Rahmenbauart:
unten offener Zentralrohrrahmen
Lenkkopfwinkel:
31.00 Grad
Nachlauf:
148 mm (5.8 in)
Vorderreifen:
Ausführung:
Schlauchlos-Reifen
Dimension:
120/70R18M/C 59V
Hersteller/Typ:
BRIDGESTONE/BT028F
Hinterreifen:
Ausführung:
Schlauchlos-Reifen
Dimension:
200/50R18M/C 76V
Hersteller/Typ:
BRIDGESTONE/BT028R
Zuladung:
Max. Gesamtzuladung:
190 kg (419 lb)
(Gesamtgewicht von Fahrer, Beifahrer,
Gepäck und Zubehör)
Reifenluftdruck (bei kaltem Reifen):
Zuladungsbedingung:
0–90 kg (0–198 lb)
Vorn:
250 kPa (2.50 kgf/cm², 36 psi)
Hinten:
290 kPa (2.90 kgf/cm², 42 psi)
Zuladungsbedingung:
90–190 kg (198–419 lb)
Vorn:
250 kPa (2.50 kgf/cm², 36 psi)
Hinten:
290 kPa (2.90 kgf/cm², 42 psi)
Rennen:
Vorn:
290 kPa (2.90 kgf/cm², 42 psi)
Hinten:
290 kPa (2.90 kgf/cm², 42 psi)
Vorderrad:
Rad-Bauart:
Gussrad
Felgengröße:
18M/C x MT3.50
Hinterrad:
Rad-Bauart:
Gussrad
Felgengröße:
18M/C x MT6.00
Vorderradbremse:
Bauart:
Doppelscheibenbremse
Betätigung:
Handbedienung (rechts)
Empfohlene Flüssigkeit:
DOT 4
Hinterradbremse:
Bauart:
Einzelscheibenbremse
Betätigung:
Fußbedienung (rechts)
Empfohlene Flüssigkeit:
DOT 4
Vorderrad-Federung:
Bauart:
Teleskopgabel
Feder/Stoßdämpfer-Bauart:
Spiralfeder, hydraulisch gedämpft
Federweg:
120.0 mm (4.72 in)
Hinterrad-Federung:
Bauart:
Schwinge (Gelenkaufhängung)
U2S3G3G0.book Page 2 Tuesday, September 13, 2011 10:46 AM
TECHNISCHE DATEN
8-3
8
Feder/Stoßdämpfer-Bauart:
Spiralfeder, hydraulisch gedämpft,
gasdruckunterstützt
Federweg:
110.0 mm (4.33 in)
Elektrische Anlage:
Zündsystem:
TCI
Lichtmaschine:
Drehstromgenerator mit Permanentmagnet
Batterie:
Typ:
YTZ14S
Spannung, Kapazität:
12 V, 11.2 Ah
Scheinwerfer:
Lampenart:
Halogenlampe
Lampenspannung, Watt × Anzahl:
Scheinwerfer:
12 V, 60 W/55 W × 1
Rücklicht/Bremslicht:
LED
Blinklicht vorn:
12 V, 10.0 W × 2
Blinklicht hinten:
12 V, 10.0 W × 2
Standlicht vorn:
12 V, 5.0 W × 1
Instrumentenbeleuchtung:
LED
Leerlauf-Kontrollleuchte:
LED
Fernlicht-Kontrollleuchte:
LED
Ölstand-Warnleuchte:
LED
Blinker-Kontrollleuchte:
LED x 2
Reserve-Warnleuchte:
LED
Kühlflüssigkeitstemperatur-Warnleuchte:
LED
Motorstörungs-Warnleuchte:
LED
ABS-Warnleuchte:
LED
Anzeigeleuchte des Wegfahrsperren-
Systems:
LED
Schaltzeitpunkt-Anzeigeleuchte:
LED
Sicherungen:
Hauptsicherung:
50.0 A
Scheinwerfersicherung:
15.0 A
Signalanlagensicherung:
7.5 A
Zündungssicherung:
20.0 A
Parkleuchten-Sicherung:
7.5 A
Kühlerlüftersicherung:
20.0 A
Nebenkühlerlüftersicherung:
7.5 A
Sicherung des Kraftstoffeinspritz-Systems:
15.0 A
Sicherung des ABS-Kontrolleinheit:
7.5 A
Sicherung des ABS-Motors:
30.0 A
ABS-Magnetventilsicherung:
15.0 A
Zusatzsicherung:
7.5 A
Sicherung des elektrisches Drosselventils:
7.5 A
U2S3G3G0.book Page 3 Tuesday, September 13, 2011 10:46 AM
KUNDENINFORMATION
9-1
9
GAU48612
Identifizierungsnummern
Bitte übertragen Sie die Fahrzeug-Identifi-
zierungsnummern sowie die Modellcode-
Plakette in die dafür vorgesehenen Felder,
da diese für die Bestellung von Ersatzteilen
und -schlüsseln bei Yamaha-Händlern so-
wie bei einer Diebstahlmeldung benötigt
werden.
FAHRZEUG-
IDENTIFIZIERUNGSNUMMER:
MODELLCODE-PLAKETTE:
GAU26400
Fahrzeug-Identifizierungsnummer
Die Fahrzeug-Identifizierungsnummer ist
am Lenkkopfrohr eingeschlagen. Tragen
Sie diese Nummer in das entsprechende
Feld ein.
HINWEIS
Die Fahrzeug-Identifizierungsnummer dient
zur Identifizierung ihres Motorrads, und wird
von der Zulassungsbehörde registriert.
GAU26470
Modellcode-Plakette
Die Modellcode-Plakette ist auf dem Rah-
men unter dem Fahrersitz angebracht. (Sie-
he Seite 3-26.) Übertragen Sie Informatio-
nen auf dieser Plakette in die vorgesehenen
