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AVM
ISDN-Controller
A1A1
A1A1
A1
Handbuch
High-Performance ISDN by...
PCMCIA
2 Controller A1 PCMCIA
AVM ISDN-Controller A1 PCMCIA
Diese Dokumentation und die zugehörigen Programme sind urheberrechtlich geschützt.
Dokumentation und Programme sind in der vorliegenden Form Gegenstand eines Lizenz-
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dert werden, noch dürfen sie in eine andere natürliche oder Maschinensprache übersetzt
werden. Hiervon ausgenommen ist die Erstellung einer Sicherungskopie für den persönli-
chen Gebrauch. Eine Weitergabe der Ihnen hiermit überlassenen Informationen an Dritte
ist nur mit schriftlicher Zustimmung der AVM Berlin erlaubt.
Alle Programme und die Dokumentation wurden mit größter Sorgfalt erstellt und nach dem
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duktbeschreibung abgedeckten Leistungsumfang abweicht, übernimmt AVM Berlin weder
ausdrücklich noch implizit die Gewähr oder Verantwortung.
Für Schäden, die sich direkt oder indirekt aus dem Gebrauch der Dokumentation oder der
übrigen Programme ergeben, sowie für beiläufige Schäden oder Folgeschäden ist AVM nur
im Falle des Vorsatzes oder der groben Fahrlässigkeit verantwortlich zu machen. Für den
Verlust oder die Beschädigung von Hardware oder Software oder Daten infolge direkter
oder indirekter Fehler oder Zerstörungen, sowie für Kosten, einschließlich der Kosten für
ISDN-, GSM- und ADSL-Verbindungen, die im Zusammenhang mit den gelieferten Pro-
grammen und der Dokumentation stehen und auf fehlerhafte Installationen, die von AVM
nicht vorgenommen wurden, zurückzuführen sind, sind alle Haftungsansprüche ausdrück-
lich ausgeschlossen.
Die in dieser Dokumentation enthaltenen Informationen und die zugehörigen Programme
können ohne besondere Ankündigung zum Zwecke des technischen Fortschritts geändert
werden.
© AVM Vertriebs KG 2001. Alle Rechte vorbehalten.
Stand der Dokumentation 07/2001
AVM im Internet: http://www.avm.de
Warenzeichen: AVM und FRITZ! sind eingetragene Warenzeichen der AVM Vertriebs KG.
Windows ist eingetragenes Warenzeichen der Microsoft Corporation. Alle anderen Waren-
zeichen sind Warenzeichen der jeweiligen Eigentümer.
AVM Audiovisuelles Marketing
und Computersysteme GmbH
Alt-Moabit 95
AVM Computersysteme
Vertriebs GmbH & Co.KG
Alt-Moabit 95
10559 Berlin 10559 Berlin
Controller A1 PCMCIA – Inhalt 3
Inhalt
1 Einleitung 6
1.1 Der AVM ISDN-Controller A1 PCMCIA. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7
1.2 Die Treibersoftware des AVM ISDN-Controllers A1 PCMCIA . . . . . . . 8
1.3 Systemvoraussetzungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10
1.4 Lieferumfang. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10
2 Installation der Hardware 12
3 Installation der Treibersoftware in Windows 2000 13
3.1 Installieren der Treibersoftware. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14
3.2 Ändern der Einstellungen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 15
3.3 Deinstallieren des Controllers A1 PCMCIA. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 16
4 Installation der Treibersoftware in Windows 98 17
4.1 Installieren der neuen Hardwarekomponente . . . . . . . . . . . . . . . . 17
4.2 Installieren der Treibersoftware. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 18
4.3 Den Controller A1 PCMCIA in Betrieb nehmen . . . . . . . . . . . . . . . . 19
4.4 Ändern der Einstellungen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 20
4.5 Deinstallieren des Controllers A1 PCMCIA. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 20
5 Installation der Treibersoftware in Windows 95 21
5.1 Installieren der neuen Hardwarekomponente . . . . . . . . . . . . . . . . 21
5.2 Installieren der Treibersoftware. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 23
5.3 Den Controller A1 PCMCIA in Betrieb nehmen . . . . . . . . . . . . . . . . 24
5.4 Ändern der Einstellungen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 25
5.5 Deinstallieren des Controllers A1 PCMCIA. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 25
6 Installation der Treibersoftware in Windows NT 26
6.1 Installieren der Treibersoftware. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 26
6.2 Den Controller A1 PCMCIA in Betrieb nehmen . . . . . . . . . . . . . . . . 28
6.3 Ändern der Einstellungen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 28
6.4 Deinstallieren des Controllers A1 PCMCIA. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 29
4 Controller A1 PCMCIA – Inhalt
7 Installation der Treibersoftware in Windows 3.x 30
7.1 Installieren der Treibersoftware . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 30
7.2 Den Controller A1 PCMCIA in Betrieb nehmen. . . . . . . . . . . . . . . . . 31
7.3 Card- und Socket-Services . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 32
7.4 Ändern der Einstellungen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 35
7.5 Deinstallieren des Controllers A1 PCMCIA. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 35
8 Die AVM-Systemarchitektur 36
8.1 Die Anwendungsschnittstelle CAPI 2.0 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .36
8.2 Die IDM-Architektur. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .39
8.3 Die AVM-Systemtreiber. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 40
8.4 CAPI SoftCompression X75/V42bis . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 42
8.5 CAPI SoftFax . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 43
8.6 CAPI SoftModem. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 43
9 Technische Daten und Leistungsmerkmale 44
9.1 Technische Daten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 44
9.2 Leistungsmerkmale . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 45
10 Fehlerbehandlung 46
10.1 Allgemeine Fehler . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .46
10.2 Fehlermeldungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .48
11 Technische Unterstützung beim AVM-Support 53
11.1 Informationsquellen und Updates. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 53
11.2 Unterstützung durch den Support . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 54
Index 57
CE-Konformitätserklärung 58
Controller A1 PCMCIA – Konventionen im Handbuch 5
Konventionen im Handbuch
Um den Inhalt dieses Handbuchs übersichtlich zu gestalten
und wichtige Informationen hervorzuheben, wurden folgen-
de typografische Hervorhebungen und Symbole verwendet:
Hervorhebungen
Nachfolgend finden Sie einen kurzen Überblick über die in
diesem Handbuch verwendeten Hervorhebungen.
Symbole
Im Handbuch werden die folgenden grafischen Symbole ver-
wendet, die immer in Verbindung mit grau und kursiv ge-
drucktem Text erscheinen:
Dieses Zeichen weist Sie auf nützliche Hinweise und zusätz-
liche Informationen hin.
Das Ausrufezeichen kennzeichnet Abschnitte, die wichtige
Informationen enthalten.
Dieses Zeichen markiert Warnungen und wichtige Hinweise,
die Sie auf jeden Fall befolgen sollten, um Fehlfunktionen zu
vermeiden.
Hervorhebung Funktion Beispiel
Anführungs-
zeichen
Tasten, Schaltflächen,
Programmsymbole, Re-
gisterkarten, Menüs,
Befehle
„Start / Programme“
oder „Eingabe“
Großbuchstaben Pfadangaben und Da-
teinamen im Fließtext
DOKU\ALICE.PDF
oder CAPIPORT.HLP
spitze Klammern Variablen <CD-ROM-Laufwerk>
Schreibmaschi-
nenschrift
Eingaben, die Sie über
die Tastatur vornehmen
a:\setup
grau und kursiv Informationen, Hinwei-
se und Warnungen; im-
mer in Verbindung mit
den Symbolen
... Es kann jeweils
nur ein Controller
entfernt werden ...
Einleitung
6 Controller A1 PCMCIA – 1 Einleitung
1 Einleitung
Moderne Telekommunikation ist längst nicht mehr nur Tele-
fonieren. Mit dem Rechner im Internet surfen, über Fernzu-
griff die Ressourcen des Firmennetzes nutzen, Faxe senden,
per E-Mail mit den Außendienstmitarbeitern kommunizieren
– die elektronische Kommunikation erschließt weltweit im-
mer mehr interessante Möglichkeiten. Dafür bedarf es eines
leistungsstarken Telekommunikationsnetzes.
Mit dem AVM ISDN-Controller A1 PCMCIA verbinden Sie Ihren
Rechner mit dem ISDN. ISDN steht für Integrated Services Di-
gital Network und ist ein digitales, international verfügbares
Telekommunikationsnetz. Das ISDN überzeugt durch drei
wesentliche Merkmale:
Hohe Geschwindigkeit
Auf jedem der beiden zur Verfügung stehenden B-Kanäle
werden Daten mit einer Geschwindigkeit von 64KBit/s über-
tragen. In der Praxis bedeutet das extrem schnellen Verbin-
dungsaufbau und kurze Übertragungszeiten. Der AVM ISDN-
Controller A1 PCMCIA ermöglicht Ihnen außerdem, beide B-
Kanäle zu bündeln und damit die Übertragungsgeschwindig-
keit zu verdoppeln.
Integration der Dienste
Alle Telekommunikationsdienste wie Telefon, Fax, Daten-
und Bildübertragung laufen mit dem ISDN über ein einziges
Datennetz. Damit haben Sie die Möglichkeit, an einem ISDN-
Anschluss alle verfügbaren Dienste zu nutzen. So können
Sie beispielsweise über den einen B-Kanal telefonieren und
gleichzeitig über den anderen B-Kanal ein Fax empfangen.
Hohe Übertragungsqualität
Das dritte Merkmal des ISDN ist die durchgehend digitale
Übertragung der Daten und damit die hohe Übertragungs-
qualität. Fehlverbindungen und fehlerhafte Datenübertra-
gungen gehören mit dem ISDN der Vergangenheit an.
Der AVM ISDN-Controller A1 PCMCIA
Controller A1 PCMCIA – 1 Einleitung 7
1.1 Der AVM ISDN-Controller A1 PCMCIA
Der AVM ISDN-Controller A1 PCMCIA schafft die Verbindung
zwischen dem ISDN und Ihrem Rechner. Die Anbindung an
den ISDN-Basisanschluss erfolgt über die S
0
-Schnittstelle
des Controllers. Das Kabel zur Anbindung an das ISDN ist im
Lieferumfang enthalten.
Der Controller A1 PCMCIA ist ein passiver ISDN-Controller,
das heißt, auf dem Controller befindet sich kein Prozessor.
Alle Rechenoperationen übernimmt der Prozessor des Rech-
ners. Die zum Controller gehörende Treibersoftware wird von
der Festplatte des Rechners geladen. Sie übernimmt die
Steuerung der Kommunikationsabläufe und der Datenüber-
tragung.
Zur Verfügung stehen zwei B-Kanäle mit jeweils 64 KBit/s für
Daten- und Sprachübertragung sowie ein D-Kanal mit 16
KBit/s für Steuerfunktionen.
Der Controller A1 PCMCIA ist ein ISDN-Controller im Scheck-
kartenformat. Er wird zur Installation einfach in den PCMCIA-
Steckplatz Ihres Rechners geschoben. Die Einbindung des
ISDN-Controllers erfolgt dank PCMCIA-Technologie automa-
tisch. Damit entfällt der Konfigurationsaufwand für die Ein-
stellung des Interrupts oder der I/O-Adresse.
Die geringe Bauhöhe und eine niedrige Leistungsaufnahme
ermöglichen den reibungslosen Einsatz in tragbaren Rech-
nern.
Die Treibersoftware des AVM ISDN-Controllers A1 PCMCIA
8 Controller A1 PCMCIA – 1 Einleitung
Die folgende Abbildung zeigt beispielhaft die Installation
des AVM ISDN-Controllers A1 PCMCIA zwischen dem ISDN
und dem Rechner.
Rechner mit AVM ISDN-Controller A1 PCMCIA
1.2 Die Treibersoftware des AVM ISDN-
Controllers A1 PCMCIA
Aufgabe der Treibersoftware ist die Steuerung der Kommuni-
kationsabläufe und der Datenübertragung. Die Treibersoft-
ware wird von der Festplatte des Rechners in den ISDN-Cont-
roller geladen. Dieses Verfahren stellt sicher, dass Aktuali-
sierungen der Treibersoftware stets ohne besonderen Auf-
wand möglich sind. Damit können jederzeit neue
Leistungsmerkmale hinzugefügt werden, ohne dass Eingriffe
in die Hardware des Controllers A1 PCMCIA notwendig sind.
Unterstützte Protokolle
Die Treibersoftware des AVM ISDN-Controllers A1 PCMCIA un-
terstützt das internationale D-Kanal-Protokoll DSS1 (Euro-
ISDN) sowie die nationalen Protokolle 5ESS und NI1 für die
USA und 1TR6 für Deutschland.
CAPI
Controller A1 PCMCIA – 1 Einleitung 9
Die Treiber für die in Deutschland verwendeten D-Kanal-Pro-
tokolle DSS1 und 1TR6 sind standardmäßig im Lieferumfang
enthalten. Die Treiber für die anderen Protokolle können vom
AVM Data Call Center (ADC) oder über das Internet herunter-
geladen werden. Wie Sie das ADC oder AVM im Internet errei-
chen, finden Sie im Abschnitt „Informationsquellen und Up-
dates“ auf Seite 53.
