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Aufstellungs- und Bedienungsanleitung
4000-4100
DIN · EN 13240 · 15a B-VG
MORSØ JERNSTØBERI A/S . DK-7900 NYKØBING MORS
E-Mail: stoves@morsoe.com · Website: www.morsoe.com
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Tysk
Herzlichen Gckwunsch zum Kauf Ihres neuen
Morsø-Ofens!
Morsø, der größte Anbieter auf dem dänischen
Markt, stellt seit 1853 Kaminöfen von höchster
Qualität her. Beachten Sie bitte die folgenden
Anweisungen, damit Sie an Ihrem neuen Ofen
viele Jahre lang Freude haben.
Extra Zubehör
Zur Erleichterung der täglichen Bedienung und Wartung Ihres Morsø-Ofens bietet Ihnen Morsø
ein umfangreiches Schornstein-, Bodenplatten- und Zubehörprogramm an.
Inhalt
1.0 Aufstellen Ihres Mor-Ofens Seite Nr.
1.1 Auspacken des Ofens 3
1.2 Aufstellen des Ofens 3
1.3 Schornsteinfeger 3
1.4 Aufstellungsort des Ofens/einzuhaltende Abstände 4
1.5 Schornstein 5
1.6 Ofenrohranschluss 5
1.7 Anschluss an einen gemauerten Schornstein 6
1.8 Anschluss an einen Stahlschornstein 7
1.9 Faktoren, die den Schornsteinzug beeinussen 8
2.0 Heiztechnik/Verwendung Ihres Ofens 10
2.1 Anheizen und Feuerungsintervalle 11
3.0 Regelmäßige Wartung des Ofens 15
3.1 Wartung von aen 15
3.2 Wartung von innen 15
3.3 Reinigung des Ofens 16
3
1.1 Auspacken des Ofens
Der Mor-Ofen 4043 wiegt 98 kg. Der Mor-Ofen 4055 wiegt 122 kg. Der Morsø-Ofen
4056 wiegt 110 kg. Der Morsø-Ofen 4143 wiegt 98 kg. Der Morsø-Ofen 4155 wiegt 122 kg.
Der Mor-Ofen 4156 wiegt 110 kg. Um Schäden zu vermeiden empfehlen wir, das Auspacken
und Aufstellen von 2 Personen ausführen zu lassen.
Die Topplatte, die lose liegt, entfernen, bevor die Brennkammer von der Holzpalette geho-
ben wird. Den Ofen sorgltig auf die Mitte der Bodenplatte setzen.
1.2 Aufstellen des Ofens
Der Ofen wir mit Rauchabgang oben geliefert. Die Kugelfang, die Kugel des Schornsteinfe-
gers während des Fegens verstopfen soll, wird gleichzeitig mit der Montage vom Rauchstut-
zen festgeschraubt.
Beachten Sie die nationalen und örtlichen Bestimmungen für das Aufstellen von Kaminö-
fen. Befolgen Sie auch die örtlichen Bestimmungen im Hinblick auf den Anschluss an den
Schornstein sowie das Aufstellen der Schornsteine. Fragen Sie evtl. Ihren Schornsteinfe-
ger um Rat. Für die Einhaltung der nationalen und örtlichen Bestimmungen sind jedoch
Sie selbst, Ihr technischer Berater oder Handwerker verantwortlich.
Aufstellhinweise
Der Kaminofen ist anschlussfertig montiert und muss mit einem Verbindungsstük an den be-
stehenden Hausschornstein angeschlossen werden. Das Verbindungsstük soll möglichst kurz,
geradlinig, waagerecht oder leicht steigend angeordnet sein. Verbindungen sind abzudichten.
Nationale und Europäische Normen, örtliche und baurechtliche Vorschriften sowie feuerpolizeiliche
Bestimmung sind einzuhalten. Informieren Sie daher vorher Ihren Bezirks-Schornsteinfegermeister.
Es ist sicherzustellen, dass die Verbrennung benötigte Luftmenge ausreichend ist. Hierauf ist beson-
ders bei dichtschließenden Fenstern und Türen (Dichtlippe) zu achten.
Die Schornsteinberechnung erfolgt nach EN 13384 Teil 2 bzw. Teil 3 mit dem dieser Anlei-
tung zugefügten Wertetripel.
Prüfen Sie vor dem Aufstellen, ob die Traghigkeit der Unterkonstruktion dem Gewicht Ihres
Kaminofens standhält. Bei unzureichender Tragfähigkeit müssen geeigneteMaßnahmen (z. B.
Platte zur Lastverteilung) getroen werden, um diese zu erreichen.
1.3 Schornsteinfeger
Es kann wie bereits erwähnt ratsam sein, sich vor dem Aufstellen des Ofens mit dem
örtlichen Schornsteinfeger zu beraten. In jedem Fall müssen Sie den Schornsteinfeger
unterrichten, wenn der Kaminofen aufgestellt ist. Der Schornsteinfeger prüft die Ins-
tallation, und Sie müssen Fegetermine vereinbaren. Wenn der Schornstein einige Zeit
nicht benutzt worden ist, sollte er vor Ingebrauchnahme auf Rissschäden, Vogelnester
u.a.m. untersucht werden.
1.0 Aufstellen Ihres Morsø-Ofens
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1.4 Aufstellungsort des Ofens/einzuhaltende Abstände
Bestehen die Wände des Raumes, in dem Ihr neuer Ofen aufgestellt wird, aus brennbarem
Material, ist der Ofen so aufzustellen, wie auf dem Genehmigungsschild auf der Rückseite
des Ofens angegeben ist.
Allgemeine Sicherheitshinweise
Durch den Abbrand von Brennmaterial wird Wärmeenergie frei, die zu einer starkenErhintzung
der Oberächen, der Feuerraumtüren, der Tür- und Bediengriem der Sichtfensterscheibe, der
Rauchrohe und ggf. der Frontwand des Ofens führt. Die Berührung dieser Teile ohne entspre-
chende Schutzbekleidung oder Hilfsmittel (hitzebeständige Handschuhe oder andere Betäti-
gungsmittel) ist zu unterlassen.
