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Όργανα σειράς S400 – MULTI - Κωδ. 58111 – Απρίλιος 2009 – Αναθ. 1
Το όργανο S400 της advanSea πληροί τις ισχύουσες διατάξεις.
Σηµαντικό
Είναι αποκλειστική ευθύνη του κατόχου να βεβαιωθεί ότι η παρούσα συσκευή έχει εγκατασταθεί
και χρησιµοποιείται µε τέτοιο τρόπο ώστε να µην προκαλέσει ατυχήµατα, τραυµατισµό ή ζηµιά
σε περιουσία. Ο χρήστης του προϊόντος αυτού είναι ο µόνος υπεύθυνος για την τήρηση των
πρακτικών ασφαλείας στη ναυσιπλοΐα.
Εγκατάσταση: Σε περίπτωση που η εγκατάσταση δεν είναι σωστή, η συσκευή δεν θα µπορεί
να αποδώσει όπως έχει σχεδιαστεί. Σε περίπτωση αµφιβολίας, συµβουλευθείτε τον αντιπρόσωπο
της Advansea. Βεβαιωθείτε ότι σε περίπτωση διάνοιξης οπών, αυτές θα γίνουν σε ασφαλές
σηµείο και δεν θα επηρεάσουν τη δοµή του σκάφους. Σε περίπτωση αµφιβολίας,
συµβουλευθείτε κάποιο ναυπηγό.
Η PLASTIMO ΑΡΝΕΙΤΑΙ ΟΙΑ∆ΗΠΟΤΕ ΕΥΘΥΝΗ ΓΙΑ ΤΥΧΟΝ ΧΡΗΣΗ ΑΥΤΟΥ ΤΟΥ ΠΡΟΪΟΝΤΟΣ ΜΕ
ΤΡΟΠΟ ΠΟΥ ΘΑ ΜΠΟΡΟΥΣΕ ΝΑ ΠΡΟΚΑΛΕΣΕΙ ΑΤΥΧΗΜΑΤΑ, ΖΗΜΙΑ Η ΝΑ ΑΝΤΙΒΑΙΝΕΙ ΤΟ
ΝΟΜΟ.
Επίσηµη γλώσσα: Η παρούσα δήλωση, οιαδήποτε εγχειρίδια οδηγιών, εγχειρίδια χρήστη και
λοιπές πληροφορίες που αφορούν αυτή τη συσκευή, εφεξής αποκαλούµενες «τεκµηρίωση»
µπορούν να µεταφραστούν σε άλλες γλώσσες. Σε περίπτωση διαφοράς σχετικά µε την ερµηνεία
της τεκµηρίωσης, θα υπερισχύει το γαλλικό κείµενο. Το παρόν εγχειρίδιο παρουσιάζει τη
διαδικασία εγκατάστασης και λειτουργίας της συσκευής ως έχει κατά τη στιγµή της έκδοσής
του. Η AdvanSea διατηρεί το δικαίωµα να προβεί σε αλλαγές των τεχνικών χαρακτηριστικών
χωρίς προειδοποίηση.
∆ικαιώµατα Πνευµατικής Ιδιοκτησίας © 2009 Plastimo, Γαλλία, µε την επιφύλαξη
παντός δικαιώµατος. Το AdvanSea
TM
αποτελεί καταχωρηµένο εµπορικό σήµα της
Plastimo.
Προειδοποίηση
MULTI S400
Anwender-Handbuch
Andere Sprachen sind von der CD-Rom abrufbar oder von:
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Installation und Bedienung S400 Serie 2
S400 advanSea Instrumente entsprechen den derzeitigen gesetzlichen Bestimmungen.
Wichtig
Der Eigentümer ist allein verantwortlich für den korrekten Einbau, die ordnungsgemäße
Anwendung und die betriebliche Sicherheit. Der Benutzer ist allein verantwortlich für eine
sichere Bootsführung.
Installation: Ist die Installation nicht korrekt erfolgt, kann die Anlage nicht die Ergebnisse
erbringen, die ihren Leistungsmerkmalen entsprechen. Bei Unklarheiten bezüglich des Einbaus,
bitte den nächsten advanSea Fachhändler konsultieren. Er wird gerne behilflich sein.
Installationsbohrungen nur dort durchführen, wo keine Risiken bestehen. Sie dürfen auf keinen
Fall die Bootsstruktur negativ beeinflussen.
PLASTIMO LEHNT JEDE VERANTWORTUNG FÜR FEHLER AB, DIE DURCH DEN EINBAU ODER
DIE NUTZUNG DIESES PRODUKTES ENTSTEHEN KÖNNTEN, OB UNFALL, SCHADEN ODER
GESETZES-VERLETZUNGEN.
Verwendete Textsprache: Dieses Handbuch wie auch sonstige Anwender-Hinweise und
andere Informationen zu der Anlage sind in eine andere oder aus einer anderen Sprache
übersetzt. Sollten Differenzen zum französischen Originaltext bestehen, gilt die französche
Auslegung. Die französische Ausführung der Dokumentation ist die offizielle Version, von der
aus sämtliche Übersetzungen erstellt wurden.
Dieses Handbuch beschreibt die Installation und Bedienung entsprechend dem Fertigungsstand
des AdvanSea Gerätes zur Zeit der Drucklegung. AdvanSea behält sich das Recht vor,
Veränderungen ohne Ankündigungen durchzuführen.
