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BEDIENUNGSANLEITUNG SOFTWARE
D
9222-7300-14 P-B308/KME-0311
2.3
2
3
BEVOR SIE BEGINNEN
Bevor Sie die „DiMAGE Viewer“-Software installieren, lesen Sie den Abschnitt “Datenübertragung” im
Kamerahandbuch. Dieser Abschnitt schildert genau, wie die Kamera mit dem beiliegenden USB-
Kabel mit einem Computer verbunden wird. Die Beispiele in diesem Handbuch gehen davon aus,
dass die Kamera mit einem USB-Kabel an den Computer angeschlossen wird.
Diese Bedienungsanleitung enthält weder Anweisungen über die grundsätzliche Bedienung eines
Computers, noch über die Grundfunktionen der Betriebssysteme Windows
®
oder Mac OS
®
(Macintosh). Informationen über die Bedienung Ihres Computers oder Betriebssystems schlagen Sie
bitte in den entsprechenden Handbüchern zu Ihrem Computer nach.
In dieser Bedienungsanleitung sind die Fenster/Menüs der Windows
®
-Version des Programmes
abgebildet. Es gibt, außer der Gestaltung einzelner Bedienelemente, keine grundlegenden
Unterschiede zwischen der Windows
®
- und der Macintosh
®
- Version.
Für die Genauigkeit dieser Änderungen wurde Sorge getragen. Falls Sie Fragen haben, kontaktieren
Sie Konica Minolta. Konica Minolta ist nicht für irgendeinen Verlust oder Beschädigung verantwortlich,
die durch den Gebrauch dieser Software verursacht werden.
Dieses Anwenderhandbuch darf nicht ohne vorherige Erlaubnis von Konica Minolta Co, Ltd. in Teilen
oder in seiner Gesamtheit vervielfältigt werden.
4 INHALTSVERZEICHNIS
Systemvoraussetzungen ........................................................................................................................6
„DiMAGE Viewer” Systemvoraussetzungen ..............................................................................6
QuickTime-Systemvoraussetzungen .........................................................................................7
Bevor Sie die „DiMAGE Viewer“-Software installieren ..............................................................7
Installation ......................................................................................................................................8
Installation der „DiMAGE Viewer“-Software – Windows ............................................................8
Installation der „DiMAGE Viewer“-Software – Macintosh ........................................................10
Starten der Software ............................................................................................................................12
Starten der Software – Windows.............................................................................................12
Starten der Software – Macintosh...........................................................................................13
Importieren und bearbeiten der Bilder .................................................................................................14
Bilder laden..............................................................................................................................14
Erneuern der Miniaturbildansicht.............................................................................................14
Audiodateien öffnen.................................................................................................................15
Anzeigeformat ändern .............................................................................................................16
Miniaturbildgröße ändern.........................................................................................................17
Bilddateien sortieren................................................................................................................18
Miniaturbilder auswählen .........................................................................................................18
Umbenennen einzelner Dateien..............................................................................................19
Umbenennen mehrerer Dateien..............................................................................................19
Ordner anlegen........................................................................................................................20
Bilder in andere Ordner verschieben.......................................................................................21
Bilder in andere Ordner kopieren ............................................................................................22
Ausschneiden, Kopieren, Einsetzen und Löschen – Windows................................................23
Ausschneiden, Kopieren, Einsetzen und Löschen – Macintosh..............................................23
Anzeigen und Sichern von Bildinformationen..........................................................................24
Bildinformation – Einstellungen ...............................................................................................25
Bildtitel bearbeiten ...................................................................................................................25
Grundlegende Bildbearbeitung.............................................................................................................26
Bildkorrektur-Fenster ...............................................................................................................26
Werkzeugleisten .........................................................................................................27
Bilder im Fenster „Bildkorrektur“ anzeigen ..............................................................................28
Drehen und spiegeln von Bildern ............................................................................................29
Bildanzeigeoptionen ................................................................................................................30
Vollbildansicht .............................................................................................................30
Größenänderung des Hauptfensters ..........................................................................30
Das Verschiebehandwerkzeug....................................................................................31
Das Zoomwerkzeug....................................................................................................31
Menüoptionen .............................................................................................................31
Korrektur mit Variationen .........................................................................................................32
Helligkeits-, Kontrast- und Farbbalancekorrekturen.................................................................33
Eine Einführung in die Farbenlehre.........................................................................................35
Original und korrigiertes Bild vergleichen................................................................................36
Korrektur widerrufen/wiederherstellen .....................................................................................37
Verarbeitung von Textaufnahmen und Strichgrafik..................................................................37
Daten einbelichten...................................................................................................................38
Speichern von Bildern ..........................................................................................................................40
Bildgröße ändern und sichern.................................................................................................40
Speichern eines Bildes............................................................................................................40
Bildnamen oder Bildformat ändern..........................................................................................41
Drucken ....................................................................................................................................42
Erstellen eines Indexprints ......................................................................................................44
INHALTSVERZEICHNIS
5
Erweiterte Bildbearbeitung ...................................................................................................................46
Das Gradationskurven/Tonwertkorrektur-Fenster....................................................................47
Verwendung der Gradationskurve ...........................................................................................48
Freihandzeichnen einer Gradationskurve................................................................................49
Kurzanleitung zur Gradationskurvenkorrektur .........................................................................50
Farbkorrektur...............................................................................................................51
Weiß-, Schwarz- und Graupunkt .............................................................................................52
Setzen der Weiß- und Schwarzpunktwerte .............................................................................54
Automatische Tonwertkorrektur ...............................................................................................55
Anzeigen der RGB-Histogramme ............................................................................................55
Tonwertkorrekturen..................................................................................................................56
Kurzanleitung zur Tonwertkorrektur .........................................................................................58
Farbton, Sättigung und Helligkeit korrigieren ..........................................................................60
Beispiel einer Farbtonkorrektur................................................................................................61
Automatische Einstellung............................................................................................61
Schärfe ....................................................................................................................................62
Auswahlrahmen – einen Bildausschnitt speichern ..................................................................64
Zwischenspeichern von Korrekturen – Schnappschuss-Button ..............................................65
Bildkorrektureinstellungen sichern...........................................................................................66
Bildkorrektureinstellungen laden .............................................................................................67
Bilddateien im RAW-Format verarbeiten .................................................................................68
Bilddateien im RAW-Format speichern ...................................................................................70
RAW-Jobs speichern ...............................................................................................................71
RAW-Jobs laden......................................................................................................................71
Stapelverarbeitung...................................................................................................................72
Filmsequenzoptimierer .........................................................................................................................74
Flickerkorrektur ........................................................................................................................75
Filmsequenzen bearbeiten ......................................................................................................76
Filmsequenzen verbinden...........................................................................................76
Filmsequenzabschnitte verbinden ..............................................................................77
Einzelne Filmbilder korrigieren ................................................................................................78
Erweiterte Einstellmöglichkeiten...........................................................................................................80
Festlegen der Voreinstellungen ...............................................................................................80
Farbanpassung – Farbvoreinstellungen ..................................................................................82
Verwenden von Drucker-ICC-Profilen......................................................................................84
Verwenden von Monitor-ICC-Profilen ......................................................................................85
Über DiMAGE Viewer ICC-Profile ...........................................................................................85
ICC-Profile finden ...................................................................................................................86
Anmerkungen ....................................................................................................................................87
Deinstallation der „DiMAGE Viewer“-Software ........................................................................87
Kopieren von Jobdateien.........................................................................................................88
Eingebundene Farbprofile .......................................................................................................90
Tipp zur Farbmessung.............................................................................................................90
Apple Macintosh ComputerIBM PC/AT kompatible Computer
6 SYSTEMVORAUSSETZUNGEN
Power PC 100 MHz oder besser
mindestens 128 MB Arbeitsspeicher
200 MB oder mehr verfügbarer Speicherplatz
Farbtiefe: TrueColor (24 Bit) oder besser
Auflösung: mindestens 800 X 600, 1024 X 768
(XGA) oder besser wird empfohlen
„DIMAGE VIEWER” SYSTEMVORAUSSETZUNGEN
Die Systemvoraussetzungen für Windows und Macintosh finden Sie auf der DiMAGE Viewer CD-
ROM. Die Informationen sind auf die CD gedruckt. Die Kompatibilität mit Windows XP bezieht sich
nur auf die Home- und die Professional-Edition.
Wenn Sie Windows 98 verwenden stellen Sie sicher, dass Sie den Microsoft Internet Explorer in der
Version 5.0 oder höher verwenden.
133 MHz Pentium Prozessor oder besser
mindestens 64 MB Arbeitsspeicher
(bei Windows XP mindestens 128MB )
200 MB oder mehr verfügbarer Speicherplatz
Farbtiefe: TrueColor (24 Bit) oder besser
Auflösung: mindestens 800 X 600, 1024 X 768
(XGA) oder besser wird empfohlen
CD-ROM-Laufwerk
QuickTime 5 oder höher QuickTime 4 oder höher
7
Im Arbeitsspeicher befindliche Programme wie Viren-Scanner oder Installations-Überwachungs-Tools
können zu Fehlern bei der Installation führen. Entfernen oder deaktivieren Sie diese Programme
bevor Sie die Installation der „DiMAGE Viewer“-Software starten. Reinstallieren oder aktivieren Sie die
Software nachdem die Installation abgeschlossen ist.
Wenn Sie eine ältere Version (Versionsnumer kleiner als 2.2) der „Dimage Viewer“-Software installiert
haben und eigenen Jobdateien erstellt haben, können Sie die selbsterstellten Jobdateien
übernehmen. Beachten Sie jedoch umbedingt die Hinweise dazu auf S.89.
BEVOR SIE DIE „DIMAGE VIEWER“-SOFTWARE INSTALLIEREN
QUICKTIME SYSTEMVORAUSSETZUNGEN
IBM PC / AT kompatibler Computer
Pentium Prozessor oder kompatibler
Computer
Windows 98, Me, 2000 oder XP.
mindestens 125 MB Arbeitsspeicher
Installieren Sie QuickTime nach den Anweisungen
des Installers. Wählen Sie im Installationsfenster die
Option „empfohlene Installation“. Falls Sie
„minimale“ oder „benutzerdefinierte Installation“
wählen, kann es sein, dass die „DiMAGE Viewer“-
Software nicht einwandfrei funktioniert.
Für den Macintosh kann man die aktuelle
QuickTime-Version von der Apple Hompage
herunterladen: http://www.apple.com.
8
INSTALLATION DER „DIMAGE VIEWER“-SOFTWARE –
WINDOWS
Im Folgenden ist für die Festplatte der Laufwerksbuchstabe „F“ vergeben. Die Laufwerksbuchstaben
können zwischen Computern variieren. Unter Windows 2000 oder XP sollte die Software mit
Administratorrechten installiert werden.
Schalten Sie den Computer ein und starten Sie Windows
®
.
Legen Sie die „DiMAGE Software“ CD-ROM in das CD-
ROM-Laufwerk ein. Nach kurzer Zeit erscheint das
Fenster „DiMAGE Installer Menu“. Das Fenster kann je
nach Kameramodell variieren.
Klicken Sie auf „Die Installation des DiMAGE Viewer wird
gestartet“.
Das „Willkommen“-Fenster
erscheint. Um fortzufahren
klicken Sie auf „Weiter >“.
Das Fenster „Lizenzvereinbarung“ erscheint. Wenn Sie
der Vereinbarung zustimmen, klicken Sie auf „Ja“.
Lesen Sie die Lizenzvereinbarung aufmerksam und
vollständig durch. Wenn Sie die Lizenzvereinbarung
nicht annehmen möchten, klicken Sie auf „Nein“. Die
Installation wird daraufhin abgebrochen.
INSTALLATION
9
Zur Installation in das voreingestellte Verzeichnis
F:\Programme\DiMAGE Viewer, klicken Sie auf „Weiter >“.
Um die Software in ein anderes Verzeichnis zu
installieren, klicken Sie auf „Durchsuchen…“ und wählen
Sie ein anderes Zielverzeichnis aus. Klicken Sie
anschließend auf „OK“.
Der Name des voreingestellten Programmordners wird
hervorgehoben dargestellt. Um die Software dieser
Gruppe zuzuordnen, klicken Sie auf „Weiter“.
Um die Software einer anderen Programmgruppe
zuzuordnen, wählen Sie diese in der unten stehenden
Liste aus und klicken Sie auf „Weiter“.
Wenn die Installation der Software abgeschlossen ist
erscheint ein neues Fenster. Klicken Sie auf „Fertig
stellen“.
Das „DiMAGE Viewer“-
Software Installationsfenster
erscheint. Klicken Sie auf
„Ende“, um das Fenster zu
schließen.
10 INSTALLATION
Das Fenster „Lizenzvereinbarung“ erscheint. Wenn Sie der
Vereinbarung zustimmen, klicken Sie auf „Ja“.
Lesen Sie die Lizenzvereinbarung aufmerksam und vollständig
durch. Wenn Sie die Lizenzvereinbarung nicht annehmen
möchten, klicken Sie auf „Nein“. Die Installation wird daraufhin
abgebrochen.
Schalten Sie den Macintosh ein. Wenn die Schreibtischoberfläche erscheint, legen Sie die „DiMAGE
Software”-CD-ROM in das CD-ROM-Laufwerk. Das Fenster mit dem CD-Inhalt öffnet sich
automatisch. Falls die CD nicht automatisch startet, doppelklicken Sie auf das CD-ROM-Symbol auf
der Schreibtischoberfläche.
INSTALLATION DER „DIMAGE VIEWER“-SOFTWARE – MACINTOSH
Doppelklicken Sie auf den „Utility“-Ordner,
dann auf den Ordner des von Ihnen
verwendeten Betriebssystems sowie auf
den Ordner „Deutsch“.
Doppelklicken Sie auf das „Installer“-Symbol, um
die Installation zu starten.
Klicken Sie im Startfenster auf „Weiter >>“.
11
Es erscheint ein Fenster zur Auswahl des Zielordners für die
„DiMAGE Viewer“-Software. Klicken Sie auf „Reference“.
Unter „Zielverzeichnis“ erscheint der gewählte Ordner. Klicken Sie
dann auf „Weiter >>“, um die „DiMAGE Viewer“-Software darin zu
installieren.
Nach Fertigstellung der Installation erscheint das Beenden-Fenster.
Klicken Sie auf „Beenden“.
Wählen Sie den Ordner an, in den die Software installiert
werden soll. Bestätigen Sie, indem Sie auf „Auswählen“
klicken.
12 STARTEN DER SOFTWARE
STARTEN DER SOFTWARE – WINDOWS
Wählen Sie „DiMAGE Viewer“ im
gleichnamigen Ordner, der sich unter
„Programme” im Startmenü befindet.
Das Miniaturbildfenster der
„DiMAGE Viewer“-Software
öffnet sich.
13
STARTEN DER SOFTWARE – MACINTOSH
Öffnen Sie den „DiMAGE Viewer“-Ordner.
Doppelklicken Sie auf das Symbol „DiMAGE
Viewer“. Das Hauptfenster der Software
öffnet sich.