Für den B-Kanal unterstützt die Treibersoftware beispielswei-
se die allgemeinen Telematikprotokolle X.75, HDLC transpa-
rent, Fax G3 und transparent. Weitere technische Informatio-
nen finden Sie im Kapitel „Technische Daten und
Leistungsmerkmale“ ab Seite 44.
CAPI
Mit der Treibersoftware des AVM ISDN-Controllers A1 PCMCIA
wird auf dem Rechner die Anwendungsschnittstelle CAPI 2.0
zur Verfügung gestellt (siehe „Die Anwendungsschnittstelle
CAPI 2.0“ ab Seite 36). Diese von der internationalen Stan-
dardisierungsorganisation ETSI zugelassene Schnittstelle
garantiert die universelle Austauschbarkeit von Anwendun-
gen für die Nutzung aller ISDN-Dienste. Die mit dem ISDN-
Controller gelieferten Treiber ermöglichen außerdem die Ar-
beit mit Anwendungen, die auf CAPI 1.1 basieren.
Die Controller-Software für die passiven ISDN-Controller von
AVM entspricht dem ISDN Driver Model (IDM). Nähere Infor-
mationen zur IDM-Architektur finden Sie im Abschnitt „Die
IDM-Architektur“ auf Seite 39.
Unterstützte Betriebssysteme
Der AVM ISDN-Controller A1 PCMCIA ist erhältlich für die Be-
triebssysteme Windows 2000, Windows 98, Windows 95,
Windows NT und Windows 3.x.
Systemvoraussetzungen
10 Controller A1 PCMCIA – 1 Einleitung
1.3 Systemvoraussetzungen
Die folgenden Hard- und Softwarevoraussetzungen müssen
für den Einsatz des AVM ISDN-Controllers A1 PCMCIA erfüllt
sein:
l Rechner mit PCMCIA-Steckplatz Typ II oder III
l Betriebssystem Windows 2000, Windows 98, Windows
95, Windows NT oder Windows 3.x
l CD-ROM-Laufwerk für die Installation der Treibersoft-
ware
1.4 Lieferumfang
Zum Lieferumfang gehören:
l AVM ISDN-Controller A1 PCMCIA
l 1 Verbindungskabel zum Anschluss des ISDN-Control-
lers an das ISDN (4 m)
l Handbuch AVM ISDN-Controller A1 PCMCIA
l Handbuch AVM ISDN-Tools
l CD-ROM „AVM ISDN-Controller A1“ mit allen Installati-
onsprogrammen und den AVM ISDN-Tools
Die CD-ROM enthält:
l Treibersoftware für Windows 98, Windows 95, Windows
NT und Windows 3.x
l Konfigurations- und Testsoftware
l AVM Systemtreiber
AVM ISDN CAPI Port-Treiber
AVM NDIS WAN CAPI-Treiber
AVM ISDN TAPI Services for CAPI
Lieferumfang
Controller A1 PCMCIA – 1 Einleitung 11
l
AVM ISDN-Tools
Die AVM ISDN-Tools sind eine Sammlung von ISDN-An-
wendungsprogrammen. Sie enthalten beispielsweise
das Programm „Connect32“ zur komfortablen Datenü-
bertragung im ISDN. Zur Installation und Bedienung
schauen Sie bitte im mitgelieferten Handbuch nach.
Verwenden Sie den Controller A1 PCMCIA nur mit dem mitge-
lieferten ISDN-Kabel von AVM. Die Verwendung älterer
ISDN-Kabel oder Kabel anderen Typs führt zu Funktionsstö-
rungen!
Weitere CAPI-basierte Anwendungen, z.B. FRITZ! oder Pro-
gramme anderer Hersteller, sind im Fachhandel erhältlich.
#
Wenn Sie die Treibersoftware von Diskette installieren möch-
ten, können Sie die Installationsprogramme von der CD-
ROM auf Disketten kopieren oder die Installationsdisketten
auch bei AVM anfordern (Adresse siehe Umschlaginnensei-
te). Geben Sie das verwendete Betriebssystem an; die Dis-
ketten werden Ihnen kostenfrei zugesandt.
Installation der Hardware
12 Controller A1 PCMCIA – 2 Installation der Hardware
2 Installation der Hardware
Das Verbinden des Controllers A1 PCMCIA mit dem Rechner
und dem ISDN ist denkbar einfach:
1. Nehmen Sie das mitgelieferte ISDN-Kabel zur Hand.
Stecken Sie den Stecker, der mit einem kleinen blauen
Pfeil gekennzeichnet ist, in die Buchse an der PCMCIA-
Karte.
2. Schließen Sie das andere Ende des ISDN-Kabels an die
ISDN-Steckdose an.
Um den ISDN-Controller A1 PCMCIA in den Rechner einzuste-
cken, schieben Sie ihn mit der Steckerleiste voran in den
PCMCIA-Steckplatz, bis die Karte fest sitzt. Dank der Füh-
rungsschienen an den seitlichen Kanten besteht keine Ge-
fahr, dass die Karte falsch in den Steckplatz eingeschoben
wird.
Beachten Sie, dass es vom verwendeten Betriebssystem ab-
hängt, ob der Controller A1 PCMCIA vor oder nach dem Star-
ten des Rechners eingesteckt werden muss. Vergleichen Sie
dazu die jeweilige Installationsanweisung in den folgenden
Kapiteln.
Verwenden Sie zum Herausnehmen ausschließlich die Aus-
wurftaste des PCMCIA-Steckplatzes. Ziehen Sie die PCMCIA-
Karte niemals am Kabel oder am Stecker heraus!
Installation der Treibersoftware in Windows 2000
Controller A1 PCMCIA – 3 Installation der Treibersoftware in Windows 2000 13
3 Installation der Treibersoft-
ware in Windows 2000
In Microsoft Windows 2000 installieren Sie den AVM ISDN-
Controller A1 PCMCIA mit den im Lieferumfang des Betriebs-
systems enthaltenen Treibern. Bei diesen Treibern handelt
es sich um Treiber von AVM, die nach dem Windows Driver
Model von Microsoft (WDM) entwickelt wurden. In Windows
2000 wird der ISDN-Controller als Netzwerkadapter über den
NDIS WAN CAPI-Treiber eingebunden und auch als solcher im
Geräte-Manager aufgeführt.
Zusätzlich zur NDIS WAN-Schnittstelle wird die CAPI 2.0-
Schnittstelle dem ganzen System zur Verfügung gestellt, oh-
ne dass eine separate Installation von Treibern notwendig
ist. Sie können daher problemlos CAPI 2.0-basierende An-
wendungen parallel zu Remote Access Service oder Internet-
Zugang über das DFÜ-Netzwerk von Microsoft nutzen.
Die mitgelieferte CAPI 2.0 unterstützt sowohl 16-Bit- als auch
32-Bit-Anwendungen. Anwendungen in DOS-Boxen werden
nicht unterstützt. Informationen zur CAPI finden Sie im Ab-
schnitt „Die Anwendungsschnittstelle CAPI 2.0“ auf Seite 40.
Mit den im Lieferumfang enthaltenen AVM-Systemtreibern
können Sie sowohl ins Internet gehen als auch Remote Ac-
cess Service und TAPI mit dem AVM ISDN-Controller A1
PCMCIA nutzen. Detaillierte Informationen zu den System-
treibern finden Sie im Abschnitt „Die AVM-Systemtreiber“
auf Seite 44.
Installieren der Treibersoftware
14 Controller A1 PCMCIA – 3 Installation der Treibersoftware in Windows 2000
3.1 Installieren der Treibersoftware
Nachdem Sie den AVM ISDN-Controller A1 PCMCIA in Ihren
Rechner eingesteckt haben, wird dieser automatisch als Plug
& Play-Gerät erkannt. Mit Hilfe des Hardware-Assistenten
können Sie den ISDN-Controller für den Betrieb konfigurie-
ren. Gehen Sie folgendermaßen vor:
Die folgenden Dialoge sind Teil des Windows 2000-Betriebs-
systems. Ziehen Sie bei Bedarf das Windows 2000-Hand-
buch zu Rate.
1. Starten Sie Ihren Rechner.
Der Hardware-Assistent erkennt als neu zu installieren-
des Plug & Play-Gerät den AVM ISDN-Controller
FRITZ!Card PCMCIA und installiert automatisch die Trei-
bersoftware.
Die Treibersoftware des Controllers A1 PCMCIA setzt auf
der des AVM ISDN-Controllers FRITZ!Card PCMCIA auf.
Deshalb wird der ISDN-Controller vom Hardware-Assis-
tenten als FRITZ!Card erkannt und installiert.
2. Anschließend werden Sie aufgefordert, die zur Konfigu-
ration nötigen Angaben zu machen. Geben Sie zuerst
an, welches D-Kanal-Protokoll Sie verwenden möchten.
Bestätigen Sie Ihre Auswahl mit „Weiter“.
3. Geben Sie im folgenden Fenster „ISDN-Mehrfachruf-
nummer (MSN)“ die gewünschten Mehrfachrufnum-
mern ein und bestätigen Sie wieder mit „Weiter“.
Die hier vorgenommenen Einstellungen sind nur für
den NDIS WAN CAPI-Treiber (Internet, RAS via DFÜ-
Netzwerk) relevant.
Die hier eingetragenen MSNs gelten sowohl für ein- als
auch für ausgehende Rufe. Der erste MSN-Eintrag ist für
den ersten B-Kanal gültig, der zweite Eintrag für den
zweiten B-Kanal. Maximal zwei B-Kanäle werden durch
den AVM NDIS WAN CAPI-Treiber unterstützt. Bei einem
bereits belegten B-Kanal wird die erste MSN (Standard
MSN) als ausgehende MSN signalisiert.
Ändern der Einstellungen
Controller A1 PCMCIA – 3 Installation der Treibersoftware in Windows 2000 15
Tipp: Wenn Sie für beide B-Kanäle die gleiche MSN ein-
tragen, können Sie die anfallenden Gebühren anhand
dieser MSN verfolgen.
4. Der Hardware-Assistent zeigt Ihnen jetzt die neu instal-
lierten Geräte an: AVM ISDN-Controller FRITZ!Card
PCMCIA und AVM NDIS WAN CAPI-Treiber. Schließen Sie
die Installation mit „Fertig stellen“ ab.
Nach der Installation stehen Ihnen die CAPI 2.0 und der AVM
NDIS WAN CAPI-Treiber zur Verfügung. Detaillierte Informati-
onen zum AVM NDIS WAN CAPI-Treiber und den beiden ande-
ren AVM-Systemtreibern finden Sie im Abschnitt „Die AVM-
Systemtreiber“ ab Seite 40.
3.2 Ändern der Einstellungen
Nach Abschluss der Installation haben Sie die Möglichkeit,
das D-Kanal-Protokoll des ISDN-Controllers und die Mehr-
fachrufnummern zu ändern. Gehen Sie dazu folgenderma-
ßen vor:
1. Öffnen Sie über „Start / Einstellungen / Systemsteue-
rung / System / Registerkarte ‚Hardware‘“ den Geräte-
Manager.
2. Klicken Sie auf das „+“ vor dem Eintrag „Netzwerkadap-
ter“.
3. Klicken Sie dann mit der rechten Maustaste auf den Ein-
trag „AVM ISDN-Controller FRITZ!Card-PCMCIA“.
4. Klicken Sie auf die Option „Eigenschaften“ und gehen
Sie hier auf die Registerkarte „ISDN“.
5. Wählen Sie auf dieser Registerkarte das gewünschte
D-Kanal-Protokoll (in Deutschland DSS1).
6. Über die Schaltfläche „Konfigurieren“ können Sie die
Mehrfachrufnummern für den NDIS WAN CAPI-Treiber
bearbeiten.
7. Bestätigen Sie die Einstellungen mit „OK“.
Damit ist die Konfiguration des Controllers A1 PCMCIA been-
det.
Deinstallieren des Controllers A1 PCMCIA
16 Controller A1 PCMCIA – 3 Installation der Treibersoftware in Windows 2000
3.3 Deinstallieren des Controllers A1
PCMCIA
Um den AVM ISDN-Controller A1 PCMCIA in Windows 2000 zu
deinstallieren, gehen Sie wie folgt vor:
1. Starten Sie über „Start / Einstellungen / Systemsteue-
rung“ den Hardware-Assistenten. Um mit der Deinstal-
lation zu beginnen, klicken Sie auf „Weiter“.
2. Wählen Sie die Option „Gerät deinstallieren bzw. ent-
fernen“ und klicken Sie auf „Weiter“.
3. Wählen Sie anschließend „Gerät deinstallieren“ und
bestätigen Sie mit „Weiter“.