Copyright© 2009 Plastimo, Frankreich. Alle Rechte vorbehalten. AdvanSea™ ist ein registrierter
Markenname von Plastimo.
Warnung
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Installation und Bedienung S400 Serie 3
1. Einführung
1.1. Basis-Beschreibung ....................................................... S.5
1.2. Zusatz-Komponenten zum MULTI S400 .......................... S.6
1.3. Technische Spezifikationen ............................................ S.6
2. Bedienung
2.1 Einschalten .................................................................... S.8
2.2 Funktionen wählen......................................................... S.8
2..1. Informationen der oberen Anzeige wählen
2.22. Informationen der unteren Anzeige wählen
2.23.Maßeinheiten wählen
2.24. Daten nullsetzen
2.25. Countdown Zähler
2.26. Hintergrundbeleuchtung
2.3 Alarme........................................................................... S.11
2.3.1Tiefenalarme einstellen
2.32. Geschwindigkeitsalarme einstellen
2.33. Batterie-Alarm einstellen
2.4 Konfiguration ................................................................. S.13
2.41. Kiel Offset
2.42. Dämpfung der Speed-Anzeige
2.4.3. Wassertemperatur kalibrieren
2.4.4. Speed-Anzeige über Geschwindigkeitsmessung kalibrieren
2.4.5. Speed-Anzeige über Distanzmessung kalibrieren
2.4.6. Countdown-Zeit einstellen
2.4.7. Simulationsmodus
2.4.8.Tasten-Piep
2.4.9. Daten auf Werkseinstellung zurücksetzen
2.5. Standby........................................................................ S.16
2.6. Netzwerk-Betrieb (Bus AS-1).......................................... S.17
2.6.1.Anzeige unterschiedlicher Daten
2.6.2.Fern-Zugriff
2.7. System-Fehlermeldungen............................................... S.18
Table of contents
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Installation und Bedienung S400 Serie 4
3. Installation
3.1. NMEA 0183 Verbindungen ............................................. S.19
3.1.1. NMEA 0183 Eingangsdaten
3.1.2. NMEA 0183 Ausgangsdaten
3.2. Montage und Verdrahtung ............................................. S.20
3.2.1. Multi S400 montieren
3.2.2. Beschreibung der elektrischen Anschlüsse
3.2.2.1. Bus-Verbindung
3.2.2.2.LOG/Lot-Anschluss
3.2.2.3. Lot-Separatanschluss
3.2.2. Verbindungen
4. Fehlersuche .......................................................................S.23
5. Kontaktadressen
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Installation und Bedienung S400 Serie 5
Wir freuen uns, dass Sie sich für ein AdvanSea Produkt entschieden haben. Wir sind überzeugt,
das S400 wird Ihnen für viele Jahre als zuverlässige Navigationshilfe Freude bereiten. Dieses
Handbuch beschreibt, wie das Multi S400 zu installieren und zu bedienen ist.
1.1. Basis-Beschreibung
Displaybeschreibung:
Das S400 hat ein großes Display mit großen Zeichen, optimal abzulesen selbst aus seitlichem
Blickwinkel. Das Gerät ist absolut wasserdicht, so dass ein Beschlagen des Displays verhindert
wird. Display und Bedientasten sind mit regelbarer Hinterleuchtung ausgestattet.
Das Multi S400 als sehr vielseitiges Navigations-Instrument zeigt:
Bootsgeschwindigkeit durchs Wasser
Wassertemperatur am Geber
Wassertiefe unter dem Boot
Anliegende Batteriespannung
Zusätzlich kann das Multi S400:
Daten über den NMEA-Eingang erfassen
Daten über den NMEA-Ausgang senden
Daten austauschen über das AS-1 AdvanSea Bus-System
externe Alarmmittel ansteuern
- Einstellung
Beleuchtung
- Bestätigung
Standby
- Anzeige unten
- verkleinern
- Einheiten ändern
-Anzeige oben
- vergrößern
- Einheiten ändern
- Menus
Alarme und
Konfiguration
Obere Zeile
(32mm
C
hara
k
ter)
Untere Zeile
(22mm
Charak
ter)
1
Einführung
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Installation und Bedienung S400 Serie 6
Um diese Möglichkeiten zu nutzen, wird es mit drei Verbindungskabeln geliefert:
1 fest verbundenes Kabel für die Spannungsversorgung, den Bus,
den NMEA Ein-/Ausgang und den Alarm-Ausgang.
1 LT8 Kabel für den Loggeber-Anschlusss
1 RCA Kabel für den Lotgeber-Anschluss
Das Multi S400 ist Teil der S400 advanSea Navigationsinstrumenten-Familie mit Instrumenten
zur Messung von Geschwindigkeit, Wassertiefe und Wind. Sie lassen sich zu einem integrierten
Daten-System für ein Boot (siehe Kapitel 2.7)zusammenfassen.
1.2. Zusatz-Komponenten zum Multi S400
Das Multi S400 wird standardmäßig mit folgenden Zusatz-Komponenten ausgeliefert:
- Schutzkappe
- Anwender-Handbuch
- Garantie-Karte
- Selbstklebende rückseitige Abdichtung für Einbaumontage
Das Multi S400 wird nicht mit Gebern ausgeliefert. Es können komplete Gebersätze separat
bestellt werden. Informationen hierzu, wie auch eine komplette Zubehör-Liste sind von der
Webseite abrufbar: www.advanSea.com.