14 BILDER IMPORTIEREN UND BEARBEITEN
Bilder können direkt von der Kamera oder aus Ordnern, die auf Ihrem
Computer gespeichert sind, geladen werden. Benutzen Sie die
Ordnerübersicht, um die gewünschten Dateien auszuwählen.
Informationen über die Ordnerstruktur der Kamera, sowie über deren
Anschluss an den Computer entnehmen Sie bitte dem
Kamerahandbuch.
Klicken Sie auf (+), um einen Ordnerinhalt anzuzeigen.
Klicken Sie auf (–), um einen Ordnerinhalt zu verbergen.
Um die Bilder zu laden klicken Sie auf den gewünschten Ordner. Alle
Bilder, Audio und Filmdateien dieses Ordners werden geladen.
BILDER LADEN
ERNEUERN DER MINIATURBILDANSICHT
Wenn die Ordnerstruktur der angezeigten Miniaturbilder
verändert wird, z.B. durch entfernen der Kamera, können Sie
die Ansicht erneuern. Wählen Sie „Aktualisieren“ im Ansicht-
Menü der „DiMAGE Viewer“-Software.
IMPORTIEREN UND BEARBEITEN DER BILDER
15
AUDIODATEIEN ÖFFNEN
Mit der Kamera hergestellte Sprachnotizen,
Live-Aufzeichnungen und Tonaufnahmen,
können mit der “DiMAGE Viewer”-Software
abgespielt werden.
Tonaufnahmemöglichkeiten sind im
Kamerahandbuch aufgeführt. Nach der
Auswahl der Voreinstellungen (siehe unten)
können Sie durch Klicken auf das Noten-
Symbol, oder durch Doppelklicken auf die
gewünschte Audiodatei, die Aufnahme
abspielen.
Sprachnotiz/Live-Aufzeichnung
Tonaufnahme
Wählen Sie „Voreinstellungen“ im Datei-Menü, um die
„DiMAGE Viewer“-Software für die Verarbeitung von
Audiodateien einzurichten. Das Voreinstellungsfenster
erscheint.
Klicken Sie auf „Ansicht“ neben der Textbox „Wiedergabean-
wendung von WAV-Dateien“, um in die Dialogbox „Öffnen“ zu
gelangen.
Wählen Sie eine Anwendung zum Abspielen der
Audiodateien, z.B. QuickTime oder den Windows Media
Player. Klicken Sie auf „Öffnen“; der Anwendungspfad wird
im Voreinstellungsfenster angezeigt.
Klicken Sie für die Fertigstellung des Vorgangs
auf „OK“.
16 BILDER IMPORTIEREN UND BEARBEITEN
ANZEIGEFORMAT ÄNDERN
Die Bilder eines Ordners können als Miniaturbilder, Symbole oder als Dateiliste angezeigt werden.
Zur Auswahl Ihrer bevorzugten Ansichtsart klicken Sie bitte auf die entsprechenden Buttons.
Miniaturbildansicht-Button
Symbolansicht-Button
Listenansicht-Button
17
MINIATURBILDGRÖSSE ÄNDERN
Es stehen die vier
Miniaturbildgrößen
„Groß“, „Mittel“, „Klein“ und
„Aufnahmedaten“ zur
Auswahl.
Um die Größe einzustellen,
wählen Sie im Ansicht-Menü
„Miniaturbild Voreinstellungen“
und klicken Sie auf die
gewünschte Größe, die zur
Auswahl steht.
Groß
Mittel
Klein
Aufnahmedaten
Informationen über das
Hinzufügen und Bearbeiten
eines Bildtitels finden Sie
auf S. 25.
18 BILDER IMPORTIEREN UND BEARBEITEN
BILDDATEIEN SORTIEREN
Sie können Bilddateien in auf- oder absteigender Reihenfolge nach Name, Datum Dateiendung oder
Bildtitel sortieren. Die Sortierung funktioniert in allen Anzeigeformaten der Dateien (S. 16). Wählen
Sie die Sortierart über den Menüpunkt „Sortieren“, oder über das „Sortieren nach“-Listenfeld in der
Werkzeugleiste.
Die auf- oder absteigende Reihenfolge der sortierten Bilder kann sowohl über den Menüpunkt
„Sortieren“ als auch über den „Reihenfolge ändern“-Button eingestellt werden.
„Reihenfolge ändern“-Button
MINIATURBILDER AUSWÄHLEN
Klicken Sie auf den Rahmen des Miniaturbildes oder das
Dateisymbol, um ein einzelnes Bild auszuwählen. Um mehrere
Bilder auszuwählen, drücken Sie die Steuertaste (Windows) bzw.
die Befehlstaste (Macintosh), halten Sie sie gedrückt und klicken
dann auf jedes gewünschte Bild; die ausgewählten Bilder werden
schwarz umrahmt. Um die Auswahl eines Bildes rückgängig zu
machen, klicken Sie abermals auf das Miniaturbild oder das
Dateisymbol, während Sie die Steuertaste (Windows) bzw. die
Befehlstaste (Macintosh) gedrückt halten. Um eine aufeinander
folgende Reihe von Bildern auszuwählen, klicken Sie bei
gedrückter Umschalttaste auf das erste und dann auf das letzte
Bild der Reihe. Um alle Bilder auf einmal auszuwählen, drücken
Sie bei gedrückter Steuertaste (Windows) bzw. Befehlstaste
(Macintosh) die Taste „A” auf der Tastatur.
19
UMBENENNEN MEHRERER DATEIEN
In allen Anzeigeformaten (S. 16) der Dateien können mehrere Dateinamen geändert werden. Klicken
Sie auf den Rand des Miniaturbildes oder das Dateisymbol, um eine bestimmte Datei auszuwählen
(S. 18).
Wählen Sie im Werkzeuge-Menü
„Alle umbenennen“. Das Fenster „Alle
umbenennen“ erscheint.
Geben Sieden neuen Namen, mit bis zu 10
Zeichen, im Fenster „Alle umbenennen“ unter
„Dateiname“ ein, und geben Sie die erste
Bildnummer für eine fortlaufende Serie mit bis zu
fünf Ziffern unter „Erste fortlaufende
Dateinummer“ ein.
Klicken Sie auf „OK“, um alle markierten Bilder
umzubenennen.
UMBENENNEN EINZELNER DATEIEN
In allen Anzeigeformaten (S. 16) der Dateien können einzelne Datei-
namen geändert werden. Bei der Umbenennung muß die
Dateiendung bestehen bleiben.
Klicken Sie auf das Miniaturbild, Symbol oder den Dateinamen, um
das Bild auszuwählen.
Klicken Sie auf den Dateinamen, um den Cursor zu aktivieren, oder
wählen Sie „Umbenennen“ im Bearbeiten-Menü. Den neuen Namen
geben Sie über die Tastatur ein.
20 BILDER IMPORTIEREN UND BEARBEITEN
Sie können für die Bilder eigene Ordner anlegen. Klicken Sie auf
die Stelle, an der Sie einen Ordner anlegen möchten. In diesem
Beispiel wird ein Ordner unter „Photoaufnahmen“ angelegt.
Klicken Sie in der Menüleiste auf den „Neuer
Ordner”-Button oder wählen Sie im Datei-Menü
„Neuer Ordner“. Der Ordner wird im ausgewählten
Ziel angelegt.
Über die Tastatur können Sie einen Ordnernamen
eingeben.
ORDNER ANLEGEN
BILDER IN ANDERE ORDNER VERSCHIEBEN
Mehrere Bilder können in andere Ordner verschoben werden.
Klicken Sie auf den Rand des Miniaturbildes oder das Datei-
symbol, um eine bestimmte Datei auszuwählen.
Um mehrere Bilder zum Verschieben auszuwählen
drücken Sie die Steuertaste (Windows) oder Befehlstaste
(Macintosh) und klicken dabei auf die gewünschten Bilder;
ausgewählte Bilder erscheinen schwarz umrandet. Um ein
Bild wieder abzuwählen drücken Sie erneut die
Steuertaste (Windows) oder Befehlstaste (Macintosh) und
klicken dabei auf die gewünschten Bilder. Um eine Reihe
von Bildern auszuwählen klicken Sie unter Halten der
Umschalttaste auf Anfangs und Endbild. Um alle Bilder
auszuwählen drücken Sie die Steuertaste (Windows) oder
Befehlstaste (Macintosh) sowie „A“ auf der Tastatur.
Klicken Sie auf den „In Ordner verschieben“-
Button in der Werkzeugleiste oder wählen
Sie „In Ordner verschieben“ im Bearbeiten-
Menü. Das Fenster „In Ordner verschieben“
öffnet sich.
Im Fenster „In Ordner verschieben“ wählen Sie bitte Ihren
Zielordner aus. Klicken Sie auf „Wählen“, um die Bilder zu
verschieben. An Bilder angehängte Audiodateien (.wav) oder
Miniaturbilder (.thm) werden ebenfalls kopiert.
Sie können einen neuen Ordner anlegen, indem Sie auf den
Zielort für den Ordner klicken und dann auf den Button „Neuer
Ordner“ klicken. Der neu in der Ordnerübersicht erscheinende
Ordner kann benannt werden.
„Neuer Ordner“-Button
21
22 BILDER IMPORTIEREN UND BEARBEITEN
BILDER IN ANDERE ORDNER KOPIEREN
Mehrere Bilder können in andere Ordner kopiert werden.
Klicken Sie auf den Rand des Miniaturbildes oder das
Dateisymbol, um eine bestimmte Datei auszuwählen.
Um mehrere Bilder zum Kopieren auszuwählen drücken
Sie die Steuertaste (Windows) oder Befehlstaste
(Macintosh) und klicken dabei auf die gewünschten Bilder;
ausgewählte Bilder erscheinen schwarz umrandet. Um ein
Bild wieder abzuwählen drücken Sie erneut die
Steuertaste (Windows) oder Befehlstaste (Macintosh) und
klicken dabei auf die gewünschten Bilder. Um eine Reihe
von Bildern auszuwählen klicken Sie unter Halten der
Umschalttaste auf Anfangs und Endbild. Um alle Bilder
auszuwählen drücken Sie die SteSteuertasteindows) oder
Befehlstaste (Macintosh) sowie „A“ auf der Tastatur.
Klicken Sie auf den „In Ordner
kopieren“-Button in der Werkzeugleiste
oder wählen Sie „In Ordner kopieren“
im Bearbeiten-Menü. Das Fenster „In
Ordner kopieren“ öffnet sich.
Im Fenster „In Ordner kopieren“ wählen Sie bitte Ihren
Zielordner aus. Klicken Sie auf „Wählen“, um die Bilder zu
kopieren. An Bilder angehängte Audiodateien (.wav) oder
Miniaturbilder (.thm) werden ebenfalls kopiert.
Sie können einen neuen Ordner anlegen, indem Sie auf den
Zielort für den Ordner klicken und dann auf den Button „Neuer
Ordner“ klicken. Der neu in der Ordnerübersicht erscheinende
Ordner kann benannt werden.
„Neuer Ordner“-Button
23
AUSSCHNEIDEN, KOPIEREN, EINSETZEN UND LÖSCHEN –
WINDOWS
Beim Löschen von Bildern bzw. Ordnern
erscheint ein Bestätigungsdialog. Mit „Ja“
bestätigen Sie den Befehl zum Löschen, die
ausgewählten Dateien werden gelöscht. Mit
„Nein“ brechen Sie den Löschvorgang ab, die
Dateien bleiben bestehen.
Ausschneiden Kopieren Einfügen Löschen
Wählen Sie gewünschte Ordner oder Bilder aus. Klicken Sie auf den Ausschneiden-Button. Beim Aus-
schneiden verändert sich die Anzeige so lange nicht, bis Sie auf den Einfügen-Button klicken. Klicken Sie
auf das Ziel für den Ordner bzw. die Bilder und fügen Sie diese durch Klicken auf den Einfügen-Button
ein.
Im Bearbeiten-Menü befinden sich die Funktionen Ausschneiden, Kopieren und Einsetzen. Sie sind
verwendbar für die Namensbearbeitung von Dateien und Ordnern, nicht aber für das Ausschneiden,
Kopieren und Einsetzen von Dateien und Ordnern.
Durch Klicken auf den Löschen-Button in der Werkzeugleiste oder durch Drücken der Befehlstaste
und der Entfernen-Taste werden Dateien und Ordner gelöscht. Mit „Ja“ bestätigen Sie den Befehl
zum Löschen, die ausgewählten Dateien werden gelöscht. Mit „Nein“ brechen Sie den Löschvorgang
ab, die Dateien bleiben bestehen.
AUSSCHNEIDEN, KOPIEREN, EINSETZEN UND LÖSCHEN –
MACINTOSH
Per Werkzeugleiste oder Bearbeiten-Menü können Sie Ordner,
Einzelbilder oder mehrerer Bilder ausschneiden, kopieren,
einsetzen, und löschen. Angehängte Audiodateien und
Miniaturbilder zu Dateien werden mit bearbeitet. Mit der
Entfernen-Taste auf der Tastatur können Sie ebenfalls Bilder
und Ordner löschen.
Bildinformationen können als gesonderte Dateien gespeichert
werden. Markieren Sie ein oder mehrere Miniaturbilder und
wählen Sie im Datei-Menü „Bildinformationen speichern“. Die
„Datei speichern unter“-Dialogbox öffnet sich.
Die gespeicherten Bildinformationen
können mit Tabellenkalkulations-
programmen wie z.B. Microsoft Excel
oder Textverarbeitungsprogrammen wie
z.B. Simple Text geöffnet werden.
24
ANZEIGEN UND SICHERN VON BILDINFORMATIONEN
Wählen Sie ein Miniaturbild aus und klicken Sie auf den
Bildinformation-Button. Wenn Sie mehrere Bilder ausgewählt
haben, wird für jedes Bild ein Fenster angezeigt.
Zum Schließen des Fensters klicken Sie in die rechte obere
Ecke des Fensters. Die im Fenster angezeigte Information kann
bei verschiedenen Kameramodellen variieren.
Die Bilddatei beinhaltet in einem „Exif-Tag“ die Aufnahmedaten.
Wird ein Bild in einem Bildbearbeitungsprogramm, welches
„Exif-Tags“ nicht unterstützt (z.B. ältere Adobe Photoshop
Versionen) geöffnet und anschließend gespeichert, wird der
„Exif-Tag“ gelöscht und die Bildinformationen werden
überschrieben. Wenn Sie andere Software als die „DiMAGE
Viewer“-Software benutzen wollen, ist es besser mit einer Kopie
der Bilddatei zu arbeiten, wenn Sie die Bildinformationen
erhalten wollen.
BILDER IMPORTIEREN UND BEARBEITEN
25
BILDINFORMATION – EINSTELLUNGEN
Die Exif-Informationen im Fenster
„Bildinformation Einstellungen“ können bearbeitet
werden. Wählen Sie im Datei-Menü
„Bildinformation Einstellungen“. Das
Bearbeitungsfenster öffnet sich.