Abstand zum Mobiliar
Der empfohlene Abstand zum Mobiliar betgt 800 mm. Bedenken Sie aber, dass das Mo-
biliar und andere Gegensnde austrocknen können, wenn sie zu dicht am Ofen stehen.
Der Abstand zu brennbarem Material vor dem Ofen muss 800 mm betragen.
Ein Kaminofen erhitzt sich während des Heizens. Lassen Sie deshalb die erforderliche Vor-
sicht walten und halten Sie insbesondere Kinder vom Ofen fern.
Abstand zu brennbaren Bauteilen und Möblen
Zu brennbaren Bauteilen und Möbeln ist ein Mindestabstand von 20 cm nach hinten und 40
cm seitlich einzuhalten, um ausreichend Wärmeschutz zu gehren.
Brandschutz außerhalb des Strahlungsbereichs
Die Mindstabstände zu brennbaren Bauteilen und Möbeln sind auf dem Geräteschild ange-
geben und dürfen nicht unterschritten werden.
Min. Abstand zu brennbarem Material:
Ofentyp Hinter dem Ofen (A) Zu Seiten des Ofens (B) Abstand zum Mobiliar
Morsø 4000-4100
Nicht isoliertes Rohr
200 mm 400 mm 800 mm
B
A
Min. afstand til brandbar væg for Morsø S10-40
Revisions
Rev.
Sign.:
Title:
Drawing no.:
Dim. without indication of margin acc. to DS/ISO 2768-1 m
1:10
Afstand til hjørnevæg
Distance to Corner wall
Morsø S10-40
RSV
A4
Dimension Skecth
Date of print: 25-08-2010
U:\udv\Tegninger\Diverse\Afstand til brandbare vægge\Afstand til hjørnevæg.SLDASM
S-10-05 a
Itemno.:
This drawing is Morsø Jernstøberi A/S' property and must not be sold, lended or copied without any written authorization from the company.
Material:
Weight:
Model no.
Drawingtype:
Location of file:
Scale:
Format:
Released:
Construction:
Date:
Side 1 of 4
25.08.2010
A
A
45°
Min. afstand til brandbar væg for Morsø S10-40
Revisions
Rev.
Sign.:
Title:
Drawing no.:
Dim. without indication of margin acc. to DS/ISO 2768-1 m
1:10
Afstand til hjørnevæg
Distance to Corner wall
Morsø S10-40
RSV
25.08.2010
A4
Dimension Skecth
Date of print: 25-08-2010
U:\udv\Tegninger\Diverse\Afstand til brandbare vægge\Afstand til hjørnevæg.SLDASM
S-10-05 a
Itemno.:
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Material:
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Model no.
Drawingtype:
Location of file:
Scale:
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Released:
Construction:
Date:
Side 2 of 4
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Fußböden
Vor den Feuerungsönungen von Feuerstätten für feste Brernnstoe sind Fußden aus
brennbaren Baustoen durch einen Belag aus nichtbrennbaren Baustoe zu schützen. Der
Belag muss sich nach vorn auf mindestens 50 cm und seitlich auf mindestens 30 cm über
die Feuerungsönung hinaus erstrecken.
1.5 Schornstein
Wenn es die örtlichen Bestimmungen erlauben, kann der Ofen an einen Schornstein ange-
schlossen werden, an den bereits eine andere geschlossene Feuerstelle angeschlossen ist
(z.B. eine Ölfeuerung oder ein anderer Kaminofen). Beachten Sie eventuelle Anforderungen
an den Anbringungsort des Rauchrohres, wenn zwei oder mehrere Feuerstellen an densel-
ben Schornstein angeschlossen werden.
In Deutschland ist es teilweise möglich einen Kaminofen an dem gleichen Schornstein zu
montieren, an dem bereits bestimmte Typen von Gas- oder Ölheizung angeschlossen ist.
Um einen Kaminofen an solch einen Schornstein zu montieren benötigen Sie die Zustim-
mung Ihres Bezirksschornsteinfegermeisters und es muss eine Schornsteinberechnung
nach DIN 4705 - EN 13384 vorliegen.
Morsø Jernstøberi A/S übernimmt keine Verantwortung für die Installation eines Kamino-
fens an einem Schornstein an dem bereits eine Gas- oder Ölheizung installiert ist.
Ein moderner eektiver Kaminofen stellt an Ihren Schornstein höhere Anforderungen. Lassen Sie
deshalb den Schornstein vom Schornsteinfeger begutachten. Der freie Querschnitt des Schornsteins
muss den nationalen und örtlichen Bestimmungen gegen. Doch im Allgemeinen muss bei Kaminö-
fen die Lichtönung mindestens 175 cm² groß sein. Bei einer zu großen Lichtönung ist zu viel Energie
erforderlich, um den Schornstein so auf zuwärmen, dass ein annehmbarer Schornsteinzug entsteht.
Handelt es sich um einen gemauerten Schornstein mit größerer Lichtönung, wird empfohlen, eine
isolierende Schornsteinverrohrung mit dem richtigen Durchmesser einzusetzen. Dies führt zu verbes-
sertem Schornsteinzug und damit wirtschaftlicherem Heizen.
Für die Höhe des Schornsteins gibt es keine besonderen Bestimmungen, jedoch sollte er so hoch
sein, dass genügend Schornsteinzug entsteht und es zu keiner Rauchbelästigung kommt. In der
Regel ist der Schornsteinzug dann zufriedenstellend, wenn der Schornstein 4 Meter Höhe über
dem Ofen und mindestens 80 cm Höhe über dem Dachrst aufweist. Wird der Schornstein an
der Seite des Hauses angebracht, sollte seine Spitze nie niedriger sein als der Dachrst oder der
chste Punkt des Daches. Beachten Sie, dass bei Reetdächern für das Anbringen von Schorn-
steinen oft nationale und örtliche Bestimmungen gelten. Siehe Abschnitt 1.9.
Schornstein und Rauchrohr sind mit Reinigungsren zu versehen. Die Größe der Reinigungsr im
Schornstein muss mindestens der Lichtönung des Schornsteins entsprechen. Der Schornstein muss
r eine Inspektion von außen zugänglich sein und der Zugang zur Reinigungsr und zum Schornstein
muss möglich sein, wenn von oben gereinigt werden soll (z.B. Stahlschornsteine).