1.3. Technische Spezifikationen
Messwert-Spezifikationen
Tiefenmessung
Messbereich: von 0,5 bis 199 Meter
Lotfrequenz: 200 kHz
Genauigkeit: ±0.1 Meter unterhalb von 5.0 Meter und ≤2% oberhalb
von 5.0 Meter (bei einer Wasserschallgeschwindigkeit von 1490 m/s)
Auflösung: 0.1 von 0 bis 19.9m und 1 ab 20m
Einstellbares Offset: ±9.9 Meter
Geschwindigkeit
Messbereich: von 0.0 bis 60.0 Knoten
Speed-Verhältnis: fest bei 6.1 Hz/kn
Genauigkeit: ±1.0 kn unterhalb von 20.0 kn and ±5% oberhalb von
20.0 kn.
Auflösung: 0.01 von 0 bis 19.99 und 0.1 oberhalb
Kalibrierung in zwei Messpunkten (Anstieg und Offset)
Trip-Distanz
Messbereich: von 0.00 bis 655.35 Kilometer
Auflösung: 0.01
Gesamt-Distanz
Messbereich: von 0 bis 65535 Kilometer
Auflösung: 1
Batterie-Spannung
Messbereich: von 10.0V bis 16.5V
Genauigkeit: ±0.2V
Auflösung: 0.1V
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Installation und Bedienung S400 Serie 7
Elektrische Spezifikationen
Summer-Ausgang
(grüne Ader):
Geschaltet gegen Masse, offener Kollektor, 30V DC und 300mA max.
Es wird empfohlen, den Ausgang mit einer 300mA Sicherung zu
schützen.
NMEA 0183:
Version 3.01, asynchron 4800 baud, 8 bit link, ohne Parität, 1 Stop
Bit. Die am NMEA-Ausgang verwendeten elektrischen Werte sind
gegen Masse gemessen und variieren abhängig von der Versorgungs-
Spannung.
Beim Einschalten wird ein NMEA-Markierungspaket - $PNKEV,
MULTI
V0.10*4A
zur Sender-Identifizierung übermittelt.
Kommunikations
Bus:
Semi-Duplex 38400 Baud Verbindung über eine Ader. Worte werden
mit 8 Bits, ohne Parität mit 1 Stop-Bit gesendet. Die Anzahl von an
den Bus angeschlossenen Geräten ist auf 20 begrenzt.
Spannungs-
Versorgung:
9 Volt bis 16.5 Volt / Verbrauch <150mA
Mechanische Spezifikationen
Geräte-Maße
112mm x 112mm, Tiefe 28mm
Montageart – auf ebener, von hinten zugänglicher Platte mit einem
49mm Durchmesser-Schraubgewinde, 35mm lang und einer Plastik-
Mutter - 80mm Durchmesser
Geräte-Dichtigkeit
IP66 von der Frontseite
IP40 von hinten
Betriebs
Temperatur
-10°C bis +50°C
Lager-Temperatur
-20°C bis +60°C
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Installation und Bedienung S400 Serie 8
2.1. Einschalten
Das MULTI S400 verfügt über keinen Ein-/Ausschalter. Es wird direkt mit der Versorgungs-
Spannung ein- und ausgeschaltet (rote Ader +, schwarze Ader -). Die beim Ausschalten
vorhandenen Einstellungen werden gespeichert.
2.2. Übersicht der Tasten-Funktionen
2.2.1. Informationen in der oberen Anzeige wählen
Mit der Taste nacheinander die Informationen der oberen Zeile durchwählen:
2 Bedienung
Tiefe
TIEFE
Speed über Grund (wenn GPS angeschlossen)
SOG
Bootsgeschwindigkeit
SPEED
Mittlere Geschwindigkeit
MITTL.SPEED
Maximale Geschwindigkeit
MAX SPEED
Temperatur
TEMP
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Installation und Bedienung S400 Serie 9
2.2.2. Informationen in der unteren Anzeige wählen
Mit der Taste nacheinander die Informationen der unteren Zeile durchwählen:
Regatta-Stoppuhr
STOPPUHR
Regatta-Stoppuhr
STOPPUHR
Batteriespannung
BAT
Batteriespannung
BAT
Teildistanz
Trip DIST
Teildistanz
Trip DIST
Gesamt-Distanz
Total DIST
Gesamt-Distanz
Total DIST
Temperatur
TEMP
Temperatur
TEMP
Tiefe
TIEFE
Tiefe
TIEFE
Bootsgeschwindigkeit
SPEED
Bootsgeschwindigkeit
SPEED
Durchschnittsgeschwindigkeit
Mittl.SPEED
Durchschnittsgeschwindigkeit
Mittl.SPEED
Maximale Geschwindigkeit
MAX SPEED
Maximale Geschwindigkeit
MAX SPEED
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Installation und Bedienung S400 Serie 10
2.2.3. Maßeinheiten wählen
Um Maßeinheiten der oberen Anzeige zu ändern, die Taste mindestens 2 Sekunden
gedrückt halten.
Um Maßeinheiten der unteren Anzeige zu ändern, die Taste mindestens 2 Sekunden
gedrückt halten.
In der folgenden Tabelle sind die wählbaren Einheiten für die unterschiedlichen Daten
aufgeführt :
Daten Maßeinheiten
Temperatur °Fahrenheit °Celsius
Tiefe Fuß Meter
Geschwind. über Grund
Bootsgeschwindigkeit
Durchschn.Geschwind.