Felder. Diese Informationen benötigen Sie
zur Ersatzteil-Bestellung bei Ihrem
Yamaha-Händler.
1. Fahrzeug-Identifizierungsnummer
1
1. Modellcode-Plakette
1
U2S3G3G0.book Page 1 Tuesday, September 13, 2011 10:46 AM
INDEX
A
Abblendschalter ....................................3-18
ABS.......................................................3-21
Abstellen .................................................7-4
ABS-Warnleuchte ...................................3-6
Achsantriebsöl ......................................6-14
Anzeigeleuchte des
Wegfahrsperren-Systems..................... 3-6
B
Batterie..................................................6-30
Blinker-Kontrollleuchten .......................... 3-4
Blinkerlampe, auswechseln ..................6-36
Blinkerschalter ......................................3-18
Bordwerkzeug.........................................6-2
Bowdenzüge, prüfen und schmieren ....6-27
Bremsflüssigkeitsstand, prüfen .............6-25
Bremslichtschalter.................................6-24
Brems- und Kupplungsflüssigkeit,
wechseln.............................................6-26
D
Diebstahlanlage (Sonderzubehör) ........3-18
E
Einfahrvorschriften..................................5-3
EXUP-System.......................................3-32
F
Fahrzeug-Identifizierungsnummer ..........9-1
Federbein, einstellen.............................3-30
Fehlersuchdiagramme .......................... 6-41
Fehlersuche ..........................................6-39
Fernlicht-Kontrollleuchte ......................... 3-4
Fußbremshebel.....................................3-21
Fußbrems- und Schalthebel,
prüfen und schmieren......................... 6-27
Fußschalthebel .....................................3-20
G
Gasdrehgriff und Gaszug,
kontrollieren und schmieren............... 6-27
H
Handbremshebel .................................. 3-20
Handbrems- und Kupplungshebel,
prüfen und schmieren ........................ 6-28
Hupenschalter ...................................... 3-18
I
Identifizierungsnummern ........................ 9-1
K
Katalysatoren........................................ 3-26
Kennzeichenleuchten-Lampe,
auswechseln ...................................... 6-37
Kontroll- und Warnleuchten.................... 3-4
Kraftstoff ............................................... 3-24
Kraftstofftank-Belüftungsschlauch
und Überlaufschlauch ........................ 3-25
Kraftstoff, Tipps zum Sparen.................. 5-3
Kühlflüssigkeit....................................... 6-16
Kühlflüssigkeitstemperatur-
Warnleuchte......................................... 3-5
Kupplungshebel........................... 3-19, 6-23
L
Lage der Teile......................................... 2-1
Leerlaufdrehzahl, prüfen....................... 6-20
Leerlauf-Kontrollleuchte.......................... 3-4
Lenkerarmaturen .................................. 3-18
Lenkung, prüfen.................................... 6-29
Lichthupenschalter ............................... 3-18
Luftfiltereinsatz ..................................... 6-19
M
Modellcode-Plakette ............................... 9-1
Motor anlassen....................................... 5-1
Motoröl und Ölfilterpatrone....................6-11
Motorrad aufbocken ..............................6-39
Motorstoppschalter................................3-19
Motorstörungs-Warnleuchte....................3-5
Multifunktionsanzeige..............................3-8
O
Ölstand-Warnleuchte ..............................3-4
P
Parken.....................................................5-4