1.6 Rohranschluss
Der Abluftstutzen kann gedreht und für ø150 (Innen- und Aendurchmesser des Abluft-
stutzens) sowie für ø120 Anschlüsse verwendet werden.
Montage mit nach oben zeigendem Abluftstutzen
Werksseitig ist der Ofen für den Einbau in Kombination mit dem beigefügten Stutzen (1) nach oben
zeigend vorgesehen. Bei dem Kugelfang, der die Rauchleitplatten beim Kaminkehren sctzen soll,
handelt es sich um den 128 mm langen Stab im Inneren des Kaminofens. Der Kugelfang wird gleich-
zeitig mit der Schornsteinmontierung eingesetzt.
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Montage mit Abluftstutzen hinten
Die Topplatte und die Konvektionsrückplatte vom Ka-
minofen abnehmen.
Den Rauchausgang vom oberen Anschluss abbau-
en. Bei Anschluss des Abluftrohrs auf der Rückseite
darf der Rauchausgang nicht verwendet werden.
Die runde Platte an den zwei 2 Schrauben von der Ofen-
rückwand abschrauben und am oberen Rauchausgang
anschrauben.
Mit kurzen, gezielten Hammerschlägen das Eisensck
von den kleinen „Brückenteilen“ lösen, mit denen es an
der Konvektionsrückplatte arretiert ist.
Bei Anschluss des Abluftrohrs auf der Rückseite den
mitgelieferten Guss-Rauchausgang mit einer Einbau-
tiefe von 40 mm einsetzen.
Bei Montage des Abluftstutzens auf der Rückseite darf
der Kugelfang nicht verwendet werden.
Die Topplatte und die Konvektionsrückplatte wieder
am Kaminofen anbringen.
Ein runder Einsatz wird mitgeliefert, der unter die Topplat-
te und den Deckel für den blockierten Rauchausgang ein-
gesetzt werden kann.
Platzierung der Rauchleitplatten
Die Rauchleitplatten (2) und (3), die in Vermiculit ausge-
hrt sind, sind bei der Lieferung bereits vormontiert.
Überprüfen Sie vor Inbetriebnahme des Kaminofens, ob
die Rauchleitplatten korrekt montiert sind (siehe Skizze).
Frischluftanschluss, sofern erforderlich
Unten:
Ab Werk ist der Ofen unten mit einem Stutzen für ei-
nen eventuellen Frischluftanschluss ausgestattet.
Hinten:
Die Topplatte und die Konvektionsrückwand vom Ofen abnehmen und den Stutzen unter dem
Ofen ausbauen. Die mit zwei Schrauben unten auf der Ofenrückseite angeschraubte runde Platte
ausbauen und statt dessen dort anschrauben, wo zuvor der Stutzen unter dem Ofen befestigt
war. Den Stutzen dort befestigen, wo zuvor die runde Platte auf der Ofenrückseite befestigt war.
Das Eisenstück unten an der Konvektionsrückwand kann mit leichten und stetigen Hammerschlä-
gen neben den kleinen „Brücken“ zur Befestigung des Eisenscks herausgeschlagen werden.
Die Konvektionsplatte und die Topplatte wieder am Kaminofen anbringen.
1.7 Anschluss an einen gemauerten Schornstein
Eine Mauerbuchse für das Rauchrohr wird in die Wand eingemauert und das Rauchrohr in diese
eingeführt. Das Rohr darf nicht in die Schornsteinönung hineingesteckt werden, sondern darf
nur bis zur Innenseite der Lichtönung des Schornsteins reichen. Die Verbindungen Ofen/Rohr
und Rohr/Mauerbuchse werden mit Glasschnur abgedichtet. Normalerweise ist es nicht erfor-
derlich, evtl. Rohrverbindungen abzudichten.
B
B
B-B
1
2
3
Revisions
Rev.
Sign.:
Title:
Drawing no.:
1:5
Snit til vejledning
Morsø S10-40
RSV
25.08.2010
A4
Date of print: 24-11-2010
U:\udv\Tegninger\Pladejernsovne 2010\S10-40\S10-40.SLDASM
S10-06 a
Itemno.:
This drawing is Morsø Jernstøberi A/S' property and must not be sold, lended or copied without any written authorization from the company.
Material:
Weight:
Model no.
Drawingtype:
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Format:
Released:
Construction:
Date:
7
Um Verlust von Schornsteinzug zu vermeiden, ist es von Vorteil, evtl. Übergänge vom senk-rech-
ten zum waagrechten Rauchrohr mit einer weichen Biegung zu montieren.
Die Bemessung des Rauchrohrs muss den nationalen und örtlichen Bestimmungen genü-
gen. Morsø empehlt jedoch ein Rauchrohr aus 2 mm Stahlplatte, da das zu einer längeren
Lebensdauer des Rauchrohrs führt.
1.8 Anschluss an einen Stahlschornstein
Ist die Aufstellung so, dass der Schornstein direkt nach oben durch die Decke geführt wird, so
sind die nationalen und örtlichen Bestimmungen im Hinblick auf den Abstand des Schornsteins
zu einer brennbaren Decke einzuhalten. Der Schornstein wird am Rauchabzug mit der beiliegen-
den Glasschnur abgedichtet. Es ist wichtig, dass der Schornstein so angebracht wird, dass sein
Gewicht von der Dachkonstruktion und nicht vom Ofen getragen wird. (Siehe die Anleitung des
Schornsteinherstellers.) Ein zu großes Gewicht auf der Topplatte des Ofens kann zu Rissschäden
hren. Wenn der Schornstein nicht so angebracht wird, dass sein Gewicht von der Dachkonst-
ruktion getragen wird, ist die Topplatte von der Morsø Garantie ausgenommen.
Bitte beachten!
Reinigungsmöglichkeiten: Wenden Sie sich an den Schornsteinfeger.
Bei zu geringem Schornsteinzug ist es vorteilhaft, das Rauchrohr so anzubringen,
dass es nach oben aus dem Ofen hinaus führt, da dadurch die Rauchwanderung in
der Brennkammer vermindert wird.
Vermeiden Sie mehr Biegungen als erforderlich und begrenzen Sie die Länge des
Rauchrohres, da andernfalls der Schornsteinzug vermindert wird.