Max. Geschwindigkeit
Knoten km/h Meilen/h
Teil-Distanz
Gesamt
-
Distanz
Nautische
Meilen
Kilometer Land-Meilen
Werkseinstellungen sind fett gedruckt.
2.2.4. Daten nullsetzen
Um die Anzeige in der oberen Display-Zeile r Durchschnitt- und Maximal-Geschwindigkeit auf
Null zu setzen, gleichzeitig für mindestens 2 Sekunden die Tasten + drücken.
Um die Anzeige in der unteren Display-Zeile für Durchschnitt- und Maximal-Geschwindigkeit,
Teil- und Gesamt-Distanz auf Null zu setzen, gleichzeitig für mindestens 2 Sekunden die Tasten
+ drücken.
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Installation und Bedienung S400 Serie 11
2.2.5. Countdown Zähler
In der unteren Zeile, CHRONO aufrufen und zum Starten, die Tasten + gleichzeitig
drücken.
Der Countdown startet von der im Display gezeigten Zeit. Diese kann zwischen 1 und 10
Minuten eingestellt werden. Bei jeder erreichten vollen Minute ertönt ein langes Piep-Signal. Für
die letzten 5 Sekunden ertönt jede Sekunde ein kurzes Signal, gefolgt von einem langen Ton
bei Erreichen der Nullzeit.
Nach Erreichen der Nullzeit, wird die folgende Navigationszeit aufwärts in Stunden und Minuten
gezeigt, mit zwei blinkenden Punkten pro Sekunde.
Um die Countdown-Zählung abzubrechen und auf Null zurück zu setzen,
+
gleichzeitig für mindestens 2 Sekunden gedrückt halten.
2.2.6. Hintergrundbeleuchtung
Die Hinterleuchtung von Display und Befehlstasten kann in 4 Helligkeitsstufen geregelt werden.
Stufe '0' bedeutet – ausgeschaltet.
Zur Beleuchtungsänderung:
drücken, um die Helligkeitsstufe aufzurufen. Dann mit oder eine Stufe von
0 bis 4 wählen.
Erneutes Drücken von ändert entsprechend die Helligkeit und sendet über den Daten-Bus
den Befehl an weitere verbundene Instrumente, dort die gleiche Stufe einzustellen.
2.3. Alarme
Das Alarm-Symbol erscheint sobald an einem vom MULTI-Display überwachten Modul ein
Alarmzustand registriert wird.
Ein Alarm erfolgt, wenn ein Messwert den eingestellten Alarm-Grenzwert über- bzw.
unterschreitet. Ein Alarm löst folgende Aktionen aus:
Das Symbol blinkt
die den Alarm auslösenden Daten blinken
Die LCD-Beleuchtung schaltet automatisch auf die größ
te Helligkeit
Der interne Summer ertönt
Externe Alarmmittel werden aktiviert
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Installation und Bedienung S400 Serie 12
Ein Alarm kann durch Drücken einer beliebigen Taste an jedem zum System gehörenden
Instrument unterbrochen werden, erscheint jedoch wieder nach 3 Minuten, wenn dann der
Alarmzustand noch anliegt.
Ein neu auftretender Alarmzustand löst unabhängig wieder einen Alarm aus.
Mehrere an einem Bus angeschlossenen Module können Alarmmeldungen auch an andere
kompatible Instrumente weiterleiten. Beispiel: ein Geschwindigkeitsalarm wird von allen
vorhandenen MULTI-Displays angezeigt.
Wassertiefe und Geschwindigkeit können überwacht werden, indem maximale bzw. minimale
Grenzwerte eingestellt werden.
Die Batteriespannung lässt sich überwachen, indem ein niedriger Grenzwert eingestellt wird.
2.3.1. Tiefenalarme einstellen
menu
drücken, um die Anzeige 'dEEP' zu erhalten. Dort kann mit
und ein Tiefenwert eingestellt werden, bei der ein Alarm
erfolgen soll, wenn die Tiefe größer wird als der eingestellte Wert.
Mit zurück zur Normal-Anzeige. Wird keine Taste gedrückt,
erfolgt das Zurückschalten automatisch nach 10 Sekunden.
Soll gleichzeitig ein Flachwasseralarm eingestellt werden, direkt nach
der 'dEEP'-Einstellung,
menu
drücken. Es erscheint nebenstehende
'SHAL'-Anzeige (SHALlow = flach). Nun mit
und einen
Tiefenwert einstellen, bei der ein Alarm erfolgen soll, wenn die Tiefe
geringer wird als der eingestellte Wert.
Mit zurück zur Normal-Anzeige. Wird keine Taste gedrückt,
erfolgt das Zurückschalten automatisch nach 10 Sekunden.
2.3.2. Geschwindigkeitsalarme einstellen
3 x
menu
drücken, um die 'SPEEd
' Anzeige zu erhalten. Nun mit
und eine Geschwindigkeit einstellen, bei der ein Alarm
erfolgen soll, wenn diese geringer wird als der eingestellte Wert.
Soll gleichzeitig ein Alarm erfolgen, der beim Überschreiten eines
bestimmten Wertes warnt, direkt nach der SPEEd Einstellung
menu
drücken. Es erscheint die Anzeige 'SPEEd
'. Nun mit und
eine Geschwindigkeit einstellen, bei der ein Alarm erfolgen soll, wenn
diese höher wird als der eingestellte Wert.