Klicken Sie auf die Kategorie, welche angezeigt
oder ausgeblendet werden soll. Klicken Sie
dann auf den Hinzufügen- bzw. Entfernen-
Button.
>>: der Anzeigeliste zuordnen
<<: der Verbergeliste zuordnen
Die „Alle zeigen“ und „Alle verbergen“-Buttons
lassen alle Exif-Informationen im
Bildinformationsfenster erscheinen, oder
verbergen alle Exif-Informationen.
Klicken Sie auf „OK“, um die Einstellungen zu
speichern.
BILDTITEL BEARBEITEN
Kameras wie z.B. die DiMAGE A1 können Text zu
den Exif-Daten eines Bildes hinzufügen. Dieser wird
im Bildtitel in der Bildinformationsanzeige angezeigt.
Bilder ab der Exif 2.1Version können einen
editierbaren Bildtitel haben.
Wählen Sie ein oder mehrere Bilder aus, deren
Bildtitel Sie bearbeiten möchten. Wählen Sie
„Bildtitel bearbeiten” im Werkzeug-Menü, um das
Fenster zur Bearbeitung zu öffnen. Geben Sie einen
Text ein und klicken Sie auf „Speichern”, um den
Vorgang zu beenden.
26 GRUNDLEGENDE BILDBEARBEITUNG
GRUNDLEGENDE BILDBEARBEITUNG
Im Bildkorrektur-Fenster befinden sich die Werkzeuge zur Bildbearbeitung. Es können Korrekturen an
Farbe, Kontrast, Helligkeit und Sättigung vorgenommen werden. Dieses Kapitel enthält Details über
die grundlegenden Werkzeuge zur Bildbearbeitung mit der „DiMAGE Viewer“-Software. Die
Beschreibungen der weiterführenden Werkzeuge finden Sie auf den Seiten 46 bis 73.
BILDKORREKTUR-FENSTER
Werkzeugleisten
Statusleiste
RGB-
Histogramm-
Anzeigebereich
Bildinformations
anzeige (S. 25)
Sie können die
Werkzeugleiste, den
Schnappschuss-
Anzeigebereich, die
Statusleiste, die Bild-
informationsanzeige, und
die RGB-Histogamm-
Anzeige ein- und
ausblenden.
Aktivieren oder
deaktivieren Sie hierzu
die entsprechenden
Menüpunkte im Ansicht-
Menü.
Schnappschuss-
Anzeigebereich
(S. 65)
Bildanzeigebereich
nur Bildanzeigebereich
27
„Helligkeits-, Kontrast-, und Farbbalance”-Button (S. 33)
Bilddateinummern-
Anzeige (S. 28)
Vollbildansicht-
Button (S. 30)
„Alles Zurücksetzen”-Button (S. 37)
Wiederherstellen-Button (S. 37)
Rückgängig-Button (S. 37)
Variationen-Button (S. 32)
Werkzeugleisten
Zoom-Button (S. 31)
Verschiebehand-Button (S. 31)
Miniaturbildfenster (S. 28)
Vertikalspiegeln-Button (S. 29)
Horizontalspiegeln-Button (S. 29)
Linksdrehen-Button (S. 29)
Rechtsdrehen-Button (S. 29)
Vergleichsanzeige-Button (S. 36)
„Daten einbelichten”-Button
(S. 38)
28 GRUNDLEGENDE BILDBEARBEITUNG
Aus der Miniaturbildansicht können Sie Bilder direkt in
das Fenster „Bildkorrektur“ laden. Doppelklicken Sie auf
ein Miniaturbild oder Symbol, wird das Bild im Fenster
„Bildkorrektur“ angezeigt
Die Bilddateinummern-Anzeige zeigt die Bildnummer und die Gesamtanzahl der Bilder an, die in der
„DiMAGE Viewer“-Software geladen sind. Durch Klicken auf die Pfeile an der Seite der Bildnummern-
Anzeige wird das vorherige bzw. nächste Miniaturbild geladen.
Anzahl der geladenen Bilder
Bildnummer des momentan angezeigten Bildes
BILDER IM FENSTER „BILDKORREKTUR“ ANZEIGEN
Durch Anklicken wird das vorherige Bild angezeigt
Durch Anklicken wird das nächste Bild angezeigt
Um in die
Miniaturbildansicht
zurückzukehren, klicken
Sie auf den
Miniaturbildansicht-
Button.
29
DREHEN UND SPIEGELN VON BILDERN
Originalbild
Spiegeln – Durch Klicken auf den
Horizontalspiegeln-Button oder
den Vertikalspiegeln-Button
erhalten Sie ein vertikal oder
horizontal gespiegeltes Bild.
Drehen – Durch Klicken auf den Rechts-
drehen-Button dreht sich das Miniaturbild um
90° im Uhrzeigersinn und durch Klicken auf
den Linksdrehen-Button dreht sich das
Miniaturbild um 90° gegen den Uhrzeigersinn
Die Ausrichtung der angezeigten Bilder können Sie über die Drehen- und Spiegeln-Button in der
Werkzeugleiste oder über das Werkzeug-Menü steuern. Alle Änderungen der Bilder, werden auf die
Miniaturbildern übernommen.
30 GRUNDLEGENDE BILDBEARBEITUNG
Normalerweise wird ein Bild entsprechend seiner Größe und Auflösung angezeigt. Wenn
das Bild für den Anzeigebereich zu groß ist, klicken Sie auf den Vollbild-Button. Das Bild
wird auf Hauptfenstergröße vergrößert bzw. verkleinert. Nochmaliges Anklicken des
Buttons zeigt das Bild wieder in seiner ursprünglichen Größe an. In der Vollbildanzeige können das
Verschiebehandwerkzeug und das Zoomwerkzeug nicht benutzt werden.
BILDANZEIGEOPTIONEN
Vollbildansicht
Größenänderung des Hauptfensters
Die Größe des Hauptfensters kann neu bestimmt werden, indem die untere, rechte Ecke angeklickt
und dann gezogen wird. Wenn die Vollbildansicht aktiv ist, passt sich das angezeigte Bild automatisch
dem Anzeigebereich an.
31
Die Anzeigegröße des Bildes kann verändert
werden. Klicken Sie auf den Zoom-Button oder
wählen Sie im Ansicht-Menü unter „Cursor” das
Zoomwerkzeug. Zum Vergrößern klicken Sie auf das Bild.
Zum Verkleinern drücken Sie die Umschalttaste (Windows)
oder Alt-Taste (Macintosh) und klicken auf das Bild. Wenn
das Bild die größte oder kleinste mögliche Größe erreicht
hat, wird der Zoom-Cursor leer angezeigt.
Mit dem Verschiebehandwerkzeug können Sie
Bilder, die größer als der Anzeigebereich sind,
bewegen. Klicken Sie auf den Verschiebehand-
Button oder wählen Sie im Ansicht-Menü unter „Cursor”
das Verschiebehandwerkzeug. Zum Bewegen des Bildes
klicken Sie in den Anzeigebereich.
Das Verschiebehandwerkzeug
Das Zoomwerkzeug
Vergrössern Verleinern
Menüoptionen
Die Zoomfunktion im Ansicht-Menü stellt die Bildanzeigegröße ein. Ebenso wie durch das
Zoomwerkzeug und die Funktion „Vollbildansicht“ kann das Bild auch über das Menü in seiner momen-
tanen bzw. einer voreingestellten Größe angezeigt werden. Sie können die Werkzeugleiste, den
Schnappschuss-Anzeigebereich, die Statusleiste, die Bildinformationsanzeige, und die RGB-Histogamm-
Anzeige ein- und ausblenden.
Aktivieren oder deaktivieren Sie hierzu die entsprechenden Menüpunkte im Ansicht-Menü.
32
Mit dem Variationen-Fenster erhalten Sie die Möglichkeit, intuitiv Farbbalance, Helligkeit, Kontrast
sowie die Sättigung eines Bildes zu verändern, indem Sie Variationen Ihres Bildes vergleichen. Diese
Methode ist gerade für Neueinsteiger ein einfaches und effektives Mittel zur Bildkorrektur.
Sie können im Variationen-Listenfeld über den kleinen Pfeil „Farbbalance, Helligkeit und Kontrast
oder Sättigung“ als Variationenart auswählen. Jedes Variationen-Fenster zeigt in der Mitte das
aktuelle Bild und daneben die korrigierten Beispielbilder.
KORREKTUR MIT VARIATIONEN
Klicken Sie auf den Variationen-Button oder
wählen Sie im Korrekturpaletten-Menü unter
„Bildkorrektur” den Punkt „Variationen”. Das
Variationen-Fenster wird angezeigt.
GRUNDLEGENDE BILDBEARBEITUNG
Wenn Sie das Kontrollkästchen „Begrenzung anzeigen“ aktiviert haben, werden die Vorschau-
bilder, die die Begrenzung des Farbraumes über- oder unterschreiten (Werte über 255 oder unter
0), invers dargestellt. Wenn z.B. der blaue Bereich des Bildes die Grenzwerte übersteigt, wird die
Begrenzung mit der Komplementärfarbe Gelb angezeigt.
33
Klicken Sie auf das beste Bild unter den sechs
Korrekturvorschlägen. Das ausgewählte Bild wird die
neue Mitte, die durch sechs neue Bilder umgeben
wird, die wiederum durch den gewählten Korrektur-
wert korrigiert sind. Diese Prozedur kann wiederholt
werden, bis die gewünschte Korrektur erreicht ist. Sie
können die Veränderungen rückgängig machen,
indem Sie auf den Zurücksetzen-Button klicken.
Klicken Sie auf den Schließen-Button, um das Fenster zu schließen und die Bild-
korrekturen anzuwenden.
Die Stärke der Korrektur kann verändert werden.
Verschieben Sie den Korrekturstärkeregler oder
tragen Sie einen Wert in die Korrekturstärketextbox
ein. Die Grundeinstellung ist 10. Die
Korrekturstärke kann zwischen 1 und 20 eingestellt
werden.
34 GRUNDLEGENDE BILDBEARBEITUNG
HELLIGKEITS-, KONTRAST- UND FARBBALANCEKORREKTUREN
Klicken Sie auf den „Helligkeit/Kontrast-
/Farbbalance“-Button oder wählen Sie im
Korrekturpaletten-Menü unter Bildkorrektur
„Helligkeit, Kontrast und Farbbalance“. Das
Fenster „Helligkeit/Kontrast-/Farbbalance“
wird angezeigt.
Zum Korrigieren des Bildes ziehen Sie die Helligkeits-, Kontrast- oder
Farbregler auf den gewünschten Korrekturwert, oder tragen Sie diesen in
die entsprechende Textbox ein. Ein hoher Wert, der durch Eintrag oder
Verschieben der Regler nach Rechts entsteht, intensiviert Helligkeit,
Kontrast oder Farbe.
Die erfolgte Korrektur wird sofort im Vorschaubild und im Diagramm
dargestellt. Die horizontale Achse zeigt die Werte des Originalbildes an,
die vertikale Achse die neu eingestellten Werte. Sie können die Ver-
änderungen rückgängig machen, indem Sie auf den Zurücksetzen-Button
klicken.
Wenn Sie auf den Button „Automatische Einstellung“ klicken, werden
Helligkeit und Kontrast automatisch so eingestellt, dass das Bild eine
ausgewogene Balance aufweist, ohne die Farbwerte zu beeinflussen. Sie
können die Veränderungen rückgängig machen, indem Sie auf den
Zurücksetzen-Button klicken.
Ist dieses Bild zu hell? Die Einstellung von Helligkeit und Kontrast
kann schwierig sein. Das obere Bild sieht zu hell aus, speziell die
Berge im Hintergrund.
Das Bild einfach durch eine Reduktion der Helligkeit dunkler zu
machen, lässt das Bild flau erscheinen – der Schnee und der
Himmel sind grau und das Bild enthält kein tiefes Schwarz.
Durch eine anschließende Erhöhung des Kontrastes wird der
Schnee erhellt, während die dunkleren Bäume herausgehoben
werden. Der erhöhte Kontrast betont Bilddetails und vermittelt
ausserdem einen besseren Schärfeeindruck.
In der Fotografie sind Rot, Grün und Blau die
Primärfarben. Die Sekundärfarben Cyan,
Magenta und Gelb werden durch Kombinieren
der Primärfarben gebildet: Cyan = Blau +
Grün, Magenta = Blau + Rot und Gelb = Rot
+ Grün. Die Primär- und Sekundärfarben
werden in komplementären Paaren gruppiert:
Rot und Cyan, Grün und Magenta und Blau
und Gelb.
Die komplementären Farben zu kennen ist bei
der Beurteilung von Farben sehr wichtig.
Wenn das Bild einen spezifischen Farbstich
hat, kann entweder die Farbe subtrahiert oder seine komplementäre Farbe hinzugefügt werden, um
ein natürlich erscheinendes Bild zu erzeugen. Ist das Bild z.B. zu rot, reduzieren Sie den Rotanteil;
wenn das Bild zu gelb erscheint, reduzieren Sie den Blauanteil.
Das Hinzufügen oder das Subtrahieren gleicher Anteile von Rot, Grün und Blau hat keinen Effekt auf
die Farbbalance jedoch kann es die gesamte Bildhelligkeit und den Kontrast ändern. Normalerweise
sind nicht mehr als zwei Farbkanäle erforderlich, um ein Bild in seine Farbbalance zu bringen.
Die Bewertung von Farben ist eine Fähigkeit, die sich mit der Praxis entwickelt. Während das
menschliche Auge extrem empfindlich ist, wenn es vergleichbare Urteile bilden soll, so reicht es nicht
aus, wenn es absolute Werte von einer Farbe zu beurteilen gilt. Am Anfang kann es sehr schwierig
sein, zwischen Blau und Cyan oder Rot und Magenta zu unterscheiden. Jedoch verbessert die
Justage des falschen Farbkanals nie ein Bild; Blau von einem Bild zu subtrahieren, das zu cyan ist,
wird dem Bild einen grünen Farbstich geben.
35
EINE EINFÜHRUNG IN DIE FARBENLEHRE
ROT
GRÜNBLAU
CYAN
MAGENTA GELB
36 GRUNDLEGENDE BILDBEARBEITUNG
ORIGINAL UND KORRIGIERTES BILD VERGLEICHEN
Durch Klicken des Vergleichsanzeige-Buttons teilt sich die Ansicht. Das Originalbild
befindet sich links, das korrigierte Bild befindet sich rechts. Durch erneutes Klicken auf den
Vergleichsanzeige-Button wird nur das korrigierte Bild angezeigt.
Originalbild Korrigiertes Bild
Ihr Vorgehen mit dem Zoomwerkzeug, Verschiebehandwerkzeug, oder der Scrollleiste wird von
beiden Bildern gleichermaßen angezeigt. Durch Klicken auf den Vollbild-Button werden beide Bilder
auf Hauptfenstergröße vergrößert.