Da Kaminöfen raumluftabhängige Feuerstätten sind, die Ihre Verbrennungsluft aus
dem Aufstellraum entnehmen, muss der Betreiber für ausreichende Verbrennungsluft
sorgen.Bei abgedichteten Denstern und Türen (z. B. in Verbindung mit Energiesparmaß-
nahmen) kan es sein, dass die Frischluftzufuhr nicht mehr gewährleistet ist,wodurch das
Zugverhalten des Kaminofens beeinträchtigt werden kann. Dies kann Ihr Wohlbenden
und unter Umständen Ihre Sicherheit beeinträchtigen. Ggf. muss für eine zusätzliche Fri-
schluftzufuhr, z.B. durch den Einbau einer Luftklappe in der Nähe des Kaminofens oder
Verlegung einer Verlegung einer Verbrennungsluftleitung nach außen oder in einen gut
belüfteten Raum (ausgenhommen Heizungskeller), gesorgt werden. Insbesondere muss
sichergestellt bleiben, dass notwendige Verbrennungsluftleitungen während des Betrie-
bes der Feuerstätte oen sind. Dunstabzugshauben, die zusammen mit Feuerstätten im
selben Raum oder Raumluftverbund installiert sind, können die Funktion des Ofens ne-
gativ beeinträchtigen (bis hin zum Rauchaustritt in den Wohnraum, trotz geschlossener
Feuerraumtür) und dürfen somit keinesfalls gleichzeitig mit dem Ofen betrieben werden.
Hinweis bei Shornsteinbrand
Wird falscher oder zu feuchter Brennsto verwendet, kann es aufgrund von Abla-
gerungen im Schornstein zu einem Schornsteinbrand kommen. Verschließen Sie
sofort alle Lufttönungen am Ofen und informieren Sie die Feuerwehr. Nach dem
Ausbrennen des Shornnsteines diesen vom Fachmann auf Risse bzw. Undichtig-
keiten überprüfen lassen.
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Tysk
Faktoren, die den Schornsteinzug beeinussen
Der Schornsteinzug entsteht auf Grund des Unterschieds zwischen der hohen Tem-
peratur im Schornstein und der kälteren Außentemperatur. Länge und Isolierung des
Schornsteins, Wind und Wetterverhältnisse bestimmen über das Zustandekommen
des richtigen Unterdrucks, der den Schornsteinzug entstehen lässt, mit.
Verringerter Schornsteinzug entsteht wenn:
- Der Temperaturunterschied zu gering ist. Beispielsweise bei einem schlecht iso-
lierten Schornstein.
Wenn der Schornstein zu kalt ist, kann es helfen, wenn Sie vor dem Anheizen in
der Reinigungstür des Schornsteins eine zusammengeknüllte Zeitung anzünden.
- Die Außentemperatur zu hoch ist. Beispielsweise im Sommer.
- Es windstill ist.
- Der Schornstein zu niedrig ist, sodass er sich im Winschatten des Daches oder
hoher Bäume bendet.
In diesen Fällen ist auch das Risiko einer Rauchbestigung am größten.
- Es kommt die falsche Luft in den Schornstein. Beispielsweise durch mangel-
hafte Fugen oder Undichtigkeiten an der Reinigungstür oder dem Rauchrohr.
- An den Schornstein sind undichte, unbenutzte Feuerstellen angeschlossen.
- Rauchrohr und Schornstein sind auf Grund mangelhafter Reinigung mit Ruß ver-
stopft.
- Das Haus ist zu gut abgedichtet (siehe Abschnitt: Frischluftzufuhr).
Guter Schornsteinzug entsteht, wenn:
- Der Unterschied zwischen der Temperatur innen im Schornstein und draußen
groß ist. Also beim Heizen, wenn der Bedarf am größten ist.
- Das Wetter klar ist und ein guter Wind weht.
- Der Schornstein die richtige Höhe hat: Min. 4 Meter über dem Ofen und frei
vom Dachrst.
1.9 Faktoren, die den Schornsteinzug beeinussen
Tritt beim Önen der Feuerungstür Rauch aus, beruht das auf schlechtem Schornsteinzug.
Für diesen Ofentyp ist ein Schornsteinzug von mindestens 12 pa erforderlich, damit die Ver-
brennung zufriedenstellend veruft und kein Rauch austritt. Die Gefahr eines Rauchaustritts
besteht jedoch auch, wenn die Ofentür bei seh r starkem Heizen geönet wird.
Betrieb mehrerer Feuerstätten
Beim Betrieb mehrer Feuerstten in einem Aufstellraum oder in einem Luftverbund ist für
ausreichend Verbrennungsluftzufuhr zu sorgen.
Lassen Sie im Zweifelsfall den Schornsteinzug von Ihrem Schornsteinfeger messen.
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Nennwärmeleistung 5 kW
Betriebsweise geschlossen Brennsto
Scheitholz
Abgasmassenstrom bez. auf NWL 5,1 g/s
Abgastemperatur gemessen im Abgasstutzen 260 °C
Förderdruck 12 Pa
Förderdruck bei 0,8 x NWL 9,6 Pa
Wertetripel zur Berechnung des Schornsteins
nach EN 13384 Teil 1 und Teil 2 bzw. Teil 3
r den Kaminofen Morsø S10-70
der Firma Morsø Jernstøberi A/S, Furvej 6, DK-7900 Nykøbing Mors
Heizen in der übergangzeit
In der Übergangszeit, d. h. bei höheren Außentemperaturen, kann es bei plötzlichem Temperaturan-
stieg zu Störungen des Schornsteinzuges kommen, so dass die Heizgase nicht vollständig abgezor-
gen werden. Die Feuerstätte ist dann mit geringeren Brennstomengen zu befüllen und bei grö-
ßerer Stellung des Primärluftschiebers/-reglers so zu betreiben, dass der vorhandene Brennsto
schneller (mit Flammentwicklung) abbrennt und dadurch der Schornsteinzug stabilisiert wird. Zur
Vermeidung von Widerständen im Glutbett sollte die Asche öfter vorsichtig abgeschürt werden.