4. Aktivieren Sie im folgenden Fenster die Checkbox „Ver-
steckte Geräte anzeigen“. Markieren Sie in der Liste
den Eintrag „AVM ISDN-Controller FRITZ!Card-PCMCIA“
und bestätigen Sie mit „Weiter“.
Der AVM NDIS WAN CAPI-Treiber muss nicht ausge-
wählt werden, da er automatisch gemeinsam mit dem
ISDN-Controller entfernt wird.
5. Bestätigen Sie auch die Sicherheitsabfrage mit „Wei-
ter“.
6. Schließen Sie die Deinstallation durch Klicken auf „Fer-
tig stellen“ ab.
Damit ist der AVM ISDN-Controller A1 PCMCIA deinstalliert.
Installation der Treibersoftware in Windows 98
Controller A1 PCMCIA – 4 Installation der Treibersoftware in Windows 98 17
4 Installation der Treibersoft-
ware in Windows 98
Für den Einsatz in Microsoft Windows 98 wird speziell entwi-
ckelte Treibersoftware mitgeliefert. Die Treiber-Architektur
entspricht der Architektur des Microsoft Win 32 Driver Model
(WDM). Der echte 32-Bit-Gerätetreiber (WDM) bietet volle Un-
terstützung für alle Leistungsmerkmale von Microsoft Win-
dows 98.
Die mitgelieferte CAPI 2.0 unterstützt sowohl Windows-An-
wendungen als auch gleichzeitig Anwendungen in DOS-Bo-
xen. Informationen zur CAPI finden Sie im Kapitel „Die An-
wendungsschnittstelle CAPI 2.0“ ab Seite 36.
Die Installation des AVM ISDN-Controllers A1 PCMCIA in Win-
dows 98 erfolgt in zwei Schritten:
1. Installation einer neuen Hardwarekomponente mit au-
tomatischer Erkennung durch den Hardwareassistenten
von Windows 98
2. Installation der Treibersoftware
Die einzelnen Arbeitsschritte werden im Folgenden ausführ-
lich beschrieben.
4.1 Installieren der neuen Hardwarekom-
ponente
Gehen Sie zur Installation des AVM ISDN-Controller A1
PCMCIA folgendermaßen vor:
1. Starten Sie den Rechner neu.
2. Legen Sie die Installations-CD-ROM ein.
3. Schieben Sie den AVM ISDN-Controller A1 PCMCIA in
den PCMCIA-Steckplatz ein.
4. Es erscheint das Fenster „Hardware-Assistent“. Sie wer-
den aufgefordert, einen neuen Gerätetreiber zu instal-
lieren. Klicken Sie auf „Weiter“.
Installieren der Treibersoftware
18 Controller A1 PCMCIA – 4 Installation der Treibersoftware in Windows 98
5. Markieren Sie die Option „Nach dem besten Treiber für
das Gerät suchen (empfohlen)“ und bestätigen Sie mit
„Weiter“.
6. Aktivieren Sie die Option „Geben Sie eine Position an:“
und geben Sie den Pfad zu Ihrem CD-ROM-Laufwerk
und dem Ordner mit dem Installationsprogramm für
Windows 98 an:
<CD-ROM-Laufwerk>:\cardware\a1.pcm\
windows.98\deutsch
7. Klicken Sie auf „Weiter“.
8. Der Windows 98 Hardwareassistent meldet eine gefun-
dene Treiberdatei für den „AVM ISDN-Controller A1
PCMCIA“. Klicken Sie auf „Weiter“.
9. Die Treibersoftware wird nun auf Ihren Rechner kopiert.
Abschließend erscheint die Nachricht, dass die Softwa-
re für die neue Hardwarekomponente installiert ist. Kli-
cken Sie auf „Fertig stellen“.
4.2 Installieren der Treibersoftware
1. Nachdem Sie die neue Hardwarekomponente installiert
haben, erscheint das Begrüßungsfenster des Installati-
onsprogramms. Aus diesem Fenster heraus können Sie
die Datei „Readme“ zum Controller A1 PCMCIA aufrufen.
Klicken Sie auf „Weiter“.
Über die Taste „F1“ erhalten Sie zu jedem Installations-
schritt weitere Informationen.
2.
Geben Sie im nächsten Fenster den Ordner an, in den Sie
die Treibersoftware des AVM ISDN-Controllers A1 PCMCIA
installieren wollen und klicken Sie auf „Weiter“
.
3. Geben Sie im folgenden Fenster an, welches D-Kanal-
Protokoll an Ihrem Anschluss verwendet wird: DSS1
oder 1TR6. (Anschlüsse, die nach Dezember 1993 instal-
liert wurden, sind im Allgemeinen DSS1-Anschlüsse.)
Klicken Sie auf den gewünschten Protokolltyp und an-
schließend auf „Weiter“. Das Installationsprogramm ko-
piert nun alle Dateien in den angegebenen Ordner.
Den Controller A1 PCMCIA in Betrieb nehmen
Controller A1 PCMCIA – 4 Installation der Treibersoftware in Windows 98 19
4. Abschließend erscheint ein Informationsfenster mit den
Einstellungen des Controllers. Klicken Sie auf „Weiter“.
Die Installation des AVM ISDN-Controllers A1 PCMCIA in Win-
dows 98 ist damit abgeschlossen.
Im Menü „Start / Programme“ finden Sie nun die neue Pro-
grammgruppe „AVM“. Die Programmgruppe enthält die Pro-
gramme „A1 PCMCIA Readme“, „A1 PCMCIA Setup“,
„A1 PCMCIA Test“ und „AVM Internet Homepage“ (Verknüp-
fung mit den AVM-Internet-Seiten).
4.3 Den Controller A1 PCMCIA in Betrieb
nehmen
Laden der Treibersoftware
Wenn der AVM ISDN-Controller A1 PCMCIA in den Steckplatz
eingesteckt ist, wird die Treibersoftware für den Controller
beim Starten von Windows 98 automatisch geladen. Beim
Beenden von Windows 98 wird sie automatisch entladen.
Das automatische Laden erfolgt vor dem Abarbeiten der Pro-
gramme in der Programmgruppe „Autostart“, so dass Sie
CAPI-Anwendungen problemlos in den Ordner „Autostart“
aufnehmen können.
Auf Grund der Plug & Play-Funktionalität von Windows 98
wird die Treibersoftware automatisch geladen, wenn der
ISDN-Controller in den Steckplatz gesteckt wird.
Herausnehmen des Controllers
Um den Controller aus dem PCMCIA-Steckplatz zu entfernen,
gehen Sie folgendermaßen vor:
1. Klicken Sie mit der Maus auf das PC-Karten-Symbol in
der Taskleiste.
2. Klicken Sie auf den Menüpunkt „AVM ISDN-Controller
A1 PCMCIA beenden“.
3. Es erscheint die Meldung, dass die Karte aus dem
Steckplatz entfernt werden kann. Bestätigen Sie mit
„OK“ und nehmen Sie die Karte aus dem Steckplatz.
Ändern der Einstellungen
20 Controller A1 PCMCIA – 4 Installation der Treibersoftware in Windows 98
4.4 Ändern der Einstellungen
Nach Abschluss der Installation haben Sie die Möglichkeit,
die folgenden Einstellungen des Controllers A1 PCMCIA zu
ändern:
l D-Kanal-Protokoll (DSS1, 1TR6)
l automatische Datenkompression (CAPI SoftCompressi-
on X75/V42bis) aktivieren
Rufen Sie aus der Programmgruppe „AVM“ das Programm
„A1 PCMCIA Setup“ auf und folgen Sie den Anweisungen.
Informationen zur CAPI SoftCompression finden Sie im Ab-
schnitt „CAPI SoftCompression X75/V42bis“ auf Seite 42.
4.5 Deinstallieren des Controllers A1
PCMCIA
Um die Treibersoftware des Controllers A1 PCMCIA in Win-
dows 98 zu deinstallieren, gehen Sie wie folgt vor:
1. Öffnen Sie die Systemsteuerung von Windows 98 (über
„Start / Einstellungen“).
2. Doppelklicken Sie auf das Symbol „Software“.
3. In der Liste installierter Software ist der AVM ISDN-Cont-
roller A1 PCMCIA aufgeführt. Markieren Sie diesen Ein-
trag.
4. Klicken Sie auf die Schaltfläche „Hinzufügen/Entfer-
nen“. Das Deinstallationsprogramm wird gestartet.
5. Im folgenden Fenster wird angezeigt, in welchem Ord-
ner sich die dazugehörige Treibersoftware befindet. Be-
stätigen Sie mit „Weiter“.
6. Zum Abschluss der Deinstallation werden Sie aufgefor-
dert, Windows 98 neu zu starten, damit die Änderungen
wirksam werden.
Mit dem Neustart des Rechners ist die Deinstallation des
Controllers A1 PCMCIA abgeschlossen.
Installation der Treibersoftware in Windows 95
Controller A1 PCMCIA – 5 Installation der Treibersoftware in Windows 95 21
5 Installation der Treibersoft-
ware in Windows 95
Für den Einsatz in Microsoft Windows 95 wird speziell entwi-
ckelte Treibersoftware mitgeliefert. Der echte 32-Bit-Geräte-
treiber (VxD) bietet volle Unterstützung für alle Leistungs-
merkmale von Microsoft Windows 95.
Die mitgelieferte COMMON-ISDN-API (CAPI) 2.0 unterstützt
sowohl Windows-Anwendungen als auch gleichzeitig Anwen-
dungen in DOS-Boxen. Informationen zu CAPI finden Sie im
Kapitel „Die Anwendungsschnittstelle CAPI 2.0“ ab Seite 36.
Die Installation des AVM ISDN-Controllers A1 PCMCIA in Win-
dows 95 erfolgt in zwei Schritten:
1. Installation einer neuen Hardwarekomponente mit Hilfe
des Hardwareassistenten von Windows 95
2. Installation der Treibersoftware
Die einzelnen Arbeitsschritte werden im Folgenden ausführ-
lich beschrieben.
5.1 Installieren der neuen Hardwarekom-
ponente
Gehen Sie zur Installation des AVM ISDN-Controllers A1
PCMCIA folgendermaßen vor:
1. Starten Sie den Rechner neu.
2. Schieben Sie den AVM ISDN-Controller A1 PCMCIA in
den PCMCIA-Steckplatz ein.
3. Der Assistent für Gerätetreiber-Updates von Windows
95 meldet, dass ein AVM ISDN-Controller installiert
wird. Sie werden gefragt: „Soll der neue Treiber automa-
tisch gesucht werden?“. Klicken Sie auf „Weiter“.
Installieren der neuen Hardwarekomponente
22 Controller A1 PCMCIA – 5 Installation der Treibersoftware in Windows 95
4. Im nächsten Fenster bekommen Sie die Meldung, dass
kein Treiber gefunden wurde. Legen Sie die Installati-
ons-CD in Ihr CD-ROM-Laufwerk ein. Wählen Sie die
Schaltfläche „Andere Position“.
5. Geben Sie den Pfad zu Ihrem CD-ROM-Laufwerk und
dem Verzeichnis mit dem Installationsprogramm für
Windows 95 an:
<CD-ROM-Laufwerk>:\cardware\a1.pcm\
windows.95\deutsch
Klicken Sie auf „OK“ und anschließend „Weiter“.
6. Jetzt erscheint die Meldung „Legen Sie den Datenträger
mit der Aufschrift ‚A1 PCMCIA Installation Windows 95
ein“. Ignorieren Sie diese Meldung und bestätigen Sie
mit „OK“.
7. Das Fenster „Dateien kopieren“ erscheint und die Feh-
lermeldung „Die Datei ‚apcmbase.inf‘ auf AVM ISDN-
Controller A1 PCMCIA Installation Windows 95 wurde
nicht gefunden.“.
Klicken Sie auf „Durchsuchen“ und geben Sie noch ein-
mal den Pfad zu den Installationsdateien an.
8. Bestätigen Sie mit „OK“. Die Dateien werden nun ko-
piert.
9. Abschließend werden Sie aufgefordert, den Rechner
neu zu starten, um die neue Hardare endgültig einzu-
richten.
Installieren der Treibersoftware
Controller A1 PCMCIA – 5 Installation der Treibersoftware in Windows 95 23
5.2 Installieren der Treibersoftware
1. Nachdem Sie die neue Hardwarekomponente installiert
haben, erscheint das Begrüßungsfenster des Installati-
onsprogramms. Aus diesem Fenster heraus können Sie
die Datei „Readme“ zum Controller A1 PCMCIA aufrufen.
Klicken Sie auf „Weiter“.
Über die Taste „F1“ erhalten Sie zu jedem Installations-
schritt weitere Informationen.
2. Im nächsten Fenster geben Sie den Ordner an, in den
Sie die Treibersoftware des AVM ISDN-Controllers A1
PCMCIA installieren wollen und klicken Sie auf „Wei-
ter“.