37
Sie können bei Aufnahmen von
schwarzem Text oder
Strichgrafiken auf weißem
Hintergrund die Detailschärfe
optimieren und unregelmäßige
Beleuchtung korrigieren. Nur
Bilder mit Bildgrößen zwischen 240 und 3072 Pixeln (horizontal bzw. vertikal) können so behandelt
werden.
Wählen Sie hierzu im Zusatzmodul-Menü „Verarbeitung von Textaufnahmen“. Um die Bearbeitung
rückgängig zu machen, wählen Sie den Menüpunkt „Verarbeitung von Textaufnahmen“ noch einmal
an.
Klicken Sie auf den Rückgängig-Button. Der letzte Korrekturschritt wird rückgängig gemacht.
Durch mehrmaliges Klicken auf den Rückgängig-Button wird jeder weitere Korrekturschritt,
bis zum Ende der Speicherkapazität Ihres Computers, rückgängig gemacht.
Klicken Sie auf den Wiederherstellen-Button, um rückgängig gemachte Korrekturen wieder
herzustellen.
Klicken Sie auf den „Alles Zurücksetzen“-Button.
Damit werden alle Korrekturen rückgängig gemacht.
KORREKTUR WIDERRUFEN/WIEDERHERSTELLEN
VERARBEITUNG VON TEXTAUFNAHMEN UND STRICHGRAFIK
38
DATEN EINBELICHTEN
Sie können das Datum und die
Uhrzeit der Aufnahme sowie den
Dateinamen und den Bildtitel in
das Bild einbelichten.
Informationen über die
Bearbeitung eines Bildtitels
finden Sie auf S. 25.
Wählen Sie “Einbelichtungs-
einstellung” im Werkzeuge-
Menü, um die Einstellungs-
Dialogbox zu öffnen.
Wählen Sie die Informationen, die
Sie in das Bild einbelichten
möchten, durch klicken in das
entsprechende Kontrollkästchen
aus.
Klicken Sie den entsprechenden Button, um die gewünschte
Ecke des Bildes auszuwählen, in der die einbelichteten Daten
erscheinen sollen. Wenn das Kontrollkästchen „Innerhalb des
Auswahlrahmens” markiert ist, werden die Daten in dem
Auswahlrahmen an einer von Ihnen gewählten Position
angezeigt. Weitere Informationen über den Auswahlrahmen
finden Sie auf S. 64.
Schriftart, -stil und -größe können ausgewählt werden.
Klicken Sie einfach auf den Button „Schrifteinstellung”,
um die Dialogbox „Schriftart” zu öffnen. Der
Vorschaubereich zeigt die Einstellungen an. Sie können
das „Skript” aus dem Listenfeld unten im Fenster
auswählen. “Schriftarten” und „Skript” variieren von
Computer zu Computer.
BASIC IMAGE PROCESSING
GRUNDLEGENDE BILDBEARBEITUNG
39
Die Schriftfarbe kann geändert werden.
Klicken Sie auf den Button „Schriftfarbe”, um
die Farbdialogbox zu öffnen. Es stehen 48
voreingestellte Farben zur Verfügung. Klicken
auf eine Farbe, um diese auszuwählen.
Es können auch benutzerdefinierte Farben
eingestellt werden; klicken Sie auf „Farben
definieren”. Sie können entweder Werte in die
entsprechenden Textboxen eintragen oder die
Farbe durch Klicken auf das
Farbwert/Sättigungs- und Helligkeitsfeld
einstellen. Klicken Sie auf „Farbe hinzufügen”;
sie erscheint unter „Benutzerdefinierte
Farben”. Klicken Sie auf das Farbfeld mit der
eingestellten Farbe und klicken Sie „OK”.
Luminanz
Helligkeit / Sättigung
Klicken Sie auf „OK” in der
„Dateneinbelichtung”-Dialogbox, um den
Vorgang fertigzustellen. Wählen Sie „Daten
einbelichten” im Werkzeug-Menü oder
klicken Sie den „Dateneinbelichtung”-
Button, um die Einstellungen zu
übernehmen.
Die relative Anzeigegröße der einbelichteten Daten ist
von der Bildgröße abhängig. Um die
Einbelichtungsfunktion zu verwerfen, wählen Sie
„Dateneinbelichtung” im Werkzeug-Menü oder klicken
Sie den „Dateneinbelichtung”-Button noch einmal.
Wenn das Bild gespeichert wird, werden die Daten in
das Bild eingefügt. Geben Sie das Bild beim
Speichern stets einen neuen Namen, um das
Originalbild zu erhalten.
40 SPEICHERN VON BILDERN
SPEICHERN VON BILDERN
BILDGRÖSSE ÄNDERN UND SICHERN
Geben Sie einen neuen Wert für Breite oder Höhe in
Pixeln ein. Zur Erhaltung des Seitenverhältnisses wird
der Wert von Breite oder Höhe an Ihre jeweilige
Eingabe angepasst. Die Bildgröße kann maximal 5120
X 3840 Pixel betragen.
Wählen Sie die bilineare oder bikubische Interpolation
(Neuberechnung) aus.
Klicken Sie auf „OK“. Die Bildgröße wird beim
Speichern geändert.
SPEICHERN EINES BILDES
Klicken Sie auf den Speichern-Button oder wählen Sie im Datei-Menü
„Speichern“ aus. Das Bild wird an seinem Ursprungsort gespeichert, das alte
Bild wird hierbei überschrieben. Wenn Sie ein JPEG Bild speichern, öffnet
sich die Dialogbox „Speichern unter“. Hier können Sie den Zielort und die
Kompression, wie auf der folgenden Seite beschrieben, eingeben.
Um die Bildgröße des angezeigten Bildes zu ändern,
klicken Sie auf den „Bildgröße ändern“-Button. Das
Dateigröße-Fenster öffnet sich.
41
Klicken Sie auf den Speichern-Button,
um das Bild zu speichern.
BILDNAMEN ODER BILDFORMAT ÄNDERN
Um Bilder unter einem neuen Namen, oder in
einem neuen Dateiformat zu speichern wählen
Sie im Datei-Menü „Speichern unter...“. Die
Dialogbox „Datei speichern unter“ öffnet sich.
Legen Sie den Speicherort der Datei fest.
Geben sie den Dateinamen ohne Dateianhang
(Dateityp) an (z.B. ohne „.jpg“) .
Wählen Sie das gewünschte Dateiformat aus
dem Listenfeld aus. Die Datei muß nicht in
ihrem ursprünglichen Format gesichert
werden. Wenn Sie JPEG wählen, legen Sie die
Kompressionsrate fest. Diese kann mit dem
Kompressions-Regler eingestellt werden. Je
höher die Kompressionsrate, um so kleiner die
Dateigröße und um so niedriger die
Bildqualität.
42 DRUCKEN
DRUCKEN
Das im Korrekturfenster angezeigte Bild
können Sie drucken. Klicken Sie auf den
Drucken-Button, oder wählen Sie im Datei-
Menü „Drucken...“. Das Drucken-Fenster
wird angezeigt.
43
Position
Sie können das Bild im Druckbereich positionieren, indem Sie auf die entsprechende Optionsschalt-
fläche klicken, die Veränderung wir sofort angezeigt.
Größe
Wenn Sie auf die Optionsschaltfläche „Auflösung“ klicken, aktivieren Sie die Textboxen, in die Sie die
Bildauflösung, und die Größe des Bildes eingeben können, die jeweiligen Werte passen sich der
ersten Eingabe an. Als Maßeinheit kann Millimeter oder Inch festgelegt werden. Mit „Anwenden“
werden die Einstellungen bestätigt.
Das Bild kann bei einer zu hoch gewählten Größe über den Druckbereich hinausragen und würde
beim Druck angeschnitten.
Um das Bild an den Druckbereich anzupassen klicken Sie auf die Optionsschaltfläche „An Seite
anpassen“. Die Größe kann in ganzzahligen Prozenten zwischen 1% and 100% angegeben werden.
Bei jedem Klicken auf „Anwenden“ wird die Vorschau aktualisiert.
Vorschaubereich
Der Vorschaubereich zeigt die aktuelle Druckansicht der eingestellten Werte an. Um die Änderungen
der Größen anzuzeigen klicken Sie auf „Anwenden“.
Eigenschaften Drucker
Führt zur Dialogbox „Druckereinstellung“ (Windows) bzw. zur Dialogbox „Papierformat“ (Mac OS).
Drucken
Gibt den Befehl zum Drucken.
Schließen
Schließt das Drucken-Fenster, ohne zu drucken.
44 DRUCKEN
ERSTELLEN EINES INDEXPRINTS
Sie können mehrere Bilder in einem Indexprint
zusammenfassen. Wählen Sie die Bilder der
Miniaturbild-Ansicht aus und wählen Sie dann
„Index erstellen” im Werkzeug-Menü.
Klicken Sie auf
„Speichern”, um
den Indexprint als
Datei zu
speichern.
Klicken Sie auf „Drucken”, um die
„Druckvorschau”-Dialogbox zu öffnen.
Informationen über
Druckeinstellungen finden Sie auf S.
42.
45
Schriftart, -stil und -größe können für die Optionen „Ordner-
Seitennummer”, „Beschriftung” und „Titel” eingestellt werden.
Klicken Sie einfach auf den Button „Schrifteinstellung”, um die
Dialogbox „Schriftart” zu öffnen. Der Vorschaubereich zeigt die
Einstellungen an. Sie können das „Skript” aus dem Listenfeld
unten im Fenster auswählen. Schriftarten und „Skript” variieren
von Computer zu Computer.
Sie können das Layout des Indexprints wie folgt auswählen; alle Änderungen werden in der
Bildvorschau angezeigt:
Zeile x Spalte - ordnet die Bilder in einer angegeben Anzahl von Zeile und Spalten an.
Größe - erstellt den Indexprint in einer angegebenen Größe. Je größer die Zahl der Pixel, desto
höher ist die Auflösung und desto größer ist die Datei.
Miniaturbildrahmen - fügt jedem Bild einen schwarzen Rahmen hinzu. Der Rahmen kann dazu
dienen, den Rand von Bildern zu verdeutlichen, die am Rand sehr hell sind, z.B. durch einen
bewölkten Himmel.
Ordner- Seitennummer - erstellt den Indexprint mit Ordnernamen und Speicherposition der Bilder
sowie der Seitenzahl und der Gesamtzahl der Seiten.
Beschriftung - erstellt den Indexprint mit Dateiname sowie Aufnahmedatum und -zeit unter jedem
Bild.
Titel - fügt dem Indexprint einen Titel oben auf jeder Seite hinzu.
Geben Sie den Titel des Indexprints in der
Dialogbox ein. Klicken Sie auf „OK”; der Titel
erscheint sowohl im Titelfeld als auch oben in der
Bildvorschau.
46 ERWEITERTE BILDBEARBEITUNG
WEITERE MÖGLICHKEITEN DER BILDBEARBEITUNG
RGB-Wert-Anzeige
„Bildkorrekturjob laden“-Button (S. 67)
„Bildkorrekturjob speichern“-Button (S. 66)
Schnappschuss-Button (S. 65)
„Farbton-/Sättigung-/Helligkeits-Korrektur“-Button (S. 60)
Dieser Abschnitt behandelt die erweiterten Bildbearbeitungsfunktionen der „DiMAGE Viewer“-
Software. Korrekturen von Farbe, Kontrast, Helligkeit und Sättigung, sowie das Speichern und Laden
von Korrekturjobs werden hier erklärt. Den Abschnitt über die grundlegende Bildbearbeitung auf den
Seiten 26 bis 39 sollten Sie gelesen haben bevor Sie weiterlesen.
Die RGB-Werte-Anzeige zeigt die Farbwerte für einen beliebigen Punkt des Bildes. Die ersten Werte
beziehen sich auf das Originalbild ohne Berücksichtigung eventueller Korrekturen, gefolgt von den
aktuellen Werten. Sie müssen lediglich den Mauszeiger auf das Bild bewegen um die RGB-Werte
dieses Punktes anzuzeigen. Durch Drücken der Umschalttaste (Windows) bzw. Befehlstaste
(Macintosh) werden die CMY-Werte angezeigt.
Schärfe-Button (S. 62)
Auswahlrahmen-Button (S. 64)
Gradationskurven/Tonwertkorrektur-Button (S. 47)
47
Klicken Sie auf den Gradationskurven/Tonwertkorrektur-Button, um das Fenster zu öffnen.
DAS GRADATIONSKURVEN/TONWERTKORREKTUR-FENSTER
Zurücksetzen-Button„Automatische Einstellung“-Button
Ausgabetextboxen
„Schatten“ und „Lichter“
Ausgabe-Regler
„Schatten“ und „Lichter“
Eingabe-Regler
„Schatten“, „Lichter“ und
„Gamma“
Eingabetextboxen
„Schatten“, „Lichter“ und
„Gamma“
Histogramm
Anwenden-Button
„Weiß-, Grau,
Schwarzpunkt”-Button
Gradationskurve
„Gradationskurve glätten“-
Button
Freihandwerkzeug-Button
Farbkanal-Listenfeld RGB-Histogramm-Button
Wählen Sie durch Klicken die Gradationskurve. Bewegen Sie
die Kurve, indem Sie den Kurser dabei gedrückt halten.
Jedes Mal, wenn Sie auf die Kurve klicken, wird eine Marke
gesetzt. Die Marken können durch Anklicken und Ziehen
verschoben werden. Der Eingabe- und Ausgabewerte der
Maustaste wird so angezeigt, wie diese bewegt wird. Der
Eingabewert (Horizontalachse) bezieht sich auf das
Originalbild und der Ausgabewert (Vertikalachse) bezieht
sich auf die Änderungen im Bild.
Jede Korrektur der Gradationskurve wird im Bild angezeigt.
Wenn Sie den Mauszeiger auf das angezeigte Bild
bewegen, wird die Grau- oder Farbstufe dieses Punktes auf
der Gradationskurve durch einen weißen Kreis angezeigt.
Der Zurücksetzen-Button widerruft alle Korrekturen in allen
Kanälen.
48 ERWEITERTE BILDBEARBEITUNG
Klicken Sie auf den Pfeil neben dem Farbkanal-Listenfeld, um
einen Farbkanal auszuwählen. Um Veränderungen der
Farbbalance des Bildes vorzunehmen, wählen Sie den
entsprechenden Farbkanal. Um den Kontrast oder die Helligkeit
des Bildes einzustellen, ohne dabei die Farbe zu
beeinträchtigen, wählen Sie RGB.
Die Gradationskurven können mit Tastenkürzeln angezeigt
werden. Halten Sie die Steuerungstaste (Windows) bzw. die
Befehlstaste (Macintosh) gedrückt und drücken gleichzeitig
die „1“, um den roten Kanal anzuzeigen, die „2“, um den
grünen Kanal anzuzeigen bzw. die „3“, um den blauen Kanal
anzuzeigen oder die „0“ (Null), um alle 3 Kanäle anzuzeigen.
VERWENDUNG DER GRADATIONSKURVE
49
FREIHANDZEICHNEN EINER GRADATIONSKURVE
Klicken Sie auf den Freihandwerkzeug-Button (1). Der
Mauszeiger verwandelt sich in einen Stift, wenn Sie
ihn in das Gradationskurven/Tonwertkorrektur-Fenster
bewegen.