Mit
zurück zur Normal-Anzeige. Wird keine Taste gedrückt,
erfolgt das Zurückschalten automatisch nach 10 Sekunden.
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Installation und Bedienung S400 Serie 13
2.3.3. Batterie-Alarm einstellen
Um rechtzeitig bei schwächer werdender Batteriespannung gewarnt zu werden, kann ein
Grenzwert eingestellt werden, bei dem ein Alarm ausgelöst wird, wenn die Spannung unter
diesen Wert sinkt. (Bei niedriger Spannung wird auch die Echolot-Sendeleistung geringer.)
menu
ein- oder mehrfach drücken, bis die "bAt
"-Anzeige erscheint.
Mit und einen Grenzwert einstellen, bei dessen
Unterschreiten ein Alarm ausgelöst werden soll.
Mit
zurück zur Normal-Anzeige.
2.4. Konfiguration
2.4.1. Kiel-Offset
Die gezeigte Wassertiefe ist die Tiefe, die von der Geberposition aus gemessen wird.
Die Anzeige lässt sich jedoch derart korrigieren, dass die Tiefe von der Bootskiel-Unterseite
oder von der Wasseroberfläche aus gezeigt wird.
Um die Tiefe von der Wasseroberfläche aus zu erhalten, muss ein positives Offset
eingestellt werden.
Um die Tiefe von der Kiel-Unterseite zu erhalten, muss ein negatives Offset
eingestellt werden.
Zur Durchführung,
menu
zwei Sekunden lang drücken, bis die Anzeige
'kEEL' erscheint.
Nun mit
oder die Distanz-Differenz zwischen Geber und
Wasseroberfläche als Plus-Wert für die Messung von der Wasserober-
fläche oder die Differenz zwischen Geber und Kieltiefe als Minus-Wert
für die Messung von der Kielunterseite eingeben.
Mit zurück zur Normal-Anzeige. Wird keine Taste gedrückt,
erfolgt das Zurückschalten automatisch nach 10 Sekunden.
2.4.2. Dämpfung der Speed-Anzeige
Falls die Speed-Anzeige unruhig ist und zu häufig wechselt, kann ein Dämpfungswert zwischen
1 und 30 eingegeben werden.
Zur Durchführung,
menu
zwei Sekunden lang drücken, dann erneut
menu
drücken. Es erscheint die "dAMP"-Anzeige. Mit oder
einen Dämpfungswert eingeben.
Mit zurück zur Normal-Anzeige. Wird keine Taste gedrückt,
erfolgt das Zurückschalten automatisch nach 10 Sekunden.
Kommt es auf exakte, unverzögerte Anzeige auch geringer Speed-Änderungen an (z.B beim
Regatten-Segeln), muss diempfung eventuell auf '0' oder '1' zurück genommen werden.
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Installation und Bedienung S400 Serie 14
2.4.3. Wassertemperatur kalibrieren
Wird die Wassertemperatur nicht korrekt gezeigt, kann der korrekte Wert mit einem
Thermometer gemessen und danach kalibriert werden.
Zur Durchführung,
menu
zwei Sekunden lang drücken, dann mehrfach
menu
drücken, bis die
'tEMP' Anzeige erscheint. Dann mit oder die korrekte Temperatur einstellen.
Mit zurück zur Normal-Anzeige. Wird keine Taste gedrückt, erfolgt das Zurückschalten
automatisch nach 10 Sekunden.
2.4.4. Speed-Kalibrierung über Speed-Messung
Die Geschwindigkeitsanzeige lässt sich durch Vergleichsmessungen für Geschwindigkeit oder
Distanz kalibrieren. Empfohlen wird über eine längere Distanz mit konstanter Geschwindigkeit
zu fahren (möglichst über 5kn) und die Anzeige mit einer GPS-Anzeige zu vergleichen.
Zur Durchführung,
menu
zwei Sekunden lang drücken, dann
mehrfach
menu
drücken, bis 'SPEEd' Setup' erscheint.
Mit oder den korrekten Wert einstellen.
Mit zurück zur Normal-Anzeige. Wird keine Taste gedrückt,
erfolgt das Zurückschalten automatisch nach 10 Sekunden.
2.4.5. Speed-Kalibrierung über Distanz-Messung
Ist kein GPS vorhanden kann bei ruhiger See eine bestimmte Distanz mit gleichbleibender
Geschwindigkeit und möglichst ohne Strömungseinwirkung durchfahren werden.
Eine eindeutig bekannte Distanz wählen (identifiziert in der Karte), eventuell eine Tonnen-
Distanz. Am Startpunkt muss eine konstante Geschwindigkeit erreicht sein. Beim Nulldurchgang
die Triplog-Anzeige auf Null setzen. Beim Zieldurchgang die gezeigte Distanz ablesen. Ist eine
Strömung vorhanden, die gleiche Distanz in die andere Richtung durchfahren und dann von
beiden Distanzmessungen den Mittelwert nehmen.
Anschließend im Kalibrierungsmenu die vom Log gezeigte Distanz auf den korrekten,
gemessenen Wert korrigieren.
Zur Durchführung,
menu
zwei Sekunden lang drücken, dann erneut
menu
drücken, bis die LOG-
Setup Anzeige erscheint.. Mit oder den gezeigten Wert auf den gemessenen Wert
korrigieren (max. ±50% vom im Log gezeigten Trip-Wert).