3. Geben Sie im folgenden Fenster an, welches D-Kanal-
Protokoll an Ihrem Anschluss verwendet wird: DSS1
oder 1TR6. (Anschlüsse, die nach Dezember 1993 instal-
liert wurden, sind im Allgemeinen DSS1-Anschlüsse.)
Klicken Sie auf den gewünschten Protokolltyp und an-
schließend auf „Weiter“. Das Installationsprogramm ko-
piert nun alle Dateien in den angegebenen Ordner.
4. Abschließend erscheint ein Informationsfenster mit den
Einstellungen des Controllers. Klicken Sie auf „OK“.
Die Installation des AVM ISDN-Controllers A1 PCMCIA in Win-
dows 95 ist damit abgeschlossen.
Im Menü „Start / Programme“ finden Sie nun die neue Pro-
grammgruppe „AVM“. Die Programmgruppe enthält die Pro-
gramme „A1 PCMCIA Readme“, „A1 PCMCIA Setup“,
„A1 PCMCIA Test“ und „AVM Internet Homepage“ (Verknüp-
fung mit den AVM-Internet-Seiten).
Den Controller A1 PCMCIA in Betrieb nehmen
24 Controller A1 PCMCIA – 5 Installation der Treibersoftware in Windows 95
5.3 Den Controller A1 PCMCIA in Betrieb
nehmen
Laden der Treibersoftware
Wenn der AVM ISDN-Controller A1 PCMCIA in den Steckplatz
eingesteckt ist, wird die Treibersoftware für den Controller
beim Starten von Windows 95 automatisch geladen. Beim
Beenden von Windows 95 wird sie automatisch entladen.
Das automatische Laden erfolgt vor dem Abarbeiten der Pro-
gramme in der Programmgruppe „Autostart“, so dass Sie
CAPI-Anwendungen problemlos in den Ordner „Autostart“
aufnehmen können.
Auf Grund der Plug & Play-Funktionalität von Windows 95
wird die Treibersoftware automatisch geladen, wenn der
ISDN-Controller in den Steckplatz gesteckt wird.
Herausnehmen des Controllers
Um den Controller aus dem PCMCIA-Steckplatz zu entfernen,
gehen Sie folgendermaßen vor:
1. Klicken Sie mit der Maus auf das PC-Karten-Symbol in
der Taskleiste.
2. Klicken Sie auf den Menüpunkt „AVM ISDN-Controller
A1 PCMCIA beenden“.
3. Es erscheint die Meldung, dass die Karte aus dem
Steckplatz entfernt werden kann. Bestätigen Sie mit
„OK“ und nehmen Sie die Karte aus dem Steckplatz.
Ändern der Einstellungen
Controller A1 PCMCIA – 5 Installation der Treibersoftware in Windows 95 25
5.4 Ändern der Einstellungen
Nach Abschluss der Installation haben Sie die Möglichkeit,
die folgenden Einstellungen des Controllers A1 PCMCIA zu
ändern:
l D-Kanal-Protokoll (DSS1, 1TR6)
l automatische Datenkompression (CAPI SoftCompressi-
on X75/V42bis) aktivieren
Rufen Sie aus der Programmgruppe „AVM“ das Programm
„A1 PCMCIA Setup“ auf und folgen Sie den Anweisungen.
Informationen zur CAPI SoftCompression finden Sie im Ab-
schnitt „CAPI SoftCompression X75/V42bis“ auf Seite 42.
5.5 Deinstallieren des Controllers A1
PCMCIA
Um die Treibersoftware des Controllers A1 PCMCIA in Win-
dows 95 zu deinstallieren, gehen Sie wie folgt vor:
1. Öffnen Sie die Systemsteuerung von Windows 95 (über
„Start / Einstellungen“).
2. Doppelklicken Sie auf das Symbol „Software“.
3. In der Liste installierter Software ist der AVM ISDN-Cont-
roller A1 PCMCIA aufgeführt. Markieren Sie diesen Ein-
trag.
4. Klicken Sie auf die Schaltfläche „Hinzufügen/Entfer-
nen“. Das Deinstallationsprogramm wird gestartet.
5. Im folgenden Fenster wird angezeigt, in welchem Ord-
ner sich die dazugehörige Treibersoftware befindet. Be-
stätigen Sie mit „Weiter“.
6. Zum Abschluss der Deinstallation werden Sie aufgefor-
dert, Windows 95 neu zu starten, damit die Änderungen
wirksam werden.
Mit dem Neustart des Rechners ist die Deinstallation des
Controllers A1 PCMCIA abgeschlossen.
Installation der Treibersoftware in Windows NT
26 Controller A1 PCMCIA – 6 Installation der Treibersoftware in Windows NT
6 Installation der Treibersoft-
ware in Windows NT
Für den Einsatz in Microsoft Windows NT wird speziell entwi-
ckelte Treibersoftware mitgeliefert. Die mitgelieferte
COMMON-ISDN-API (CAPI) 2.0 unterstützt sowohl 16-Bit- als
auch 32-Bit-Anwendungen. Anwendungen in DOS-Boxen
werden nicht unterstützt. Darüber hinaus können Sie mit
diesem CAPI-Treiber auch bestehende Anwendungen nutzen,
die auf CAPI 1.1 basieren. Informationen zur CAPI finden Sie
im Abschnitt „Die Anwendungsschnittstelle CAPI 2.0“ ab
Seite 36.
6.1 Installieren der Treibersoftware
Stecken Sie den Controller A1 PCMCIA in den PCMCIA-Steck-
platz, bevor Sie Windows NT starten! Anderenfalls ist ein
fehlerfreies Funktionieren des AVM ISDN-Controllers A1
PCMCIA nicht gewährleistet.
Zur Installation der Treibersoftware unter Windows NT gehen
Sie wie folgt vor:
1. Schieben Sie den AVM ISDN-Controller A1 PCMCIA in
das PCMCIA-Laufwerk Ihres Rechners und starten Sie
Windows NT neu.
2. Legen Sie die Installations-CD-ROM ein.
3. Öffnen Sie das Startmenü von Windows NT und wählen
Sie den Befehl „Ausführen“. Geben Sie in der Befehls-
zeile den Pfad zu Ihrem CD-ROM-Laufwerk und zum In-
stallationsprogramm an:
<CD-ROM-Laufwerk>:\cardware\a1.pcm\
windows.nt\deutsch\setup.exe
Sie können den Pfad auch über die Schaltfläche
„Durchsuchen“ ermitteln. Bestätigen Sie durch Klicken
auf „OK“.
Installieren der Treibersoftware
Controller A1 PCMCIA – 6 Installation der Treibersoftware in Windows NT 27
4. Der Begrüßungsbildschirm des Installationsprogramms
erscheint. Klicken Sie auf „Weiter“.
Über die Taste „F1“ erhalten Sie zu jedem Installations-
schritt weitere Informationen.
5. Geben Sie im nächsten Fenster den Ordner an, in den
Sie die Treibersoftware des AVM ISDN-Controllers A1
PCMCIA installieren wollen und klicken Sie auf „Wei-
ter“.
6. Wählen Sie im nächsten Fenster den Interrupt und die
I/O-Adresse aus, die der Controller belegen soll. Es ste-
hen nur die Werte zur Auswahl, die nicht von anderer
Hardware belegt werden.
Klicken Sie auf „Weiter“.
7. Geben Sie an, welches D-Kanal-Protokoll an Ihrem
ISDN-Anschluss verwendet wird (DSS1 oder 1TR6).
Klicken Sie auf „Weiter“.
Das Installationsprogramm kopiert nun alle Dateien in
den angegebenen Ordner.
8. Anschließend erscheint ein Informationsfenster mit den
Einstellungen des ISDN-Controllers. Klicken Sie auf
„Weiter“.
9. Abschließend werden Sie aufgefordert, Ihren Rechner
neu zu starten, damit die Einstellungen wirksam wer-
den.
Die Installation des AVM ISDN-Controllers A1 PCMCIA in Win-
dows NT ist damit abgeschlossen.
Im Menü „Start / Programme“ finden Sie nun die neue Pro-
grammgruppe „AVM“. Die Programmgruppe enthält die Pro-
gramme „A1 PCMCIA Readme“, „A1 PCMCIA Setup“, „A1
PCMCIA Test“ und „AVM Internet Homepage“ (Verknüpfung
mit den AVM-Internet-Seiten).
Den Controller A1 PCMCIA in Betrieb nehmen
28 Controller A1 PCMCIA – 6 Installation der Treibersoftware in Windows NT
6.2 Den Controller A1 PCMCIA in Betrieb
nehmen
Stecken Sie den ISDN-Controller in den PCMCIA-Steckplatz
des Rechners, bevor Sie den Rechner starten! Das ist not-
wendig, damit die Treibersoftware fehlerfrei geladen wird.
Laden der Treibersoftware
Die Treibersoftware für den AVM ISDN-Controller A1 PCMCIA
wird automatisch beim Starten von Windows NT geladen und
beim Verlassen von Windows NT automatisch entladen.
Das automatische Laden erfolgt vor dem Abarbeiten der Pro-
gramme in der Programmgruppe „Autostart“, so dass Sie
CAPI-Anwendungen problemlos in den Ordner „Autostart“
aufnehmen können.
6.3 Ändern der Einstellungen
Nach Abschluss der Installation haben Sie die Möglichkeit,
die folgenden Einstellungen des Controllers A1 PCMCIA zu
ändern:
l D-Kanal-Protokoll (DSS1, 1TR6)
l I/O-Adresse
l Interrupt
l automatische Datenkompression (CAPI SoftCompressi-
on X75/V42bis) aktivieren
Rufen Sie aus der Programmgruppe „AVM“ das Programm
„A1 PCMCIA Setup“ auf und folgen Sie den Anweisungen.
Informationen zur CAPI SoftCompression finden Sie im Ab-
schnitt „CAPI SoftCompression X75/V42bis“ auf Seite 42.
Deinstallieren des Controllers A1 PCMCIA
Controller A1 PCMCIA – 6 Installation der Treibersoftware in Windows NT 29
6.4 Deinstallieren des Controllers A1
PCMCIA
Um die Treibersoftware des Controllers A1 PCMCIA in Win-
dows NT zu deinstallieren, gehen Sie wie folgt vor:
1. Öffnen Sie die Systemsteuerung von Windows NT (über
„Start / Einstellungen“).
2. Doppelklicken Sie auf das Symbol „Software“.
3. In der Liste installierter Software ist der AVM ISDN-Cont-
roller A1 PCMCIA aufgeführt. Markieren Sie diesen Ein-
trag.
4. Klicken Sie auf die Schaltfläche „Hinzufügen/Entfer-
nen“. Das Deinstallationsprogramm wird gestartet.
5. Wählen Sie im nächsten Fenster den Controller aus, den
Sie deinstallieren wollen und klicken Sie auf „Weiter“.
6. Im folgenden Fenster wird angezeigt, in welchem Ord-
ner sich die dazugehörige Treibersoftware befindet. Be-
stätigen Sie wieder mit „Weiter“.
7. Zum Abschluss der Deinstallation werden Sie aufgefor-
dert, Windows NT neu zu starten, damit die Änderungen
wirksam werden.
Mit dem Neustart des Rechners ist die Deinstallation des
Controllers A1 PCMCIA abgeschlossen.
Installation der Treibersoftware in Windows 3.x
30 Controller A1 PCMCIA – 7 Installation der Treibersoftware in Windows 3.x
7 Installation der Treibersoft-
ware in Windows 3.x
Für den Einsatz in Microsoft Windows 3.x wird speziell entwi-
ckelte Treibersoftware mitgeliefert. Der 32-Bit-Gerätetreiber
(VxD) nutzt die Möglichkeiten des „Protected Mode“ von
Windows.
Die mitgelieferte CAPI unterstützt sowohl Windows-Anwen-
dungen als auch gleichzeitig Anwendungen in DOS-Boxen.
Das Laden einer DOS-basierten CAPI vor dem Starten von
Windows ist nicht nötig. Falls Sie DOS-CAPI-Anwendungen
verwenden möchten, nutzen Sie die DOS-Box.
7.1 Installieren der Treibersoftware
Zur Installation gehen Sie wie folgt vor:
1. Starten Sie Windows 3.x.
2. Legen Sie die Installations-CD in das CD-ROM-Laufwerk
ein.
3. Rufen Sie aus dem Menü „Datei“ des Programm-Mana-
gers den Befehl „Ausführen“ auf und geben Sie in der
Befehlszeile den Pfad zum CD-ROM-Laufwerk und zum
Installationsprogramm an:
<CD-ROM-Laufwerk>:\cardware\a1.pcm\
windows.3XX\deutsch\setup.exe
Sie können den Pfad auch über die Schaltfläche
„Durchsuchen ermitteln.
4. Starten Sie die Installation durch Klicken auf „OK“.
5. Die Meldung „Initialisiere Setup...“ erscheint. Nach Ab-
schluss der Initialisierung erscheint das Begrüßungs-
fenster des Installationsprogramms. Klicken Sie auf
„Weiter“.
Sie können die Installation jederzeit über die Schaltflä-
che „Verlassen“ abbrechen.