Halten Sie die linke Maustaste gedrückt, während Sie
die Gradationskurve zeichnen. Mit dem
Freihandwerkzeug sind extreme Veränderungen des
Bildes möglich.
Um eine Kurve zu glätten, klicken Sie auf den
„Gradationskurve glätten“-Button (2). Marken werden
automatisch auf die Kurve gesetzt und können mit der
Maus eingestellt werden.
Bei stark gekrümmten Freihandkurven kann das
Klicken auf den „Gradationskurve glätten“-Button
die Kurve stark verändern. Klicken Sie auf den
Rückgängig-Button, um die Änderungen zu
widerrufen.
1
2
50 ERWEITERTE BILDBEARBEITUNG
Die Gradationskurve ist eine grafische Darstellung der Helligkeit
und der Farbstufen eines Bildes. Die Horizontalachse stellt die
256 Helligkeitsstufen des Originalbildes (Eingabewerte) von
Schwarz bis Weiß dar. Die Vertikalachse stellt das korrigierte Bild
(Ausgabewerte) mit der selben Einteilung von unten bis oben dar.
Dunkle Farben und Schatten eines Bildes werden im unteren,
linken Teil des Diagramms repräsentiert. Die mittlere Sektion
repräsentiert die Mitteltöne: Haut, Gras, blauer Himmel. Der obere
rechte Teil stellt die Lichter dar: Wolken, Licht. Eine Änderung der
Gradationskurve wirkt sich auf die Helligkeit, den Kontrast und die
Farbe des Bildes aus.
KURZANLEITUNG ZUR GRADATIONSKURVENKORREKTUR
Eingabe
Ausgabe
Lichter
Mittelöne
Schatten
Hervorheben von Details in Schatten
Bewegen Sie bei ausgewähltem RGB-Kanal im „Gradationskurve
glätten“-Modus den Mauszeiger in die Mitte der Kurve. Klicken Sie
die Gradationskurve an und ziehen Sie sie nach oben. Schauen
Sie auf das Resultat im Bild rechts. Selbst eine kleine Veränderung
der Kurve hat eine sichtbare Auswirkung auf das Bild. Wenn Sie
die Gradationskurve nach unten bewegen, wird das Bild dunkler.
Dies ist eine einfache Technik, um ein sich im Schatten
befindliches Motiv aufzuhellen. Im Gegensatz zur
Helligkeitseinstellung (S. 33) gehen bei dieser Art der Korrektur
Details in den Lichtern des Bildes nicht verloren.
Durch die Auswahl von Gradationskurven einzelner Farben kann der Gesamtfarbeindruck eines Bildes
verändert werden. Dies kann dazu verwendet werden, um unnatürliche Farbnuancen aus einem Bild zu
entfernen oder das Bild „wärmer“ zu machen.
Wenn das Bild zu rot, zu grün oder zu blau ist, ziehen Sie einfach die dazugehörige Farbkanal-Gradations-
kurve nach unten, bis die Farbe natürlich erscheint.Wenn die Farbabweichung eine Sekundärfarbe ist, also
Cyan, Magenta oder Gelb, ziehen Sie die Farbkanal-Gradationskurve der Komplementärfarbe nach oben.
Ein Beispiel: ist das Bild zu gelb, ziehen Sie die blaue Kurve nach oben.Weitere Informationen finden Sie auf
S. 35.
51
Der Kontrast eines Bildes kann verändert werden. Die
dünne, 45° -Linie der Gradationskurve repräsentiert den
Originalkontrast des Bildes. Durch Erhöhung der
Steigung der Gradationskurve auf mehr als 45°, steigert
sich der Kontrast. Durch Verminderung auf weniger als
45°, vermindert sich der Kontrast.
Erhöhung des Kontrastes
Wählen Sie den RGB-Kanal und klicken Sie einmal oben und einmal unten auf die Gradationskurve. Es
erscheint jeweils eine Marke. Ziehen Sie die obere Marke langsam nach oben und die untere nach unten.
Das Ergebnis ist eine Steigungserhöhung der Kurve in der Mitte und damit eine Steigerung des Kontrastes,
ohne dabei die Gesamthelligkeit zu verändern.
Farbkorrektur
52 ERWEITERTE BILDBEARBEITUNG
Im Gradationskurven/Tonwetkorrektur-Fenster können Sie einen Weiß-,
Schwarz- und Graupunkt innerhalb des Bildes festlegen, was eine
erweiterte Bildbearbeitung ermöglicht. Einen neutralgrauen
Bereich im Bild festzulegen ist, im Hinblick auf die korrekte
Kalibrierung der Software, schwierig. Wenn das Pipetten-
Werkzeug gewählt ist, ist die RGB-Anzeige aktiv und kann
dazu verwendet werden, das Bild auszuwerten. Die RGB-
Werte sollten im mittleren Wertebereich liegen und möglichst
gleich sein. Alle Veränderungen werden im Bild angezeigt.
WEISS-, SCHWARZ- UND GRAUPUNKT
Klicken Sie auf den Weißpunkt-Button; der
Cursor verwandelt sich in eine Pipette.
Klicken Sie auf den Schwarzpunkt-Button.
Klicken Sie auf den hellsten neutralen Bereich des Bildes,
um ihn als Weißpunkt zu definieren. Die Werte des Bildes
werden auf Basis des festgelegten Punktes eingestellt. Der
voreingestellte Weißpunktwert ist 255 für jeden RGB-Kanal.
Klicken Sie auf den dunkelsten neutralen Bereich des Bildes,
um ihn als Schwarzpunkt zu definieren. Die Werte des Bildes
werden auf Basis des festgelegten Punktes eingestellt. Der
voreingestellte Schwarzpunkttwert ist 0 für jeden RGB-Kanal.
53
Klicken Sie auf den Anwenden-
Button und halten Sie die
Maustaste gedrückt, um die
Änderungen im Tonwert-
Histogramm zu sehen.
Der Zurücksetzen-Button
widerruft alle Korrekturen.
Klicken Sie auf den Graupunkt-Button. Der
Graupunkt bestimmt die Farbe des Bildes.
Klicken Sie auf einen neutralgrau Bereich, um ihn als
Graupunkt zu definieren. Der Bereich zur Kalibrierung des
Graupunktes muss neutralgrau sein. Die Helligkeit dieses
Bereiches ist nicht wichtig, aber wenn der Bereich eine Farbe
aufweist, wird das Bild farblich nicht korrekt ausbalanciert.
54 ERWEITERTE BILDBEARBEITUNG
Das Setzen von Weiß- und Schwarzpunktwert ist eine Funktion der erweiterten Bildbearbeitung.
Die Weiß- und Schwarzpunktwerte sind auf 255 und 0 für jeden RGB-Kanal voreingestellt. Sie
können so ein Bild, ohne echtes Weiß oder Schwarz kalibrieren.
SETZEN DER WEISS- UND SCHWARZPUNKTWERTE
Doppelklicken Sie entweder auf den Weißpunkt- oder
Schwarzpunkt-Button, um die Dialogbox
Punktwerteinstellung zu öffnen.
Geben Sie die gewünschten Weißpunkt- oder
Schwarzpunktwerte ein. Klicken Sie auf „OK“.
Die Maus kann im Dialog “Punktwerteinstellung”
zur Messung der Farbe jedes Punktes des
angezeigten Bildes verwendet werden. Drücken
Sie die Umschalttaste (Windows) oder die
Befehlstaste (Macintosh), um die CMY-Werte in der
RGB Anzeige darzustellen. Die RGB-Anzeige zeigt
links die Originalwerte des Bildes und rechts die
momentanen Werte des Bildes.
Kalibrieren Sie das Bild, indem Sie den Vorgang für
den Weiß-, Schwarz- und Graupunkt ausführen.
55
AUTOMATISCHE TONWERTKORREKTUR
Klicken Sie auf „Automatische Einstellung“. Die Korrektur wird
sofort auf das Bild übertragen .
Die „Automatische Einstellung“ stellt automatisch die
Gradationskurve und das Histogramm ein und maximiert
dabei den Tonwertumfang. Die dunkelsten Pixel im Bild
werden auf den Wert 0 gesetzt, die hellsten Pixel werden auf
den Wert 255 gesetzt und dem Rest der Pixel wird
gleichmäßig darin ein Wert zugeteilt. Um die Änderungen im
Tonwertdiagramm sichtbar zu machen, klicken Sie auf den
Anwenden-Button. Klicken Sie auf den Zurücksetzen-Button,
um Änderungen zu widerrufen.
ANZEIGEN DER RGB-HISTOGRAMME
Klicken Sie auf den RGB-Histogramm-
Button, um das Histogramm Rot-, Grün-
und Blaukanal anzuzeigen.
Klicken Sie nochmals auf diesen Button,
um die Histogramme zu schließen.
56 ERWEITERTE BILDBEARBEITUNG
Die Farbhistogramme können mit dem Farbkanal-Listenfeld oder mit Tastenkürzeln angezeigt
werden. Bei gedrückt gehaltener Umschalttaste (Windows) oder Befehlstaste (Macintosh) drücken
Sie „1“, um den roten Kanal, „2“, um den grünen Kanal, „3“, um den blauen Kanal oder „0“ (Null), um
den RGB-Kanal anzuzeigen.
TONWERTKORREKTUREN
Ein Histogramm zeigt die Häufigkeit der Helligkeitswerte eines Bildes an. Links befinden sich die
dunklen, rechts die hellen Werte. Die Höhe der schwarzen Linien entspricht der Häufigkeit eines
Helligkeitswertes im Bild. Mit Hilfe des Histogramms lässt sich der Tonwertumfang maximieren.
Änderungen des Histogramms übertragen sich auf die Gradationskurve.
Schatten-Eingaberegler
Gamma-Regler
Lichter-Eingaberegler
Schatten-Eingabetextbox
Gammatextbox
Lichter-Eingabetextbox
Schatten-Ausgaberegler
Lichter-Ausgaberegler Schatten-Ausgabetextbox
Lichter-Ausgabetextbox
57
Die Werte für Lichter, Schatten und Gamma können manuell eingestellt werden. Das Histogramm
kann dazu benutzt werden, um die Tonwerte im Bild zu optimieren. Alle Werte des Histogramms
werden rechts neben den Reglern angezeigt. Diese Werte können per Tastatur eingegeben werden.
Der Gammaregler legt die Mitteltöne des Bildes fest. Ziehen des Gamma-Reglers nach rechts
verdunkelt das Bild, Ziehen nach links erhellt es. Wie auch die Gradationskurvenkorrektur (S. 48),
stellt der Gammaregler die Helligkeit eines Bildes ein, ohne dabei Bildinformation zu verlieren.
Der Lichter-Eingaberegler setzt den Weißwert. Wenn der Regler nach links bewegt wird, nimmt das
angezeigte Bild an Kontrast zu. Alle Pixel rechts des Reglers werden auf 255 gesetzt und jedes
Bilddetail, welches diese Pixel beinhaltet geht verloren. Dies kann ein wichtiges Werkzeug zur
Verbesserung von Bildkopien sein, die nur Text auf weißem Hintergrund beinhalten. Ungleiche
Beleuchtung, oder verblasstes fleckiges Papier kann beim Kopieren von Text oder Zeichnungen
stören. Durch Einstellung des Weißwertes können Unzulänglichkeiten im Hintergrund angepasst
werden und nur der dunklere Text bleibt übrig.
Der Schatten-Eingaberegler setzt den Schwarzwert. Wenn der Regler nach links bewegt wird, nimmt
das angezeigte Bild an Kontrast zu. Alle Pixel rechts des Reglers werden auf Null gesetzt und jedes
Bilddetail, welches diese Pixel beinhaltet geht verloren.
Die Schwarz- und Weißausgabewerte können eingestellt werden. Durch Verschieben des Lichter-
Ausgabereglers bzw. des Schatten-Ausgabereglers kann der Kontrast im Bild reduziert werden.
Beispiele für Tonwetrkorrekturen finden Sie im folgenden Abschnitt.
58 ERWEITERTE BILDBEARBEITUNG
KURZANLEITUNG ZUR TONWERTKORREKTUR
Diese Einführung erläutert einfache Korrekturen, die Sie mit dem Histogramm vornehmen können. Im
Gegensatz zur Gradationskurve zeigt das Histogramm spezielle Informationen über ein Bild. Dies
bietet die Möglichkeit, das Bild zu analysieren und darauf basiernd Veränderungen vorzunehmen.
Das Histogramm der Kirschblüte zeigt eine Lücke auf der rechten Seite und die Blütenblätter sehen
etwas grau aus. Dies wurde durch eine geringfügige Unterbelichtung bei der Aufnahme des Bildes
verursacht.
Durch Verschieben des Helligkeitsreglers nach links verschiebt man den Weißpunkt dahin, wo die
Pixelverteilung endet. Das Weiß wird brillianter und der Kontrast wird erhöht.
Dieses Bild wirkt flau. Die Pixelverteilung im
Histogramm verdeutlicht den geringen Kontrast
des Bildes. Das Fehlen von tiefen Schatten bzw.
schwarzen Bildanteilen ist durch das Fehlen von
dunklen Pixeln im linken Teil des Histogramms zu
erkennen. Die meisten Bildanteile konzentrieren
sich auf einen schmalen Bereich der Mitteltöne.
59
Durch Verschieben des
Helligkeitsreglers nach
links verschiebt man den
Weißpunkt dahin, wo die
Pixelverteilung endet; der
Bildkontrast wird
verbessert.
Der Gammregler kann dazu verwendet werden, die relative Verteilung der Tonwerte im Bild
einzustellen. Durch Verschieben des Gammreglers nach links in Richtung der Schatten wird das Bild
heller. Durch Verschieben des Gammreglers in die entgegengesetzte Richtung wird das Bild dunkler.
Allerdings bleiben, im Gegensatz zum Helligkeitsregler im Fenster „Helligkeit, Kontrast und
Farbbalance” (S. 33), Details in den Schatten und in den Lichtern erhalten.
Bewegen Sie den Farbton-, Sättigungs- oder Helligkeits-Regler oder geben Sie Werte in die
nebenstehende Textbox ein, um Korrekturen vorzunehmen.
Das Ziehen des jeweiligen Reglers nach rechts oder die Eingabe einer positiven Zahl in die
Textbox erhöht die Sättigung bzw. Helligkeit. Der Farbtonregler dreht die Farben im Farbraum; die
maximale Position nach rechts (180°) bewirkt das Gleiche wie die maximale Position nach links
(-180°).
Am unteren Rand des Fensters sind zwei Farbleisten zu sehen. Der obere Balken zeigt den
Farbraum des Originalbildes. Der untere Balken zeigt die relativen Änderungen im Farbbereich.
Änderungen werden im angezeigten Bild dargestellt. Klicken Sie den Zurücksetzen-Button, um
die Änderungen zu widerrufen.