Pflege......................................................7-1
R
Räder ....................................................6-23
Radlager, prüfen ...................................6-30
Reifen....................................................6-21
Reserve-Warnleuchte .............................3-5
Rücklicht/Bremslicht..............................6-36
S
Schalten ..................................................5-2
Schaltzeitpunkt-Anzeigeleuchte..............3-6
Scheibenbremsbeläge des
Vorder- und Hinterrads, prüfen ...........6-24
Scheinwerferlampe, auswechseln.........6-35
Schwingen-Drehpunkte, schmieren ......6-28
Seitenständer........................................3-32
Seitenständer, prüfen und
schmieren ...........................................6-28
Sicherheitsinformationen.........................1-1
Sicherungen, wechseln.........................6-33
Sitzbank ................................................3-26
Spanngurt-Halterungen.........................3-32
Spiel des Gasdrehgriffs, prüfen.............6-20
Spiel des Handbremshebels, prüfen.....6-24
Standlichtlampe, auswechseln..............6-38
Starterschalter.......................................3-19
U2S3G3G0.book Page 1 Tuesday, September 13, 2011 10:46 AM
INDEX
System der Wegfahrsperre..................... 3-1
T
Tachometer ............................................ 3-7
Tankverschluss..................................... 3-23
Technische Daten................................... 8-1
Teleskopgabel, einstellen ..................... 3-28
Teleskopgabel, prüfen .......................... 6-29
V
Ventilspiel ............................................. 6-20
Verkleidungsteil und
Abdeckungen, abnehmen und
montieren ............................................. 6-8
Vorsicht bei Mattfarben........................... 7-1
W
Warnblinkschalter ................................. 3-19
Wartung, Abgas-Kontrollsystem ............. 6-3
Wartung und Schmierung,
regelmäßig ........................................... 6-4
Z
Zündkerzen, prüfen .............................. 6-10
Zünd-/Lenkschloss ................................. 3-2
Zündunterbrechungs- u.
Anlasssperrschalter-System............... 3-33
U2S3G3G0.book Page 2 Tuesday, September 13, 2011 10:46 AM
A5-yoko_Blank.fm Page 1 Monday, July 11, 2011 4:13 PM
A5-yoko_Blank.fm Page 1 Monday, July 11, 2011 4:13 PM
PRINTED IN JAPAN
2011.09-0.3×1 CR
(G)
DIC183
AUF RECYCLINGPAPIER GEDRUCKT
2


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You will receive an email to register for one or both of the options.


Get your user manual by e-mail

Enter your email address to receive the manual of Yamaha VMX17 V-Max in the language / languages: German as an attachment in your email.

The manual is 3,28 mb in size.

 

You will receive the manual in your email within minutes. If you have not received an email, then probably have entered the wrong email address or your mailbox is too full. In addition, it may be that your ISP may have a maximum size for emails to receive.

Others manual(s) of Yamaha VMX17 V-Max

Yamaha VMX17 V-Max User Manual - English - 110 pages

Yamaha VMX17 V-Max User Manual - Dutch - 108 pages


The manual is sent by email. Check your email

If you have not received an email with the manual within fifteen minutes, it may be that you have a entered a wrong email address or that your ISP has set a maximum size to receive email that is smaller than the size of the manual.

The email address you have provided is not correct.

Please check the email address and correct it.

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