Den Controller A1 PCMCIA in Betrieb nehmen
Controller A1 PCMCIA – 7 Installation der Treibersoftware in Windows 3.x 31
6. Geben Sie das Verzeichnis an, in das Sie die Treiber-
software installieren wollen und klicken Sie auf „Wei-
ter“.
7. Wählen Sie im folgenden Fenster aus, welches D-Kanal-
Protokoll an Ihrem ISDN-Anschluss verwendet wird
(DSS1 oder 1TR6) und geben Sie an, ob Sie die automa-
tische Datenkompression für X.75-Verbindungen akti-
vieren möchten.
Klicken Sie auf „Weiter“. Das Installationsprogramm ko-
piert nun alle Dateien in das angegebene Verzeichnis.
8. Im nächsten Fenster wird Ihnen mitgeteilt, dass der
Rechner neu gestartet werden muss, damit die Einstel-
lungen wirksam werden. Starten Sie Ihren Rechner neu.
Die Installation des AVM ISDN-Controllers A1 PCMCIA in Win-
dows 3.x ist damit abgeschlossen.
Im Programm-Manager finden Sie nun die neue Programm-
gruppe „AVM“. Die Programmgruppe enthält die Einträge
„A1 PCMCIA Readme“ und „A1 PCMCIA Setup“.
7.2 Den Controller A1 PCMCIA in Betrieb
nehmen
Stecken Sie den ISDN-Controller in den PCMCIA-Steckplatz
des Rechners, bevor Sie den Rechner starten! Das ist not-
wendig, damit die Treibersoftware fehlerfrei geladen wird.
Stecken Sie den Controller A1 PCMCIA in den PCMCIA-Steck-
platz und starten Sie Ihren Rechner. Die Treibersoftware für
den AVM ISDN-Controller A1 PCMCIA wird automatisch beim
Starten von Windows 3.x geladen und beim Verlassen von
Windows 3.x automatisch entladen.
Das automatische Laden erfolgt vor dem Abarbeiten der Pro-
gramme in der Programmgruppe „Autostart“, so dass Sie
CAPI-Anwendungen problemlos in den Ordner „Autostart“
aufnehmen können.
Manuelle Inbetriebnahme
32 Controller A1 PCMCIA – 7 Installation der Treibersoftware in Windows 3.x
Manuelle Inbetriebnahme
Während der Installation der Treibersoftware wurde der Be-
fehl
A1enable -h
in die Datei AUTOEXEC.BAT eingetragen. Mit diesem Befehl
wird der AVM ISDN-Controller A1 PCMCIA im PCMCIA-Steck-
platz aktiviert.
Nachdem Sie den AVM ISDN-Controller A1 PCMCIA in den
PCMCIA-Steckplatz eingeschoben haben, können Sie diesen
Befehl auch manuell am DOS-Prompt eingeben, um die Karte
zu aktivieren.
Betrieb des Controllers A1 PCMCIA ohne Card-
und Socket Services
Sie können den AVM ISDN-Controller A1 PCMCIA mit und oh-
ne Card- und Socket-Services in Betrieb nehmen. Für Details
lesen Sie bitte den folgenden Abschnitt.
Beachten Sie, dass die Inbetriebnahme ohne Card- und So-
cket-Services einen Intel-kompatiblen PC-Card-Interface-
Controller (PCIC) erfordert. Außerdem ist der ISDN-Controller
in diesem Fall auf die I/O-Adresse 140 fest eingestellt. Stel-
len Sie sicher, dass dieser Wert nicht durch andere Hardware
belegt ist.
7.3 Card- und Socket-Services
Aufgaben und Funktionsweise
Im Lieferumfang eines tragbaren Rechners mit PCMCIA-
Steckplatz sind in der Regel Card- und Socket Services ent-
halten. Da es sich bei einem PCMCIA-Steckplatz um eine
Hardwareerweiterung des Rechners handelt, bedarf es der
Card- und Socket Services, um die PC-Karte in die Struktur
und Informationsverarbeitung des Rechners zu integrieren.
Socket Services
Controller A1 PCMCIA – 7 Installation der Treibersoftware in Windows 3.x 33
Socket Services
Socket Services sind Hardwaretreiber, die die Verbindung
zwischen der Systemsoftware Ihres Rechners (BIOS) und
dem PCMCIA-Steckplatz herstellen. Dadurch erkennt der
Rechner, wie viele PCMCIA-Steckplätze vorhanden sind und
welche belegt sind. Die Socket Services regeln den Zugriff
auf den PCMCIA-Steckplatz und den darin eingesteckten
Controller. Deshalb müssen die Socket Services auf die
BIOS-Version Ihres Rechners und auf den in dem ISDN-Cont-
roller befindlichen Controller-Chip eingestellt sein. Die So-
cket Services stammen vom Hersteller Ihres Rechners.
Sie sollten diese mitgelieferten Socket Services unter keinen
Umständen durch fremde Treibersoftware ersetzen.
Card Services
Card Services sind Softwaretreiber. Sie bilden die Schnitt-
stelle zwischen den Hardwaretreibern und den Anwendun-
gen, die darauf zugreifen. Diese Anwendungen können
Hilfsprogramme, Anwendungsprogramme oder Gerätetreiber
sein. Den von den Socket Services gemeldeten PC-Karten
werden von den Card Services automatisch Betriebsmittel
zugeteilt, wie Speicherbreite und Programmunterbrechungs-
ebenen. Wird eine PC-Karte wieder entfernt, werden die Be-
triebsmittel an das Betriebssystem zurückgegeben. Die Card
Services stellen dadurch die Verbindung zwischen der PC-
Karte und den Socket Services her. Bei dem AVM ISDN Cont-
roller A1 PCMCIA legen die Card Services beispielsweise fest,
unter welcher I/O-Adresse und mit welchem Interrupt die
PCMCIA-Karte vom Rechner angesteuert wird.
Da moderne Betriebssysteme immer ihre eigenen Card- und
Socket Services mitbringen, sollten Sie auch nur diese nut-
zen. Es ist somit nicht notwendig, die Card- und Socket Ser-
vices von anderen Herstellern zu installieren.
Sind auf Ihrem tragbaren Rechner keine Card- und Socket
Services installiert, setzten Sie sich mit dem Hersteller Ihres
Rechners in Verbindung und fordern Sie die Card- und So-
cket Services an.
Inbetriebnahme des Controllers A1 PCMCIA ohne Card- und Socket Services
34 Controller A1 PCMCIA – 7 Installation der Treibersoftware in Windows 3.x
Falls der Hersteller Ihres Rechners Ihnen keine Card -und So-
cket Services für Windows 3.x liefern kann, die gelieferte
Treibersoftware defekt ist, oder Sie die PC-Karte ohne Card-
und Socket Services aktivieren wollen, haben Sie die Mög-
lichkeit, die Hardware des PCMCIA-Steckplatzes direkt zu
programmieren. Dafür verwenden Sie an Stelle der Card- und
Socket Services einen sogenannten Enabler, der die Verbin-
dung zwischen der PC-Karte und ihrem Rechner herstellt. Der
Enabler ist eine Treibersoftware, die direkt auf den PCMCIA-
Steckplatz zugreift. Diese Möglichkeit besteht allerdings nur,
wenn der PC Card Interface Controller (PCIC) in Ihrem Rech-
ner Intel-kompatibel ist und in ihrem Rechner die I/O-Adres-
se 140 und der Interrupt 10 für den AVM ISDN-Controller A1
PCMCIA zur Verfügung stehen. Der Nachteil dieser Methode
ist, dass im Normalfall keine anderen Einsteckkarten mehr
verwendet werden können.
Inbetriebnahme des Controllers A1 PCMCIA oh-
ne Card- und Socket Services
Die Inbetriebnahme des Controllers A1 PCMCIA ist auch ohne
Card- und Socket Services möglich. Folgende Voraussetzun-
gen müssen dafür erfüllt sein:
l Der PC Card Interface Controller (PCIC) in Ihrem Rechner
muss Intel-kompatibel sein,
l die I/O-Adresse 140 und der Interrupt 10 müssen in Ih-
rem Rechner zur Verfügung stehen,
l die Hardware muss erfolgreich installiert worden sein.
Ändern der Einstellungen
Controller A1 PCMCIA – 7 Installation der Treibersoftware in Windows 3.x 35
7.4 Ändern der Einstellungen
Nach Abschluss der Installation haben Sie die Möglichkeit,
Änderungen an den Einstellungen des Controllers A1 PCMCIA
vorzunehmen.
Ändern des Interrupts
Mit Hilfe des Programms „A1 PCMCIA Setup“ aus der Pro-
grammgruppe „AVM“ können Sie den Interrupt des Control-
lers ändern. Starten Sie Ihren Rechner abschließend neu, da-
mit die geänderten Einstellungen wirksam werden.
Ändern des D-Kanal-Protokolls und der auto-
matischen Datenkompression
Um das D-Kanal-Protokoll zu ändern und die automatische
Datenkompression nach dem Standard V.42bis zu aktivieren
oder zu deaktivieren, führen Sie das Installationsprogramm
SETUP.EXE erneut aus und nehmen Sie die gewünschten Ein-
stellungen vor. Starten Sie Ihren Rechner abschließend neu,
damit die neuen Einstellungen wirksam werden.
7.5 Deinstallieren des Controllers A1
PCMCIA
Um die Treibersoftware für den AVM ISDN-Controller A1 PCM-
CIA zu deinstallieren, rufen Sie das Installationsprogramm
von der Installations-CD auf.
Das Setup meldet, dass ein installierter Controller gefunden
wurde. Aktivieren Sie die Option „Deinstallation“ und folgen
Sie den Anweisungen auf dem Bildschirm. Löschen Sie an-
schließend den Eintrag des Programms „a1enable.exe“ aus
der Datei AUTOEXEC.BAT.
Die AVM-Systemarchitektur
36 Controller A1 PCMCIA – 8 Die AVM-Systemarchitektur
8 Die AVM-Systemarchitektur
In diesem Kapitel erhalten Sie Informationen über die ISDN-
Schnittstelle CAPI 2.0, die IDM-Architektur, die mitgelieferten
AVM-Systemtreiber und spezielle CAPI-Leistungsmerkmale
des AVM ISDN-Controllers A1 PCMCIA.
8.1 Die Anwendungsschnittstelle CAPI 2.0
Nach der Installation des AVM ISDN-Controllers A1 PCMCIA
steht die ISDN-Schnittstelle CAPI 2.0 im Rechner zur Verfü-
gung. Damit ist die Nutzung aller ISDN-Leistungsmerkmale
möglich.
Was ist CAPI?
COMMON-ISDN-API (CAPI) ist eine standardisierte Software-
schnittstelle, die den einfachen Zugriff von Anwendungen
auf ISDN-Controller an Basisanschlüssen und Primärmultip-
lexanschlüssen ermöglicht. Anwendungen, die auf diese
Schnittstelle aufsetzen, verwenden für die Kommunikation
über ISDN-Verbindungen einheitlich definierte Mechanismen
und müssen nicht an die Besonderheiten der Hardware ver-
schiedener Hersteller angepasst werden. Dadurch sind diese
Anwendungen unabhängig von zukünftigen Erweiterungen
oder Hardwareänderungen. CAPI macht diese Änderungen
für die Anwendungen transparent. Umgekehrt kann die
ISDN-Hardware mit den verschiedensten Anwendungen ge-
nutzt werden.
CAPI beinhaltet eine abstrakte Definition von ISDN-Diensten
– unabhängig vom zu Grunde liegenden Telekommunikati-
onsnetz und den verwendeten Controllern zur Anbindung an
das ISDN. Sie stellt eine einfach zu verwendende Schnittstel-
le für Anwendungen zur Verfügung und bietet damit einheitli-
che Zugangsmöglichkeiten zu den verschiedenen ISDN-
Diensten wie Daten-, Sprach- und Faxübertragung, Video-
konferenzen und Telefonie.
Vorteile von CAPI
Controller A1 PCMCIA – 8 Die AVM-Systemarchitektur 37
Vorteile von CAPI
CAPI hat sich zu einem international anerkannten Standard
entwickelt. Ausschlaggebend dafür sind die zahlreichen Vor-
teile, die diese einheitliche Schnittstelle bietet: Unabhängig-
keit vom Hersteller und damit hohe Investitionssicherheit,
eine Vielfalt von kompatiblen Anwendungen für die verschie-
densten Betriebssysteme, ISDN-Protokolle usw. Das ISDN
(Integrated Services Digital Network) wird für immer mehr Te-
lekommunikationsteilnehmer attraktiv, da es die schnelle
und sichere Übertragung von Daten in unterschiedlichster
Form ermöglicht.