60
FARBTON, SÄTTIGUNG UND HELLIGKEIT KORRIGIEREN
Mit diesem Fenster werden die Farben im Bild anhand des HSB-Farbmodells verändert. Über diese
Funktion können die Farben des Bildes im Ganzen verändert werden, und sie eignet sich weniger für
eine wirklichkeitsgetreue Farbkorrektur- und Wiedergabe.
Das HSB-Farbmodell beschreibt die Farbe eher anhand der menschlichen Wahrnehmung, als
anhand fotografischer Prozesse. Der Farbton stellt dabei eine definierte Farbe im Spektrum dar. Die
Sättigung beschreibt die Lebendigkeit und Reinheit der Farbe. Die Helligkeit gibt an, wie hell oder
dunkel die Farbe empfunden wird.
Mit dem Farbton-Regler kann nicht die Farbbalance eingestellt werden. Vielmehr ist es ein kreatives
Werkzeug, mit dem jeder Farbe des Ausgangsbildes eine neue Farbe zugeordnet wird, in
Abhängigkeit der Drehung des Farbkreises. Beispiel: Ein sehr einfacher Farbkreis besteht nur aus
drei Farben: rot, grün, und blau. Das Bild sei nun ein roter Zaun neben einem grünen Baum vor
einem blauen Himmel. Dreht man nun den Farbkreis, werden die Farben der Objekte neu
zugeordnet: der Zaun wird grün, der Baum blau und der Himmel rot. Das HSB-Model beinhaltet
jedoch nicht nur drei Grundfarben, sondern alle Farbtöne im Farbkreis. Ein Beispiel finden Sie auf der
folgenden Seite.
Anders als der Helligkeitsregler im Fenster „Helligkeit/Kontrast/Farbbalance” verändert der
Helligkeitsregler dieses Fensters die Dichte der Farben nicht gleichermaßen. Nach starker Erhöhung
der Helligkeit in diesem Modell werden die Blautöne z. B. weniger hell als die Gelbtöne sein.
Klicken Sie auf den „Farbton-/Sättigung-/Helligkeits-
Korrektur“-Button, um das Fenster zu öffnen.
ERWEITERTE BILDBEARBEITUNG
61
Durch Klicken auf den Button „Automatische Einstellung“ wird die Sättigung automatisch eingestellt,
ohne den Farbton oder die Helligkeit zu beeinflussen. Klicken Sie auf den Zurücksetzen-Button, um
die Änderungen zu widerrufen.
Automatische Einstellung
Der Farbton kann verändert werden, indem
die Originalfarben im Farbraum gedreht
werden. Jeder Farbe wird so ein neuer
Farbton zugeordnet. Im folgenden Beispiel
wurde das Bild um 180° im Farbraum
gedreht.
BEISPIEL EINER FARBTONKORREKTUR
Am unteren Rand des Fensters sind zwei
Farbleisten zu sehen. Der obere Balken
zeigt den Farbbereich des Originalbildes.
Der untere Balken zeigt die relativen
Änderungen im Farbbereich. In unserem
Beispiel sind rote Farbtöne zu Cyan
verschoben und gelbe Farbtöne zu violett.
Original-Farbbereich
Aktueller Farbbereich
Sättigung
Helligkeit
Farbton
62 ERWEITERTE BILDBEARBEITUNG
Die aktuelle Schärfe eines Bildes kann erhöht werden. Schärfe ist eine Feineinstellung, kann aber
mitunter eine große Wirkung auf die Bildqualität haben. Klicken Sie auf den Schärfe-Button oder
wählen Sie im Korrekturpaletten-Menü unter „Bildkorrektur” den Punkt „Schärfe“.
SCHÄRFE
Vergrößern- /
Verkleinern-Button
Die Bildvorschau kann mit der Maus bewegt werden. Bewegen Sie den Cursor über das Bild,
verwandelt er sich in eine Verschiebehand. Zum Bewegen klicken und ziehen Sie das Bild. Klicken
Sie auf das Kontrollkästchen „Vorschau Bildanzeigebereich“, um eine Schärfevorschau anzuzeigen.
63
Frequenz-Regler – beeinflusst die Schärfe von Bilddetails. Eine hohe Frequenz maximiert die
Auflösung, eine niedrige Frequenz maximiert die Schärfe. Die optimale Frequenz variiert von Bild zu
Bild. Es wird empfohlen, sich das Bild mit verschiedenen Vergrößerungen anzusehen, um die
Ergebnisse zu vergleichen.
Kontrast-Regler – bestimmt den Kontrast der gewählten Frequenz. Der Schärfegrad kann zwischen
0 und 2 in Schritten von 0,1 gewählt werden. Je größer der Wert, desto höher der Kontrast,
vergleichen Sie die obigen Beispiele mit maximaler Einstellung mit dem Originalbild im Hauptfenster.
Sie können den Schärfegrad auch in die Textbox neben dem Regler eingeben. Auch hier variiert der
optimale Kontrast von Bild zu Bild.
Vergrößern-/Verkleinern-Button – um die Größe des Vorschaubildes im Schärfefenster einzustellen.
Das Vorschaubild kann mit 200%, 100%, 50% und 25%, dargestellt werden.
Zurücksetzen-Button – widerruft alle vorgenommen Änderungen.
Hohe Frequenz Niedrige Frequenz
64 ERWEITERTE BILDBEARBEITUNG
AUSWAHLRAHMEN – EINEN BILDAUSSCHNITT SPEICHERN
Ziehen Sie durch Klicken einen
Auswahlrahmen über den gewünschten
Bereich auf. Es entsteht ein gestricheltes
Auswahlrechteck.
Klicken Sie auf den Auswahlrahmen, um ihn
zu bewegen. Klicken Sie auf die Kanten des
Auswahlrahmens, um diesen zu vergrößern
oder zu verkleinern.
Wählen Sie im Datei-Menü „Ausgewählten
Bereich speichern“ oder „Ausgewählten
Bereich drucken“.
Auswahlrahmen
Wenn Sie „Ausgewählten Bereich drucken” gewählt haben,
öffnet sich die Dialogbox „Drucken...“. Der gewählte Bereich
wird in der Bildvorschau angezeigt. Informationen über
Druckeinstellungen finden Sie auf S. 42.
Wenn Sie „Ausgewählten Bereich speichern” gewählt
haben, öffnet sich die Dialogbox „Datei speichern unter“.
Geben Sie einen neuen Dateinamen ein, wählen Sie ein
Dateityp, wählen Sie einen Zielort für das Bild aus, und
speichern Sie das Bild (S. 40).
Sie können Bildausschnitte auswählen und speichern bzw. drucken. Der Auswahlrahmen
kann ausserdem zum Festlegen des Bereiches im Bild, in den die Daten einbelichtet
werden sollen (S. 38), verwendet werden. Klicken Sie auf den Auswahlrahmen-Button in
der Werkzeugleiste oder wählen Sie im Ansicht-Menü unter „Cursor” den Punkt
„Auswahlrahmen“.
65
ZWISCHENSPEICHERN VON KORREKTUREN
SCHNAPPSCHUSS-BUTTON
Bildkorrekturen können vorübergehend als Miniaturbild neben dem angezeigten Bild
gespeichert werden. Klicken Sie einfach auf den Schnappschuss-Button oder wählen Sie
im Korrekturpaletten-Menü „Schnappschuss“, um ein Miniaturbild mit den aktuellen
Bildkorrekturen zu speichern.
Um zu einer
vorhergehenden
Bildkorrektur
zurückzukehren, klicken Sie
auf das entsprechenden
Miniaturbild. Das Miniatur-
bild ersetzt dann das
angezeigte Bild. Die
speicherbare Anzahl von
Schnappschüssen ist nur
durch den Arbeitsspeicher
begrenzt. Um einen
Schnappschuss zu
löschen, klicken Sie auf
das Miniaturbild und
drücken Sie die Entfernen-
Taste.
Schnappschuss-
Anzeigebereich
66 ERWEITERTE BILDBEARBEITUNG
Alle an einem Bild vorgenommen Korrekturen können als Bildkorrekturjob gespeichert werden. Dieser
Korrekturjob kann jederzeit in der Anwendung geöffnet und auf weiter Bilder angewandt werden. Dies
spart Zeit, vor allem, wenn an einer großen Anzahl Bilder die gleichen Korrekturen vorgenommen
werden müssen.
Klicken Sie auf den „Bildkorrekturjob
speichern“-Button, um die Bildkorrekturen
zu speichern oder wählen Sie im
Korrekturpaletten-Menü „Bildkorrekturjob
speichern“.
Geben Sie einen Namen für den Job ein und
klicken Sie auf „OK“, um die Einstellungen zu
speichern.
BILDKORREKTUREINSTELLUNGEN SICHERN
67
BILDKORREKTURJOB LADEN
Wählen Sie ein Bild aus, auf das Sie
einen Bildkorrekturjob anwenden
möchten. Klicken Sie auf den
„Bildkorrekturjob laden“-Button oder wählen Sie
im Korrekturpaletten-Menü „Bildkorrekturjob
laden“, um einen gesicherten Bildkorrekturjob zu
importieren.
Klicken Sie zur Auswahl auf das Bildkorrekturjob-
Miniaturbild. Klicken Sie auf „OK“, um den Job auf das
angezeigte Bild anzuwenden.
Korrekturjobs werden in den Schnappschuss-
Anzeigebereich geladen. Es können mehrere Jobs
geladen werden.
68 ERWEITERTE BILDBEARBEITUNG
Manche Digitalkameras, wie z.B. die DiMAGE 7Hi, A1und A2, benutzen ein spezielles Dateiformat,
das sogenannte RAW-Dateiformat. Dieses Format kann nur von der „DiMAGE Viewer“-Software
gelesen und verarbeitet werden. Um ein RAW-Bild zu öffnen, doppelklicken Sie auf sein Miniaturbild.
In der Dialogbox „RAW Datei öffnen“ können Sie Einstellungen vornehmen. Aktivieren Sie das
Optionsfeld „Farbe“; im S/W-Modus ist der Weißlichtabgleich und die Filtereinstellung nicht aktiv.
Der Weißabgleich bestimmt die
Farbstimmung des Bildes. Im
„Weißabgleich“-Listenfeld wird
automatisch die Kameraeinstellung bei
der Aufnahme des Bildes übernommen
Das Bild kann auch auf eine spezielle
Lichtsituation abgestimmt werden. Die
Voreinstellungen des Weißabgleichs
variieren von Kameramodell zu
Kameramodell.
Klicken Sie auf das Kontrollkästchen
„Manuelle Einstellung“, um den
Weißabgleich genau einzustellen. Die
Graupunkt-Pipette können Sie zum
Abgleichen nutzen, indem Sie mit der
Pipette auf einen farbneutralen
Referenzpunkt im Bild klicken. Mit dem
Farbtemperatur-Regler und dem CC-
Index-Regler oder den entsprechenden
Textboxen können Sie eine natürliche
Farbtemperatur einstellen.
Vor dem Einstellen des
Weißlichtabgleiches setzen Sie die
Regler „Filter” und „Sättigung“ auf Null
(0), um die Bildwirkung richtig
beurteilen zu können.
BILDDATEIEN IM RAW-FORMAT VERARBEITEN
b
c
a
69
Klicken Sie auf den Graupunkt-Button (a). Der Cursor verwandelt sich in eine Graupunkt-Pipette, die
Sie über das Bild bewegen können, die RGB-Werte der einzelnen Punkte im Bildes werden unter R:,
G: und B: angezeigt. (b). Klicken Sie auf einen farbneutralen Referenzpunkt im Bild, um den
Weißlichtabgleich vorzunehmen (c). Die Helligkeit des gewählten Punktes ist nicht ausschlaggebend,
jedoch sollte der gewählte Punkt keine ausgeprägten Farbwerte aufweisen. Obwohl diese den
Abgleich nicht beeinflussen, sollten Sie die Regler „Filter” und „Sättigung“ vor dem Einstellen des
Weißlichtabgleiches auf Null (0) setzen, um die Bildwirkung richtig beurteilen zu können.
Sie können bei einer Aufnahmen ein Konica Minolta Colormeter benutzen, um die Farbtemperatur
der Szene zu messen. Die aufgenommene Farbkorrektur und den CC-Index-Wert können Sie in die
vorgesehenen Textboxen eintragen, um einen Weißlichtabgleich vorzunehmen. Ein grüner CC-Wert
sollten Sie als negative Zahl und einen magentafarbenen Wert als positive Zahl eingeben. Beim
Messen müssen Sie den Farbtemperaturwert und den CC-Index-Wert speichern. Weitere
Informationen über Farbmessung finden Sie auf Seite 90.
Bei der Aufnahme eingestellte Filter-, Sättigungs-, Kontrast- oder Schärfe-Einstellungen werden in
der Dialogbox angezeigt. Änderungen, die Sie an diesen Werten vornehmen, werden im Bild
angezeigt. Sie können an jedem Punkt des Bildes mit dem Cursor die entsprechenden Farbwerte
aufrufen. Wenn Sie ein farbverstärktes Bild öffnen, steht der Sättigungsregler zwar auf Null (0), der
hohe Sättigungswert des Farbmodus wird im Bild allerdings beibehalten. Wenn „Farbanpassung Ein“
aktiviert ist (S. 82), werden Änderungen des Kontrastes, außer im Originalfarbraum, nicht
übernommen.
Sie können die Helligkeit des Bildes mit dem Belichtungskorrektur-Regler bis zu einem Wert von
±2.0EV abstimmen. Der Regler zeigt nicht die Belichtungskorrektur, die bei der Aufnahme des Bildes
verwendet wurde. Bei der Verwendung dieses Reglers können, ebenso wie bei dem Helligkeitsregler
im Fenster „Farbton, Sättigung und Helligkeit”, Bilddetails in den Lichtern sowie in den Schatten
verloren gehen. Um diese Details zu erhalten, wird empfohlen das Bild zu öffnen ohne die Belichtung
zu korrigieren und die Helligkeit dann im Fenster „Gradationskurven/Tonwertkorrektur” (S. 47)
einzustellen.
Der Zurücksetzen-Button widerruft alle vorgenommenen Einstellungen. Der Schließen-Button schließt
die Dialogbox ohne die RAW-Datei zu bearbeiten und hebt alle Einstellungen auf. Um die
Einstellungen anzuwenden und die Datei zu öffnen klicken Sie auf „OK“.
70 ERWEITERTE BILDBEARBEITUNG
Klicken Sie auf den Speichern-Button oder wählen Sie im Datei-Menü „Speichern“, um das
angezeigte Bild zu speichern. Geben Sie im Fenster „Datei speichern unter“ den Zielort für Ihre Datei
an (1). Geben Sie den gewünschten Dateinamen ohne Dateianhang ein (z.B. ohne „.jpg“) (2).