Bauarten
Bei Kaminöfen mit selbstschließenden Feuerraumtüren ist ein Anschluss an einen bereits mit
anderen Öfen und Herden belegten Schornstein möglich, sofern die Schornsteinbemessung
gem. DIN 4705, Teil 3, dem nicht widersprich.
Kaminöfen mit selbstschließenden Feuerraumtüren müssen - außer beim Anzünden, beim
Nachfüllen von Brennsto und der Entaschung - unbedingt mit geschlossenem Feuerraum
betrieben werden, da es sonst zur Gefährdung anderer, ebenfalls an den Schornstein ange-
schlossener Feuerstätten und zu einem Austritt von Heizgasen kommen kann.
Kaminöfen ohne selbstschließende Sichtfenstertüren müssen an einen eigenen Schornstein
angeschlossen werden. Der Betrieb mit oenem Feuerraum ist nur unter Aufsicht statthaft.
Für die Schornsteinberechnung ist DIN 4705 anzuwenden.
Der Kaminofen 6140, 6148 ist eine Zeitbrand-Feuerstätte.
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Tysk
2.0 Heiztechnik/Verwendung Ihres Ofens
Ihr Ofen ist so konstruiert, dass er an zwei Stellen eine Luftzufuhr hat.
Eine erwärmte Verbrennungsluft wird der Verbrennung mit hoher Geschwindigkeit über die
Glasscheibe zugeführt und wird mithilfe des Gris über der Tür betätigt. Die Verbrennungs-
luft wird zugeführt, wenn der Gri nach rechts geschoben wird, und die Zufuhr unterbrochen,
wenn der Gri nach links geschoben wird.
Eine weitere Luftzufuhr ist die Zufuhr konstant erwärmter Luft ohne Regulierungsmöglich-
keit, die dem Feuer unmittelbar über den Flammen zugeführt wird und für die Verbrennung
der letzten Gase sorgt, die das Holz bei der Erwärmung abgibt.
Die Nennwärmeleistung des Ofens betgt 5 kW.
Ihr neuer Morsø-Ofen ist EN-gepft zum Heizen mit Holz und für intermittierenden Ge-
brauch geeignet.
WICHTIG!
Holz ist ein äußerst gashaltiges Material (ca. 75%). Diese Gase werden beim Heizen und beim
Anzünden des Holzes freigesetzt, weshalb sie nach dem Einlegen von Holz unbedingt rasch an-
gezündet werden müssen. Wenn des Holz nur glimmt – insbeson dere, nachdem es neu hinein-
geschoben wurde –, gibt es eine starke Rauchentwicklung, die schlimmstenfalls zu einer explo-
sionsartigen Entammung der Gase mit etwaigen Folgeschäden am Ofen führen kann. Damit
diese vom Holz freigesetzten Gase entammt werden können und die Flam men während des
Verbrennungsprozesses klar und konstant bleiben, muss deshalb unbedingt immer die erfor-
derliche Sauerstomenge (Luftmenge) zugeführt werden.
Da das Einstellen der Luftzufuhr, die Anzündmethode sowie die Feuerungsfrequenz vom
Schornsteinzug, den Wind- und Wetterverhältnissen, dem Brennsto usw. abhängig sind,
kann es etwas dauern, bis Sie Ihren Ofen unter den gegebenen Verhältnissen richtig kennen
gelernt haben.
Obwohl Sie in Ihrem Morsø-Ofen beinahe alle Arten von Holz verbrennen können, sollten
Sie kein nasses oder ungelagertes Holz verwenden. Das Holz sollte überdacht mindestens 1
Jahr, wenn nicht lieber 2 Jahre gelagert werden und dabei freiem Wind ausgesetzt sein. Soll
das Holz schnell trocknen, sollte es nach dem Fällen sobald wie möglich gespalten werden.
Das Holz kann verwendet werden, wenn der Feuchtigkeitsgehalt bei unter 20% liegt. Für die
EN Tests der Kaminöfen wird Holz mit einem Feuchtigkeitsgehalt von (16 ± 4)% verwendet.
Verwenden Sie kein Treibholz, da dieses üblicherweise sehr salzhaltig ist und dadurch
Ofen und Schornstein beschädigt. Imprägniertes und bemaltes Holz sowie Span platten
geben giftigen Rauch und Dämpfe ab und dürfen deshalb auch nicht als Brennholz ver-
wendet werden.
Bitte beachten Sie, dass im Ofen keine üssigen Brennstoe verwendet werden dürfen.
Holzscheite mit einem Durchmesser von über 10 cm müssen immer gespalten werden. Die ma-
ximale Holzscheit länge für diesen Ofen betgt 30 cm. Die maximale Brennholzmenge beträgt
2 kg/Std. (max. 2 Holzscheite auf einmal einschieben).
Die ersten Male nur mäßig anfeuern, sodass die hitzebeständigen Anstrichfarben vor
dem stärkeren Anfeuern gertet werden. Beim ersten Anfeuern kann die Farbe wäh-
rend der Härtungsphase Rauch und Geche abgeben, was völlig normal ist. Sorgen Sie
in dieser Phase für eine gute Raumbeftung.
Beim Aueizen und Abkühlen können im Ofen knirschende Geräusche entstehen. Diese rühren
daher, dass das Material großen Temperaturschwankungen ausgesetzt ist.
11
2.1 Anheizen und Feuerungsintervalle
Während des Anheizens wird eine große Menge Luft benötigt. Wenn der Ofen ganz kalt ist,
ist es vorteilhaft, die Tür in den ersten Minuten angelehnt zu lassen und die Zufuhr von Ver-
brennungsluft auf max. Önung zu stellen. Damit sich auf dem Boden des Ofens eine isolie-
rende Ascheschicht bilden kann, sollten Sie beim ersten Anheizen 1-1,5 kg trockenes Kleinholz
verbrennen. Danach sollte stets 1 cm Asche auf dem Boden der Brennkammer liegen.