Hinter CAPI 2.0 stehen mehr als elf Jahre Erfahrung auf dem
expandierenden ISDN-Markt. Sie enthält alle Vorteile einer
offenen Schnittstelle und deckt darüber hinaus die meisten
ISDN-Leistungsmerkmale ab. Da die Anwendungsschnittstel-
le CAPI einen Großteil der Ansteuerung der ISDN-Schnittstel-
le übernimmt, müssen diese Funktionalitäten nicht mehr ex-
tra programmiert werden. Dies vereinfacht die Entwicklung
von ISDN-Anwendungen. Außerdem ist es nicht mehr not-
wendig, die Anwendungen auf länder- oder herstellerspezifi-
sche Systeme zuzuschneiden, was eine große Vielfalt an An-
wendungen ermöglicht.
Weitere Informationen über die Anwendungsschnittstelle
CAPI erhalten Sie auf folgender Internetseite:
http://www.capi.org
Leistungsmerkmale der CAPI
38 Controller A1 PCMCIA – 8 Die AVM-Systemarchitektur
Leistungsmerkmale der CAPI
CAPI bietet eine Reihe wichtiger Leistungsmerkmale:
l Unterstützung grundlegender Anrufmerkmale (Basic
Call Features) wie Verbindungsaufbau und -abbau.
l Unterstützung mehrerer B-Kanäle für Daten- und/oder
Sprachverbindungen
l Unterstützung mehrerer logischer Verbindungen zur Da-
tenübertragung innerhalb einer physikalischen Verbin-
dung
l Möglichkeit der Auswahl verschiedener Dienste und
Protokolle beim Verbindungsaufbau und beim Anneh-
men eingehender Anrufe
l Transparente Schnittstelle für Protokolle oberhalb der
Schicht 3
l Unterstützung eines oder mehrerer Basisanschlüsse
und Primärmultiplexanschlüsse auf einem oder mehre-
ren ISDN-Controllern
l Unterstützung mehrerer Anwendungen
l Meldungen unabhängig vom Betriebssystem
l Auf das Betriebssystem zugeschnittener Austauschme-
chanismus zur optimalen Integration in das Betriebs-
system
l Asynchroner ereignisgesteuerter Mechanismus (hoher
Durchsatz)
Die IDM-Architektur
Controller A1 PCMCIA – 8 Die AVM-Systemarchitektur 39
8.2 Die IDM-Architektur
Das ISDN-Treibermodell (ISDN Driver Model – IDM) stellt die
Integration von ISDN in die Microsoft-Betriebssystemfamilie
dar.
IDM-Architektur
Das ISDN-Treibermodell bildet den Rahmen für alle Treiber-
komponenten der AVM ISDN-Produkte. Es beschreibt die In-
tegration aller ISDN-Dienste und deren Nutzung durch die
Anwendung. Zusätzlich legt es die transparente Einbindung
der ISDN-Hardware-Ressourcen in das Betriebssystem fest.
Eine der wichtigsten Funktionen, die das IDM ermöglicht, ist
die Anbindung vorhandener Kommunikationskomponenten
(wie beispielsweise RAS) an die CAPI-basierte Hardware.
Diese Anbindung wird durch die AVM-Systemtreiber wie den
AVM ISDN CAPI Port-Treiber oder den AVM NDIS WAN CAPI-
Treiber realisiert.
Diese Architektur erlaubt es, die Funktionalitäten von CAPI,
Modem und Netzwerkanwendungen parallel im ISDN zu nut-
zen. Der besonders Vorzug dieser Architektur ist die Möglich-
keit, funktionelle Erweiterungen zu definieren und umzuset-
zen. Die Integration von Datenkompression nach V.42bis und
Fax G3 sind Beispiele dafür.
CAPI 2.0
ISDN-Anwendung
Microsoft-Anwendung
NDIS TAPI
Schicht 1 / S
o
B-Kanal-Protokolle: X.75, HDLC transparent, V.110,
V.120, T90, ISO 8208 (X.25)
D-Kanal-Protokolle: DSS1, NI-1, 5ESS
TAPI
Services
NDIS/
WAN
CAPI-
Port
A
n
w
e
n
d
u
n
g
I
D
M
Die AVM-Systemtreiber
40 Controller A1 PCMCIA – 8 Die AVM-Systemarchitektur
8.3 Die AVM-Systemtreiber
AVM bietet für Windows zwei Systemtreiber mit ähnlicher
Funktionalität: AVM ISDN CAPI Port-Treiber und AVM NDIS
WAN CAPI-Treiber. Beide Treiber werden über das DFÜ-Netz-
werk angesteuert, nutzen jedoch unterschiedliche Mechanis-
men und Schnittstellen bzw. Protokolle im Betriebssystem.
In der Datenkommunikation werden mit beiden Treibern die
gleichen Übertragungsraten erreicht.
ISDN CAPI Port-Treiber und NDIS WAN CAPI-Treiber können
bei Bedarf auf einem Rechner parallel installiert werden.
Die AVM-Systemtreiber ermöglichen Ihnen, parallel zu ISDN-
Software auf Basis von CAPI auch Kommunikationsprogram-
me wie das Windows DFÜ-Netzwerk zu nutzen, die keine
CAPI-Unterstützung bieten.
Der dritte AVM-Systemtreiber, die AVM ISDN TAPI Services for
CAPI, ermöglicht die Nutzung von Telefonieanwendungen mit
dem AVM ISDN-Controller A1 PCMCIA in den Betriebssyste-
men Windows 2000, Windows 98 und Windows NT.
Sie finden die AVM-Systemtreiber auf der Installations-CD-
ROM im Ordner PROGRAMS\<Treiber>\<Treiber.Betriebssys-
tem>. Alternativ können Sie die Treiber auch vom AVM Data
Call Center oder vom AVM FTP-Server im Internet herunterla-
den.
Eine genaue Beschreibung der Funktionen der Treiber ent-
nehmen Sie bitte der Hilfedatei im jeweiligen Ordner. Sie
enthält auch eine ausführliche Installationsanleitung.
AVM ISDN CAPI Port-Treiber
Der AVM ISDN CAPI Port-Treiber ermöglicht Ihnen, den AVM
ISDN-Controller A1 PCMCIA wie ein analoges Modem zu ver-
wenden.
Mit dem AVM ISDN CAPI Port-Treiber können Programme, die
ein analoges Modem erwarten, die ISDN-Schnittstelle nut-
zen. Dadurch können mit dem Controller A1 PCMCIA die viel-
fältigen Kommunikationsmöglichkeiten von Windows ge-
nutzt werden.
AVM NDIS WAN CAPI-Treiber
Controller A1 PCMCIA – 8 Die AVM-Systemarchitektur 41
Der AVM ISDN CAPI Port-Treiber erzeugt mehrere virtuelle
Modems in Ihrem Rechner. Die verschiedenen Modems sind
für unterschiedliche Verbindungsarten vorkonfiguriert. Mit
den virtuellen Modems können Sie zum Beispiel Verbindun-
gen zum Internet, zu T-Online (Btx) und zu Mailboxen auf-
bauen oder RAS-Verbindungen (Remote Access Service) zu
anderen Rechnern über ISDN herstellen.
AVM NDIS WAN CAPI-Treiber
Der AVM NDIS WAN CAPI-Treiber für Windows ermöglicht die
Nutzung von RAS und die Einwahl bei Internet-Anbietern
über ISDN.
NDIS (Network Device Interface Specification) ist ein Stan-
dard für die Anbindung von Netzwerkkarten (Hardware) an
Netzwerkprotokolle (Software). NDIS WAN ist eine Microsoft-
Erweiterung dieses Standards für Wide Area Networking
(WAN). Der AVM NDIS WAN CAPI-Treiber ermöglicht also die
Nutzung des AVM ISDN-Controllers A1 PCMCIA als Netzwerk-
karte, wobei der Controller A1 PCMCIA über die Anwendungs-
schnittstelle CAPI 2.0 angesprochen wird.
Der AVM NDIS WAN CAPI-Treiber kann im Gegensatz zum
AVM ISDN CAPI Port-Treiber nicht zusätzlich per AT-Befehl ge-
steuert werden, sondern ist fest auf die gängigen Verbin-
dungsstandards („HDLC“ und „PPP over ISDN“) voreinge-
stellt.
AVM ISDN TAPI Services for CAPI
Die AVM ISDN TAPI Services for CAPI sind universell einsetz-
bare Treiber für die Nutzung von TAPI-Anwendungen mit AVM
ISDN-Controllern in Windows.
TAPI (Telephony Application Programming Interface) ist eine
Telefonieschnittstelle von Microsoft, mit der Telefonieanwen-
dungen aus Windows heraus steuerbar sind. Mit Hilfe der
AVM ISDN TAPI Services for CAPI können Telefonanrufe ein-
geleitet oder Voice-Mail-Systeme gesteuert werden. So kann
beispielsweise die in Windows integrierte „Wählhilfe“ zum
Aufbau von Verbindungen zu analogen oder ISDN-Telefonen
benutzt werden. Das Gespräch erfolgt dann über eine
CAPI SoftCompression X75/V42bis
42 Controller A1 PCMCIA – 8 Die AVM-Systemarchitektur
Soundkarte und ein Headset oder über Lautsprecher und Mi-
krofon. Mit geeigneten TAPI-Anwendungen kann eine Viel-
zahl weiterer Leistungsmerkmale genutzt werden, zum Bei-
spiel das direkte Anwählen von Gesprächspartnern aus Pro-
grammen wie Microsoft Outlook 98.
In Verbindung mit AVM ISDN-Controllern und den AVM ISDN
TAPI Services for CAPI können TAPI-Anwendungen benutzt
werden, die auf dem Microsoft-Standard TAPI 2.1 oder höher
aufsetzen.
8.4 CAPI SoftCompression X75/V42bis
Die CAPI SoftCompression X75/V42bis ist ein Leistungsmerk-
mal der Treibersoftware des Controllers A1 PCMCIA. Sie kann
für X.75-Verbindungen Daten nach dem Standard V.42bis
komprimieren. Dadurch werden Übertragungszeiten verkürzt
und Verbindungskosten gesenkt.
Nach der Installation der Treibersoftware steht das Leis-
tungsmerkmal CAPI SoftCompression X75/V42bis standard-
mäßig zur Verfügung. Auf Anforderung durch CAPI-Anwen-
dungen, die den Standard V.42bis unterstützen, wird für die
Dauer einer Datenübertragung die Datenkompression mit
der Gegenstelle ausgehandelt.
Verwenden Sie ältere ISDN-Anwendungen, die dieses Verfah-
ren der Datenkompression nicht unterstützen, haben Sie die
Möglichkeit, die Datenkompression direkt in der Treibersoft-
ware des AVM ISDN Controllers A1 PCMCIA zu aktivieren. Da-
mit ist die Datenkompression für alle ISDN-Verbindungen
eingeschaltet, und es wird bei allen X.75-Verbindungen – un-
abhängig von der CAPI-Anwendung – versucht, Datenkomp-
ression nach V.42bis mit der Gegenstelle auszuhandeln.
Führt die Gegenstelle keine Datenkompression durch, wer-
den die Daten ohne Kompression übertragen. Dieser Vor-
gang geschieht im Hintergrund und ist für den Anwender
nicht ersichtlich.
CAPI SoftFax
Controller A1 PCMCIA – 8 Die AVM-Systemarchitektur 43
Nach Installation der Treibersoftware können Sie die V.42-
Datenkompression in Windows 98/95 und Windows NT im
Programm „A1 PCMCIA Setup“ aktivieren. In Windows 3.x
haben Sie die Möglichkeit, die Datenkompression während
der Installation zu aktivieren.
Verfügt Ihr Rechner nicht über die notwendigen Hardwarevor-
aussetzungen oder sollte es wider Erwarten Probleme beim
Datenaustausch mit Gegenstellen geben, die nicht V.42bis-
fähig sind, so empfiehlt sich die Deaktivierung der Daten-
kompression sowohl im Treiber als auch in der Anwendung.
Wenn Sie Probleme bei der Verbindungsaufnahme haben,
deaktivieren Sie die Datenkompression wieder.
8.5 CAPI SoftFax
Das Leistungsmerkmal CAPI SoftFax ermöglicht das Versen-
den und Empfangen von Faxen auf zwei B-Kanälen gleichzei-
tig mit bis zu 14,4 KBit/s. Der Controller A1 PCMCIA verhält
sich wie ein Faxgerät der Gruppe 3.
Die folgenden Faxprotokolle werden unterstützt:
l V.17 (14,4 KBit/s)
l G3 Annex A (Farbfaxe)
8.6 CAPI SoftModem
Das Leistungsmerkmal CAPI SoftModem ermöglicht Verbin-
dungen zu analogen Gegenstellen, die über ein Modem an
das Telefonnetz angeschlossen sind. Auf Basis dieser Mode-
memulation können Verbindungen mit bis zu 14,4 KBit/s be-
trieben werden.
Technische Daten und Leistungsmerkmale
44 Controller A1 PCMCIA – 9 Technische Daten und Leistungsmerkmale
9 Technische Daten und
Leistungsmerkmale
In diesem Kapitel werden Ihnen die technischen Daten und
Leistungsmerkmale des AVM ISDN-Controllers A1 PCMCIA
vorgestellt.