Wählen Sie den Dateityp (3). Bei einer TIFF-Datei, können Sie zwischen einer Bit-Länge (4) von 24
Bit oder 48 Bit wählen. Ist ein Bild einmal als 24 Bit gespeichert, kann es nicht wieder als 48 Bit
Datei gespeichert werden. Wenn die Funktion „Daten einbelichten” (S. 38) verwendet wird, kann das
Bild nur als 24 Bit Datei gespeichert werden. Wenn Sie JPEG wählen, legen Sie die Kompressions-
rate fest. (5). Je höher die Kompressionsrate, um so kleiner die Dateigröße und um so niedriger die
Bildqualität.
Klicken Sie zum Vollenden auf „Speichern“.
1
2
3
5
4
BILDDATEIEN IM RAW-FORMAT SPEICHERN
71
RAW-JOBS SPEICHERN
Sie können RAW-Jobs speichern und die
Einstellungen auf andere Dateien anwenden.
Wenn Sie alle Einstellungen in der Dialogbox „MRW
Dateien öffnen“ vorgenommen haben, klicken Sie auf
den Button „RAW Job speichern“. Geben Sie im
Fenster „RAW Job speichern“ den gewünschten
Jobnamen ein und klicken Sie auf „Speichern“.
RAW-JOBS LADEN
Um einen gespeicherten RAW Job auf ein
ausgewähltes Bild anzuwenden klicken Sie auf den
Button „RAW Job laden“ in der Dialogbox „MRW
Dateien öffnen“.
Wählen Sie einen Job aus dem Fenster „RAW Job
laden“ und klicken Sie auf „Laden“, um den Job auf
das Bild anzuwenden.
72 ERWEITERTE BILDBEARBEITUNG
Alle Bilder, ausgenommen MRW RAW-Bilder,
werden nach den Einstellungen in der Dialogbox
gleichermaßen bearbeitet. Wenn bei der
Stapelverarbeitung auch RAW-Bilder bearbeitet
werden sollen, können Sie entweder die
Kameraeinstellungen bei der Aufnahme oder
einen RAW-Job zur Bearbeitung wählen (S. 71).
Klicken Sie auf „Wählen“, um im Fenster „RAW-
Job laden“ einen RAW Job auszuwählen.
Die Bilder können gedreht oder gespiegelt
werden.
Um einen Bildkorrekturjob anzuwenden klicken
Sie auf das Kontrollkästchen. „Bildkorrektur“.
Klicken Sie auf „Wählen“, um das Fenster
„Bildkorrekturjob laden“ zu wählen (S. 67).
Wählen Sie den Korrekturjob, den Sie bei der
Stapelverarbeitung anwenden möchten und
klicken Sie auf „OK“. Wenn Sie einen RAW-Job und einen Bildkorrekturjob für die Stapelverarbeitung
gewählt haben, werden beide Jobs auf die RAW-Datei angewendet.
Die Bilder könne in der Größe zwischen 10% und 200% geändert werden (Magnification). Wenn die
Maximalgröße von 5120 X 3840 Pixeln überschritten wird, erscheint eine Warnmeldung. Geben Sie
einen anderen Wert ein. Zur Größenänderung wählen Sie zwischen bilinearer oder bikubischer
Interpolation (Neuberechnung).
STAPELVERARBEITUNG
Sie können mehrere Bilder gleichzeitig bearbeiten
und speichern. Wählen Sie in der
Miniaturbildansicht die Bilder an, die Sie bearbeiten
möchten und wählen Sie im Werkzeug-Menü
„Stapelverarbeitung“. Die Dialogbox
„Stapelverarbeitung“ öffnet sich.
73
Klicken Sie auf „OK“, um die Dialogbox „Speichern in“ zu öffnen.
Geben Sie den Zielort für Ihre
Datei an (1).
Wählen Sie das Dateiformat
(2). bei einer TIFF-Datei,
können Sie zwischen den Bit-
Längen von (3): 24 Bit oder 48
Bit wählen. Einmal als 24 Bit
gespeichert, kann ein Bild nicht
wieder als 48 Bit Datei
gespeichert werden. Wenn Sie
JPEG wählen, legen Sie die
Kompressionsrate fest. (4). Je
höher die Kompressionsrate,
um so kleiner die Dateigröße
und um so niedriger die
Bildqualität.
Klicken Sie auf das Kontrollkästchen „Dateiname ändern“ (5), um alle Namen zu ändern. Geben Sie
mit bis zu 10 Zeichen den neuen Namen ein, und geben Sie die erste Bildnummer für eine
fortlaufende Serie mit bis zu fünf Ziffern ein.
Klicken Sie auf „OK“, um die Stapelverarbeitung zu starten.
1
2
3
4
5
74 FILMSEQUENZOPTIMIERER
MOVIEENHANCER
QuickTime muss auf ihrem System
installiert sein, um den Movieenhancer
benutzen zu können. Anforderungen an
QuickTime sowie den Computer, sind auf
Seite 7 beschrieben.
Um eine Filmsequenz in der „DiMAGE
Viewer“-Software zu öffnen, doppelklicken
Sie auf das Miniaturbild in der
Miniaturbildansicht. Zum Abspielen der
Filmsequenz, verwenden Sie die
Kontrollleiste am unteren Fensterrand. Nur
„MOV” oder „AVI” Dateien können geöffnet
werden.
Lautstärke
Wiedergabe / Pause
Positionsregler
Vor
Zurück
Größe
Sie können auf den Größe-Button klicken und das Fenster durch Ziehen bis zur Maximalgröße
vergrößern. Der Positionsregler wird für die Bearbeitung benutzt (S. 76).
75
Der Filmsequenzoptimierer kann ein Flickern in 640 X 480 (VGA) oder kleineren Filmsequenzen
minimieren. Flächiges Flickern kann im Gesamtbereich des Bildes auftreten. Lokales Flickern tritt in
Teilbereichen des Bildes auf; wie z.B. im fluoreszenzbeleuchteten Teil einer Mischlichtszene mit
Tageslicht und Fluoreszenzlicht.
FLICKERKORREKTUR
Die Dialogbox „Speichern“ öffnet sich; geben Sie einen Dateinamen
ein und wählen Sie den Zielort für die Datei aus. Sie können die
Datei nur im MOV-Format speichern.
Wählen Sie im Fenster „Flickerkorrektur“ die Art des Flickerns aus.
Klicken Sie auf „OK“, um die Bearbeitung der Filmsequenz zu
starten.
Wählen Sie im Korrektur-Menü „Flickerkorrektur“, während die
Filmsequenz im Hauptfenster angezeigt wird.
76 FILMSEQUENZOPTIMIERER
FILMSEQUENZEN BEARBEITEN
Mit dem Movieenhancer können Sie Filmsequenzen verbinden, Teile ausschneiden, oder Abschnitte
einer Sequenz in eine Andere einfügen. Hierzu dient das Bearbeiten-Menü. Öffnen Sie die
gewünschte Datei über das Datei-Menü.
Klicken Sie auf die erste Filmsequenz, um sie auszuwählen. Der Reglerbalken erscheint nun dunkel (1).
Sie können auch unter „Alle Einzelbilder wählen“ im Bearbeiten-Menü die Filmsequenz auswählen.
Wählen Sie im Bearbeiten-Menü „Einzelbild kopieren”.
Klicken Sie auf die zweite Sequenz. Sie können die erste Sequenz am Anfang positionieren; ziehen
Sie hierzu den Positionsregler ganz nach links, oder am Ende positionieren; ziehen Sie hierzu den
Positionsregler ganz nach rechts (2).
Wählen Sie im Bearbeiten-Menü „Einzelbild einfügen“, um die erste Sequenz einzufügen.
1
2
Filmsequenzen verbinden
77
1
2
Wählen Sie mit dem Positionsregler in der ersten Filmsequenz den Anfangspunkt für den Abschnitt
aus, den Sie in die zweite Sequenz einfügen möchten.
Drücken Sie die Umschalttaste und ziehen Sie den Positionsregler bis zum Endpunkt des
gewünschten Filmsequenzabschnitts (1); der Reglerbalken erscheint nun im gewählten Abschnitt
dunkel. Um die Auswahl aufzuheben, klicken Sie in den grauen Bereich des Reglerbalkens.
Wählen Sie im Bearbeiten-Menü „Einzelbild kopieren”.
Wählen Sie in der zweiten Filmsequenz mit dem Positionsregler die Position für den
Filmsequenzabschnitt aus (2).
Wählen Sie im Bearbeiten-Menü „Einzelbild einfügen“, um den Filmsequenzabschnitt einzufügen.
Filmsequenzabschnitte verbinden
Sie können die Qualität von 640 X 480 (VGA) oder kleineren
Filmsequenzen optimieren. Wenn Sie auf eine Filmsequenz
die Flickerkorrektur und die Bildkorrektur anwenden, sollten
Sie die Flickerkorrektur zuerst durchführen. Wird die
gewünschte Filmsequenz im Filmsequenzoptimierer
angezeigt, wählen Sie „Bildkorrektur“ im Korrektur-Menü.
Im geöffneten Fenster „Bildkorrektur“, wählen Sie per Listenfeld zwischen dem Basis Setup und dem
Erweiterten Setup. Die Bearbeitungsmöglichkeiten beider Setups sind gleich, im Erweiterten Setup
können Sie jedoch genauere Einstellungen vornehmen.
In der Korrekturvorschau können Sie
Original und korrigiertes Bild
vergleichen. Um die Vorschau zu
aktivieren klicken Sie auf den Vorschau-
Button. Wenn Sie Änderungen
vornehmen, klicken Sie erneut auf den
Vorschau-Button, um die Vorschau zu
aktualisieren. Mit dem Regler
Einzelbildauswahl können Sie ein
gewünschtes Einzelbild anzeigen.
Im Basis-Setup können Sie Farbe,
Kontrast, Sättigung, Schärfe und
Helligkeit in je drei Stufen einstellen.
Die Veränderung ist in „Niedrig“,
„Normal“ und „Hoch“ einstellbar.
78 FILMSEQUENZOPTIMIERER
EINZELNE FILMBILDER KORRIGIEREN
79
„Farbe“ beeinflusst den Gesamtfarbeindruck des Bildes. „Hoch“ erzeugt die stärkste Korrektur der
Farbbalance. „Kontrast“ beeinflusst die relative Helligkeit des Bildes. „Hoch“ lässt die Lichter heller
und die Schatten dunkler erscheinen. „Sättigung“ beeinflusst die Lebendigkeit der Farben. „Schärfe“
beeinflusst die Detailschärfe des Bildes. „Helligkeit“ beeinflusst die Helligkeit.
Im erweiterten Setup können Sie Farbe, Kontrast, Sättigung, Schärfe und Helligkeit in je fünf Stufen
einstellen. Die Veränderung ist per Listenfeld in „Niedrig“, „Standard“ und „Hoch“ einstellbar, mit
„Manuelles Setup“ können Sie die Regler zur Einstellung benutzen, „Keine Änderung“ deaktiviert die
jeweilige Funktion.
Speichert die Einstellungen. Es kann
nur eine Einstellung gespeichert
werden, bei jedem Speichervorgang
wird die vorherige Einstellung
überschrieben.
Lädt die gespeicherte Einstellung.
Wenn Sie alle gewünschten
Änderungen eingestellt haben, klicken
Sie auf den Vorschau-Button, um die
Änderungen zu beurteilen.
Klicken Sie auf „OK“, um die
Verarbeitung zu starten. Die Dialogbox
„Speichern“ öffnet sich; Geben Sie
einen Dateinamen ein und wählen Sie
den Zielort für die Datei aus. Sie
können die Datei nur im MOV-Format
speichern.
80 ERWEITERTE EINSTELLMÖGLICHKEITEN
Die Programme zum Anzeigen von
Bildern, Filmsequenzen und Audio-
Dateien können in der Dialogbox
„Voreinstellungen“ ausgewählt
werden. Wählen Sie im Datei-Menü
„Voreinstellungen“, um das Fenster
zu öffnen.
Unter „Setup Standardanwendungen“
können Sie die Programme zum
Öffnen bestimmter Dateien
auswählen. Durch Doppelklicken auf
ein Miniaturbild im DiMAGE Viewer,
wird die entsprechende Datei in dem
ausgewählten Programm aufgerufen.
ERWEITERTE EINSTELLMÖGLICHKEITEN
FESTLEGEN DER VOREINSTELLUNGEN
Um eine neue Anwendung zuzuordnen
klicken Sie auf die Optionsschaltfläche
„Andere“ und dann auf „Ansicht“. Die
Dialogbox „Öffnen“ erscheint. Wählen
Sie das gewünschte Programm und
klicken Sie auf „Öffnen“ Der
Programmpfad wird im Textfeld
angezeigt. Klicken Sie auf „OK“, um
die Einstellungen zu speichern.
81
Die Funktion „Verknüpfung zu einer Anwendung erstellen“ verknüpft eine Bildbearbeitungssoftware
mit dem DiMAGE Viewer. Die Verknüpfung wird im Miniaturbildfenster des Viewers angezeigt.
Um die Verknüpfung zu erstellen, klicken Sie auf den Ansicht-Button; die Dialogbox „Öffnen“
erscheint. Wählen Sie das gewünschte Programm und klicken Sie auf „Öffnen“. Der Programmpfad
wird im Textfeld angezeigt. Klicken Sie auf „Verknüpfung“.
Klicken Sie auf „OK“, um die Einstellungen zu bestätigen. Das Anwendungssymbol wird unter der
Ordnerübersicht angezeigt.
Um eine Datei in der Anwendung zu öffnen ziehen Sie diese auf das Anwendungssymbol oder
markieren Sie die Datei durch Anklicken und wählen Sie im Datei-Menü „Öffnen mit“.
Sie können die Verknüpfung aufheben, indem Sie das Anwendungssymbol markieren und auf den
Löschen-Button in der Werkzeugleiste klicken.
82 ERWEITERTE EINSTELLMÖGLICHKEITEN
FARBANPASSUNG – FARBVOREINSTELLUNGEN
Jedes Ausgabegerät (Monitor oder Drucker) definiert
Farben und Kontrast unterschiedlich. Um eine genaue
Reproduktion sicherzustellen, muss der
Ausgabefarbraum definiert werden. Die Farbanpassung
wird für professionelles Farbmanagement genutzt. Sie
wird nicht für den normalen Gebrauch benötigt.
Wählen Sie im Datei-Menü „Farbvoreinstellungen“,
um die Dialogbox zu öffnen.
Klicken Sie auf das Kontrollkästchen
„Farbanpassung EIN“.
Wählen Sie aus dem Listenfeld einen Farbraum. Sie
können zwischen folgenden Farbräumen wählen:
Original Farbraum (sRGB) – eine Konvertierung des Bildes zu einem Standard-Farbraum findet
nicht statt. Verwenden Sie diesen Farbraum für Bilder, die mit einer Konica Minolta Digitalkamera
aufgenommen wurden. Die „DiMAGE Viewer“-Software, Monitor sowie Drucker interpretieren die
Farbe als sRGB zwecks Reproduktion, konvertieren aber nicht den originalen Farbraum.