Anheizen
Es ist unvermeidlich, dass beim ersten Anheizen durch Austrocknen von Schutzfarbe eine Geruchsbe-
stigung entsteht, die nach kurzer Betriebadauer beendet ist. Während des Anheizens sollte der Auf-
stellraum gut belüftet werden. Ein schnelles Durchlaufen der Anheizphase ist wichtig, da bei Bedie-
nungsfehlern höhere Emissionswerte auftreten können. Sobald das Anzündmaterial gut angebrannt
ist, wird weiterer Brennsto aufgelegt. Verwenden Sie zum Anzünden nie Spiritus, Benzin oder an-
dere brennbare Flüssigkeiten. Das Anfeuern sollte immer mit etwas Papier, Kleinholz und in kleinerer
Menge Brennsto erfolgen. In der Anheizphase führen Sie dem Ofen sowohl Primär- als auch Sekun-
därluft su. Anschließend wird die Primärluft geschlossen und der Abbrand über die obere und untere
Sekunrluft gesteuert. Lassen Sie den Ofen während dieser Anbrennphase nicht unbeaufsichtigt.
1. Die Glutschicht entsteht rasch durch das Entzünden von
2-4 Anzündern oder ähnlichen Artikeln mit etwa 1 bis 1,5 kg
trockenem Zündholz. Dazu die Anzünder unter der obersten
Zündholzschicht gleichmäßig verteilen.
2. Die Luftzufuhr mit dem Gri über der Tür ganz önen.
3. Nach dem Anzünden des Papiers/der Anzündwürfel die Feu-
ertür leicht anlehnen, sodass sich bei einer spaltbreiten Önung
von ca. 5-10 cm gute Zugverhältnisse bilden können.
12
Tysk
4. Stellt man fest, dass der Schornstein so warm ist, dass ein
Zug vorhanden ist (nach 5-10 Min.), schlit man die Feuer-
tür ganz. Sind alle entsprechenden Voraussetzungen erfüllt,
hat sich nach weiteren ca. 15-20 Min. eine gleichßige Glut-
schicht im Kaminofen gebildet.
5. Neues Brennholz wird normalerweise nachgelegt, solange
sich noch Glut im Ofen bendet. Verteilen Sie dazu die Glut auf
dem Boden und achten Sie darauf, dass die meiste Glut vorne
liegt.
6. Verteilen Sie 2 Holzscheite à ca. 0,7 kg mit einer Länge
von ca. 25-30 cm in einem Abstand von ca. 1 cm zwischen
den Scheiten längs in einer Schicht über die Glut.
7. Bei einer Position der Luftzufuhr auf „Max.“ (oen) und
geschlossener Tür zündet sich das neue Holz innerhalb we-
niger Minuten an.
13
8. Danach die Verbrennungsluft in die gewünschte Posi-
tion stellen. Das Holz brennt nun optimalerweise so lange
weiter, bis sich eine Grundglut im Ofen bendet.
Stellen Sie während und nach dem Hinunterschrauben der
Verbrennungsluft sicher, dass immer genügend Luft (Sauer-
sto) dafür vorhanden ist, dass die Flammen klar und kon-
stant bleiben.
Während des Testlaufs lag die Nachlegefrequenz bei 60-
70 Minuten.
9. Eine neue Portion Holz kann auf die gleiche Weise an-
geheizt werden wie unter Punkt 5 und 6 angegeben.
Wichtig!
Es ist wichtig, dass das neu aufgelegte Holz schnell
zu brennen beginnt. Eine schnelle Entzündung des
Brennholzes erreicht man, indem man die Verbren-
nungsluft auf max. önet oder die Türe einen Spalt
oen lässt, damit die Luftmenge zugeführt wird,
die das Holz zur Entzündung benötigt.
Wenn das Brennholz dagegen nur schwelt, entsteht
eine starke Rauchentwicklung, die im schlimmsten
Fall zu einer explosionsartigen Entzündung der
Rauchgase mit der Gefahr von Sach- und Personen-
schäden führen kann.
Normalerweise sollten Sie die Ofenr auf den ersten 2-3 Zentimetern langsam önen und
dann abwarten, bis der Druck ausgeglichen ist, bevor Sie die Tür ganz önen. Auf diese Wei-
se vermeiden Sie Rauchbelästigung, insbesondere in Verbindung mit schlechtem Schorn-
steinzug.
Önen Sie nie die Ofentür bei starkem Heizen.
Ausgebranntes Holz verwandelt sich in ghende Holzkohle. Hat sich im Vorfeld bereits eine
gute Glutschicht über einer genügend dicken Ascheschicht gebildet, bleibt der Ofen sehr
lange heiß und zwar nicht zuletzt wegen der guten Eigenschaften von Gusseisen.
14
Tysk
Vom Heizen über Nacht raten wir aufs Dringendste ab. Dadurch wird lediglich
Umweltverschmutzung verursacht; der Ausnutzungsgrad des Brennholzes ist
nur gering, da die Holzgase durch die niedrige Temperatur nicht entammt wer-
den. Stattdessen setzen sie sich als Ruß (unverbrannte Gase) im Schornstein
und im Ofen fest. Unter extremen Verhältnissen wie z.B. schlechtem Schorn-
steinzug, großen Holzmengen oder nassem Brennholz kann es schlimmsten-
falls zu einer explosionsartigen Entammung kommen.
Heizt man im Sommer, wo der Wärmebedarf sehr gering ist, ist die Verbrennung
schlecht. Da der Ofen zu stark heizt, schraubt man die Verbrennung hinunter. Sor-
gen Sie jedoch stets dafür, dass die Flammen konstant bleiben, solange das Holz
noch nicht in Holzkohle umgewandelt wurde. Wollen Sie weniger stark heizen, fül-
len Sie den Ofen mit einer geringeren Holzmenge.
Beim Heizen mit nassem Brennholz geht ein großer Teil von dessen Heizenergie
darauf, das Wasser aus dem Holz zu verdngen, ohne dass dadurch Hitze an den
Ofen abgegeben würde. Diese unvollständige Verbrennung führt zu Rußablage-
rungen in Ofen, Rohr und Schornstein.