9.1 Technische Daten
l ISDN-PCMCIA-PC-Karte im Formfaktor Typ II, Bauhöhe
5mm
l Installation von I/O-Adresse und Interrupt (2-15) per
Software
l Ladbare D-Kanal-Protokolle: DSS1, 1TR6, 5ESS, NI1
l B-Kanal-Protokolle Ebene 2: X.75, HDLC transparent,
V.110, V.120 und V.29
l B-Kanal-Protokolle Ebene 3: transparent, X.25,
ISO 8208, T.70, T.90, T.30 und V.32bis
l CAPI 2.0 als Programmierschnittstelle (einschließlich
Unterstützung von CAPI 1.1-Anwendungen in Windows
2000, Windows 98, Windows 95, Windows NT und Win-
dows 3.x)
l Einsatz mit den Betriebssystemen Windows 2000, Win-
dows 98, Windows 95, Windows NT und Windows 3.x
l EMV-geprüft gemäß EN41003, VDE 0878
l Sicherheitsprüfung gemäß IEC 950, EN 41003,
EN 60950, VDE 0804, VDE 0805
l CE-Zulassung 0170 X
Leistungsmerkmale
Controller A1 PCMCIA – 9 Technische Daten und Leistungsmerkmale 45
9.2 Leistungsmerkmale
l ISDN-Karte im Scheckkartenformat
l Ohne Einschränkung einsetzbar in allen Rechnern mit
PCMCIA-Steckplatz wie Laptops, Notebooks und Subno-
tebooks
l Einfache Handhabung durch Plug & Play
l Autokonfiguration der Hardwareeinstellungen (Plug &
Play)
l S
0
-Schnittstelle für ISDN-Basisanschluss und Neben-
stellenanlagen
l integriertes Electronic Line Interface
l Datenübertragungsrate 2 x 64 KBit/s sowie 1 x 16 KBit/s
l Unterstützt Daten- und Sprachanwendungen mit zwei
simultanen Kanälen
l ISDN-Anwendungsschnittstelle CAPI 2.0; Einbindung
dem ISDN Driver Model (IDM) entsprechend
l Treibersoftware für D-Kanal-Protokoll (DSS1, 1TR6) lad-
bar
l Zusätzlich verfügbar: Fax Polling, DTMF, Unterstützung
für CAPI 1.1-Anwendungen und CAPI SoftFax G3, Soft-
Compression V42bis und SoftModem V32bis entspre-
chend ISDN Driver Model (IDM)
l Protokollsoftware für Ebene 1, 2 und 3, B-Kanäle X.75,
transparent, T.70NL, T.90, X.25, V.110, V.120
l Treibersoftware, Diagnoseprogramme, Programmierbei-
spiele, Datenübertragungsprogramme Connect32 und
Connect2, Terminalprogramm sowie weitere Program-
me sind im Lieferumfang enthalten
l umfangreiche Anwendungssoftware verfügbar
Fehlerbehandlung
46 Controller A1 PCMCIA – 10 Fehlerbehandlung
10 Fehlerbehandlung
In diesem Kapitel werden allgemeine Fehler, konkrete Fehler-
meldungen und Lösungsvorschge dargestellt. Die Fehler-
meldungen sind nach den verschiedenen Betriebssystemen
geordnet, unter denen der AVM ISDN-Controller A1 PCMCIA
betrieben werden kann.
10.1 Allgemeine Fehler
Der AVM ISDN-Controller A1 PCMCIA wird nicht gefunden
bzw. nicht initialisiert.
l Haben Sie neue Hardware eingebaut oder die Einstel-
lungen der vorhandenen Hardware geändert?
Wenn ja, so prüfen Sie bitte, ob es Konflikte bei der Zu-
weisung von Ressourcen (Interrupt, I/O Adresse) gibt.
Dazu können Sie z.B. das Programm MSD.EXE nutzen.
Verwenden Sie in Windows 95/98 den Geräte-Manager
(„Start / Einstellungen / Systemsteuerung / System“)
und in Windows NT das Programm „Windows NT-Diag-
nose“ aus der Programmgruppe „Verwaltung“.
l Haben Sie Veränderungen im BIOS des Rechners vorge-
nommen?
l Haben Sie die Konfiguration Ihres Rechners verändert
(Bootmenüs, Speichermanager etc.)?
Sie können keine ISDN-Verbindung aufbauen.
nnen Sie trotz korrekter Installation des AVM ISDN-Cont-
rollers A1 PCMCIA keine Verbindung aufbauen, überprüfen
Sie folgende Punkte:
l Sitzt der ISDN-Controller fest im PCMCIA-Steckplatz des
Rechners?
l Ist das ISDN-Anschlusskabel fest in den AVM ISDN-Con-
troller eingesteckt? Ist das Anschlusskabel mit einer
ISDN-Anschlussdose verbunden?
Allgemeine Fehler
Controller A1 PCMCIA – 10 Fehlerbehandlung 47
l
Überprüfen Sie die Funktionsfähigkeit des ISDN-An-
schlusses z.B. mit Hilfe eines ISDN-Telefons.
l Ist das Netzabschlussgerät korrekt installiert? Einige
Netzabschlussgeräte müssen mit dem Stromnetz ver-
bunden sein.
l Haben Sie bei der Installation der Anwendungssoftware
an einer Nebenstellenanlage die Ziffer zur Amtsholung
(meist eine0) berücksichtigt?
l Sind in an Ihrem Nebenstellenanschluss alle notwendi-
gen Dienste (Datenübertragung) verfügbar und auch
freigeschaltet?
l Haben Sie das richtige D-Kanal-Protokoll (DSS1 oder
1TR6) für Ihren ISDN-Anschluss konfiguriert? (Anschlüs-
se, die nach Dezember 1993 installiert wurden, sind im
Allgemeinen DSS1-Anschlüsse.)
Probleme beim Betrieb des Controllers A1 PCMCIA:
Treten beim Betrieb des Controllers A1 PCMCIA Probleme auf,
rufen Sie das Programm „A1 PCMCIA Test“ auf, das sich in
der Programmgruppe „AVMbzw. im Installationsverzeichnis
der Treibersoftware befindet. Dieses Testprogramm über-
prüft die Funktionstüchtigkeit einzelner Hardware-Kompo-
nenten des Controllers A1 PCMCIA und gibt entsprechende
Meldungen aus.
Hat der Test des ISDN-Controllers mit „A1 PCMCIA Test“ keine
Fehler in der Hardware festgestellt, sollten Sie eine Testver-
bindung zum AVM Data Call Center aufbauen. Sie können da-
zu zum Beispiel das Programm „Connect32“ verwenden, das
zu den mitgelieferten AVM ISDN-Tools gehört. Die Rufnum-
mer lautet: 0 30/39 98 43 00.
Nach Ausführen des ProgrammsA1 PCMCIA Test“ steht
keine CAPI mehr zur Verfügung (Fehlermeldung: COMMON-
ISDN-API Version 2.0 ist nicht installiert).
Laden Sie den AVM ISDN-Controller A1 PCMCIA noch einmal
durch einen Neustart des Betriebssystems.
Fehlermeldungen
48 Controller A1 PCMCIA – 10 Fehlerbehandlung
Verbindung zu analogen Gegenstellen mit „Connect32“
oder „FRITZ!com“.
Sie können mit Ihrem AVM ISDN-Controller Verbindungen zu
ISDN-Gegenstellen aufbauen. In Windows sind auch Verbin-
dungen zu analogen Gegenstellen, z.B. G3 Faxgeräten oder
Modems, möglich. Prüfen Sie die Einstellungen in Ihren An-
wendungen.
Es werden keine Gebühren angezeigt.
Die Treiber für den AVM ISDN-Controller A1 PCMCIA ermögli-
chen die Gebührenanzeige durch Anwendungen, die auf
CAPI basieren. Dieses Leistungsmerkmal steht jedoch nur
zur Verfügung, wenn die Übermittlung von Tarifinformation
während der Verbindung für Ihren Anschluss beantragt wur-
de. Zur Zeit muss dies bei der Deutschen Telekom AG für je-
den B-Kanal einzeln vorgenommen werden (kostenpflichtig).
10.2 Fehlermeldungen
Fehlermeldungen in Windows 2000
Problem bei der erneuten Installation eines AVM IDSN-
Controllers (Code 10/22 als Eintrag im Geräte-Manager)
Ursache: Der ISDN-Controller wurde aus dem Rechner ent-
fernt, aber nicht vollständig deinstalliert.
Lösung: Deinstallieren Sie alle AVM ISDN-Controller, wie im
Abschnitt „Deinstallieren des Controllers A1 PCMCIA“ auf
Seite 16 beschrieben. Vergessen Sie nicht, die Checkbox
„Versteckte Geräte anzeigen“ zu aktivieren.
Upgrade von Windows NT 4.0 auf Windows 2000
Bevor Sie Ihren Rechner von Windows NT 4.0 auf Windows
2000 umstellen, muss der ISDN-Controller deinstalliert und
ausgebaut werden. Nach abgeschlossener Aktualisierung
des Rechners wird der ISDN-Controller wieder wie beschrie-
ben eingebaut, installiert und konfiguriert.
Fehlermeldungen in Windows 98
Controller A1 PCMCIA – 10 Fehlerbehandlung 49
Alle weiteren Fehler- und Problemfälle
Bitte ziehen Sie hier die Windows 2000-Dokumentation von
Microsoft zu Rate.
Fehlermeldungen in Windows 98
In Windows 98 gibt es keine direkte Fehlermeldung durch
das Betriebssystem. Hier wird ein Fehler erst beim Betrieb
der Anwendung sichtbar. Eine mögliche Fehlermeldung lau-
tet „CAPI nicht installiert“ beziehungsweise „Error 680: kein
Freizeichen“. Dies ist eine Fehlermeldung vom DFÜ-Netz-
werk.
Möglicher Lösungsweg: Untersuchen Sie die Konfiguration
Ihres Controllers A1 PCMCIA im Geräte-Manager von Win-
dows 98. Sie finden den Geräte-Manager unter „Start / Ein-
stellungen / Systemsteuerung / System“. Hier werden unter
dem Eintrag „AVM ISDN-Controller“ alle installierten ISDN-
Controller angezeigt. Ein Doppelklick auf den ISDN-Controller
A1 PCMCIA zeigt Ihnen die Eigenschaften des Gerätes. Die
Registerkarte listet die gegenwärtig im Rechner belegten
Ressourcen sowie I/O Adresse und Interrupt auf. Hier wird
auch angezeigt, ob ein Ressourcenkonflikt vorliegt. Ist dies
der Fall, können Sie hier die Konfiguration des Controllers A1
PCMCIA anpassen.
Fehlermeldungen in Windows 95
Fehlermeldung: „Controller-xx mit I/O-Adresse <xxx> nicht
gefunden.
Stecken Sie den ISDN-Controller in den PCMCIA-Steckplatz
und starten Sie den Rechner neu.
Fehlermeldung: „Das System konnte keinen Interrupt zur
Verfügung stellen.“
Mögliche Ursache: Alle Interrupts sind belegt.
Lösung: Deinstallieren Sie eines Ihrer Geräte, um dem Cont-
roller einen Interrupt zur Verfügung zu stellen.
Fehlermeldungen in Windows 95
50 Controller A1 PCMCIA – 10 Fehlerbehandlung
Fehlermeldung: „...mindestens eine Applikation/Anwender-
task ist angemeldet.“
Mögliche Ursache: Sie haben versucht, den AVM ISDN-Cont-
roller A1 PCMCIA zu deinstallieren, während eine Anwendung
(z.B. eine Datenübertragungs- oder Faxsoftware) den Cont-
roller noch benutzte.
Lösung: Beenden Sie alle laufenden Anwendungen, die den
Controller A1 PCMCIA benutzen. Anschließend können Sie
den Controller deinstallieren.
Fehlermeldung: „CAPI.DLL, CAPI20.DLL oder CAPI2032.DLL
nicht gefunden.“
Mögliche Ursache: Die DLL-Dateien wurden umbenannt oder
aus dem Ordner WINDOWS\SYSTEM entfernt.
Lösung: Führen Sie eine Neuinstallation des AVM ISDN-Cont-
rollers A1 PCMCIA durch, um die fehlenden Dateien zu erset-
zen.
Fehlermeldung: „Falscher CAPI-Treiber geladen.
Mögliche Ursache: Es wurde versucht, eine nicht von AVM
stammende CAPI mit dem AVM ISDN-Controller A1 PCMCIA zu
verwenden.
Lösung: Wiederholen Sie die Installation der Treibersoftware
für den AVM ISDN-Controller A1 PCMCIA.
Fehlermeldung: „Keine passiven und aktiven Controller
gleichzeitig.“
Mögliche Ursache: Sie haben versucht, neben Ihrem AVM
ISDN-Controller A1 PCMCIA (passiv) einen weiteren passiven
oder einen aktiven Controller (z.B. B1 PCMCIA) im gleichen
Rechner zu installieren.