Mit
zurück zur Normal-Anzeige. Wird keine Taste gedrückt, erfolgt das Zurückschalten
automatisch nach 10 Sekunden.
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Installation und Bedienung S400 Serie 15
2.4.6. Countdown-Zeit einstellen
Da für die Countdown-Zählung unterschiedliche Zeitvorgaben bestehen können, lässt sich die
Startzeit wie folgt vorgeben.
Zur Durchführung,
menu
zwei Sekunden lang drücken, dann mehrfach
menu
drücken, bis die 'tIME Setup' Anzeige erscheint.
Mit oder die benötigte Zeitvorgabe eingeben.
Mit
zurück zur Normal-Anzeige. Wird keine Taste gedrückt,
erfolgt das Zurückschalten automatisch nach 10 Sekunden.
2.4.7. Simulations Modus
Der Simulations-Modus lässt sich über das Konfigurations-Menu aktivieren. Es erscheint dann
der blinkende Hinweis . Ausgeschaltet werden kann er nur durch Abschalten der
Versorgungsspannung.
Interessant ist dieser Modus für Verkaufsdemonstrationen oder um sich mit den Anzeigen
vertraut zu machen. Es erfolgt ein Funktionsablauf welcher der Praxis entspricht:
Durchlauf von einem Bodenprofil mit wechselnden Tiefen
eine Bootsgeschwindigkeit, die dem Bodendurchlauf entspricht
Anzeige einer Wassertemperatur
Anzeige der tatsächlichen Versorgungsspannung
Aussendung der simulierten Werte über den NMEA Daten-Ausgang
Aussendung der simulierten Werte über den Kommunikat
ions-Bus
Zur Durchführung,
menu
zwei Sekunden lang drücken, dann
mehrfach
menu
drücken, bis die 'SIMUL' Anzeige erscheint.
Mit die Simulation starten und mit die Simulation
abbrechen.
Mit zurück zur Normal-Anzeige. Wird keine Taste gedrückt,
erfolgt das Zurückschalten automatisch nach 10 Sekunden.
2.4.8. Tasten-Piep
Der Tastenpiep kann aktiviert oder unterdrückt werden.
Zur Durchführung,
menu
zwei Sekunden lang drücken, dann
mehrfach
menu
drücken, bis die 'bIP'-Anzeige erscheint.
Mit auf 'on' bzw. mit auf 'OFF' schalten.
Mit
zurück zur Normal-Anzeige. Wird keine Taste gedrückt,
erfolgt das Zurückschalten automatisch nach 10 Sekunden.
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Installation und Bedienung S400 Serie 16
2.4.9. Daten auf Werkseinstellung zurücksetzen
Es ist jederzeit möglich, geänderte Instrumentenanzeigen auf die Werkseinstellung zurück zu
setzen:
Speed-Wert: Knoten
Tiefenwert: Meter
Distanzwert: Nautische Meilen
Temperaturwert: °Celsius
Speed-Dämpfung: 10 Sekunden
Speed Kalibrierungs-Koeff.: Anstieg auf 1.0
Temp. Kalibrierungs-Koeff.: Offset auf 0
Kiel Offset: 0
Tiefen-Alarm: deaktiviert, hoher und niedriger Gren
zwert auf 0
Speed-Alarm: deaktiviert, hoher und niedriger Grenzwert auf 0
Temperatur-Alarm: deaktiviert, hoher und niedriger Grenzwert auf 0
Batterie-Alarm: deaktiviert, niedriger Grenzwert auf 0
Countdown Zähler-Start: 10 Minuten
Trip Distanz: 0
Total Distanz: 0
Simulations Modus: deaktiviert
Hinterleuchtung: 0 (OFF)
Zur Durchführung,
menu
zwei Sekunden lang drücken, dann
mehrfach
menu
drücken, bis die 'rESET' Seite erscheint.
Mit
das Resetten durchführen oder mit das Reset
abbrechen.
Mit zurück zur Normal-Anzeige. Wird keine Taste gedrückt, erfolgt das Zurückschalten
automatisch nach 10 Sekunden.
2.5. Standby
Um Strom zu sparen, kann das 'MULTI' in einen Standby-Betrieb versetzt werden. Dafür muss
die Taste 5 Sekunden lang gedrückt werden.
Im Standby-Modus sind Hinterleuchtung, Display-Anzeigen, Geber-Messungen und NMEA-
Datenübertragung abgeschaltet. Nur das Bus-Management und die Tastenfunktionen verbleiben
aktiv. Noch aktive Instrumente im Bus-System zeigen durch ein OFF-Symbol anstatt von
Messdaten, dass aktuell keine Messungen erfolgen.
Der Standby-Modus ist nicht abgesichert. Jederzeit kann durch Drücken einer beliebigen
Taste, an jedem Instrument innerhalb des Bus-Systems, der aktive Betrieb wieder
aufgenommen werden.
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Installation und Bedienung S400 Serie 17
2. 6. Netzwerk-Betrieb (Bus AS-1)
Die Produkte der advanSea-Familie benutzen für die gegenseitige Kommunikation ein schnelles
Datenprotokoll, das über den AS-1 Bus übertragen wird. Es ist dafür nur eine Verbindungsader
erforderlich. Setup-Einstellungen müssen keine erfolgen.
Das Übertragungsprotokoll ermögliche einen multiplen Datenaustausch mit einer vorher
definierten Übertragungsgeschwindigkeit.