Vergleich zwischen dem Heizen mit Holz und dem mit Öl:
Holzart (Wasserinhalt von 20%) Anzahl Kubikmeter pr. 1000 l. Öl
Eiche
Buche
Esche
Ahorn
Birke
Ulme
Fichte
Edeltanne
7,0
7,0
7,2
7,5
8,0
8,9
10,4
10,9
15
3.0 Regelmäßige Wartung des Ofens
3.1 Wartung von außen
Die gusseiserne Oberäche des Ofens ist mit einer hitzebesndigen Senothermfarbe ge-
strichen. Schützen Sie den Anstrich, indem Sie ihn nur mit einer weichen Staubsaugerdüse
oder einem trockenen, fusselfreien Tuch reinigen.
Der Anstrich kann mit der Zeit bei zu kräftigem Heizen einen gräulichen Schimmer bekom-
men. Sie können ihn jedoch mit einer bei Ihrem Händler erhältlichen Morsø-Sprayfarbe auf
einfache Weise aurischen.
Die Mor-Öfen sind mit Morsø Original schwarz (früher Morsø Anthrazit/Koks) oder grau
lackiert. Die Farben können als Sprühdose oder als Anstrichs Farbe bei Ihrem Morsø-nd-
ler gekauft werden.
3.2 Wartung von innen
Glas
Bei richtigem Heizen mit Holz setzt sich kein oder nur sehr wenig Ruß auf dem keramischen Glas
ab. Wenn sich beim Anheizen Ruß auf dem Glas bildet, wird dieser bei normaler Feuerung des
Ofens weggebrannt. Bei starker Verrung durch Fehlbedienung schat der Mor-Glasreiniger
leicht Abhilfe. Wenn diese Reinigung durchgeführt wird, sollte das Glas kalt sein. Füllen Sie den
Ofen nicht mit überlangen Holzscheiten, die bei geschlossener Tür gegen das Glas drücken.
Verwenden Sie nur Morsø Glasreiniger.
Keramikglas auswechseln
Aufgrund seiner erhöhten Schmelztemperatur kann Keramikglas nicht wiederverwertet wer-
den. Werden Keramikglas und gewöhnliches Altglas miteinander vermischt, nimmt die Rohwa-
re Schaden, wodurch das Glas-Recyclingverfahren abgebrochen werden kann. Bitte sorgen Sie
dafür, dass feuerfestes Glas nicht in den gewöhnlichen Glascontainer gelangt. Sie leisten damit
einen großen Beitrag zugunsten der Umwelt.
ACHTUNG: Muss als Keramikglas bei einer Entsorgungsstelle abgegeben werden.
Innere Gusseisenteile und andere Verschleißteile
Rauchleitplatten und andere Teile, die in direktem Kontakt mit Feuer und ghendem Brenn-
holz stehen, sind Verschleißteile. Sie sind deshalb besonders dem Risiko des Durchbrennens
ausgesetzt. Bei korrektem Gebrauch halten diese Teile viele Jahre. Durch zu kräftiges Heizen
wird das Durchbrennen natürlich begünstigt. Die erwähnten Teile können ausgetauscht wer-
den. Wenn die Rauchleitplatten beschädigt und nicht rechtzeitig ausgetauscht werden, wird
die Topplatte danach einer so hohen Temperatur ausgesetzt, dass sie Schaden nehmen kann.
Bitte beachten Sie, dass die Konstruktion nicht verändert werden darf, und dass die
Teile, die ausgetauscht werden, originale MORSØ-Teile sein sollten.
Ursachen für verrußtes Glas:
- Zu nasses Brennholz.
- Zu große Holzscheite/nicht gespaltenes Holz.
- Zu geringe Verbrennungstemperatur.
16
Tysk
Ursachen für zu schnellen Verschleiß der inneren Teile:
- Zu kräftiges Heizen.
- Verwendung von zu viel trockenem Holz (Möbelabfallholz).
- Zu viel Ruß oben auf den Rauchleitplatten (siehe Abschnitt Reinigung).
- Zu viel Asche in der Ascheschublade (siehe Abschnitt Asche).
Raumheizvermögen
Das Raumheizvergen ist entsprechend EN 13240 für Räume, deren Wärmemmung nicht den
Anforderungen der Wärmeschutzverordnung entspricht, für eine Nennwärmeleistung von 5 kW.
Bei günstigen Heizbedingungen-nach EN 13384 zu berechen
Bei weniger günstigen - 86 m³
Bei unnstigen - 59 m³
Für Zeitheizung - Unterbrechung von mehr als 8 h - ist das Raumheizvergen um 25% weniger.
Dichtungen
Im Lauf der Zeit verschleißen die Dichtungen in den Türen und sollten, um unkontrollierte
Verbrennung zu vermeiden, nach Bedarf ausgewechselt werden. Verwenden Sie ein Dich-
tungsset von Morsø.
Achtung: Normale Verschleißteile sind von Morsøs erweiterter Garantie nicht umfasst.
Das Sortiment für die Wartung (Ersatzteile, Glasreiniger, Anstrichfarbe, Dichtungsset u.a.m.)
nden Sie bei Ihrem Mor-Händler.
3.3 Reinigung des Ofens
Insbesondere auf der Oberseite der obersten Rauchleitplatte bildet sich infolge des Schorn-
steinzugs und nach einem Fegen eine Asche- und Rußschicht. Die Asche besitzt eine isolie-
rende Wirkung, was ein Durchbrennen der Rauchleitplatten benstigen kann.
Während einer normalen Reinigung können die Rauchleitplatten aus dem Ofen herausgenommen
werden. Wenn diese entfernt sind, erlt man Zugang zur Reinigung der Rauchkammer über den
Rauchleitplatten. Sie müssen die Rauchleitplatten reinigen, bevor Sie diese wieder einsetzen. Ach-
ten Sie auf korrektes Einsetzen.
Heutzutage hat der Schornsteinfeger über das Fegen des Schornsteins und die Reinigung
des Rauchrohres hinaus dafür zu sorgen, dass der Ofen von Ruß geleert wird. Wie häug
gefegt/der Ofen gereinigt wird, entscheidet der Schornsteinfeger nach Absprache mit Ih-
nen nach seinem Ermessen.
Reinigung und Überprüfung
Der Kaminofen, Rauchgaswegw und Rauchrohre sollten jährlich - evtl. auch öfter, z. B. nach der Rei-
nigung des Shornsteines - nach Ablagerungen untersucht und ggf. gereinigt werden. Der Schorn-
stein muss ebenfalls regelmäßig durch den Schornsteinfeger gereinigt werden. Über die notwendi-
gen Intervalle gibt Ihr zuständiger Schornsteinfegermeister Auskunft. Der Kaminofen sollte jährlich
durch einen Fachmann überprüft werden.