Lösung: Ein gleichzeitiger Betrieb von mehreren passiven
ISDN-Controllern oder ein gleichzeitiger Betrieb von aktiven
und passiven ISDN-Controllern ist nicht möglich.
Fehlermeldungen in Windows NT
Controller A1 PCMCIA – 10 Fehlerbehandlung 51
Fehlermeldungen in Windows NT
Fehlermeldung: „Controller-xx mit I/O-Adresse <xxx> nicht
gefunden.
Lösung: Stecken Sie den Controller A1 PCMCIA in den
PCMCIA-Steckplatz und starten Sie den Rechner neu.
Fehlermeldung: „Fehler bei Installation. Interrupt <xx> nicht
benutzbar.“
Mögliche Ursache: Der AVM ISDN-Controller A1 PCMCIA und
eine andere Hardwarekomponente (z.B. Soundkarte) sind
auf denselben Interrupt konfiguriert.
Lösung: Vergewissern Sie sich, welcher Interrupt in Ihrem
Rechner verfügbar ist, z.B. mit Hilfe des Programms „Win-
dows NT Diagnostics“ (IRQ/Port Status). Starten Sie an-
schließend das Programm „A1 PCMCIA Setup“ aus der Pro-
grammgruppe „AVM“ und ändern Sie den eingestellten Inter-
rupt. Damit die neuen Einstellungen wirksam werden, muss
Windows NT neu gestartet werden.
Fehlermeldung: „ISDN-Controller PCMCIA nicht gefunden.“
Lösung: Überprüfen Sie, ob der Controller A1 PCMCIA richtig
in den PCMCIA-Steckplatz eingeschoben ist. Führen Sie nöti-
genfalls die Installation des Controllers erneut durch. Beach-
ten Sie die Reihenfolge der Installationsschritte. Lesen Sie
das Kapitel „Installation der Treibersoftware in Windows NT“
ab Seite 26.
Fehlermeldungen in Windows 3.x
Fehlermeldung: „Controller-xx mit I/O-Adresse <xxx> nicht
gefunden.“
Lösung: Stecken Sie den Controller A1 PCMCIA in den
PCMCIA-Steckplatz und starten Sie den Rechner neu.
Fehlermeldungen in Windows 3.x
52 Controller A1 PCMCIA – 10 Fehlerbehandlung
Fehlermeldung: „Fehler in der Konfigurationsdatei. Falscher
Kartentyp A1.
Mögliche Ursache: Sie haben versucht, neben dem AVM
ISDN-Controller A1 PCMCIA (passiv) einen weiteren passiven
oder einen aktiven ISDN-Controller (z.B. B1 PCMCIA) im glei-
chen Rechner zu installieren.
Lösung: Ein gleichzeitiger Betrieb von mehreren passiven
ISDN-Controllern oder ein gleichzeitiger Betrieb von aktiven
und passiven ISDN-Controllern ist nicht möglich.
Fehlermeldung: „Interrupt <xx> nicht verfügbar.“
Mögliche Ursache: Der AVM ISDN-Controller A1 PCMCIA und
eine andere Hardwarekomponente (z.B. Soundkarte) sind
auf denselben Interrupt eingestellt.
Lösung: Vergewissern Sie sich, welche Interrupts (IRQ) in Ih-
rem Rechner verfügbar sind. Sie können dazu beispielsweise
das Programm MSD.EXE (Windows-Verzeichnis) benutzen.
Starten Sie anschließend das Programm „A1 PCMCIA Setup“
aus der Programmgruppe „AVM“ und legen Sie einen ande-
ren Interrupt für den Controller A1 PCMCIA fest. Damit die
Einstellungen wirksam werden, müssen Sie Windows neu
starten.
Fehlermeldung: „Fehler bei der Installation. Interner Fehler:
ISDN-Treiber nicht geladen.“
Mögliche Ursache: Die Treiberdatei A1CBASE.386 ist ge-
löscht worden oder der entsprechende Eintrag in der Datei
SYSTEM.INI ist nicht mehr vorhanden.
Lösung: Führen Sie noch einmal das Installationsprogramm
SETUP.EXE von der Installations-CD aus.
Fehler: Das Testprogramm „A1 PCMCIA Test“ wird unter
Windows nicht ausgeführt.
Mögliche Ursache: Das Testprogramm wurde bei geladener
Treibersoftware (CAPI) ausgeführt.
Lösung: Beenden Sie Windows und führen Sie das Testpro-
gramm unter MS DOS aus.
Technische Unterstützung beim AVM-Support
Controller A1 PCMCIA – 11 Technische Unterstützung beim AVM-Support 53
11 Technische Unterstützung
beim AVM-Support
AVM bietet Ihnen zahlreiche Informationsquellen, die Sie bei
der täglichen Arbeit mit dem Controller A1 PCMCIA nutzen
können. Neue Treiber für Ihren AVM ISDN-Controller A1
PCMCIA und Updates für die Software stellt AVM kostenfrei
über das Internet oder über das AVM Data Call Center bereit.
Für den Fall, dass Sie Ihre Probleme nicht allein lösen kön-
nen, haben Sie die Möglichkeit, sich an den AVM-Support zu
wenden.
11.1 Informationsquellen und Updates
Informationen zum AVM ISDN-Controller A1 PCMCIA finden
Sie hier:
Handbuch zu A1 PCMCIA
Das Handbuch liegt in gedruckter Form dem Controller A1
PCMCIA bei.
A1 PCMCIA Readme
In der Datei „A1 PCMCIA Readme in der Programmgruppe
„AVM“ finden Sie aktuelle Informationen, die bei Druckle-
gung des Handbuches noch nicht zur Verfügung standen.
Internet
Über das Internet bietet AVM ausführliche Informationen
und kostenlose Updates. Rufen Sie www.avm.de auf.
l Unter „Products“ finden Sie detaillierte Informationen
zu allen AVM-Produkten sowie Ankündigungen neuer
Produkte und Produktversionen.
l Über „Service“ gelangen Sie zu den FAQs (Frequently
Asked Questions), einer Sammlung von Antworten zu
häufig gestellten Fragen. Hier können Sie nach konkre-
ten Hilfestellungen suchen.
Unterstützung durch den Support
54 Controller A1 PCMCIA – 11 Technische Unterstützung beim AVM-Support
l
Darüber hinaus können Sie über „Service“ aktuelle Trei-
bersoftware für den AVM ISDN-Controller A1 PCMCIA he-
runterladen.
Auf dem AVM Data Call Center (ADC) befinden sich alle Pro-
gramme und Treiber, die auch über die Internet-Seiten von
AVM heruntergeladen werden können. Sie erreichen das ADC
mit FRITZ!data (Protokoll IDtrans) unter der Rufnummer:
0 30/39 98 43 00.
11.2 Unterstützung durch den Support
Bitte nutzen Sie zunächst die oben beschriebenen Informati-
onsquellen, bevor Sie den Support anrufen!
Haben Sie mit den bisherigen Hinweisen und mit Hilfe der
verschiedenen Informationsquellen Ihr Problem nicht lösen
können, wenden Sie sich für weitere technische Unterstüt-
zung an den AVM-Support.
Der AVM-Support ist per E-Mail oder Telefon erreichbar.
Support per E-Mail
Sie können eine Support-Anfrage per E-Mail an die AVM ver-
senden. Nutzen Sie dazu bitte unser E-Mail-Formular. Das
Formular finden Sie im Internet unter der Adresse
http://www.avm.de/support
Füllen Sie das Formular aus und schicken Sie es per
Mausklick auf die Schaltfläche „Senden“ zum AVM-Support.
Support per Telefon
Wenn Sie keinen Internet-Zugang haben, dann erreichen Sie
den AVM-Support per Telefon unter der Rufnummer
0 30/39 00 43 90
Bitte geben Sie bei Ihrer Support-Anfrage folgende Informati-
onen an:
l Für welchen AVM ISDN-Controller möchten Sie Support
erhalten?
Support per Telefon
Controller A1 PCMCIA – 11 Technische Unterstützung beim AVM-Support 55
l
Nennen Sie die Versionsnummer und das Build des ver-
wendeten Treibers. Sie finden diese Angaben in der Da-
tei „A1 Readme“ in der Programmgruppe „AVM“.
l Welches D-Kanal-Protokoll wird an Ihrem ISDN-An-
schluss verwendet: DSS1 oder 1TR6?
l Ist Ihr ISDN-Controller direkt an der ISDN-Buchse eines
ISDN-Anschlusses angeschlossen oder arbeiten Sie an
einer Nebenstellenanlage?
l In welchem Betriebssystem haben Sie den AVM ISDN-
Controller A1 PCMCIA installiert?
l Bitte notieren Sie den genauen Wortlaut aller Fehler-
meldungen, die Sie erhalten haben.
l Liefern Sie bitte eine möglichst detaillierte Fehlerbe-
schreibung: an welcher Stelle tritt der Fehler auf, welche
Programme verwenden Sie, usw.
Beachten und beantworten Sie bitte auch die folgenden
Punkte, die zur Lösung Ihres Problems sehr hilfreich sein
nnen:
l Ist der Fehler reproduzierbar?
l Erhalten Sie bei Durchführung des Programms „A1
PCMCIA Test“ aus der Programmgruppe „AVM“ Fehler-
meldungen?
Falls ja, welche Fehlermeldungen sind das?
l Können Sie mit Ihrem AVM ISDN-Controller A1 PCMCIA
eine Datenverbindung zum AVM Data Call Center (ADC)
aufbauen?
Eine Verbindung zum ADC bauen Sie mit den mitgelie-
ferten Programmen „Connect“, „Connect32“ oder mit
„FRITZ!data“ auf. Verwenden Sie das Übertragungspro-
tokoll IDtrans unter Verwendung der Rufnummer
0 30/39 98 43 00.
Falls dies nicht möglich ist, welche Fehlermeldung er-
halten Sie?
Support per Telefon
56 Controller A1 PCMCIA – 11 Technische Unterstützung beim AVM-Support
l
Bitte geben Sie eine genaue Beschreibung ihres Rech-
ners und der Rechnerausstattung: Rechnertyp, Sound-
karte, benutzte Ressourcen (belegte I/O-Adressen, In-
terrupts) und andere installierte Komponenten.
Controller A1 PCMCIA – Index 57
Index
A
AVM Data Call Center (ADC) 54
AVM im Internet 53
AVM ISDN CAPI Port-Treiber 40
AVM ISDN TAPI Services for CAPI 41
AVM ISDN-Tools 11
AVM NDIS WAN CAPI-Treiber 41
AVM-Support 53
AVM-Systemtreiber 40
C
CAPI SoftCompression X75/V42bis 42
CAPI SoftFax 43
CAPI SoftModem 43
CE-Zeichen 58
COMMON-ISDN-API (CAPI) 36
D
Deinstallieren in
Windows 2000
16
Windows 3.x 35
Windows 95 25
Windows 98 20
Windows NT 29
F
Faxprotokolle 43
Fehler, allgemeine 46
Fehlermeldungen in
Windows 2000
48
Windows 3.x 51
Windows 95 49
Windows 98 49
Windows NT 51
I
IDM (ISDN-Treibermodell) 39
Informationsquellen 53
Installieren der Hardware 12
Installieren der Treibersoftware in
Windows 2000
13
Windows 3.x 30
Windows 95 21
Windows 98 17
Windows NT 26
K
Konformitätserklärung 58
L
Leistungsmerkmale
Controller A1 PCMCIA
45
Treibersoftware 42
Lieferumfang 10
N
Normen 58
R
Richtlinien 58
S
Support per E-Mail 54
Support per Telefon 54
Systemtreiber 40
T
Technische Daten des Controllers
A1 PCMCIA
44
U
Update-Service von AVM 53
58 Controller A1 PCMCIA – CE-Konformitätserklärung
CE-Konformitätserklärung
erklärt hiermit, dass das Produkt
den folgenden Richtlinien entspricht:
Zur Beurteilung der Konformität wurden folgende Normen
herangezogen:
l CTR 3/1994.11.18
l EN 55022/4.87
EN 50082/1992
l EN 60950/08.92+A1+A2
IEC 950/09.91
EN 41003/03.93
Die Konformität des Produktes mit den oben genannten Nor-
men und Richtlinien wird durch das CE-Zeichen bestätigt.
Der Hersteller AVM GmbH
Adresse Alt-Moabit 95
D-10559 Berlin
Typ ISDN-Controller
Produkt A1 PCMCIA
l 91/263/EWG Telekommunikationsendeinrichtungen
und Satellitenfunkanlagen
l 89/336/EWG EMV-Richtlinie:
Elektromagnetische Verträglichkeit
l 73/23/EWG Niederspannungsrichtlinie:
Elektrische Betriebsmittel zur Verwen-
dung innerhalb bestimmter Span-
nungsgrenzen
Berlin, den 16.03.2000 Peter Faxel, Technischer Direktor
46


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