Dieses System ermöglicht es:
mehrere ähnliche Messdaten auf dem selben Bus zu übe
rtragen, z. B.: von
mehreren Geschwindigkeits-Messstellen.
Maßeinheiten zu ändern, Alarm-Grenzwerte einzustellen oder von nur einem
Instrument Systemkalibrierungen durchzuführen.
von jedem einzelnen Instrument aus, Alarmüberwachungen zu aktivieren oder zu
deaktivieren.
Das Protokoll ermöglicht es, sich ähnelnde Daten von verschiedenen Quellen auszutauschen
(direkte Messung von einem Sensor, von dem Bus oder von NMEA-Übertragungen).
2.6.1. Anzeige unterschiedlicher Daten
Um Daten aus verschiedenen Messquellen anzuzeigen, muss ein Tochterinstrument verwendet
werden, das selbst keine Messquellen auswerten kann. Ein Tochterinstrument kann maximal
zwei unterschiedliche Daten gleichzeitig anzeigen.
Ein aktives Messinstrument (mit einem Sensor oder mit entsprechenden NMEA-Daten kann nur
die Daten auswerten und anzeigen, für deren Auswertung es hergestellt wurde (z.B. kann ein
Log-Instrument keine Tiefenmessungen anzeigen).
2.6.2. Fern-Zugriff
Von einem Tochter-Instrument (ohne Sensor) können via AS-1 Bus sämtliche Kalibrierungs-
Parameter oder Alarm-Einstellungen eines gleichen Messinstrumententyps gelesen und
geändert werden. Es ist z.B. möglich von einem Multi-Tochterinstrument aus, über den Bus die
Geschwindigkeitsmessung zu kalibrieren, obwohl der Geber an einem anderen Instrument
angeschlossen ist.
System Begrenzung:
Bei komplexen Installationen mit mehreren Messinstrumenten, die sich ähnelnde Messungen
durchführen, können von einem Tochtergerät aus keine Kalibrierungen erfolgen. In dem Fall
können diese nur an dem jeweiligen Instrument erfolgen, an dem der Sensor angeschlossen ist.
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Installation und Bedienung S400 Serie 18
2.7. System-Fehlermeldungen
Es können 3 System-Fehlermeldungen gezeigt werden:
Err Bat Wird immer gezeigt, wenn die Versorgungsspannung unter 9V sinkt (Sicherheits-
Grenzwert. Sobald die Spannung wieder höher ist, verlöscht der Alarm.
Err MEM Erscheint beim Einschalten, wenn ein Speicherfehler festgestellt wird.
Err Bus Erscheint nach dem Einschalten, wenn eine Bus-Kontaktunterbrechung festgestellt
wird.
Die Fehlermeldung verlöscht durch Drücken einer beliebigen Taste oder automatisch nach 5
Minuten
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Installation und Bedienung S400 Serie 19
3.1. NMEA 0183 Verbindungen
Das Multi S400 hat je einen NMEA0183 Eingang und Ausgang (nicht geschirmt). Das
verwendete 0183 Format entspricht der Version V3.01 von Januar 2002.
3.1.1. NMEA 0183 Eingangsdaten
Die NMEA0183 Schnittstelle kann 5 der in der Tabelle aufgeführten Datensequenzen simultan
erfassen. Da in verschiedenen Datensequenzen einzelne Messdaten gleich sein können, ist eine
Dreistufenpriorität vorgegeben, um nur eine von gleichen Messdaten auszuwerten. Werden
z. B. die Sequenzen VTG und RMC empfangen, bei denen in beiden eine Geschwindigkeits-
Messung über Grund vorhanden ist, dann werden nur die Werte der VTG-Sequenz decodiert,
um SOG Daten anzuzeigen.
Benutzte Sequenzen
No NMEA Daten
Priorität 1 Priorität 2 Priorität 3
1 Bootsgeschwindigkeit VHW -- --
2 Geschwindigkeit über Grund VTG RMC --
3 Wassertiefe DPT DBT --
4 Distanzmessung VLW -- --
5 Wasser Temperatur MTW -- --
Hinweis: gezeigte Daten, die über NMEA empfangen werden, erhalten ein Symbol.
3.1.2. NMEA 0183 Ausgangsdaten
Der NMEA0183 Ausgang des Multi S400 sendet folgende 5 Sequenzen im 1Hz-Takt.
No NMEA Sequenzen Gesendete Daten
1 VHW Bootsgeschwindigkeit --
2 VLW Gesamtdistanz Teildistanz
3 MTW Temperatur --
4 DBT Tiefe --
5 DPT Tiefe --
Hinweis: Der NMEA-Ausgang sendet keine Datensequenzen, die am NMEA-Eingang
empfangen wurden.
3 Installation
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Installation und Bedienung S400 Serie 20
3.2. Montage und Verdrahtung
3.2.1. Multi S400 montieren
Das Multi 6400 muss geschützt an gut einsehbarer Stelle montiert werden. Zum Kompass muss
eine Distanz von mindestens 10cm und zu Radar- und Funkgeräten von mindestens 50cm
eingehalten werden. Zu Maschinen, Leuchtstoffröhren, Umformern sowie Funk- und Radar-
Sendern muss der Abstand so groß wie möglich sein.
Die Montagefläche muss von der Rückseite zugänglich sein und sie muss eben sein und darf
eine maximale Stärke von 20mm haben.