Original Farbraum (Adobe RGB) – Bilder im Adobe-RGB-Modus, aufgenommen mit einer Konica
Minolta Digitalkamera, wie beispielsweise der DiMAGE 7Hi, A1 oder A2, müssen mit diesem
Farbraum geöffnet werden, es sei denn, das Farbprofil wurde in die Bilddatei eingebunden (S. 90).
Genau wie bei dem „Original Farbraum (sRGB)“ findet keine Konvertierung zu einem Standard-
Farbraum statt. Die „DiMAGE Viewer“-Software, Monitor sowie Drucker interpretieren die Farbe als
sRGB zwecks Reproduktion, konvertieren aber nicht den originalen Farbraum.
sRGB – Farbraum von Hewlett Packard und Microsoft. Seit er die durchschnittlichen PC-
Bildschirmmerkmale darstellt, wird er in der ganzen Welt verwendet und als Standard für Multimedia-
und Internetnutzung angesehen. SRGB ist auf Grund seines eingeschränkten
Reproduktionsumfanges nicht für die professionelle Druckvorstufe geeignet.
Apple RGB – verbreitete Nutzung im DTP. Standardfarbraum in vielen bekannten Zeichen- und
Designapplikationen: Adobe Illustrator, Photoshop, etc.
83
SMPTE-C – der derzeitige Fernsehübertragungsstandard in den Vereinigten Staaten.
PAL/SECAM – der derzeitige Fernsehübertragungsstandard in Europa.
ColorMatch RGB – dieser Standard hat einen großen Farbraum und ist ideal für die Nutzung von
Radius „Press View“ Monitoren, die hauptsächlich in der Druckvorstufe verwendet werden.
Adobe RGB – Dieser Farbraum ist größer als ColorMatch RGB. Durch den umfangreichen Farbraum
ist er ideal für Druckvorstufen-Anwendungen. Im Endeffekt ist der Farbraum so groß, daß er viele
Farben einschließt, die nicht mit einer Vierfarben-Druckmaschine wiedergegeben werden können.
Großer RGB-Farbraum – die Farbkoordinaten des Spektrums nutzend, bietet dieser Standard einen
sehr großen Umfang an Farben. Viele der Farben, die erzeugt werden können, können nicht auf
Standardmonitoren oder durch Drucktechnologie wiedergegeben werden.
NTSC – der derzeitige Fernsehübertragungsstandard in Japan.
CIE RGB – dieser Farbraum ist durch die CIE definiert.
ICC-Profil verwenden –ermöglicht die Wahl eines gerätespezifischen Profis.
Um ein gerätespezifisches ICC-Profil zu
nutzen, wählen Sie „ Monitor/Drucker ICC-
Profilname“ und klicken Sie auf „Laden“. Im
Fenster „Öffnen“ können Sie ein ICC-Profil
auswählen. Der Profilname wird im Fenster
„Farbvoreinstellungen“ angezeigt.
Klicken Sie auf „OK“, um die Wahl zu
bestätigen und das Fenster zu schließen.
84 ERWEITERTE EINSTELLMÖGLICHKEITEN
VERWENDEN VON DRUCKER-ICC-PROFILEN
Gerätespezifische Drucker-ICC Profile können im
DiMAGE Viewer verwendet werden.Wählen Sie im
Datei-Menü „Farbvoreinstellungen“, um die Dialogbox
zu öffnen.
Klicken Sie auf die Kontrollkästchen „Farbanpassung
EIN“ und „Drucker ICC-Profilname”.
Klicken Sie auf den Laden-Button des ICC-Profils.
Das Öffnen-Fenster wird angezeigt.
Wählen Sie ein ICC-Profil aus; Informationen
über Profile und in welchem Ordner diese zu
finden sind, finden Sie auf S. 86. Klicken Sie
auf „Öffnen“, um den Vorgang fertigzustellen.
CMY oder CMYK Druckerprofile sind nicht
kompatibel mit der „DiMAGE Viewer“-
Software.
Ein korrekt geladener Profilname wird im Fenster „Farbvoreinstellungen“ angezeigt. Das Profil können
Sie zwischenzeitlich deaktivieren, indem Sie das Kontrollkästchen „Drucker ICC-Profilname“
deaktivieren.
85
VERWENDEN VON MONITOR-ICC-PROFILEN
Die ICC-Profile des Monitors können mit dem
DiMAGE Viewer verwendet werden. Wählen Sie im
Datei-Menü „Farbvoreinstellungen“, um die Dialogbox
zu öffnen. Klicken Sie auf die Kontrollkästchen
„Farbanpassung EIN“ und „Monitor ICC-Profilname”.
Wenn die Felder des Monitor-ICC-Profils grau
erscheinen, ist noch kein Monitor-Profil im
Betriebssystem gewählt worden. Bitte lesen Sie die
Bedienungsanleitung Ihres Betriebssystems um
weitere Informationen zur Installation von Monitor
ICC-Profilen zu erhalten oder verwenden Sie dessen
Hilfefunktion. Auf S. 86 ist aufgelistet, in welchem
Ordner Sie die Profile finden.
Generische Monitor- und Druckerprofile werden bei der „DiMAGE Viewer“-Software mitgeliefert.
Unter Windows, ist der Ordner „Profile“ im „DiMAGE Viewer“-Programmordner zu finden. Unter Mac
OS liegen die Profile unter: [Systemordner] >[Preferences] >[7300] >[Profiles]; unter Mac OS X liegen
die Profile unter: [Library]>[Preferences]>[7300]>[Profiles].
Std_Monitor.icc
sRGB_Monitor.icc
Drucker-Profile
sRGB_Printer.icc
Std_ColorLBP.icc
Std_DyeSublimation.icc
Std_InkJet.icc
Std_SilverHalide.icc
Standardmonitorprofil
Für Monitore unter Windows mit sRGB-Farbraum-Emulation
Für Drucker die den sRGB-Farbraum verwenden.
Für Farblaserdrucker
Für Thermosublimations-Drucker
Für Tintenstrahldrucker
Für Silberhalogenid-Thermosublimations-Drucker
Monitor-Profile
Apple_Monitor.icc Für Apple-Monitore
ÜBER DIMAGE VIEWER ICC-PROFILE
86 ERWEITERTE EINSTELLMÖGLICHKEITEN
Gerätespezifische Monitor- und Drucker-ICC Profile sind beim Hersteller erhältlich. Sie können diese
auf den Webseiten der Hersteller herunterladen. Bitte lesen Sie die Bedienungsanleitung Ihres
spezifischen Gerätes, um das ICC-Profil zu installieren.
ICC-PROFILE FINDEN
ICC-Profile können Sie je nach Betriebssystem an folgenden Stellen finden:
Windows
Windows
98, 98SE, Me
System Color
Windows XP
Mac OS 9
Mac OS X
System32
System Ordner
Library
Windows Spool Drivers Colors
System32WINNT Spool Drivers Colors
ColorSync Profile Ordner
ColorSync Profiles Displays
Windows 2000
87
ANMERKUNGEN
DEINSTALLATION DER „DIMAGE VIEWER”-SOFTWARE
Windows
Deinstallieren Sie die „DiMAGE Viewer”-Software unter Verwendung der „Programme ändern oder
entfernen”-Routine bzw. der „Anwendungen hinzufügen/entfernen”-Routine (XP) in der
Systemsteuerung. Verschieben Sie anschließend den Ordner „7300” in den Papierkorb und leeren
Sie diesen, um den Vorgang abschließen. Der Ordner enthält die Jobdateien.
Macintosh
Ebenso wie der Ordner der „DiMAGE Viewer”-Software sollten folgende Dateien und Ordner
ebenfalls entfernt werden:
System Ordner
Mac OS 9
Preferences
PreferencesLibrary
7300
System Ordner Systemerweiterungen
CFMSupportLibrary
Mac OS X
DSCIPLibrary2
MQTQueenLib MQueenLib
MCMLibraryDSC2
MQTQueenLib2 MQueenLib2
7300
Users Benutzername Library Preferences 7300
Löschen
Windows 98,
98SE und Me
Windows
BenutzernameDokumente und
Einstellungen
Anwendungs-
daten
DiMAGE 7300
Windows 2000
und XP
Löschen
88 ANMERKUNGEN
Windows
Wenn Sie ein Update einer „DiMAGE Viewer“-Software mit einer Version früher als 2.2 durchführen,
können Sie die Jobdateien unter Beachtung der folgenden Anweisungen von Ihrer alten Anwendung
in die Neue kopieren. Dies ist für Mac OS 9 nicht notwendig.
KOPIEREN VON JOBDATEIEN
1. Melden Sie sich mit Administratorrechten an. Öffnen Sie den Ordner der „DiMAGE
Viewer”-Software. Falls Sie die Standardinstallation gewählt hatten, befindet sich der
Ordner unter C:\Programme\DiMAGE Viewer. Der Laufwerksbuchstabe kann von
Computer zu Computer variieren.
2. Kopieren Sie den Ordner „Voreinstellungen” in einen anderen Ordner an einer anderen
Position, z.B. C:\Job_Kopien.
3. Deinstallieren Sie die „DiMAGE Viewer“-Software unter Verwendung der „Programme
ändern oder entfernen”-Routine bzw. der „Anwendungen hinzufügen/entfernen”-
Routine (XP) in der Systemsteuerung.
4. Installieren Sie die neue „DiMAGE Viewer”-Software. Informationen hierzu finden Sie
auf S. 8.
5. Wenn Sie sich als Benutzer anmelden, starten Sie die „DiMAGE Viewer”-Software und
schließen Sie sie dann wieder, um die benötigten Ordner zu erstellen.
6. Öffnen Sie den Ordner „Voreinstellungen”, den Sie von der alten Anwendung kopiert
haben, um die „ImageCorrectJob”- und „MRWCorrectJob”-Ordner anzuzeigen.
7. Kopieren Sie alle Dateien im Ordner „ImageCorrectJob” mit der Dateiendung.icj an die
folgende Position:
Windows XP/2000: C:Dokumente und Einstellungen \ Benutzername \
Anwendungsdaten \ DiMAGE \ 7300 \ Voreinstellungen \ ImageCorrectJob.
Windows 98/98SE/Me: C:\ Windows \ Anwendungsdaten \ DiMAGE \ 7300 \
Voreinstellungen \ ImageCorrectJob.
8. Kopieren Sie den Ordner „MRWCorrectJob” an folgende Position:
Windows XP/2000: C:Dokumente und Einstellungen \ Benutzername \
Anwendungsdaten \ DiMAGE \ 7300 \ Voreinstellungen.
Windows 98/98SE/Me: C:\ Windows \ Anwendungsdaten \ DiMAGE \ 7300 \
Voreinstellungen.
9. Öffnen Sie die „DiMAGE Viewer”-Software; die Jobs können nun geladen werden.
89
Macintosh OS X
1. Melden Sie sich mit Administratorrechten an. Öffnen Sie den Ordner:
/Library/Preferences/ 7300.
2. Kopieren Sie den Ordner „Prefs”in einen anderen Ordner an einer anderen Position,
z.B. /Job_Kopien.
3. Löschen Sie den alten Ordner der „DiMAGE Viewer”-Software.
4. Installieren Sie die neue ”DiMAGE Viewer”-Software. Informationen hierzu finden auf
S. 10.
5. Wenn Sie sich als Benutzer anmelden, starten Sie die „DiMAGE Viewer”-Software
und schließen Sie sie dann wieder, um die benötigten Ordner zu erstellen.
6. Öffnen Sie den Ordner „Voreinstellungen”, den Sie von der alten Anwendung kopiert
haben. Kopieren Sie alle Dateien mit der Dateiendung.icj und.mrj an die folgende
Position: /Benutzer/Benutzername/Library/Preferences/7300/Prefs.
7. Öffnen Sie die „DiMAGE Viewer”-Software; die Jobs können nun geladen werden.
90 ANMERKUNGEN
Konica Minolta ist ein Warenzeichen der Konica Minolta Holdings, Inc. DiMAGE ist ein Warenzeichen
der Konica Minolta Camera, Inc. Microsoft und Windows sind eingetragene Warenzeichen der
Vereinigten Staaten und anderer Länder der Microsoft CorporationMicrosoft und Windows sind
eingetragene Warenzeichen der Microsoft Corporation. Der offizielle Name von Windows® ist
Microsoft Windows Betriebssystem. Pentium ist ein eingetragenes Warenzeichen der Intel
Corporation. Apple, das Apple Logo, Macintosh, Power Macintosh, Mac OS, und das Mac OS Logo
sind eingetragene Warenzeichen der Apple Computer Inc. Minolta, The essentials of imaging und
DiMAGE sind Warenzeichen oder eingetragene Warenzeichen von Minolta Co., Ltd. Alle anderen
Marken und Produktnamen sind Warenzeichen oder eingetragene Warenzeichen der jeweiligen
Eigentümer.
TIPP ZUR FARBMESSUNG
Wenn Sie bei der Aufnahme ein Colormeter einsetzen, können Sie dessen Messwerte zum
Weißabgleich von RAW-Dateien (S. 68) verwenden. Wenn Sie Aufnahmen unter Lichtquellen mit
kontinuierlichem Spektrum machen, wie z.B. Sonnenlicht oder Kunstlicht (Glühbirnen), erzielen Sie
mit dieser Methode die besten Ergebnisse bei der Farbwiedergabe.
Bei Lichtsituationen mit diskontinuierlichen Spektren (z.B. bei Leuchtstofflampen oder
Quecksilberdampflampen), kann es vorkommen, daß die Farbwiedergabe mit dieser Methode keine
optimalen Ergebnisse liefert. Das liegt an der unterschiedlichen spektralen Empfindlichkeit von
Kamera-CCD und Farbmessgerät.
EINGEBUNDENE FARBPROFILE
Bestimmte Konica Minolta Digitalkameras, wie beispielsweise die DiMAGE 7Hi, A1 oder A2, können
für eine Farbanpassung ein Farbprofil in die Bilddaten einbetten. Der Farbmodus bestimmt das Profil:
sRGB, bei dem Farbmodus „Natürliche Farbe“ oder „Lebendige Farbe“, oder „Adobe RGB“.
Durch Einstellung des Farbraums auf entweder „Original Farbraum (sRGB)“ oder „Original Farbraum
(Adobe RGB)“ im Fenster „Farbvoreinstellungen“, kann die „DiMAGE Viewer“-Software den im Bild
eingebundenen Farbraum entsprechend bestimmen und anpassen. Falls kein Farbraum im Bild
eingebunden ist, muss der Farbraum manuell für beide Farbräume eingestellt werden
(Farbanpassung S. 82).
91
SIE BRAUCHEN HILFE?
WIR SIND 24 STUNDEN AM TAG FÜR SIE DA:
WWW.KONICAMINOLTASUPPORT.COM.
KAMERATECHNIK, BILDKOMPOSITION, DIGITALE
BILDBEARBEITUNG:
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INTERNET UNTER:
WWW.KONICAMINOLTAPHOTOWORLD.COM
© 2003 Konica Minolta Camera, Inc. under the Berne Convention
and the Universal Copyright Convention.
Printed in Germany
9222-7300-14 P-B308/KME-0311
1AG6P1P1616--
2.3
92


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