17
Asche
Wie oben beschrieben, sollte der Boden der Brennkammer mit einer Ascheschicht von ca.
1 cm bedeckt sein, damit eine hohe Verbrennungstemperatur erzielt wird. Wenn die Asche-
schicht zu dick ist, muss die Asche in die Ascheschublade gefegt werden.
Leeren Sie die Schublade, bevor diese ganz voll ist, damit die Asche um den Schüttelrost
herum keine Isolierschicht bildet, denn das kann ein Durchbrennen begünstigen.
In den meisten Fällen muss die Asche mit dem normalen Hausll entsorgt werden. Da in der
Ascheschublade mehrere Tage Glutreste erhalten bleiben können, sollten Sie die Asche in ei-
nem Behälter aus unbrennbarem Material auewahren, bevor Sie sie in den Müllsack sctten.
Asche aus einem Kaminofen kann nicht als Gartennger verwendet werden. Falls Sie im Ofen
farbige Prospekte, bemaltes oder impgniertes Holz oder Ähnliches verbrannt haben, darf die
Asche nicht auf die Erde gestreut werden, da sie Schwermetalle enthalten kann.
Zulässige Brennstoe
Es darf nur lufttrockenes Scheitholz verwendet werden. Die Verfeuerung von Abfällen und
insbesondere Kunststo ist laut Bundesimmissionsschutzgesetz verboten. Darüber hinaus
schadet dies der Feuerstätte und dem Schornstein und kann zu Gesundheitsschäden und
aufgrund der Geruchsbelästigung zu Nachbarschaftsbeschwerden führen.
Aus- und Einbauen der Vermiculit-Teile (Seitenstein, Rück-
stein und Rauchleitplatten). Teile aus Vermiculit sollten nur
bei kaltem Kaminofen aus- bzw. eingebaut werden.
1. Zuerst die Asche aus dem kalten Kaminofen entfernen.
Das Trennelement herausheben und beiseite stellen.
2. Mit einer Hand die untere Rauchleitplatte anheben und
mit der anderen Hand den Seitenstein einige Zentimeter
hochheben. Dazu eignet sich am besten ein Schlitzschrau-
bendreher oder etwas ähnliches. Nach dem Anheben des
Seitensteins das Trennelement wieder in Einbaulage zu-
ckbringen, sodass der Seitenstein nun gelöst und her-
ausgehoben werden kann.
3. Sobald der erste Seitenstein aus dem Ofen ausgebaut ist,
kann das Trennelement angehoben und ausgebaut werden.
18
Tysk
4. Die untere Rauchleitplatte wieder herausnehmen und
den anderen Seitenstein herausklappen.
5. Die untere Rauchleitplatte über die Tertiärbox anheben
und herausnehmen.
6. Der Rückstein kann jetzt bei Bedarf ausgebaut werden.
7. Die obere Rauchleitplatte aus den Halterungen heraus-
heben und zum Ausbauen nach hinten unter die Halterun-
gen hindurchführen.
8. Zum Einbau der Vermiculit-Teile dieselben Schritte in um-
gekehrter Reihenfolge ausführen.
Wartungsteile für Serie
4000-4100
Beschreibung Artikelnr.
Türdichtungsband 57100700
Zwischenboden 57100400
Obere Rauchumlenkplatte 57100000
Untere Rauchumlenkplatte 57100100
Glas 57100500
Seitenstein rechts/links 57100200
Rückstein 57100300
19
Morsø Jernstøberi A/S - 21.09.2015 - 72104100
Garantie
Produkt Registrierung
MORSØ JAHRESGARANTIESCHEIN
In jedem Morsø-Ofen stecken mehr als 160 Jahre Entwicklungs- und Produktionserfahrung. Die Qua-
litätskontrolle steht seit jeher im Mittelpunkt unseres Herstellungsprozesses und wir haben in allen
wichtigen Produktionsphasen wirksame Maßnahmen zur Qualitätssicherung umgesetzt. Darum bietet
Morsø – vorausgesetzt, der Ofen wurde von einem autorisierten Morsø-Händler geliefert – eine 5-jährige
Herstellergarantie für Fabrikationsfehler an allen wichtigen Außenteilen seiner Öfen an.
Lesen Sie online mehr über „Morsø 5-Jahres-Garantie/Produktregistrierungskarte“
und registrieren Sie Ihren neuen Morsø-Ofen:
http://www.morsoe.de/garantieregistrierung
20
Tysk
MORSØ JERNSTØBERI A/S . DK-7900 NYKØBING MORS
E-Mail: stoves@morsoe.com · Website: www.morsoe.com
Morsø Jernstøberi A/S - 15.08.2016 - 72400500
WICHTIG!
Umweltfreundlich und sicher
heizen!
Nur trockenes Holz verwenden
Verwenden Sie nur trockenes (max. 20%
Feuchtigkeitsgehalt) und unbehandeltes
Holz. Die Scheite müssen gespalten und
8 - 12 cm dick sein.
• Anzünden
Mit trockenem Reisig anzünden (verwen-
den Sie 1 - 2 kg). Lassen Sie während der
Anzündphase die Tür angelehnt und hal-
ten Sie sich in der Nähe des Ofens auf.
Gute Glutschicht
Stellen Sie vor dem Auegen des Brenn-
holzes sicher, dass Sie eine gute Glut-
schicht haben. Das Holz sollte innerhalb
von 2 Minuten brennen. Wenn das Holz
nicht brennt, kann dies im Extremfall
zur Entndung der Rauchgase führen,
was die Gefahr von Sach- oder Perso-
nenschäden mit sich bringt.
• Nachlegen
Legen Sie immer 2 - 3 Holzscheite nach
- nie mehr als 2 - 2,5 kg.
Ausreichende Luftzufuhr sicher-
stellen
D. h. klare und gelbe Flammen.
Nie über Nacht brennen lassen
17


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Morso 4143 Usermanual and installation guide - English, Danish - 36 pages


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