Die Geräte-Rückseite muss vor Feuchtigkeit geschützt sein.
Für die Gewindedurchführung ein Loch mit 50mm Durchmesser bohren
Den Schraubring vom Instrument entfernen
Die haftende Schutzummantelung entfernen
Das Instrument mit dem hinteren Gewinde vorsichtig in die Bohrung einführen
Den Schraubring von hinten aufschrauben und handfest anziehen.
3.2.2. Beschreibung der elektrischen Anschlüsse
3.2.2.1. Bus Verbindung
Das Bus-Verbindungskabel besteht aus einem 7-Ader abgeschirmten Kabel mit folgenden Ader-
Zuordnungen:
Rot +12V DC
Schwarz Masse / NMEA (-) für Ein- und Ausgang
Orange Bus
Gelb NMEA Eingang (+)
We NMEA Ausgang (+)
Grün externe Alarmsignal-Mittel
Blau nicht angeschlossen
3
.2.2.2. Log/Lot-Anschluss (kombiniert)
Dieser Anschluss ist für einen Multifunktionsgeber vorgesehen: Log/Temperatur/Lot.
Das 30cm lange Anschlusskabel hat einen 8Pin-Stecker mit Bajonett-Verschluss.
Steckkontakt-Spezifizierung:
1: Blank Masse
2: Rot +12V DC
3: Weiß Thermistor -
4: Braun Thermistor +
5: Gelb Sensor Präsenz
6: Grün Paddelrad
7: Blank Lotmasse
8: Farblos Lot-Sendeimpuls
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Installation und Bedienung S400 Serie 21
3.2.2.3. Lot-Separatanschluss
Das 30cm lange Anschlusskabel hat einen versiegelten RCA-Stecker.
3.2.3. Verbindungen
Das Lotgeberkabel an den RCA Stecker ansetzen
Das Loggeberkabel an den LT8 Stecker ansetzen
Den Minus der 12V Spannungsversorgung an die schwarze Ader anschließen und
den Plus über einen Schalter und eine 1A-Sicherung an die rote Ader anschließen.
Bei einem System mit mehreren AdvanSea-Instrumenten,
sämtliche orangen Adern
miteinander verbinden.
Bei NMEA Eingangsdaten (z.B. vom GPS) den NMEA '+' an die gelbe Ader und den
NMEA '-' an die schwarze Ader anschließen.
Siehe folgende Zeichnung:
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Installation und Bedienung S400 Serie 22
menu
menu
Capteur sondeur
Capteur speedo
Alimentation 12 volts
+
-
Bus
Buzzer ou
lampe
+
-
Entrée NMEA
+
-
Sortie NMEA
+
-
NMEA
Eingang
NMEA
Ausgang
Echolotgeber
Geschwindigkeitsgeber
12V Stromversorgung
Summer oder Licht
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Installation und Bedienung S400 Serie 23
Die Fehlersuch-Anleitung setzt voraus, dass dieses Handbuch sorgfältig gelesen und auch
verstanden wurde. In vielen Fällen dürfte ein Fehler gefunden und beseitigt werden, ohne
dass ein Fachservice erforderlich ist.
Bitte, mit Hilfe dieser Anleitung versuchen, den Fehler selbst zu beseitigen, bevor ein AdvanSea
Spezialist kontaktiert wird.
1. Gerät lässt sich nicht einschalten:
Sicherung defekt oder Schutzschalter ausgelöst.
Spannung zu niedrig
Anschlusskabel unterbrochen.
2
. Keine oder nicht passende Speed-Anzeige:
Kalibrierung nicht korrekt
Sensorkabel unterbrochen, Kontaktfehler
Sensor defekt; Paddelrad bewegt sich nicht
Sensorposition verschoben oder Sensorposition ist nicht geeignet.
Elektrische Störungen, Bordgeräte aus- und wieder einschalten, um
Störquellen zu erkennen.
3. Keine oder nicht passende Tiefen-Anzeige:
Aktuell kein Kontakt zum Seeboden, da die Tiefe zu groß oder zu
gering. Starke Turbulenzen unter dem Geber durch unruhige See oder
Rückwärts-Fahrt. Heckgeberposition hat sich verschoben.
Sensorkabel unterbrochen, Kontaktfehler
Sensorunterseite stark verschmutzt, von Muscheln bes
etzt, mit dicker
Farbschicht überzogen
Sensor nicht korrekt montiert, nicht ausreichend tief im Wasser
angesetzt.
Signalstörungen von anderen in der Nähe arbeitenden Echoloten.
Elektrische Störungen; Bordgeräte aus- und wieder einschalten, um
Störquellen zu erkennen.
Ist kein Fehler erkennbar, einen nicht installierten Geber anschließen, ihn über
Bord ins Wasser halten und damit testen.
4. Temperaturanzeige verkehrt:
Falsche oder keine Kalibrierung erfolgt.
Speed/Temperatursensor-Kabel defekt.
5. In der Anzeige erscheint blinkend der Hinweis 'SIMU', die Anzeigen
entsprechen nicht der Praxis.
Es ist der Simulations-Modus aktiviert.
Sollte eine Fehlerbeseitigung mit Bordmitteln nicht möglich sein, einen AdvanSea Fachservice
rufen. Entsprechende Kontaktadressen sind von der Webseite abrufbar: www.advansea.com
.
4. Fehlersuche
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5. Kontaktadressen
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ist ein Markenzeichen von
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MULTI
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